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Serbien, ein Staat in Total-Lähmung

Erstellt von cro_Kralj_Zvonimir, 10.04.2007, 11:50 Uhr · 18 Antworten · 756 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Velez

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    Zitat Zitat von Monte-Grobar Beitrag anzeigen
    Hey, seit dem neuen design geht es hier ja ziemlich ruhig und fröhlich zu. Leute diskutieren mal endlich ohne gleich zu beleidigen. Find ich gut so :glasses4:
    vielleicht hasst du nicht gemerkt das der representant der radikalen srs nicht mehr im bf ist.

  2. #12

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    Zitat Zitat von RobinHood Beitrag anzeigen
    Was symbolisiert deine Signatur genau?

    Ungarisches und Bulgarisches Wappen in den Klauen.
    Der Adler der die Klippe runterstürzt und der Adler der auf dem Felsen liegt.
    Das ist eine Propagandakarte aus der Zeit des I.WK. Es zeig den serbischen Doppelkopfadler, wie er die Symbole/Wappen der Ungarn, Bulgaren, Österreicher, usw. zerbricht.

  3. #13
    Avatar von Monte-Grobar

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    Zitat Zitat von Befehl223 Beitrag anzeigen
    Das ist eine Propagandakarte aus der Zeit des I.WK. Es zeig den serbischen Doppelkopfadler, wie er die Symbole/Wappen der Ungarn, Bulgaren, Österreicher, usw. zerbricht.

    Anfangs wars propaganda, doch hat sich mit der ZEit als war gezeigt :tongue1:

  4. #14
    Avatar von Sousuke-Sagara

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    Zitat Zitat von Monte-Grobar Beitrag anzeigen
    Anfangs wars propaganda, doch hat sich mit der ZEit als war gezeigt :tongue1:
    Dann müsstest du auf der Postkarte zum Adler noch den Union Jack und die bourbonischen Lilien hinzufügen damit es passt. 8)

  5. #15
    Avatar von skenderbegi

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    14. April 2007, Neue Zürcher Zeitung





    Serbien noch immer ohne neue Regierung

    Der «Kampf um Kosovo» vereint die politischen Lager

    Serbien ist bald drei Monate nach den Wahlen noch immer ohne neue Regierung. Doch daran stossen sich nur wenige, denn die Kosovofrage hält die Öffentlichkeit in Atem und bietet dem abtretenden Ministerpräsidenten Kostunica immer wieder die Gelegenheit, sich zu profilieren. Seine Chancen für ein neues Mandat stehen gut.



    ahn. Belgrad, 13. April

    In Belgrad erzählt man sich einen neuen Witz: Welches ist die grösste Nichtregierungsorganisation der Welt? - Serbien! Der nicht so witzige Hintergrund: Serbien ist seit den Parlamentswahlen vom 21. Januar ohne neue Regierung. Das Kabinett von Ministerpräsident Kostunica arbeitet zwar als «technische Regierung» weiter, fällt Entscheide und gibt Geld aus. Aber die Regierung hat keine Parlamentsmehrheit mehr, und das Parlament ist seit seiner konstituierenden Sitzung überhaupt nicht mehr zusammengetreten. Es sind wohl nur wenige, die sich, wie der Jura-Student Bora Savic, aufregen. «Weshalb veranstalten wir überhaupt Wahlen, es geht ja auch ohne», schimpft er. Gemäss Gesetz läuft die Frist für die Regierungsbildung Mitte Mai ab. Danach müssten neue Parlamentswahlen ausgerufen werden. Doch darauf hat die Bevölkerung keine Lust. Gelingt also die Regierungsbildung doch noch in den nächsten dreissig Tagen?
    Doch noch eine «Reformkoalition»?

    Nach den Wahlen im Januar wurden zwei Optionen diskutiert: Als wahrscheinlichste galt eine Koalition der sogenannten Reformkräfte, bestehend aus der liberalen Demokratischen Partei von Staatspräsident Boris Tadic, der nationalkonservativen Demokratischen Partei Serbiens von Kostunica und der wirtschaftsliberalen G 17 plus. Sie kontrollieren zusammen 130 der 250 Sitze im Parlament.

    Als unwahrscheinlich, aber möglich erschien eine Koalition der Nationalkonservativen Kostunicas mit den Extremnationalisten der Radikalen Partei, die mit 81 Sitzen die stärkste Parlamentsvertretung hat. Unwahrscheinlich deshalb, weil Kostunicas Rhetorik zwar oft nahe an die Radikalen rückt, er ihre Brachialmethoden aber missbilligt und sich als lupenreinen Legalisten gibt. An dieser Ausgangslage hat sich nichts verändert. Eine «Reformkoalition» ist noch immer die wahrscheinlichste Lösung. Erstaunlich ist allerdings die starke Position, die Kostunica in den Verhandlungen einnimmt, obwohl seine Partei Sitze verloren hat und Tadics Demokraten die stärkste Kraft im Reformlager sind. Kostunica stemmte sich mit Erfolg dagegen, dass der von den Demokraten lancierte Finanzexperte Bozidar Djelic neuer Ministerpräsident wird.

    Alles spricht jetzt dafür, dass Kostunica Regierungschef bleibt und Djelic sich mit dem Amt des Vizeministerpräsidenten begnügen muss. Im Gegenzug sollen die Demokraten wichtige Ressorts wie Finanzen und Inneres kontrollieren. Aber auch hier kämpft Kostunica verbissen um jeden Posten. So hat er den Anspruch auf das Innenministerium, dem die Polizei untersteht, noch nicht aufgegeben. In verschiedenen Nachrichtendiensten dieses Ministeriums halten sich zäh die Netzwerke aus der Milosevic-Ära, deren Informationen wichtiges Herrschaftswissen darstellen.
    Kostunica als «Verteidiger» Kosovos

    Was Kostunica trotz Wahlverlusten stark macht, ist seine Meinungsführerschaft in der Kosovofrage. Von Anfang an hat er eine historisch-legalistische Linie vertreten, wonach Kosovo ein zentrales Symbol serbischer Staatlichkeit seit dem Mittelalter sei und völkerrechtlich Bestandteil der unteilbaren Republik. Auf diese Argumentation ist fast die ganze serbische Öffentlichkeit eingeschworen. Wer anders spricht, wie die Liberaldemokraten mit ihren 15 Sitzen im Parlament, gilt als Spinner oder Verräter - und dies, obwohl nach Umfragen eine Mehrheit der Serben glaubt, Kosovo sei für Serbien verloren.

    Kostunicas Leistung ist insofern vor allem eine ideologische: Er hat für absehbare Zeit definiert, wie ein echter Serbe über die Kosovofrage zu reden und zu schreiben hat. Dies erklärt wohl auch, weshalb es keine Grundsatzdiskussion um die Kosovopolitik gibt, kritisiert werden bloss taktische Versäumnisse der «technischen Regierung». Dieser Umstand geht vielen westlichen Diplomaten auf die Nerven, und sie versuchen, mit Medienauftritten eine Diskussion in Gang zu setzen. In den vergangenen Wochen traten mehrmals der amerikanische und der britische Botschafter als Tandem in Talkshows auf, um den Serben zu erklären, weshalb die Preisgabe Kosovos zu ihrem eigenen Nutzen sei.

    Eine forschere Tonart schlug der deutsche Vertreter dieser Tage an: Wenn Kosovo nicht schnell unabhängig werde, dann riskiere Serbien, dass auch die multiethnische Vojvodina und der bosnjakische (muslimische) Sandzak zum Problem würden. Die Vojvodina sei erst seit 1918 serbisch, und Ungarn könnte im Fall von Unruhen Ansprüche anmelden. Ein Empörungssturm rauschte durch den serbischen Blätterwald. Die ungarische Botschaft in Belgrad dementierte jeden Anspruch Budapests auf serbisches Territorium, und Kostunica verlangte eine Erklärung, ob die Meinung des Botschafters auch jene Berlins sei. Der Botschafter musste sich öffentlich entschuldigen, und man versucht nun allerorts die Wogen zu glätten. Der klare Sieger heisst einmal mehr Kostunica, dessen «technische Regierung» den Wählern vorgemacht hat, wie Kosovo «verteidigt» wird.

  6. #16

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    in zehn jahren wird serbien alle anderen balkanstaaten um sich wirtschaftlich überholt haben.
    man betrachte nur den aufstieg von 2000 bis jetzt. das einzige was bremst ist die kosovo entscheidung tja ohne kosovo krieg wei weiß wie es heute ausschauen würde.

  7. #17
    Avatar von skenderbegi

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    11.086

    Idee

    Zitat Zitat von lepotan Beitrag anzeigen
    in zehn jahren wird serbien alle anderen balkanstaaten um sich wirtschaftlich überholt haben.
    man betrachte nur den aufstieg von 2000 bis jetzt. das einzige was bremst ist die kosovo entscheidung tja ohne kosovo krieg wei weiß wie es heute ausschauen würde.
    darf man dein posting so deuten das du es als fehler betrachtest was die milos-politik in bezug auf kosova angerichtet hat......?

  8. #18

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    Zitat Zitat von skenderbegi Beitrag anzeigen
    darf man dein posting so deuten das du es als fehler betrachtest was die milos-politik in bezug auf kosova angerichtet hat......?
    nein. ich finde nur die albaner hätten keine unabhängikeit fordern sollen dann wär alles wie es war.

  9. #19
    Avatar von skenderbegi

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    Idee

    Zitat Zitat von lepotan Beitrag anzeigen
    nein. ich finde nur die albaner hätten keine unabhängikeit fordern sollen dann wär alles wie es war.
    hm....?
    die albaner haben doch vorher gar keine unabhängigkeit gefordert.....

    hast du vergessen oder stellst dich unwissend das serbien den autonomie-status von kosova aufgehoben hatte....!!!!

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