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Serbien: SRS-Chef kündigt Krieg an

Erstellt von albaner, 23.03.2007, 14:08 Uhr · 247 Antworten · 9.031 Aufrufe

  1. #151
    pqrs
    Zitat Zitat von Dobojlija
    geil der typ wie wird das aussehen er nimmt sich ein panzer und kämpft gegen die ganzen albaner :?

  2. #152
    Syndikata
    Zitat Zitat von cica-maca66
    Zitat Zitat von Bloody-Shqipe
    Zitat Zitat von cica-maca66
    Zitat Zitat von Bloody-Shqipe
    Zitat Zitat von cica-maca66
    Zitat Zitat von Bloody-Shqipe
    tja,die neu-russen werden es nie begreifen bis man sie alle ..... . 8)


    man sieht wer von krieg spricht,
    aber sollen sie kommen nocheinmal,aber dann ist finito mit den neu-russen die albanisches land stahlen und immernoch stehlen wollen.
    Was redest du da für Müll??!!
    Kosovo ist historisch gesehen serbisches Land
    ! Nur weil eure Mütter zehn Kinder gebären ist Kosovo 90 Prozent von Albanern bewohnt!!
    Wieso seid ihr überhaupt zu uns gekommen?! Hast du dich schon mal dies gefragt? Euer Land wurde immer schön in Ruhe gelassen "jaja die armen Albaner" und trotzdem habt ihr es zu NICHTS gebracht.


    pssstttt!!!

    schnauze dragan.
    jetzt reichts,ihr verlogenen neu-russische bastarde.
    wir werden euch schon nach russland zurück prügeln.

    sagt doch einmal danke,
    danke das wir euch in dem warmen europa leben lassen,wo ihr eure eier ablegen könnt.


    kein russe wird jemals ein stück von kosova bekommen,
    ihr werdet es nicht mal erwähnen dürfen.
    und jetzt geh dich und dein dreckiges lügnerisches maul waschen.


    auf dem balkan gehört euch nix,ein scheißdreck!
    hehe ein russe stellt forderungen in balkan,junge junge
    Was REDEST DU DA??
    ERSTENS HEISSE ICH NICHT DRAGAN /sondern Vanja,aber nebensache und zweitens bin ich eine FRAU

    MEIN GOTT WAS IST MIT EUCH LOS!?

    ohh ich bitte um verzeihung cica matschka....

    egal,für mich bist du dragan,wie jeder neu-russe auf dem balkan.
    sag nicht mehr "historisch gesehen gehört kosova den neu-russen".
    männlein weiblein,ist mir egal du bist und bleibst ein fremder im balkan,ein neu-russe.


    cao cao
    ich bin auf dem Balkan geboren KOTZ KEINE WÖRTER AUS WENN DU KEINE AHUNG GAST

    Und natürlich gehört Kosovo HISTORISCH GESEHEN Serbien. Das ist eine Tatsache.
    historisch gesehen gehörte kosovo den illyrern und da die meißten

    wissen dass die albaner die nachkommen der illyrer sind

    bekommen wir KS zurück

  3. #153
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
    27.09.2006
    Beiträge
    11.090
    Zitat Zitat von Zurich
    @ skenderbegi


    Gut... Von 1989 bis 1999 hattet ihr nicht gerade Freiheit. Ich will das nicht bestreiten. Slobo, der Vollidiot hats einfach vermasselt, darüber muss man nicht gross diskutieren.


    Doch... Fakt ist. Seit dem Ende des osmanischen Reiches und seit sich Kosovo wieder (nach 1389) unter serbischer Kontrolle befand und Serbien auch wieder zugesprochen wurde, gabt ihr niemals Ruhe. Egal ob im Königreich Serbien, Königreich der Serben Kroaten und Slowenen, Königreich Jugoslawien, SFR Jugoslawien, BR Jugoslawien, Serbien-Montenegro und im neuen Serbien (immer wieder Unruhen im Kosovo).


    Ich will mich jetzt besonders auf die Tito-Zeit besinnen:

    Die Autonomie Kosovo entstand nur nach Massenprotesten und Gewalt-Ausbrüchen der Kosovo-Albaner. Tito befürchtete, dass, wenn die Lage eskalieren würde, würde dadurch automatisch der serbische Nationalismus, und anschliessend der Nationalismus anderer Jugo-Nationen entflammen und der Zusammenhalt Jugoslawiens wäre akut gefärdet. Also gab er nach, indem er Euch eine Autonomie gab, damit sich die Situation beruhigt.
    Und das tat sie auch... Bis Tito starb. Danach wolltet ihr eine eigene Republik (noch später gar die Unabhängigkeit). Das wurde von allen Rest-Republiken abgelehnt. Eure Reaktion: Massenproteste ohne Ende, Gewaltausbrüche, Albanische Banden (also Kriminelle / nicht das gesammte albanische Volk!!! Nicht falsch verstehen) übten Terror an der minderen serbischen/jugoslawischen Bevölkerung aus. Im laufe der Jahre immer mehr und mehr. Daraufhin entflammte in Serbien der serbische Nationalismus. Slobo und Co. bekamen immer mehr und mehr Unterstützung und kamen so langsam aber sicher an die Macht.

    Der Zerfall Jugoslawiens war damals schon vorprogrammiert. Slobo nahm Euch dann als eine Art "Trotz-Reaktion" die Autonomie und Rechte (ohne Zustimmung Rest-Jugoslawiens) weg. Dies war ein folgen-schwerer Fehler.
    1.) Es gab den kroatischen Nationalisten den Auftrieb und den Wunsch sich so schnell wie möglich "vom Acker zu machen" bzw. sich von Belgrad loszulösen.
    2.) Es verschlimmerte die Situation auf dem Kosovo erheblich
    3.) Es schnürte den serbischen Nationalismus noch mehr.



    Slobo und seine Nationalisten haben jede Menge Mist gebaut. Doch eure Haltung (vor 1989) "Wenn wir nicht das bekommen was wir verlangen, erkämpfen wir es uns, wenns sein muss, mit Gewalt", hatte dem serbischen Nationalismus einen gewaltigen Schub gegeben, dass sie sogar in Serbien an die Macht kamen!!!

    Ich frage mich immer wieder, wie die Geschichte Jugoslawiens verloffen wäre, hättet ihr einfach den Mund gehalten und Euch damit zufrieden gegeben, was Euch Tito gab (als er Euch schon einmal nachgab).
    zürich mit verleib aber so was dummes bescheuertes und mit der serbischen brülle sehen wie du das machst wird das nichts mit der geschichte verarbeiten und vor dem eigenen haus kehren.... :idea: :idea:

    UND KANNST MAL EINE QUELLE LIEFERN WO ES ZU GEWALT AUSBRÜCHEN VOR 1974 IN KOSOVA DURCH DIE ALBANER KAM??
    du kannst es drehen und wenden wie selber es so schön sagst WIR ALBANER WAREN ZUERST IN KOSOVA.

    es ist eigentlich uns albanern hoch anzurechnen das wir die serbischen bürger geduldet haben sowie die anderen minderheiten in kosova und diese seit jahrhunderten.
    und das serbien immer und immer versuchte sich unter dem nagel zu reissen ist bis HEUTE keine neuigkeit.. :idea: [B]

    du vergisst was ,dass es ein gewisser curlovic schon 1937 pläne zur vertreibung der albaer gestaltet hat und das die akademischen wissenschaften serbiens damit bis 1984 gearbeiteit haben. :idea: :idea:

    und das andere ist nationalistisches serbisches will endlich in popo einen igel gesteckt haben gefassel....

    du willst die albaner verantwortlich machen das jugoslawien auseinandergebrochen ist....

    in derbien kann man nationalismus nicht von aussen fördern der ist seit jahrhunderten gegeben... :idea:

    und klar wenn man nicht gleichberechtigt ist das wenn man mit nett sein nicht weiter kommt dafür etwas machen muss bezw. sich dafür einsetzen das man seine rechte bekommt es liegt in im interesse des gegenüber wie weit ein solcher konflikt dann eskaliert.


    aber ist erstaunlich wie einige serben ticken und NICHTS ABER GAR NICHTS ZU LERNEN SCHEINEN AUS DER GESCHICHTE.... :idea:

    DEN GLEICHEN MÜLL DEN ZU MILOS ZEITEN GESPROCHEN WURDE ERZÄHLEN NUN DIASPORA-FASCHISTEN AUS SERBIEN :?: :idea:
    UND LASSEN DABEI JEGLICHE SELBSTKRITIK UND VERANTWORTUNG AN DER POLITIK VON SERBIEN UND DIE KRIEGSVERANTWORTUNG MISSEN.
    WILLKOMMEN IM NEUEN SERBIEN MIT 30% RADIKALEN.

    ACH ZÜRICH DU PIQKA GUT BIST AUF MEINE PUNKTE EINGEGANGEN BETREFFEND DEN 30% WÄHLERN UNDDET STIMMUNG IM LAND ABER IST AUCH LOGISCH DAS NICHT DARAUF EINGEHST DA ICH IM RECHT BIN DAS ES EIN SPIEGELBILD DES LANDES UND DER MOMENTANEN LAGE AUSDRÜCKT WAS IN SERBIEN VORSICH GEHT.

  4. #154
    Avatar von skenderbegi

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    @ zürich geschichte...


    skenderbegi
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    Anmeldungsdatum: Sep 27, 2006
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    BeitragVerfasst am: So Jan 07, 2007 5:39 am Titel: Antworten mit Zitat Beitrag bearbeiten oder löschen
    Kosovo - Krieg, Vertreibung, Massaker (August 1998)
    Milosevic führt zum vierten Mal seit 1990 Krieg. Serbische Sicherheitskräfte begannen im Kosovo mit der systematischen Vertreibung der kosovo-albanischen Bevölkerung. Massaker, Massenerschiessungen und Vergewaltigungen sind allgegenwärtig. Die Versorgung der verbliebenen albanischen Bevölkerung wie auch der Flüchtlinge ist nicht gewährleistet.
    pdf-Dokument, 5 Seiten (01-98-018)

    Kosovo ruft um Hilfe (Sommer 1998)
    Von März bis Juli 1998 wurden über 300.000 Kosovo-Albaner aus ihrer Heimat vertrieben. Mindestens 1.000 wurden getötet. Die ethnische Säuberung muss verhindert, der Krieg beendet und dem Kosovo das Selbstbestimmungsrecht zugestanden werden. Die GfbV kämpft dafür, dass die internationale Gemeinschaft ihre Verantwortung für das Kosovo wahrnimmt.
    pdf-Dokument, 5 Seiten (05-98-117)

    Genozid im Kosovo (Juli 1999)
    Die Gesellschaft für bedrohte Völker legt einen umfangreichen Bericht über die Kriegsverbrechen vor, die das Belgrader Regime im Kosovo begeht. Damit werden Beweise vorgelegt, die es ermöglichen sollen, Slobodan Milosevic auch wegen Völkermord in Bosnien und Kosovo vor dem UN-Tribunal in Den Haag anzuklagen.
    pdf-Dokument, 6 Seiten (02-99-014)



    Kosovo ruft um Hilfe (Sommer 1998)
    Von März bis Juli 1998 wurden über 300.000 Kosovo-Albaner aus ihrer Heimat vertrieben. Mindestens 1.000 wurden getötet. Die ethnische Säuberung muss verhindert, der Krieg beendet und dem Kosovo das Selbstbestimmungsrecht zugestanden werden. Die GfbV kämpft dafür, dass die internationale Gemeinschaft ihre Verantwortung für das Kosovo wahrnimmt.
    pdf-Dokument, 5 Seiten (05-98-117)

    Genozid im Kosovo (Juli 1999)
    Die Gesellschaft für bedrohte Völker legt einen umfangreichen Bericht über die Kriegsverbrechen vor, die das Belgrader Regime im Kosovo begeht. Damit werden Beweise vorgelegt, die es ermöglichen sollen, Slobodan Milosevic auch wegen Völkermord in Bosnien und Kosovo vor dem UN-Tribunal in Den Haag anzuklagen.
    pdf-Dokument, 6 Seiten (02-99-014)

    Kosovo: Das Verbrechen von Racak (März 1999)
    Anhand von Zeugenaussagen und pathologischen Untersuchungen rekonstruiert die Gesellschaft für bedrohte Völker das Massaker von Racak. 45 wehrlose albanische Kosovaren waren von serbischen Spezialeinheiten mit Unterstützung der Armee ermordet worden. Die serbische These von albanischen Terroristen wird überzeugend widerlegt.
    pdf-Dokument, 5 Seiten (02-99-012)


    Kosovo - Eskalation der Gewalt (März 1998)
    Seit Ende Februar 1998 setzt das Belgrader Regime Polizei- und Sondereinheiten gegen die albanische Bevölkerung im Kosovo ein. Durch ihre Wirtschaftsbeziehungen und ihre politische Zurückhaltung stützen auch westliche Staaten Milosevic, der durch eine militärische Eskalation die Serbisierung Kosovos gewaltsam vollenden will.
    pdf-Dokument, 6 Seiten (02-98-004)

    Albaner im Kosovo - Apartheid in Europa (November 1997)
    Die Entwicklung der politischen und gesellschaftlichen Situation im Kosovo von der Machtübernahme Milosevics in Belgrad bis zum Vorabend der militärischen Eskalation wird in dieser Dokumenation dargestellt. Die Unterdrückung der albanischen Mehrheit im Kosovo, die immerhin 90 Prozent der Bevölkerung stellt, ist zu einer europäischen Form der Apartheid geworden.
    pdf-Dokument, 4 Seiten (02-97-003)


    http://www.gfbv.ch/iarchiv.html


    hier noch paar texte zum krieg ab 98......

    aber für die einen im forum sind das natürlich alles albanische freunde die nur den serben böses wollen!!!!!!
    _________________
    Bitte hör auf, ich kann diesen Schund nicht mehr lesen. Ich kann Dir eigentlich nichts vorwerfen, weil Du einfach ungebildet bist, aber ich kann Dich BITTEN - hör auf so einen Quatsch zu schreiben, denn das ist eine Ohrfeige für jeden normalen Serben!

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    Anmeldungsdatum: Sep 27, 2006
    Beiträge: 1926
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    BeitragVerfasst am: So Jan 07, 2007 6:11 am Titel: Antworten mit Zitat Beitrag bearbeiten oder löschen
    Während der Ära Milosevic war Bora Cosic in Belgrad persona non grata. Er gehörte zu den wenigen serbischen Intellektuellen, die schon früh auf die explosive Situation im Kosovo hinwiesen und sie zu Recht als Apartheid gebrandmarkt haben. Doch auch wir hatten nicht gut genug hingehört und viel zu lange weggesehen. Die blutigen drei Balkankriege, der Terror gegen die jeweils ethnisch "falschen" Bevölkerungsteile, die Flüchtlingskatastrophen, die Massenmorde wie von Srebrenica, und dass schließlich nichts anderes übrig blieb, als im Kosovo-Krieg 1999 mit Bomben Menschenrechte durchzusetzen - das alles war kein Ruhmesblatt internationaler, besonders europäischer Politik. Immerhin gibt es Hinweise, dass wir gelernt haben: Europäische Verantwortung bedeutet frühe Einmischung: zivile Krisenprävention, Konfliktlösung, Friedenskonsolidierung und rechtzeitige Terrorbekämpfung - also bevor es zu spät ist.

    Wie hat Günter Grass am Ende seiner neuen Novelle "Im Krebsgang" - gegen den rechten Hass - formuliert: "Das hört nicht auf. Nie hört das auf". "Der Schoß ist fruchtbar noch", hieß es bei Bert Brecht. Dem Diktator wird in Den Haag vor dem Gerichtshof der Vereinten Nationen der Prozeß gemacht. Doch klickt man das Internet an, stößt man auf zahlreiche Solidaritätserklärungen und in fast allen europäischen Ländern auf Unterstützerkomitees für Slobodan Milosevic. Es heißt dort: Die Kosovo-Albaner flohen nicht vor den Serben, sondern vor der Nato. Jugoslawische Truppen halfen nur den Flüchtlingen aus der Gefahrenzone. Und kam es doch einmal zu Erschießungen durch serbische Einheiten, dann geschah das im Kampf gegen den Terrorismus.
    wie recht doch der mann hat.
    ich meine da gibts überall diese dumpfbacken die es nie einsehen können und wollen.
    _________________
    In dieser Debatte taucht des öfteren der Name Vaso Cubrilovic´ auf. Seine Thesen werden heute oft bagatellisiert, sind jedoch im Kontext mit den bis 1941 erfolgten Zwangsaussiedlungen von 150.000 Personen aus »türkischen Familien in Südserbien« - sprich: Albanern - zu sehen. Der Belgrader Philosophieprofessor, Diener mehrerer Herren, schlug 1937 der serbischen Königsdiktatur ein schnelles, planmäßiges, terroristisches Vorgehen zur Vertreibung der Albaner vor: »Wenn man zugibt, daß ein zunehmendes Zurückdrängen der Albaner mit unserer langsamen Kolonisation keinen Erfolg hat, bleibt nur eine einzige Methode, ihre massenhafte Verpflanzung (...). Es gibt ein Mittel, das Serbien nach 1878 sehr praktisch eingesetzt hat. Es besteht darin, die albanischen Dörfer und die albanischen Viertel der Städte anzuzünden (...).« 1944 wandte er sich mit einem Memorandum an Tito: »Allein die ethnische Reinheit kann den Frieden und den Fortschritt zu einem demokratischen und föderalen Jugoslawien sichern« (Le Monde, 22. 4. 99). Tatsächlich wurde auch im sozialistischen Jugoslawien weiter zwangsausgesiedelt; Schätzungen sprechen von rund 200.000 Personen zwischen 1950 und 1966. Cubrilovic´, der 1990 starb, war mehrfach Minister und Mitglied der Akademie. Seine Auffassungen verkörpern die durchgängige Prämisse des großserbischen Nationalismus, der auch in der KP Eingang fand: ethnische Homogenität in »historischen Grenzen« herzustellen - nicht zufällig ist »Homogenisierung«, wie Rajko Djuric´ bemerkt, eine zentrale Vokabel in Milosÿevic´s Reden.

    Trotz des unerklärten Krieges, trotz Zerstörung der zivilen Strukturen entwickelten die Kosovoalbaner nach 1990 ein erstaunliches Gesellschaftsprojekt im Untergrund. Über Jahre hinweg funktionierte der gewaltlose Widerstand. Es gelang sogar, eine Aktion gegen die Tradition der Blutrache erfolgreich durchzuführen, die die Versöhnung von etwa 2.000 Familien bewirkte. Zahlreiche Intellektuelle sahen darin »eine historische Kehrtwende zu den Werten der westlichen Zivilisation« (Shkelzen Maliqi). Eine weitere Großtat war die Organisierung des Schulwesens: 1995 mußten 274.280 SchülerInnen der Grund- und Hauptschuljahrgänge sowie 63.340 der Auszubildenden einen geheimen Unterricht besuchen, weil ihnen in öffentlichen Schulen der Gebrauch der Muttersprache verboten war. Einer der namhaftesten serbischen Schriftsteller, Mirko Kovac, stellte fest: »Die Albaner sind das politisch reifste Volk in Jugoslawien. Ich stimme der These des slowenischen Philosophen und Schriftstellers Slavoj Zizek zu, daß die Kosovo-Albaner ein europäisches Volk sind, das sich durch Geduld auszeichnet und politisch auf gandhihafte Methoden setzt, indem es auf Verhandlung besteht und die Gewalt zurückweist.« (Borba, 13. 3. 93, zitiert nach Kommune Nr. 7/1995). Erst das Abkommen von Dayton, aufgrund dessen sich die Kosovo-Albaner ihrem Schicksal überlassen fühlten, stärkte die Stimmen, die sich für einen bewaffneten Widerstand aussprachen.

    Nun aber scheint es, als wolle die jugoslawische Soldateska, Cubrilovic´s Thesen über die Vertreibung der Albaner in die Tat umsetzen. Schon vergangenes Jahr, auf dem Höhepunkt ihres Krieges gegen die UÇS, befanden sich über 200.000 Menschen auf der Flucht. Seit Beginn der NATO-Bombardements haben die Vertreibungen eine neue Qualität an Ausmaß, Systematik und Brutalität erreicht, wie der Bericht der OSZE-Kosovo Verification Mission festhält.

    www.freitag.de

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    Anmeldungsdatum: Sep 27, 2006
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    BeitragVerfasst am: Mi Feb 28, 2007 10:04 pm Titel: Antworten mit Zitat Beitrag bearbeiten oder löschen
    Die Pläne dafür sind sehr alt. Milosevic erfand sie nicht, sondern setzt sie lediglich in die Tat um. Le Monde hat ein Dokument von 1937 ausgegraben, das sich wie eine frühe Gebrauchsanweisung für die gegenwärtige Politik Serbiens gegenüber den Kosovo-Albanern liest (s. Kasten). Es stammt von Vaso Cubrilovic, der 1914 von den Österreichern wegen Beteiligung an dem Attentat in Sarajewo zu vierzehn Jahren Gefängnis verurteilt worden war und nach seiner Befreiung bei Kriegsende zum Philosophieprofessor an der Belgrader Universität avancierte. Da eine langsame serbische Kolonisation des Kosovo nichts gebracht habe, bleibe nur die gewaltsame Vertreibung der Albaner. Das war kein Augenblickseinfall. 1944 wandte sich derselbe Verfasser erneut mit einem Memorandum an Tito und legte ihm nahe: "Es ist nicht so sehr ihre Zahl, die unsere Minoritäten gefährlich macht, als vielmehr deren geographische Stellung und deren Verbindungen zu den Völkern, zu denen sie gehören und die unsere Nachbarn sind. Allein die ethnische Reinheit kann den Frieden und den Fortschritt in einem demokratischen und föderalen Jugoslawien sichern" (Le Monde, 22.4.99). Natürlich war Vaso Cubrilovic auch ehrenwertes Mitglied jener serbischen Akademie der Wissenschaften und Künste, die diese Konstante serbischer Politik Ende der achtziger Jahre wieder offiziös gemacht hat und zum Stichwortgeber Milovics wurde. Man muß wissen, was mit Frieden und Fortschritt gemeint ist, wenn in der serbischen Propaganda von ihnen die Rede ist. Dies nur als kleiner Hinweis für jene, die in den Vertreibungen eine Reaktion auf die NATO-Intervention sehen wollen (vgl. auch den Artikel von Dunja Melcic in diesem Heft). Es handelt sich bei ihnen um ein langgehegtes Projekt. In diesen Wochen wird es als "Operation Hufeisen" nicht auf dem Papier, sondern in der Realität ausgeführt (etwa taz, 20.4.). Wieder einmal hat Milosevic die Verlängerung der Verhandlungsfrist von Rambouillet nur genutzt, um die letzten Vorbereitungen für seine Aggression zu treffen.



    In der Asymmetrie der bisherigen Kriegshandlungen wird die Differenz der Kriegsgegner sichtbar. Milosevic und seine Helfer hatten schon zu Beginn der jugoslawischen Krise ein klares politisches, territorial aber unbestimmtes Ziel vor Augen: Serbien - und damit sich als serbischen Machthabern - soviel wie möglich von Jugoslawien als Erbmasse zu sichern. Zu diesem Zweck brachen sie die jugoslawische Verfassung und verleibten sich die autonomen Provinzen Kosovo und Vojvodina ein und sicherten sich deren Stimmenanteile im jugoslawischen Staatsrat. Dieser Verfassungsbruch war die Kriegserklärung an die anderen Republiken Jugoslawiens. Und seither führen Milosevic und Serbien diesen Krieg mit großer Konsequenz. Es ist ein Erbfolgekrieg um die Hinterlassenschaft Titos. Gegenüber der Republik Slowenien scheiterte er sofort. Das war eingerechnet und leitete in den Aufmarsch in Kroatien über. Auch in Kroatien scheiterte die Aggression letztlich. Gegenüber Bosnien-Herzegowina scheiterte Milosevic zwar auch, konnte aber mit der Republik Srpska im Dayton-Abkommen einen wichtigen Teilerfolg erzielen, der auf der weiteren Entwicklung der Region als Hypothek lastet.



    Hat Milosevic inzwischen das Ziel der maximalen Erbfolge aufgegeben? Manche Beobachter meinten im letzten Jahr, mit den Auseinandersetzungen im Kosovo komme der Krieg jetzt dorthin zurück, wo er angefangen habe und auch enden werde. Tatsächlich aber hat Milosevic im Kosovo die zweite Runde des großserbischen Erbfolgekrieges eröffnet. Mit den Vertreibungen zielt er systematisch auf die Grundlagen eines nationalen Befreiungskrieges. Das Wasser wird abgelassen, bevor die UCK schwimmen lernen kann. Zugleich destabilisiert er mit den Vertreibungen die Nachbarstaaten und versucht, die Logistik der NATO-Staaten zu überanspruchen und die EU über die Vertriebenenproblematik zu spalten.

    Die erste Runde von Milosevics großserbischer Kriegsführung bestand in einem Angriff auf die jugoslawische Verfassung und ihre Republiken. Die zweite Runde eröffnete er mit einem Angriff auf die gesamte Staatenordnung des Balkan. Chaos schaffen und im Chaos als starke Macht verbleiben und dann abgreifen, ist die Grundstrategie von Milosevic, auf die die Staatenwelt keine Antwort fand, auch nicht mit dem Dayton-Abkommen. Es ist klar, daß es nicht halten wird, wenn Milosevic im Kosovo durchkommt.

    http://www.oeko-net.de/Kommune/kommu.../TJOSCHA5.html
    _________________
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    BeitragVerfasst am: Mi Feb 28, 2007 10:09 pm Titel: Antworten mit Zitat Beitrag bearbeiten oder löschen
    Gerade in der düsteren Atmosphäre der dreißiger Jahre entstanden auf dem Boden des Königreichs Jugoslavien jene grundlegenden Pläne zur »ethnischen Säuberung« ganzer Landschaften, die nun, rund 66 Jahre später, ihre Verwirklichung erfahren. Der Serbe Vaso Cubrilovic (1897-1990), einer der Verschwörer des Attentats auf Franz Ferdinand 1914 und später Geschichtsprofessor an der Universität Belgrad, veröffentlichte im Jahr 1937 sein Konzept Iseljavanje Arnauta (»Die Aussiedlung der Albaner«), um das Kosovo von Albanern zu »säubern« und mit serbischen Bauern neu zu besiedeln.[20]

    http://www.celtoslavica.de/bibliothek/sauberungen2.html
    _________________
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    Anmeldungsdatum: Sep 27, 2006
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    BeitragVerfasst am: Mi Feb 28, 2007 10:14 pm Titel: Antworten mit Zitat Beitrag bearbeiten oder löschen
    Ich kann nur empfehlen, ihre
    Dokumentationsseite vom 28. April 1999 zu lesen. Dort wurde die
    Denkschrift des jugoslawischen Historikers Vaso Cubrilovic von 1937 in
    einer nur wenig gekürzten Form - Wiederholungen wurden herausgenommen -
    über die Vertreibung der Albaner veröffentlicht. Man könnte meinen, das
    wäre das Programm des Jahres 1999. Es ist aber 1937 geschrieben worden.
    Dies war auch die Grundlage der Erklärung der serbischen Akademie der
    Wissenschaften von 1986. Auf dieser Grundlage fußt die Politik, die wir
    heute sehen. Daher verstehe ich nicht, daß man nicht begreift, daß es
    sich hierbei um eine völkische Politik handelt, die sich auf die
    Überhöhung der eigenen Nation gründet, die einen Kampf um Lebensraum
    gegenüber einem anderen Volk programmatisch thematisiert und dann mit
    den brutalsten Mitteln - zu denen man sich schon damals bekannt hat -
    umzusetzen versucht.

    http://dip.bundestag.de/cgi-bin/getd...t+p+14/38+3137

    skenderbegi
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    Anmeldungsdatum: Sep 27, 2006
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    BeitragVerfasst am: Di Jan 16, 2007 7:14 pm Titel: Antworten mit Zitat Beitrag bearbeiten oder löschen
    hier noch eine liste der vertriebenen völker seit 1912.....


    http://www.z-g-v.de/aktuelles/?id=58
    _________________[B]

  5. #155
    hahar
    Zitat Zitat von Adrian
    Zitat Zitat von cica-maca66
    Zitat Zitat von Bloody-Shqipe
    Zitat Zitat von cica-maca66
    Zitat Zitat von Bloody-Shqipe
    Zitat Zitat von cica-maca66
    Zitat Zitat von Bloody-Shqipe
    tja,die neu-russen werden es nie begreifen bis man sie alle ..... . 8)


    man sieht wer von krieg spricht,
    aber sollen sie kommen nocheinmal,aber dann ist finito mit den neu-russen die albanisches land stahlen und immernoch stehlen wollen.
    Was redest du da für Müll??!!
    Kosovo ist historisch gesehen serbisches Land
    ! Nur weil eure Mütter zehn Kinder gebären ist Kosovo 90 Prozent von Albanern bewohnt!!
    Wieso seid ihr überhaupt zu uns gekommen?! Hast du dich schon mal dies gefragt? Euer Land wurde immer schön in Ruhe gelassen "jaja die armen Albaner" und trotzdem habt ihr es zu NICHTS gebracht.


    pssstttt!!!

    schnauze dragan.
    jetzt reichts,ihr verlogenen neu-russische bastarde.
    wir werden euch schon nach russland zurück prügeln.

    sagt doch einmal danke,
    danke das wir euch in dem warmen europa leben lassen,wo ihr eure eier ablegen könnt.


    kein russe wird jemals ein stück von kosova bekommen,
    ihr werdet es nicht mal erwähnen dürfen.
    und jetzt geh dich und dein dreckiges lügnerisches maul waschen.


    auf dem balkan gehört euch nix,ein scheißdreck!
    hehe ein russe stellt forderungen in balkan,junge junge
    Was REDEST DU DA??
    ERSTENS HEISSE ICH NICHT DRAGAN /sondern Vanja,aber nebensache und zweitens bin ich eine FRAU

    MEIN GOTT WAS IST MIT EUCH LOS!?

    ohh ich bitte um verzeihung cica matschka....

    egal,für mich bist du dragan,wie jeder neu-russe auf dem balkan.
    sag nicht mehr "historisch gesehen gehört kosova den neu-russen".
    männlein weiblein,ist mir egal du bist und bleibst ein fremder im balkan,ein neu-russe.


    cao cao
    ich bin auf dem Balkan geboren KOTZ KEINE WÖRTER AUS WENN DU KEINE AHUNG GAST

    Und natürlich gehört Kosovo HISTORISCH GESEHEN Serbien. Das ist eine Tatsache.
    historisch gesehen gehörte kosovo den illyrern und da die meißten

    wissen dass die albaner die nachkommen der illyrer sind

    bekommen wir KS zurück
    tja dann müssten auch die amis sich aus amerika verpissen!
    tja hörst du wie behindert dieses argument ist! es gibt viele argumente warum das kosovo ein freier staat werden soll, doch das welches du gewählt hast, ist leider das dümmste!

  6. #156
    Avatar von Zurich

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    @ hahar

    Ich glaube dir schon. Und ich kann alls gut nachvollziehen und verstehe dich!!! Hab selber auch von solchen Vorfällen gehört.
    Aber...... Das gabs auch in Kroatien, wo die Kroaten bevorteiligt waren. Nun gut... Es kann sein, dass sich es die Kroaten von den Seben abgeschaut haben, bzw. die Serben damit zu erst anfingen. Ganz sehr gut sein, da der serbische Nationalismus vor dem kroatischen entflammte (auch wenn nur kurz vorher).

    Hört zu... Ich will den serbischen Nationalismus nicht leugnen. Das war nun mal Tatsache. Und ich weiss das der kroatische Nationalismus ein Folge-Nationalismus von dem war,...usw....usw... bis die Sache schön eskalierte.



    Was ich mit al dem sagen wollte: Der serbische Nationalismus entstand nun mal auf dem Kosovo (er selber war eine Folge des Albanischen Nationalismus/Patriotismus welcher als einzige während der ganzen Zeit nie weg war. Bratsvo/Jedinstvo war für sie eh ein Fremdwort).
    - Hätte es den serbischen Nationalismus nicht gegeben, gäbe es vielleicht auch keinen kroatischen Nationalismus, welcher sich in kürzester Zeit entwickelte.

    Meiner Meinung nach, entflammte der bosniakische Nationalismus als letzter bzw. "die Suppe versaltzen schon die Serben und Kroaten vorher (unter sich)". Auch im Alten Jugo-Land waren die heutigen Bosniaken die grössten Jugos.
    Bei der WM 1990 feierte man ausschliesslich nur noch in Bosnien (Sarajevo, Banja Luka, Mostar,.....). Darum gebe ich Euch die wenigste Schuld am Krieg. - Auch wenn der Krieg später selber viele Bosniaken ebenfalls zu Bestien machte (was man aber noch nachvollziehen kann)




    - Und das wichtigste: Der Nationalismus hätte verhindert werden können trotz des schweren Pflasters "Kosovo".

    * Das serbische Volk hätte es selber verhindern können, wäre es nicht angelogen worden und wären sie nicht so manipulierbar gewesen.
    * Hätten die restlichen Jugo-Völker nicht mit sofortigem Gegen-Nationalismus reagiert, sondern das Problem ruhig angepackt und zusammen mit den Serben gelöst, wäre ebenfalls einges anders verloffen.
    * Und vorallem: Die Grossmächte und andere Länder wie: Russland, Griechenland, Deutschland, Vatikan, USA, Türkei und den arabischen Staaten machten die Sache nur noch schlimmer, als sie jeweils eine Seite zu sich genommen hatten. All diese grossen Mächte (die wir heute jeweils liebevoll "Brüder" nennen) hätten locker Gelegenheiten und Macht gehabt, das ganze einzudämmen, doch es lag nun mal nicht in deren Interesse. Und ja man liess sie über 4 Jahre lang alles schön gegenseitig zerstören und erst dann sich dort zu stationieren.




    Doch das beste wäre immer noch gewesen, dass man ein Rezept gefunden hätte, die Albaner zufrieden zu stellen. Tito hatte es selber nicht geschafft. Vielleicht war es auch nicht möglich, da sie kein slawisches Volk sind, und sich unter den Slawen einfach nicht wohl fühlten, egal was sie bekamen.

  7. #157
    hahar
    Zitat Zitat von Zurich
    @ hahar

    Ich glaube dir schon. Und ich kann alls gut nachvollziehen und verstehe dich!!! Hab selber auch von solchen Vorfällen gehört.
    Aber...... Das gabs auch in Kroatien, wo die Kroaten bevorteiligt waren. Nun gut... Es kann sein, dass sich es die Kroaten von den Seben abgeschaut haben, bzw. die Serben damit zu erst anfingen. Ganz sehr gut sein, da der serbische Nationalismus vor dem kroatischen entflammte (auch wenn nur kurz vorher).

    Hört zu... Ich will den serbischen Nationalismus nicht leugnen. Das war nun mal Tatsache. Und ich weiss das der kroatische Nationalismus ein Folge-Nationalismus von dem war,...usw....usw... bis die Sache schön eskalierte.



    Was ich mit al dem sagen wollte: Der serbische Nationalismus entstand nun mal auf dem Kosovo (er selber war eine Folge des Albanischen Nationalismus/Patriotismus welcher als einzige während der ganzen Zeit nie weg war. Bratsvo/Jedinstvo war für sie eh ein Fremdwort).
    - Hätte es den serbischen Nationalismus nicht gegeben, gäbe es vielleicht auch keinen kroatischen Nationalismus, welcher sich in kürzester Zeit entwickelte.

    Meiner Meinung nach, entflammte der bosniakische Nationalismus als letzter bzw. "die Suppe versaltzen schon die Serben und Kroaten vorher (unter sich)". Auch im Alten Jugo-Land waren die heutigen Bosniaken die grössten Jugos.
    Bei der WM 1990 feierte man ausschliesslich nur noch in Bosnien (Sarajevo, Banja Luka, Mostar,.....). Darum gebe ich Euch die wenigste Schuld am Krieg. - Auch wenn der Krieg später selber viele Bosniaken ebenfalls zu Bestien machte (was man aber noch nachvollziehen kann)




    - Und das wichtigste: Der Nationalismus hätte verhindert werden können trotz des schweren Pflasters "Kosovo".

    * Das serbische Volk hätte es selber verhindern können, wäre es nicht angelogen worden und wären sie nicht so manipulierbar gewesen.
    * Hätten die restlichen Jugo-Völker nicht mit sofortigem Gegen-Nationalismus reagiert, sondern das Problem ruhig angepackt und zusammen mit den Serben gelöst, wäre ebenfalls einges anders verloffen.
    * Und vorallem: Die Grossmächte und andere Länder wie: Russland, Griechenland, Deutschland, Vatikan, USA, Türkei und den arabischen Staaten machten die Sache nur noch schlimmer, als sie jeweils eine Seite zu sich genommen hatten. All diese grossen Mächte (die wir heute jeweils liebevoll "Brüder" nennen) hätten locker Gelegenheiten und Macht gehabt, das ganze einzudämmen, doch es lag nun mal nicht in deren Interesse. Und ja man liess sie über 4 Jahre lang alles schön gegenseitig zerstören und erst dann sich dort zu stationieren.




    Doch das beste wäre immer noch gewesen, dass man ein Rezept gefunden hätte, die Albaner zufrieden zu stellen. Tito hatte es selber nicht geschafft. Vielleicht war es auch nicht möglich, da sie kein slawisches Volk sind, und sich unter den Slawen einfach nicht wohl fühlten, egal was sie bekamen.
    was in kroatien war, da kenne ich mich nicht aus! ich kenne mich hauptsächlich in/um bosnien und herzegowina aus, und einbisschen mit den kosovo albanern!
    es ist so wie es du gesagt hasst, mann könnte einen 10 seitigen vortrag hier schreiben über die probleme und die nationalistische wiedergeburt in sfrj!
    aber das lohnt sich nicht da es sowieso die einten nicht akzeptieren, und die anderen nicht glauben wollen! die grössten kommunisten wurden zu den grössten nationalisten(slobo, franjo itd)! was sagt uns das? tja die waren huren die für macht alles tun wollten, und wir das volk haben ihnen geglaubt! jetzt gehören wir zu entwiklungs staaten, die auf die hilfe vom westen angewiesen ist! selber schuld sage ich nur!

  8. #158
    Avatar von albaner

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    ich finde den srs chef witzig allein wie der sagt '' ich würde nichtmal meine mami fragen wenn sie noch am leben wäre'' wie wäre das wohl ? ''mami darf ich in den krieg ziehen'' ? '' nein darfst du nicht, trink jetzt deine milch aus und geh schlafen''

  9. #159
    Avatar von Zurich

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    @ skenderbegi

    Schon wieder schreibst du irgrendwelche langen Romane und glaubst alles zu wissen!!!

    Hör zu,.... ich will mich jetzt nicht auf den Kosovo-Krieg 1998-1999 besinnen. Es gibt da hunderte Theorien wie es abgelaufen ist. Und ich weiss, dass meine nicht mit deinen ganz übereinstimmen. Und sowieso,.... Ich halte den Krieg an sich nicht für ausschlaggebend, sondern das, was vorher war.

    Ich habe nie erwählt. dass die Serben keinen Mist gebaut haben!!!! Das haben sie alle mals.... Allenvoran Milosevic. Doch was war vorher??? Vor 1989!!! Bevor der serbische Nationalismus im SFRJ enfflammte, bevor sich Wixxer Milosevic an die Macht setzen konnte und euch alles wegnahm, was euch Tito gab.




    ......Mal ganz zurück.... Das Königreich Serbien / später das Königreich Jugoslawien:

    Das war alles andere als ein Perfektes Jugoslawien!!! Die Leute damals (nach über 500 türkischer Herrschaft) hatten nicht gerade viel Ahnung von Politik, Demorkatie ganz zu schweigen von parlementarer Monarchie wie im heutigen GB.
    Es gab schon damals Tschetnik- und Ustascha-Bewegungen!!! Und natürlich haben sie Mist gebaut. Ich will das gar nicht in Frage stellen. Und bitte komm mir nicht mit irgendwelchen Tschetnik-Geschichten aus der Zwischenkriegszeit. Tschetniks sind für mich wie die Ustasas sowieso keine "Menschen", sondern Bastarde! Ich meine jetzt ihre Taten und Verbrechen.

    Zur damaligen Definition von Serbien und Kosovo:

    Das Kosovo wurde im vorletzen Jahrhundert zurückerobert. Zudem gilt das Kosovo für die Serben als Wiege der serbischen Nation. Vor dem osmanischen Einmarsch war das das "Kern-Serbien" und das ca. 600 Jahre lang!!! Auf dem Kosovo bildete sich der erste serbische Staat.
    Gilt das Kosovo etwa als wiege des albanischen Volkes??? Euer allerheiligstes Land? Falls Ja, bitte um begründung!!!

    Auch Tito wusste, wie wichtig das Kosovo für die Serben war und er wollte auch keinen Ärger mit den Serben (sonst wäre der Jugoslawische Zusammenhalt in Gefahr). Darum hattet ihr am Anfang nicht einmal eine Autonomie.



    Und jetzt das wichtigste:

    JugoSLAWIEN wurde deffiniert, als Staat der Südslawen! Es gab 6 südslawische Nationen und 6 südslawische Republiken! Alle anderen Nationen waren Nationale Minderheiten, aber mit gleichem Recht, EINZIG OHNE EIGENE VERWALTUNG!!!! Hättet ihr eine eigene Republik bekommen, würde der Name "Jugoslawien" keinen Sinn mehr ergeben. Zudem dürften dann ebenfalls Ungarn, Rumänen, Bulgaren, Slowaken und Italiener ebenfalls eine eigene Republik verlangen. Dann müsste der Staat "Mullit-Balkania" und nicht "Jugoslawien" heissen.
    Tito gab nach und gab euch eine Autonomie. Am Anfang schient ihr zufrieden und beruhigt zu sein.... Doch nicht lange. Kaum war Tito tot, wolltet ihr mehr!!! Und sag mir bitte nicht, dass das nicht war ist!!! Ob ihr mehr verdient hättet oder nicht, ob es so korrekt wäre oder nicht,....etc... DAS IST NE ANDERE GESCHICHTE (und hat was mit Geschichte zu tun und führt zu endlosen Disskussionen). DOCH FAKT IST, IHR WART NIE ZUFRIEDEN!!!!!!!!!!!!! NIE!!!




    Und du willst immer, dass ich extra für dich irgendwelche Quellen aus dem Internet suche,... was micht total ankotzt (die Zeit zu nehmen), denn meine Bildung hab ich aus der Schule und nicht aus dem Internet, darum will ich mich nicht auf Internet gross abstützen!!!!

    Aber dier zu liebe hab ich mal was ins Google geschrieben und den ersten Link genommen:
    http://www.eurotopics.net/de/magazin...ck_geschichte/

  10. #160
    Avatar von AlbaBoZzZ

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    oh mann....

    ....als am 24.märz 1999 die erste bombe auf serbien gefallen war,hat serbien den kosovo entgültig verloren.
    und wen die nochmal die frechheit besitzen einen krieg gegen die albaner zu beginnen wird die nato serbien 10 ml schlimmer in grund und boden bomben
    dan würde es mich nicht wundern wen sie preshevo mendjevo un bujanovci an den kosovo verlieren würden 8)

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