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In Serbien liegt die Wirtschaft am Boden

Erstellt von Albion, 12.10.2011, 07:07 Uhr · 13 Antworten · 1.189 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Carl Marks

    Registriert seit
    04.05.2011
    Beiträge
    1.004
    Viel bla bla um nichts!!! Ist doch altbekannt auf dem Balkan, von Kroatien bis nach Albanien!

    Hier mal eine etwas bessere Quelle als kosova aktuell, nämlich die Konrad Adenauer Stiftung, mit einem präziseren Bericht, der nicht mal ein Monat alt ist!

    Auszug
    Entwicklung des BIP pro Kopf / Lebensstandard

    Das BIP pro Kopf erreichte 2008 einen Höhepunkt mit 6647 USD, nachdem es innerhalb von zwei Jahren um über 68% angestiegen war. Als Folge der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise fiel es aktuell wieder unter 6000 USD.
    Vor dem Hintergrund eines in Europa vergleichsweise sehr niedrigen Lohn- und Gehaltsniveaus treffen die in Folge der Krise geschrumpften Reallöhne die Bevölkerung umso härter: So betrug der Durchschnittslohn im März dieses Jahres etwa 354 Euro. Zur Illustration: Ein Lehrer verdient im Schnitt 370 Euro monatlich, wobei die Lebenshaltungskosten im Allgemeinen nicht stark von denen in Deutschland abweichen – teilweise sind sie sogar höher.
    Auf dem Human Development Index (HDI) der Vereinten Nationen belegt Serbien Platz 60.
    Mittels des HDI werden Staaten hinsichtlich Gesundheit, Bildung, Einkommen, Ungleichheit, Armut, Geschlechterungleichheit, Nachhaltigkeit und menschliche Sicherheit klassifiziert.
    Kroatien belegt den 51 Platz, Bosnien-Herzegowina den 68, Mazedonien den 71 und Montenegro
    den 49. Deutschland steht auf Platz 10
    .
    Von etwa 190 Ländern auf der Welt steht Serbien bei dem HDI auf Platz 60, nut 50 Plätze hinter der Powernation Deutschland und noch vor Mazedonien und BiH, knapp hinter Kroatien und Montenegro.

    Also ist die Entwicklung auf dem Balkan in etwa Parallel!

    Staatsverschuldung

    Als Resultat der Finanz- und Wirtschaftskrise hat die Auslandsverschuldung Serbiens steigende Tendenz, wobei die serbischen Staatsanleihen als BB-/Stable/B (Standard & Poor's) bewertet werden, was einer spekulativen Anlage entspricht. Dadurch kann die Bereitstellung
    von genügend liquiden Mitteln erschwert werden, sodass für Serbien die Zusammenarbeit mit dem Internationalen Währungsfond (IWF) ein wichtiger Faktor in der Haushaltspolitik bleibt, auch vor dem Hintergrund, dass die Wachstumsaussichten der Wirtschaft und damit die Perspektive auf zu erwartende Steuereinnahmen mittelfristig getrübt sind. Aktuell
    ist auf der Arbeitsebene zwischen Mitarbeitern des IWF und der serbischen Regierung ein Programm zur Stabilisierung der serbischen Staatsfinanzen ausgehandelt worden (IMF Stand-By Agreement), zu dem auch ein Kredit in Höhe von rund einer Milliarde Euro gehört, den die serbische Regierung bei Bedarf abrufen kann. Diese hat sich aber verpflichtet, darauf
    nur zurückzugreifen, sofern es die ökonomische Gesamtlage erfordert.
    Serbien ist in Zeiten der Wirtschaftskrise immerhin stabil, was die Schuldenaufnahme und das Rating betrifft und das in Zeiten der Herabstufung!

    Hier der ganze Bericht!!!

    http://www.kas.de/wf/doc/kas_28888-1...f?111004092429

    In dem Bericht wird hart mit Serbien umgegangen, besonders die Korrution ist einer der Faktoren die Neuinvestitionen erschweren. Bei der Weltbank hat sich Serbien von 183 bewerteten Ländern den kläglichen 89 Platz eingefangen, fast mit Kroatien zusammen auf Platz 84. Also nicht ganz so attraktiv für eine Neuinvestition!

    Aber man hoffentlich zuversichtlich sein, die Lage auf dem gesamten Balkan ist beschissen, es kann nur bergauf gehen, so wie es der Bericht klar auf den Punkt bringt.

    Neue Reformen sind in Serbien zwingend gefordert, um die Lebensverhältnisse der Menschen dort zu verbessern und der Wirtschaft einen Anschub zu geben!

  2. #12
    Avatar von Albion

    Registriert seit
    10.04.2010
    Beiträge
    4.614
    Zitat Zitat von zoran Beitrag anzeigen
    die quelle ist ein witz
    Zitat Zitat von carl marks Beitrag anzeigen
    hier mal eine etwas bessere quelle als kosova aktuell,
    Die Wahrheit tut weh!


    "Kosovo ist für Belgrad verloren"
    Analytiker widerspricht Politiker

    In Serbien liegt die Wirtschaft am Boden, die soziale Lage der Menschen ist miserabel. Analytiker werfen den regierenden Politikern des Landes vor, die Lage nicht in den Griff zu bekommen. Zur Ablenkung würden sie stattdessen den Kampf um das Kosovo anbieten. Nur sei dieser Kampf längst verloren. Mit dem Verlust des Kosovo hätten sich bereits 70 Prozent der Serben abgefunden.

    Das Kosovo ist nach Ansicht eines der bekanntesten serbischen Politikexperten, Milan Nikolic, für Belgrad verloren. Die Regierung "sollte vor die Öffentlichkeit treten und klar sagen, dass Kosovo verloren ist", sagte der Analytiker der Belgrader Zeitung "Blic". Im Gegensatz zu den Politikern dieses Balkanlandes hätten sich die Bürger in allen Umfragen mit bis zu 70 Prozent mit dem Verlust des vor dreieinhalb Jahren von Serbien abgefallenen und heute selbstständigen Kosovo abgefunden.

    Für die Bürger steht nach Darstellung von Nikolic die Verbesserung ihrer sozial und wirtschaftlich miserablen Lage im großem Abstand im Vordergrund: "Den Bürgern ist klar, dass die Manipulatoren (die Politiker) nicht imstande sind, das zu garantieren und sie ihnen stattdessen den Kampf ums Kosovo anbieten". "Das Volk durchschaut die politische demokratische Elite als Gruppe von Manipulatoren und Gaunern, die versucht, es zu täuschen", sagte der Experte weiter.

    Im Norden des Kosovo haben Serben seit knapp einem Monat mit Straßensperren den gesamten Verkehr lahmgelegt. "Die Politiker müssen aufhören, mit dem Kosovo zu manipulieren, damit sie an der Macht bleiben oder an die Macht kommen", verlangte Nikolic. Den Serben müsse weitgehende Autonomie gewährt werden. Eine gute Grundlage dafür sei der sogenannte Ahtisaari-Plan.

    Der frühere finnische Präsident und Friedensnobelpreisträger Martti Ahtisaari hatte im Auftrag der Vereinten Nationen im Jahr 2007 eine weitgehende Autonomie für die serbische Minderheit vorgeschlagen. Die Serben hatten den Plan als unzureichend abgelehnt und wie heute die Wiedereingliederung des Kosovo in den serbischen Staatsverband verlangt.

    "Kosovo ist für Belgrad verloren": Analytiker widerspricht Politiker - n-tv.de

  3. #13
    Avatar von Viljuška

    Registriert seit
    14.04.2010
    Beiträge
    5.284
    Zitat Zitat von Ken Parker Beitrag anzeigen
    Nichts kann man mit Serbien vergleichen
    Natürlich, man kann auch Bosnien oder Kroatien etc. nicht vergleichen weil alle andere Probleme haben.

  4. #14

    Registriert seit
    04.08.2010
    Beiträge
    3.777
    Ich finde es traurig, einfach nur traurig. Die derzeitige Regierung bekommt einfach nichts auf die Reihe, wie schon im Text beschrieben wurde! Das mit dem Kosovo stimmt vollkommen...in meiner Nachbarschaft in Serbien sagen schon alle Serben "Republika Kosovo"....
    Vorallem finde ich es traurig, das uns jetzt die Deutschen alles in der Vojvodina abkaufen!

    Jadna moja Srbija...

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