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Ist Serbien eine schlechter Verlierer?

Erstellt von Jehona_e_Rahovecit, 28.07.2010, 21:23 Uhr · 215 Antworten · 8.079 Aufrufe

  1. #121
    Avatar von illyrian_eagle

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    Ich bin mit keinen "Lügengeschichten" von Onkel Jovo aufgewachen. Lese und schaue ziemlich international Jugoslawien, ich gehe von der SFRJ aus, war ein weltweit anerkannter Staat, u.a. UNO-Mitglied. Das ist Kosova (noch) nicht.
    Ich habe aber gesagt, wenn es nachdem Völkerrecht gegangen wäre so wäre Kosova nie serbisch gewesen. Irgendwie ironisch das ausgerechnet Serbien über Völkerrecht redet...

    Natürlich könnte es gut sein, dass sie Ohrfeigen kassieren. Aber davor könnten sie trotzdem immer noch (sinnlos) auch auf albanischer Seite für Zerstörungen und Tote etc. sorgen. Natürlich haben sie das Recht, alle ihnen diplomatisch und rechtlich zustehenden Wege wie das Anstrengen von Gutachten, das Einbringen von Resolutionen etc. wahrzunehmen, Ich frage gern noch einmal: Welcher Staat würde das nicht tun.
    Nun wir auf dem Balkan wissen das Krieg nichts löst.
    Es ist auch ihr recht, sollen sie alles probieren. Bezwecken werden sie nichts. Wir wissen schon von den Athenern das Verträge eine auslegung des Siegers ist. ..... Gegenfrage wieso unternimmt Serbien in bezug auf Kosovo soviel?? im vergleich zu Montenegro......

    Auf albanischer Seite wird scheinbar gern so getan, als hätten Serben mit Kosovo nun gar nichts zu tun gehabt.
    Was hatte auch Serbien nach der Osmanen Zeit mit Kosova zu tun ???
    Wo doch die Mehrheit albanisch war und aufgrund der Kriege die Wirtschaftslage dort schon damals nicht beeindruckend schön war....

    Und das stimmt doch nicht. Was ist denn daran so schwer zu verstehen dass das auch ein bedeutender Teil serbischer Geschichte ist, ihrer Kultur?
    Ist es wirklich so bedeutend???

    Dass sie ihre alten Klöster, Kirchen bewahrt und Zugang haben möchten etc. Dass dort noch lebende und beheimatete Serben vielleicht Zukunftsängste haben. Und was ist mit jenen Serben, die Kosovo in den letzten Jahren verlassen haben, verlassen mussten

    Mehrheitlich verlassen haben die Serben den Kosovo die dort angesiedelt waren. Sie hatten Gebiete unter ihren Besitz die ihnen rechtswidrig gegeben wurden. Was Kosovo angeht muss die Geschichte in betracht gezogen werden um einige Dinge richtig zu verstehen.

  2. #122
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von Fury Beitrag anzeigen
    Hm, da hab ich jetzt aber Neuigkeiten für dich:

    Der Kosovo ist schon unabhängig, und Serben gibt es auch noch auf der Welt.



    Vielleicht sollten die Gemüter hier einfach nicht so hoch kochen. Es hat sich ja nichts geändert seit dem Urteil. Und was bitte hatte denn Tadic erwartet? Dass das IGH den Kosovo für NICHT unabhängig erklärt? Und was wäre dann passiert? Hätten die Albaner dann achselzuckend gesagt "Na gut, wenn der IGH das sagt, dann räumen wir halt wieder alle Grenzen und Ämter und so. Nix für Ungut, Leute. War n´ Versuch wert" ??

    Völlig unrealistisch. Es war eigentlich klar, dass sich das Urteil schwammig und unkonkret in Bezug auf die Unabhängigkeit äußern würde und lediglich zu Formsachen Stellung nimmt. Und all dies ändert rein gar nichts daran, dass über Pristina die kosovarische Flagge weht und die Leute dort versuchen langsam auf die Beine zu kommen. Alles andere ist nur diplomatisches Geplänkel.

    Serben wie Albaner sollten jetzt langsam mal anfangen und was für den Kosovo tun, statt sich ein lächerliches Tauziehen um etwas zu geben, was schon ein gelutschter Drops ist: die Unabhängigkeit.
    hätte es nicht besser schreiben können.....

    nur die problematik ist das seitens serbischer politik gegenüber kosova viele steine in den weg gestellt werden.
    und wenn man noch klein und jung ist als staat so ist es doppelt schwer diese hürden zu nehmen und sich auf das weitergehen zu konzentrieren.....

    kosova streckt belgrad ständig die hand entgegen um über praktische fragen sich einigen zu können.

  3. #123
    Avatar von Helios

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    Zitat Zitat von Fury Beitrag anzeigen
    Hm, da hab ich jetzt aber Neuigkeiten für dich:

    Der Kosovo ist schon unabhängig, und Serben gibt es auch noch auf der Welt.



    Vielleicht sollten die Gemüter hier einfach nicht so hoch kochen. Es hat sich ja nichts geändert seit dem Urteil. Und was bitte hatte denn Tadic erwartet? Dass das IGH den Kosovo für NICHT unabhängig erklärt? Und was wäre dann passiert? Hätten die Albaner dann achselzuckend gesagt "Na gut, wenn der IGH das sagt, dann räumen wir halt wieder alle Grenzen und Ämter und so. Nix für Ungut, Leute. War n´ Versuch wert" ??

    Völlig unrealistisch. Es war eigentlich klar, dass sich das Urteil schwammig und unkonkret in Bezug auf die Unabhängigkeit äußern würde und lediglich zu Formsachen Stellung nimmt. Und all dies ändert rein gar nichts daran, dass über Pristina die kosovarische Flagge weht und die Leute dort versuchen langsam auf die Beine zu kommen. Alles andere ist nur diplomatisches Geplänkel.

    Serben wie Albaner sollten jetzt langsam mal anfangen und was für den Kosovo tun, statt sich ein lächerliches Tauziehen um etwas zu geben, was schon ein gelutschter Drops ist: die Unabhängigkeit.
    Jop aber du weisst schon wie ich dies gemeint habe. Im Herzen und nicht auf Papier.. darum wird es nie Unabhängig sein! aso für mich und die Serben...mir scheissegal ob euch Burundi oder wer auch immer annerkennt!

  4. #124
    Avatar von Helios

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    Zitat Zitat von skenderbegi Beitrag anzeigen
    hätte es nicht besser schreiben können.....

    nur die problematik ist das seitens serbischer politik gegenüber kosova viele steine in den weg gestellt werden.
    und wenn man noch klein und jung ist als staat so ist es doppelt schwer diese hürden zu nehmen und sich auf das weitergehen zu konzentrieren.....

    kosova streckt belgrad ständig die hand entgegen um über praktische fragen sich einigen zu können.
    Hallooo?? wolltet ihr nicht die Unabhängigkeit? wie wärs mit nem Grossalbanien hehe?

  5. #125
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    wird dieser 'Schiri' IGH eigentlich von jedem Staat dieser welt anerkannt?
    Wird der IGH von den USA bedingungslos anekannt, wo die USA doch so wenig Wert auf die UNO legen (z.B. im Fall der Invasion in den Irak)?
    Das würde mich interessieren.
    (die Frage ist unabhängig zum aktuellen IGH-Spruch zu sehen)
    du bist und bleibst ein clown.....
    du hast nie was verstanden
    du nix verstehen
    du wirst nie was verstehen


    habe ja geschrieben wenn sich 2 teams auf den schiri geeinigt haben muss der pfiff des schiris aktzeptieren.....

    alles andere musst selbst herausfinden du clown....

  6. #126
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von Helios Beitrag anzeigen
    Hallooo?? wolltet ihr nicht die Unabhängigkeit? wie wärs mit nem Grossalbanien hehe?
    wir sind unabhängig zumindest von serbien....
    das ist mal das allerwichtigste.

    nein ich bin gegen weitere grenzveränderungen.....
    weil diese durch den eu-beitritt in 5-10 jahren so oder so keine grosse rolle spielen.
    und wir sind schon heute gut mit albanien verbunden.danke
    der nachfrage.

  7. #127

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    Zitat Zitat von Fury Beitrag anzeigen
    Hm, da hab ich jetzt aber Neuigkeiten für dich:

    Der Kosovo ist schon unabhängig, und Serben gibt es auch noch auf der Welt.



    Vielleicht sollten die Gemüter hier einfach nicht so hoch kochen. Es hat sich ja nichts geändert seit dem Urteil. Und was bitte hatte denn Tadic erwartet? Dass das IGH den Kosovo für NICHT unabhängig erklärt? Und was wäre dann passiert? Hätten die Albaner dann achselzuckend gesagt "Na gut, wenn der IGH das sagt, dann räumen wir halt wieder alle Grenzen und Ämter und so. Nix für Ungut, Leute. War n´ Versuch wert" ??

    Völlig unrealistisch. Es war eigentlich klar, dass sich das Urteil schwammig und unkonkret in Bezug auf die Unabhängigkeit äußern würde und lediglich zu Formsachen Stellung nimmt. Und all dies ändert rein gar nichts daran, dass über Pristina die kosovarische Flagge weht und die Leute dort versuchen langsam auf die Beine zu kommen. Alles andere ist nur diplomatisches Geplänkel.

    Serben wie Albaner sollten jetzt langsam mal anfangen und was für den Kosovo tun, statt sich ein lächerliches Tauziehen um etwas zu geben, was schon ein gelutschter Drops ist: die Unabhängigkeit.
    Alle bisher gelesenen seriösen Kommentare sagen etwas anderes, nicht das von dir oben geschriebene. Sie erwähnen durchweg, daß der IGH es vermieden habe, zur Frage der Unabhängigkeit Position zu nehmen, der IGH habe dazu nichts gesagt. Der IGH-Spruch richtet sich ausschließlich auch die Erklärung zur Unabhängigkeit, was auch das Verhalten der USA und BRD, ihre Aufforderung zum Dialog betreffend, ganz klar verdeutlicht.

    Viele Kommentare erwähnen darüberhinaus, daß die "Regierung" des Kosovo ja nun von Serbien ERWARTE, ihr den Zugang zu den internationalen Organisationen zu ermöglichen. SOLCHES würden sie nicht einfordern, wären sie unabhängig.

  8. #128

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    Zitat Zitat von skenderbegi Beitrag anzeigen
    du bist und bleibst ein clown.....
    du hast nie was verstanden
    du nix verstehen
    du wirst nie was verstehen


    habe ja geschrieben wenn sich 2 teams auf den schiri geeinigt haben muss der pfiff des schiris aktzeptieren.....

    alles andere musst selbst herausfinden du clown....
    oje oje,
    nichts gutes kommt aus bestimmten Ecken,
    nur blinder Nationalismus und Eigenheroisierung.

  9. #129

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    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    wird dieser 'Schiri' IGH eigentlich von jedem Staat dieser welt anerkannt?
    Wird der IGH von den USA bedingungslos anekannt, wo die USA doch so wenig Wert auf die UNO legen (z.B. im Fall der Invasion in den Irak)?
    Das würde mich interessieren.
    (die Frage ist unabhängig zum aktuellen IGH-Spruch zu sehen)
    Was soll diese blöde Frage? Deine Frage klingt ungefähr so: Ist der Himmel blau? Ist er wirklich blau? Natürlich wird der Internationale Gerichtshof von allen Staaten, die Mitglied in der UNO sind, anerkannt. Was sonst? Er wurde ja von ihnen geschaffen.

  10. #130
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    Alle bisher gelesenen seriösen Kommentare sagen etwas anderes, nicht das von dir oben geschriebene. Sie erwähnen durchweg, daß der IGH es vermieden habe, zur Frage der Unabhängigkeit Position zu nehmen, der IGH habe dazu nichts gesagt. Der IGH-Spruch richtet sich ausschließlich auch die Erklärung zur Unabhängigkeit, was auch das Verhalten der USA und BRD, ihre Aufforderung zum Dialog betreffend, ganz klar verdeutlicht.

    Viele Kommentare erwähnen darüberhinaus, daß die "Regierung" des Kosovo ja nun von Serbien ERWARTE, ihr den Zugang zu den internationalen Organisationen zu ermöglichen. SOLCHES würden sie nicht einfordern, wären sie unabhängig.

    was für ein blinder doch du bist......
    kosova erwartet nix von serbien sondern hofft auf baldige anerkennungen und somit braucht kosova serbien überhaupt nicht.
    sobald noch über 3o staaten kosova anerkannt haben steht kosova eine aufnahme in der uno nichts mehr im wege und damit öffnen sich viele weitere tore zu den internationalen organisationen....

    IGH-Entscheidung zum

    Kosovo Recht auf Freiheit





    Die Abspaltung des Kosovo war nach Ansicht der Haager Richter rechtens: Das Gutachten zeigt, dass die politischen Verhältnisse über die Unabhängigkeit entscheiden.


    Die Balkan-Kriege haben im Völkerrecht eine neue Dimension geöffnet, die noch nicht in allen Details verstanden ist. Die lähmende Erinnerung an das Massaker von Srebrenica und die ohnmächtige Wut im Anblick der Massenvertreibungen der Albaner aus dem Kosovo haben die Völkergemeinschaft nicht ruhen lassen. Es geht darum, eine Antwort zu finden auf ein Grundübel des internationalen Rechts: Darf ein souveräner Staat in seinen Grenzen ungestraft Unrecht begehen? Schützt die Souveränität gar vor einer Intervention, selbst wenn die schlimmsten Menschheitsverbrechen verübt werden?
    Bild vergrößern "Wir sind frei" - ein Bild von der Unabhängigkeitsfeier in Pristina 2008. (© afp)

    Die Vereinten Nationen haben als Konsequenz aus ihrer Ohnmachts-Erfahrung den Grundsatz der "Responsibility to Protect", einer völkerrechtlichen Schutzverantwortung, in ihren Pflichten-Katalog aufgenommen. Damit wurde die militärische Intervention der Nato nachträglich auf eine rechtliche Basis gestellt. Die Weltgemeinschaft darf danach eingreifen, wenn ein Staat grob gegen die Menschenrechte verstößt, wenn er Massenvertreibungen, ethnische Säuberungen oder Genozide zulässt.
    Die Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs zur Unabhängigkeit des Kosovos ist nun eine logische Fortschreibung der euen Rechtsinterpretation. Der souveräne Staat ist so souverän nicht. Die Mehrheit der Kosovaren hat sich losgesagt von Serbien und nach einem eigenen Staat verlangt. Dieser Staat wurde von einem guten Drittel der Nationen der Erde anerkannt, darunter Länder wie Deutschland, Frankreich oder Großbritannien, die ihre internationale Glaubwürdigkeit einer weitgehend sauberen rechtsstaatlichen Weste verdanken. Diese Staaten haben in mühsamen Verhandlungen versucht, den Kosovo mit einer weitreichenden Autonomie an Serbien zu binden - wie es die UN in ihrer Resolution verlangten. Alle Vermittlungsversuche schlugen aber fehl. Es blieb nur die Unabhängigkeit.



    Für den Freiheitswunsch eines Volkes gibt es keine Grenzen, auch keine rechtlichen. Ein heterogener Staat kann auf Dauer nicht mit Gewalt zusammen gehalten werden. Umgekehrt lässt sich der Freiheitswunsch aber auch nur erfüllen, wenn es die Machtverhältnisse zulassen. Die kollabierende Sowjetunion konnte die Staaten an ihrem Rand nicht halten. In China schaut die Zentralregierung mit Argwohn auf die vielen Volksgruppen, die nach mehr Autonomie dürsten. Souveränität wird sie nicht gewähren.
    Für alle gilt: Jede Autonomie-Bewegung unterliegt eigenen Gesetzen, jeder Wunsch nach Sezession wird in einem speziellen Klima genährt. Ein Gericht kann keinen Rahmen setzen für den legalen Weg zur Abspaltung. Es entscheidet im Einzelfall, und seine Worte sind nicht bindend. Gleichwohl entfaltet die Entscheidung eine ungeheure politische Wirkung, womit sie die streitenden Parteien genau dorthin bringt, wo der Konflikt um Sezession und Souveränität entschieden wird: auf die Bühne der Politik.


    IGH-Entscheidung zum Kosovo - Recht auf Freiheit - Politik - sueddeutsche.de


    hier noch ein lesetipp für dich....

    Liebe Grüsse aus meinem griechischen Büro

    nach dem motto zuerst den eigenen hof selber sauber machen/halten bevor man in nachbars garten scheissen geht.

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