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Serbien/Montenegro: Erster Schritt in die EU

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 13.04.2005, 16:59 Uhr · 33 Antworten · 1.795 Aufrufe

  1. #1
    jugo-jebe-dugo

    Serbien/Montenegro: Erster Schritt in die EU

    EU-Kommission empfiehlt Aufnahme von Verhandlungen über ein Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen

    Die Durchführbarkeitsstudie für Serbien und Montenegro wird von der EU positiv bewertet, obwohl der ehemalige Generalstabschef und mutmaßliche Kriegsverbrecher Nebojsa Pavkovic nicht nach Den Haag ausgeliefert wurde.



    Belgrad/Brüssel -Die EU-Kommission hat am Dienstag den Beginn von Verhandlungen über ein Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen mit Serbien empfohlen. Ein erster Schritt in Richtung EU-Mitgliedschaft.

    Die Grundlage dafür, die Durchführbarkeitsstudie für Serbien und Montenegro, wird von der Kommission positiv bewertet. Serbien habe Schritte im Bereich der Verwaltungsreform und der Landwirtschaft gemacht. Weitere Reformen seien allerdings im Bereich der Justiz notwendig, so die Kommission. "Die Reformschritte in Serbien und Montenegro haben sich ausgezahlt", zeigte sich die österreichische Außenministerin Ursula Plassnik erfreut. Plassnik, die zurzeit in Belgrad weilt, meinte, Serbien und Montenegro habe nun den Schlüssel in der Hand, der die Tür zu einer europäischen Zukunft öffnen kann.

    Serbiens Justizminister Zoran Stojkovic meinte, es gebe da zwar noch dieses "Problem" mit dem UNO-Tribunal für Kriegsverbrechen in Den Haag, aber auch das würde man in absehbarer Zeit lösen. Das "Problem" heißt Nebojsa Pavkovic, der wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Kosovo vor einem Jahr angeklagt worden war.

    Monatelang hieß es in Brüssel, dass die Auslieferung des Ex-Generalstabschef der jugoslawischen Streitkräfte unter anderem die Bedingung für die Fortsetzung der europäischen Integrationsprozesse Serbiens sein würde. Nun scheint es, dass die EU ein oder beide Augen zudrückt.

    Bis Pavkovic Anfang April plötzlich untertauchte, lebte er unbehelligt in Belgrad, trat mit Vorliebe in Medien auf, kritisierte das UNO-Tribunal und gründete eine eigene Partei. Er habe lediglich sein Vaterland erfolgreich gegen die "Aggression" der Nato verteidigt, pflegte der von patriotischen Organisationen unterstützte Ex-General zu sagen.

    Serbische Behörden behaupten nicht zu wissen, wo sich Pavkovic versteckt. Einige Medien spekulieren jedoch, dass er, ebenso wie der bosnisch-serbische Ex-General Ratko Mladic von Teilen des Militärs und der Geheimdienste beschützt wird.

    Serbiens Premier Vojislav Kostunica beharrte bisher darauf, dass sich alle Angeklagten freiwillig stellen und niemand verhaftet wird. Die Übergabe mutmaßlicher Kriegsverbrecher wird als Opferbereitschaft des Staates gesehen.

    Man könne die jetzige Entscheidung der EU nicht wirklich mit jener im Fall Kroatien vergleichen, sagte der Brüssel-Korrespondent der kroatischen Zeitung Vecernji List, Stojan de Prato dem STANDARD. Denn im Fall Kroatien ging es um die Verschiebung von Beitrittsverhandlungen, weil Ex-General Ante Gotovina nicht ausgeliefert worden war.

    In Serbien ginge es nur um ein Assoziierungsabkommen. Man könne aber schon sagen, dass mit einer Art von zweierlei Maß gemessen werde. Das kroatische Außenministerium begrüßte den Fortschritt Serbiens.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2012332



    Es geht aufwärts Jungs.Wie ich hier auch schon gepostet habe,es kommen von Woche zu Woche immer mehr mutmaßliche Kriegsverbrecher nach Den Haag.

    Bis 2012 könnten wir es in die EU schaffen.

  2. #2
    Avatar von Grieche

    Registriert seit
    13.12.2004
    Beiträge
    153

    Re: Serbien/Montenegro: Erster Schritt in die EU

    ..

  3. #3
    Avatar von Grieche

    Registriert seit
    13.12.2004
    Beiträge
    153

    Re: Serbien/Montenegro: Erster Schritt in die EU

    Zitat Zitat von CAR_DUŠAN
    EU-Kommission empfiehlt Aufnahme von Verhandlungen über ein Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen

    Die Durchführbarkeitsstudie für Serbien und Montenegro wird von der EU positiv bewertet, obwohl der ehemalige Generalstabschef und mutmaßliche Kriegsverbrecher Nebojsa Pavkovic nicht nach Den Haag ausgeliefert wurde.



    Belgrad/Brüssel -Die EU-Kommission hat am Dienstag den Beginn von Verhandlungen über ein Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen mit Serbien empfohlen. Ein erster Schritt in Richtung EU-Mitgliedschaft.

    Die Grundlage dafür, die Durchführbarkeitsstudie für Serbien und Montenegro, wird von der Kommission positiv bewertet. Serbien habe Schritte im Bereich der Verwaltungsreform und der Landwirtschaft gemacht. Weitere Reformen seien allerdings im Bereich der Justiz notwendig, so die Kommission. "Die Reformschritte in Serbien und Montenegro haben sich ausgezahlt", zeigte sich die österreichische Außenministerin Ursula Plassnik erfreut. Plassnik, die zurzeit in Belgrad weilt, meinte, Serbien und Montenegro habe nun den Schlüssel in der Hand, der die Tür zu einer europäischen Zukunft öffnen kann.

    Serbiens Justizminister Zoran Stojkovic meinte, es gebe da zwar noch dieses "Problem" mit dem UNO-Tribunal für Kriegsverbrechen in Den Haag, aber auch das würde man in absehbarer Zeit lösen. Das "Problem" heißt Nebojsa Pavkovic, der wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Kosovo vor einem Jahr angeklagt worden war.

    Monatelang hieß es in Brüssel, dass die Auslieferung des Ex-Generalstabschef der jugoslawischen Streitkräfte unter anderem die Bedingung für die Fortsetzung der europäischen Integrationsprozesse Serbiens sein würde. Nun scheint es, dass die EU ein oder beide Augen zudrückt.

    Bis Pavkovic Anfang April plötzlich untertauchte, lebte er unbehelligt in Belgrad, trat mit Vorliebe in Medien auf, kritisierte das UNO-Tribunal und gründete eine eigene Partei. Er habe lediglich sein Vaterland erfolgreich gegen die "Aggression" der Nato verteidigt, pflegte der von patriotischen Organisationen unterstützte Ex-General zu sagen.

    Serbische Behörden behaupten nicht zu wissen, wo sich Pavkovic versteckt. Einige Medien spekulieren jedoch, dass er, ebenso wie der bosnisch-serbische Ex-General Ratko Mladic von Teilen des Militärs und der Geheimdienste beschützt wird.

    Serbiens Premier Vojislav Kostunica beharrte bisher darauf, dass sich alle Angeklagten freiwillig stellen und niemand verhaftet wird. Die Übergabe mutmaßlicher Kriegsverbrecher wird als Opferbereitschaft des Staates gesehen.

    Man könne die jetzige Entscheidung der EU nicht wirklich mit jener im Fall Kroatien vergleichen, sagte der Brüssel-Korrespondent der kroatischen Zeitung Vecernji List, Stojan de Prato dem STANDARD. Denn im Fall Kroatien ging es um die Verschiebung von Beitrittsverhandlungen, weil Ex-General Ante Gotovina nicht ausgeliefert worden war.

    In Serbien ginge es nur um ein Assoziierungsabkommen. Man könne aber schon sagen, dass mit einer Art von zweierlei Maß gemessen werde. Das kroatische Außenministerium begrüßte den Fortschritt Serbiens.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2012332



    Es geht aufwärts Jungs.Wie ich hier auch schon gepostet habe,es kommen von Woche zu Woche immer mehr mutmaßliche Kriegsverbrecher nach Den Haag.

    Bis 2012 könnten wir es in die EU schaffen.

    Glückwunsch,es geht langsam aber sicher aufwärts.

  4. #4

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    5.698
    Dann sind wir mal gespannt ob Serbien wirklich bereit ist mit den restlichen Abschaum ala Karadzic Mladic usw fertig zu werden , bis dahin werdet ihr niemals in die EU reinkommen , die schliesslich ziviliersierte Werte und Normen vertritt, klar?

    Und über das Kosovo brauchen wir gar nicht reden......

  5. #5
    Avatar von Grieche

    Registriert seit
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    153
    Zitat Zitat von Albanesi
    Dann sind wir mal gespannt ob Serbien wirklich bereit ist mit den restlichen Abschaum ala Karadzic Mladic usw fertig zu werden , bis dahin werdet ihr niemals in die EU reinkommen , die schliesslich ziviliersierte Werte und Normen vertritt, klar?

    Und über das Kosovo brauchen wir gar nicht reden......
    Wie ich weiß hat Serbien mit Karadzic nichts zu tun da er sich in Bosnien aufhält.Oder liege ich da falsch?

  6. #6
    jugo-jebe-dugo
    Zitat Zitat von Grieche
    Zitat Zitat von Albanesi
    Dann sind wir mal gespannt ob Serbien wirklich bereit ist mit den restlichen Abschaum ala Karadzic Mladic usw fertig zu werden , bis dahin werdet ihr niemals in die EU reinkommen , die schliesslich ziviliersierte Werte und Normen vertritt, klar?

    Und über das Kosovo brauchen wir gar nicht reden......
    Wie ich weiß hat Serbien mit Karadzic nichts zu tun da er sich in Bosnien aufhält.Oder liege ich da falsch?

    Nein Bruder,liegst du nicht.Karadzic hält sich in Bosnien-Herzegowina auf und hat mit Serbien/Montenegro nichts am Hut.
    Nur Mladic und Pavkovic sind uns noch im Wege aber deren Zeit wird bald kommen,ich rechne fest mit den EU Beitritt 2012.Also noch 7 Jahre.

  7. #7
    Avatar von lupo-de-mare

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    11.988
    Das ist der wichtigste Schritt, für den Weg nach Europa.

    Die SZ brachte heute auch das jetzt die Verhandlungen für das Assozierung Abkommen beginnt.

  8. #8
    ich bin voll gegen die EU, das ist ne moderne österreich-ungarn assimilierer organisation

    aber ihr plan von wegen grenzen abzuschaffen ist auch unmöglich, somit wird ja kulturvermischung ermöglicht. die Alpenregion wird deutschalnd schweiz österreich italien sein


    und balkan, na das könnt ihr euch vorstellen.......

  9. #9
    jugo-jebe-dugo
    Zitat Zitat von YUGO55
    ich bin voll gegen die EU, das ist ne moderne österreich-ungarn assimilierer organisation

    aber ihr plan von wegen grenzen abzuschaffen ist auch unmöglich, somit wird ja kulturvermischung ermöglicht. die Alpenregion wird deutschalnd schweiz österreich italien sein


    und balkan, na das könnt ihr euch vorstellen.......
    Ich finde das gut.So bleibt Kosovo bei Serbien und die Albaner aus Serbien(Kosovo) können hin wo sie wollen.Ob Albanien oder Mazedonien oder Deutschland,dass geht mir am Arsch vorbei und fühlen sich so noch freier.Uns soll es egal sein solange Kosovo da bleibt wo er immer war,in Serbien!

  10. #10

    Registriert seit
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    5.698
    Zitat Zitat von CAR_DUŠAN
    So bleibt Kosovo bei Serbien und die Albaner aus Serbien(Kosovo) können hin wo sie wollen.Ob Albanien oder Mazedonien oder Deutschland,dass geht mir am Arsch vorbei und fühlen sich so noch freier.Uns soll es egal sein solange Kosovo da bleibt wo er immer war,in Serbien!
    Ich dacdhte ihr wolltet in die EU reinkommen

    Und dann faselst du wie man die Albaner irgendwo deportieren könnte?

    Die EU vertritt ziviliersierte Werte und Normen , kapiert du es serbisches Drecksabschsaum , ihr werdet einen Scheiss tuen gegen die Menschen in Kosovo!

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