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Serbien: Sehnsucht nach Jugoslawiens goldenem Zeitalter

Erstellt von Slavic, 03.09.2009, 19:39 Uhr · 29 Antworten · 2.339 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    04.07.2009
    Beiträge
    2.452

    Beitrag Serbien: Sehnsucht nach Jugoslawiens goldenem Zeitalter

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    Belgrad will seine alte Brückenfunktion wiederbeleben – und sucht Annäherung an China und Libyen. Libyen sei ein langjähriger Partner, und jedes Treffen sei eine Gelegenheit "zur Erneuerung der Zusammenarbeit".

    BELGRAD. Auch ein kleineres Land liebt große Freunde. Bisher habe Serbiens Außenpolitik auf den Pfeilern Brüssel, Washington und Moskau geruht, erklärte Präsident Boris Tadi? nach seiner jüngsten China-Reise: „Nun haben wir eine vierte Stütze: Peking.“ Begeistert reagierten die meisten Medien auf die „strategische Partnerschaft“ mit China. „Das Abkommen mit China wird uns aus der Krise führen,“ titelte „Press“. Beifall war dem Staatschef selbst von der Opposition gewiss. Tadi? sei endlich „klüger“ geworden, freute sich der Abgeordnete Zoran Krasi? von der nationalistischen SRS: Mit dem China-Vertrag habe der Präsident „unsere Position übernommen“.

    Schon seit Jahren hängt Serbien in der EU-Warteschleife. Eine baldige Landung in Europas Wohlstandsbündnis scheint wegen der ausstehenden Auslieferung des abgetauchten Generals Ratko Mladic an das UN-Tribunal nicht in Sicht: Ohne dessen Ergreifung wollen sich die Niederlande gegen die Absegnung des EU-Assoziierungsabkommens mit Belgrad sperren. Der EU-Beitritt habe unvermindert „Priorität“, versichern Serbiens Politiker. Doch seit Wochen steuert Belgrad auf auffälligem Zickzackkurs. Ob der Partnerschaftsvertrag mit der Türkei oder Rüstungskooperationen mit Libyen und dem Irak: Schlüsselpartner sucht das Land lieber in der Fremde als bei den Nachbarn.
    Libyen sei ein langjähriger Partner, und jedes Treffen sei eine Gelegenheit „zur Erneuerung der Zusammenarbeit“, begründete Tadic, warum er sich diese Woche als einer der wenigen europäischen Staatschefs zur Jubiläumsparty des libyschen Autokraten Gadhafi nach Tripolis aufmachte. Begleitet wurde er nicht nur von 27 Paradesoldaten, sondern auch von seinem Verteidigungsminister und Vertretern der Rüstungsindustrie.

    Engagement bei Blockfreien

    Nicht nur die Folgen der Wirtschaftskrise setzen Belgrads Emissäre in der Hoffnung auf Kredite und Aufträge in Marsch. Es ist die Brückenfunktion des zerfallenen Jugoslawien, die sich Serbien anzueignen sucht. Unter dem sozialistischen Autokraten Tito galt Jugoslawien als führendes Land der Bewegung der Blockfreien Staaten – mit guten Beziehungen nach Ost und West. Obwohl Serbien nur über Beobachterstatus verfügt, hat sich Belgrad kürzlich um die Ausrichtung der nächsten Konferenz, 2011, der Bewegung beworben. Doch der Kalte Krieg ist längst vorbei und Serbien ein Staat mit nur 7,5 Millionen Einwohnern.
    Belgrad bemühe sich, das „Goldene Zeitalter“ der 60er und 70er zu revitalisieren, konstatiert ein Bericht des US-Instituts Stratfor: Doch dieses Bemühen sei eher für das heimische Publikum gedacht als eine realistische Strategie.
    Die von der Politik geschürten Erwartungen werden aber von Ökonomen gedämpft – etwa bezüglich der jüngsten Annäherung an Peking: Die Arbeitskraft sei in Serbien teurer als in China. Serbien habe kaum Güter, die für den Export nach Fernost interessant sein könnten. Schon aus dem ähnlichen Abkommen mit Russland habe Serbien „keinerlei Nutzen“ gezogen, meint der Ökonom Aleksander Stevanovi?. Es könne keine strategische Partnerschaft zwischen „David und Goliath“ geben.


    Serbien: Sehnsucht nach Jugoslawiens goldenem Zeitalter « DiePresse.com


    Wir müssen uns eingestehen, dass man mit 7,5 Millionen Einwohner nur schwer ein ernst zunehmender "Global Player" werden kann.
    Aber nichts desto trotz das strategische Abkommen mit China ist von wichtiger Bedeutung für Serbien.

  2. #2

    Registriert seit
    09.03.2009
    Beiträge
    4.099
    Freut mich für euch Serben. =)
    Svarog wird uns leiten

  3. #3
    Emir
    Finde ich gut. Nur aufpassen! Russland wollte ja auch helfen doch was ist passiert? Nichts!

    Was haben die Serben nochmal den Russen verkauft für nen billigpreis?

  4. #4
    Grasdackel
    Jugoslawiens goldenem Zeitalter

    Hä ?

    Da muß ich was verpasst haben.

  5. #5
    Emir
    Zitat Zitat von Grdelin Beitrag anzeigen
    Hä ?

    Da muß ich was verpasst haben.
    jep als svabo kannst du das net wissen

  6. #6

    Registriert seit
    30.05.2009
    Beiträge
    5.328
    Zitat Zitat von Emir88 Beitrag anzeigen
    Finde ich gut. Nur aufpassen! Russland wollte ja auch helfen doch was ist passiert? Nichts!

    Was haben die Serben nochmal den Russen verkauft für nen billigpreis?

  7. #7

    Registriert seit
    04.05.2009
    Beiträge
    13.681
    jugoslawien ist tot.

  8. #8

    Registriert seit
    13.10.2008
    Beiträge
    7.453
    zuerst wollte ich ihn den artikel hier posten,aber dann hättet ihr mich alle als hetzer beschimpft darum hab ichs sein lassen.




    zum thema, also ich finde auch dass vom demokraten tadic eine show nur fürs heimpublikum geboten wird.

  9. #9

    Registriert seit
    04.07.2009
    Beiträge
    2.452
    Zitat Zitat von Emir88 Beitrag anzeigen
    Finde ich gut. Nur aufpassen! Russland wollte ja auch helfen doch was ist passiert? Nichts!

    Was haben die Serben nochmal den Russen verkauft für nen billigpreis?
    "Mit der Unterzeichnung des Abkommens im Januar 2008 in Moskau über den Bau der South Stream Gaspipeline, die etwa 400 km durch Serbien verlaufen soll, der Übernahme von 51% des Stammkapitals der serbischen Ölgesellschaft NIS (Нафтна Индустрија Србије/Naftna industrija Srbije) durch Gazprom Neft, dessen Mehrheitseigner der russische Energiekonzern Gazprom ist, und der Inbetriebnahme eines Erdgasdepots mit mindestens 300 Millionen Kubikmetern Speichervermögen im ausgeschöpften Gasfeld Banatski Dvor etwa 60 Kilometer nordöstlich der Stadt Novi Sad entsteht in Serbien in nächster Zukunft einer der wichtigsten Transitknoten für Gas in Südosteuropa. Es ist eines mit Abstand größten Wirtschaftsprojekte in Serbien seit dem Bau der Eisenbahn im 19. Jahrhundert."

    Es war ein strategisch wichtiger Schritt, denn Serbien durch den Verkauf gemacht hat. Russland hat Serbien im laufe der Geschichte sehr viel geholfen....

  10. #10
    Avatar von Dragan Mance

    Registriert seit
    08.03.2008
    Beiträge
    5.391
    Nicht Libyen dieser Terrorist von Gaddafi, dass was er mit den schweizer Geiseln macht ist nicht normal nur weil die Genfer Polizei seinen Sohn festgenommen hat weil der sein Personal verürgelt hat. Da ist mir Ägypten um einiges lieber wie in alten Zeiten

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