Staat hat keinen Einblick in die Aktivität der etwa 32.000 privaten Wachdienste
Belgrad - Die Zahl von privaten Bodyguards dürfte sich in Serbien auf etwa 32.000 belaufen. In ihrem Besitz sollen sich über 26.000 Stück verschiedener Waffen befinden. Die in Belgrad erscheinende Boulevardzeitung "Blic" berichtete unter Berufung auf den Leiter des Zentrums zur Kriminalitäts-Prävention, Dusan Davidovic, dass der Staat praktisch keinen Einblick in die Aktivität der privaten Wachdienste habe.

Nach Angaben des Blattes sind nur rund 3.500 Wächter auch offiziell registriert. Die Dunkelziffer beläuft sich auf weitere 30.000. Die Wachdienste seien damit nach den Streitkräften mit 65.000 Personen und der Polizei mit 34.000 PErsonen die drittgrößte bewaffnete Kraft im Land, berichtete das Blatt.

Die registrierten Einnahmen der Wachdienstfirmen beliefen sich im Jahr 2003 auf 26 Millionen Euro. "Man kann aber sicher sein, dass die wahren Einnahmen sechsmal höher liegen", meint Davidovic. Wie hoch die Zahl der engagierten Kriminellen darunter ist, ist unbekannt.(APA)


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