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Serbien schürt Konflikte

Erstellt von skenderbegi, 28.03.2008, 07:38 Uhr · 118 Antworten · 4.659 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
    27.09.2006
    Beiträge
    11.090

    Serbien schürt Konflikte

    leute jetzt mal im ernst;

    was soll ich tun?
    kaum habe meine beiträge zum demokratie-verständnis aufgeschaltet finde ich dies !!!!

    wie soll ich das verstehen?

    serbien als land und staat sollte/muss sich reformieren....
    der staat hat & ist dafür verantwortlich das die bürger zu ihren rechten kommen wie meinungsässerung,medienfreit .....









    Serbien schürt Konflikte

    32 Staaten, darunter die Schweiz, haben die Unabhängigkeit Kosovos anerkannt. Doch Serbien wehrt sich weiter gegen die Abspaltung und heizt den Konflikt an. Der beginnende Wahlkampf in Serbien verschärft zunehmend die Lage in Kosovo.
    Die Belgrader Regierung will alle Serbengemeinden unter ihre Kontrolle bringen und greift zu Mitteln und Methoden, die weit über das Mass einer Wahlkampagne hinausgehen.
    Serbien führt den Kampf um die ehemalige Albanerprovinz, die sich am 17. Februar einseitig für unabhängig erklärt hatte, längst nicht mehr allein auf diplomatischer Ebene. Die UNO-Verwaltung (Unmik) und die von der Nato geführte Schutztruppe Kfor werfen der Belgrader Regierung vor, die Konflikte im vorwiegend serbisch besiedelten Norden Kosovos aktiv zu steuern und Extremisten mit Waffen zu versorgen.
    Untersuchung der Krawalle

    Diese Erkenntnis stammt aus der laufenden Untersuchung der schweren Krawalle vom 17. März in der ethnisch geteilten Stadt Kosovska Mitrovica. Es war dies der bislang schwerste Zwischenfall seit der Unabhängigkeitserklärung.
    Ein 25jähriger ukrainischer UNO-Polizist wurde getötet, als Kfor-Truppen das von serbischem Justiz- und Polizeipersonal besetzte Bezirksgericht stürmten. Sie wurden dabei von Hunderten serbischer Demonstranten attackiert.
    «Keine Blumen von Kfor»

    Kfor-Sprecher Jean-Luc Cotard sagte in der Kosovo-Hauptstadt Pristina, seine Soldaten seien nicht allein mit Molotow-Cocktails beworfen, sondern auch mit automatischen Waffen und Handgranaten angegriffen worden. Eine jede dieser Handgranaten enthalte 3000 Eisensplitter. «So etwas benützt man nur, um während Protesten Menschen zu töten», sagte Cotard.
    Der Franzose warnte serbische Extremisten: «Sollten wir wieder beschossen werden, erwarten Sie keine Blumen von Kfor.» Unmik-Sprecher Alexander Ivanko erklärte, man habe «harte Beweise», dass serbische Polizeioffiziere direkt in den Konflikt in Mitrovica involviert gewesen wären.
    Das Belgrader Innenministerium unterhalte mehrere Polizeistützpunkte in Kosovo. «Wir haben alle Namen», sagte Ivanko dem kosovo-serbischen Radiosender Kim. Die führende albanischsprachige Zeitung «Koha Ditore» schreibt, der Unmik-Sicherheitsdienst habe auch verstärkte Aktivitäten des serbischen Geheimdienstes BIA festgestellt.
    Übermässige Brutalität

    Im Gegenzug warf Serbiens nationalistischer Premier Vojislav Kostunica – wegen der Wahlen am 11. Mai geschäftsführend im Amt – den Kfor-Truppen übermässige Brutalität vor. Manche der Nato-Soldaten hätten wie Scharfschützen auf Demonstranten geschossen und auch «verbotene Waffen» eingesetzt.
    Derlei bizarre Vorwürfe sind nicht nur Wahlkampfgetöse, sie gehören zur Gesamtstrategie, Kosovo dauerhaft zu destabilisieren und die aus Belgrader Sicht «illegale» EU-Mission Eulex aus den serbisch besiedelten Gebieten herauszuhalten.
    Zudem hofft man weiter auf internationale Unterstützung: Bislang haben lediglich 32 Staaten, darunter allerdings die wichtigsten EU-Länder, Kosovo anerkannt. Aber noch lange nicht die Mehrheit der UNO-Mitglieder. Gestern hat Südkorea erklärt, es wolle Kosovo anerkennen.
    Funktionale Teilung Kosovos

    In dieses Bild passt auch der jüngste Belgrader Vorstoss auf diplomatischem Parkett. So legte dieser Tage Kosovo-Minister Slobodan Samardzic, ein Scharfmacher und enger Vertrauter Kostunicas, der UNO-Behörde Unmik einen «Aktionsplan» vor, dessen Kernpunkt eine funktionale Teilung Kosovos ist.
    Demnach sollen die serbischen Gemeinden gänzlich dem Kosovo-Staat entzogen und von Belgrad aus verwaltet werden. Man sei aber bereit, auf allen Ebenen mit den UNO-Behörden zu kooperieren, heisst es.
    Umsiedlung der Serben

    Das Adjektiv «funktional» ist bloss Tarnung für das unschöne Wort «ethnisch», auf das der Westen allergisch reagiert. Die westlichen Mitglieder des UNO-Sicherheitsrats – USA, Frankreich und Grossbritannien sowie Deutschland als führende EU-Macht – lehnen eine Teilung Kosovos grundsätzlich ab.
    Russland jedoch, die Schutzmacht Serbiens, tut dies nicht. Ex-Aussenminister Jewgeni Primakow liess kürzlich in Belgrad mit dem Vorschlag aufhorchen, alle Kosovo-Serben aus den verstreuten Gemeinden sollten in den Nordteil umgesiedelt werden, der ja an das serbische Kernland grenze.
    Gestern kündigte Aussenminister Vuk Jeremic im serbischen Fernsehsender B92 an, Serbien wolle die Unabhängigkeitserklärung Kosovos vom Weltgerichtshof in Den Haag auf ihre Rechtmässigkeit prüfen lassen. Er sei vorsichtig optimistisch, dass Serbien auf der UN-Vollversammlung im September genug Stimmen bekommen werde, dem höchsten UN-Gericht einen solchen Auftrag zu erteilen. Eine Entscheidung des Gerichts wäre allerdings nicht bindend.
    Billiger Populismus

    Der gemässigte Serben-Politiker Oliver Ivanovic wirft Kostunica und Samardzic «billigen Populismus» vor, der die Sicherheit der Kosovo-Serben massiv gefährde. Die Belgrader Abspaltungspolitik würde nur den albanischen Extremismus anheizen.
    Von der Europäischen Union ist derzeit keinerlei Strategie erkennbar, wie sie die Kontrolle über das gesamte Territorium Kosovos herstellen will. Man scheint in Brüssel wieder einmal auf Zeitgewinn zu setzen: Man hofft anscheinend darauf, dass sich die Gemüter nach den Wahlen in Serbien wieder beruhigen werden. Doch das zu erwartende Ergebnis, eine rein nationalistische und antiwestliche Regierung, dürfte die Lage dann noch eher verschlimmern.
    Rudolf Gruber, Wien


    Serbien schürt Konflikte

    32 Staaten, darunter die Schweiz, haben die Unabhängigkeit Kosovos anerkannt. Doch Serbien wehrt sich...


    http://www.tagblatt.ch/index.php?art...code=tb-hi&ms=

  2. #2
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
    27.09.2006
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    11.090
    hat nicht kostunica untersuchungen gefordert zum mitrovica einastz der kfor-polizisten?

    was machen nur mit den ergebnissen?



















    Serbien fordert internationale Untersuchung von Unruhen in Mitrovica

    Belgrad wirft UNO-Polizei Waffengebrauch vor


    derStandard.at
    20. März 2008
    10:30

  3. #3

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    2.795
    Zitat Zitat von skenderbegi Beitrag anzeigen
    hat nicht kostunica untersuchungen gefordert zum mitrovica einastz der kfor-polizisten?

    was machen nur mit den ergebnissen?

    Albaner, wieso erzählst uns nur die halbe Wahrheit ?



















    Serbien fordert internationale Untersuchung von Unruhen in Mitrovica

    Belgrad wirft UNO-Polizei Waffengebrauch vor


    derStandard.at
    20. März 2008
    10:30



    32 Staaten haben das Kosovo anerkannt und Serbien wehrt sich ?

    du verheimlichst 150 andere Staaten.

    und jetzt verschwinde wieder in dein Loch.

  4. #4

    Registriert seit
    21.09.2007
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    899
    So nen Tipp von mir:

    Vielleicht sollten sich die Serben um die zukunft ihres Staates kümmern und nicht du.......
    Immerhin nimmt dich eher keiner ernst

  5. #5
    Lopov
    Zitat Zitat von delija_rs Beitrag anzeigen
    So nen Tipp von mir:

    Vielleicht sollten sich die Serben um die zukunft ihres Staates kümmern und nicht du.......
    Immerhin nimmt dich eher keiner ernst
    Er wird ernster genommen, als irgendwelche dahergelaufene Cedo-Jünger, die nur ab und zu vorbeischaun, um uns ihre sinnentleerten Ergüsse präsentieren müssen

  6. #6

    Registriert seit
    21.09.2007
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    899
    Zitat Zitat von Romulus Beitrag anzeigen
    Er wird ernster genommen, als irgendwelche dahergelaufene Cedo-Jünger, die nur ab und zu vorbeischaun, um uns ihre sinnentleerten Ergüsse präsentieren müssen
    Muss dich enttäuschen bin kein "Cedo-Jünger"
    Schön dass du eine Person ernster bzw. ernst nimmt die jeden Tag zig Beiträge verfasst die hauptsächlich den Hass gegenüber Serbien bzw. Serben widerspiegeln.

    Aber trink weiter deine Wolfsmilch vielleicht wirst du und dein Bruder eines Tages ja eine Stadt gründen oder sogar einen Staat....Pederovo...hört sich gut an......

  7. #7
    Avatar von Zurich

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  8. #8
    Avatar von Secondos

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    3.405
    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen

    ..."Die seit 1999 von der UNO verwaltete südserbische Provinz wird mittlerweile von etwa dreißig Ländern als eigenständiger Staat anerkannt."...


  9. #9

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    386
    Zitat Zitat von skenderbegi Beitrag anzeigen
    hat nicht kostunica untersuchungen gefordert zum mitrovica einastz der kfor-polizisten?

    was machen nur mit den ergebnissen?


    Serbien fordert internationale Untersuchung von Unruhen in Mitrovica

    Belgrad wirft UNO-Polizei Waffengebrauch vor


    derStandard.at
    20. März 2008
    10:30

    Ja stell dir vor, wäre die Kafor und Unmik nicht in Kosova, hätte es geheißen die Albaner hätten die Serben angegriffen 100%

  10. #10
    Avatar von meko

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    10.778
    Zitat Zitat von mannheimer Beitrag anzeigen
    32 Staaten haben das Kosovo anerkannt und Serbien wehrt sich ?

    du verheimlichst 150 andere Staaten.

    und jetzt verschwinde wieder in dein Loch.
    vergiss die wirtschaftsmächte brasilien und indonesien nicht herauszuheben!

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