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Serbien übt ungewöhnliche Selbstkritik

Erstellt von Hundz Gemajni, 09.05.2013, 20:37 Uhr · 124 Antworten · 6.394 Aufrufe

  1. #121
    Avatar von Dissention

    Registriert seit
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    9.968
    Zitat Zitat von Singidunum Beitrag anzeigen
    Berichterstattung der Medien, Devisenhändler, Morde, verkorkste politische Elite, Lokaldiktatoren.....hast du deine Zahlen aus den Medien?? Die Berichterstattung ist die Einseitigste seit Jahren, Intellektuelle melden sich kaum kritisch zu Wort, die Opposition ist lächerlich verstummt und auseinandergebrochen, immer mehr Menschen wollen das Land verlassen, weil Perspektivlosigkeit herrscht? ich weiß nicht, wann warst du das letzte Mal unten?
    Was genau passt an der Berichterstattung nicht? Laut "Freedomhouse" ist Serbien im europäischen Schnitt.

    Das mit den Devisenhändlern hat Vor- und Nachteile, Vorteile, weil ein wichtiger Wirtschaftszweig - der Tourismus der Diaspora - bedient wird und man zeitgleich eine Geldpolitik fahren kann, welche Exporte erleichtert und selbstverständlich Nachteile weil die Inflation teilweise zu hoch ist, trotz "künstlicher" Stabilisierung durch den Gesetzgeber.

    Lokaldiktatoren sind in in Serbien ein Problem, sind sie schon seit Jahrzehnten, dies ändert sich langsam.

    Die Zahlen wurden offiziell von zuständigen Amt veröffentlicht, ich habe keinen Grund die Gesamtverschuldung anzuzweifeln.

    Was genau bemängelst du an der Berichterstattung? Wie oben geschrieben ist die Freiheit der Medien im europ. Schnitt ...

    Zu welchem Thema sollten sich Intellektuelle kritisch zu Wort melden?

    Die Opposition ... ich denke hier musst du differenzieren. Die DS, LDP und SPO sind recht laut und aktiv, das Problem ist eher, dass sie kaum Angriffsfläche finden, auch nicht bei künstlichen Themen wie der Deklaration der Vojvodina, die DSS, SRS und Dveri sind erst recht laut, wobei ich hier auf den politischen Tod dieser Parteien hoffe ...

    Immer mehr? Die Meisten wollten schon immer raus, aus dem Süden erst recht, es waren schon immer Viele.

    Im Winter.

  2. #122
    Gast829627
    Zitat Zitat von LordVader Beitrag anzeigen
    Zusammengefasst kann man zumindest sagen, dass sich die politische Garnitur zumindest auf einem richtigen Weg befindet.

    Serbien fehlt aber, im Vergleich zu Kroatien, der wirkliche Aufbruch mit neuen Gesichtern und Figuren. Denn egal wie die HDZ-Garnitur damals mit der Oluja und der serbischen Agression rumquakt, am Ende haben sie die Wahlen verloren und herausgekommen sind ein Josipovic, Milanovic....glaubhafte Gesichter mit glaubhaften Aussagen.

    Fragen wir doch mal die serbische Userschaft nach ihrer Reaktion im Fall Gotovina. Der liess nach seiner Freilassung verkünden, dass Kroatien auch die Heimat der Serben ist, kein Serbe hier hat ihm das abgenommen. Wenn aber an den Aussagen von Vucic gezweifelt wird, der in Wort und Tat sicherlich ganz anders unterwegs war als ein Gotovina, dann muss das alles super sein und jede Kritik daran ist Serbenhasserei uswusf...

    Ej brääää...

    einen vucic mit einem govnovina zu vergleichen passt zu deiner scheinheiligkeit du vogel.......lächerlich

  3. #123

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    Zitat Zitat von Legija Beitrag anzeigen
    einen vucic mit einem govnovina zu vergleichen passt zu deiner scheinheiligkeit du vogel.......lächerlich
    Find ich auch. Gotovina hat hier nichts zu suchen.

  4. #124
    Avatar von Veles

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    24.09.2009
    Beiträge
    5.151
    1. Ich traue dieser rückgratlosen Person (Vucic) nicht. Wieviel seine Selbstkritik wert ist, weiss ich nicht. Mir bedeutet sie auf jeden Fall nichts. Das soll jeder Serbe sich selber ehrlich beantworten. Punkt abgeschlossen. Es gibt keine Universalantwort, findet Euch damit ab.

    2. Serbiens Selbstkritik hat in erster Linie mit Serben zu tun (wow, ich fühle mich so blöd, wenn ich das schreibe, aber irgendwie habe ich anhand der meisten Kommentare hier das Gefühl, es nochmal sagen zu müssen). Serbien ist noch nicht soweit, um sich ernsthaft mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen. Das wird stattfinden, wenn es soweit ist. Und nein, es wird keinen Patrioten schmecken, wenn es passiert. Weder den serbischen, den kroatischen, den bosniakischen, den kosovarischen, den albansichen, den slowenischen, den montenegrinischen und weiss der Kuckuck welchen Nationalstolzen noch. Niemand von diesen politischen Lagern wird zufrieden sein, leckt mich am Arsch.

    Diese ganzen möchtegernneutralen Kommentare einiger nichtserbischer User habe ich nach den ersten 3-4 nicht mehr ernsthaft gelesen, sondern nur noch überflogen. Wir alle wissen, dass hier die meisten nichtserbischen User ein anderes Bild von Serbien haben als sogar auch die gemässigten serbischen User hier. Das ist normal, findet Euch damit ab (vor allem die Serben, dieses rumgeheule a la "der kroatische Nationalist ist gegen Serbien joooooojjoooojjoooooojj" geht mir auf den Sack. Was erwartet Ihr, sagen wir mal, nationalstolzen Serben davon?! Verteidigt Ihr das grosse Serbentum hier im Internet oder was?! ).

    3. Scheiss auf die EU. Ich gebe dem Euro noch Zeit bis 2015, mal schauen, was sich dann für Risse in der EU auftun. Danke Deutschland. Ich will dort auf jeden Fall nicht mit drinnen stecken. No thanks.

  5. #125
    Avatar von Dissention

    Registriert seit
    25.02.2010
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    9.968
    Zitat Zitat von Veles Beitrag anzeigen
    1. Ich traue dieser rückgratlosen Person (Vucic) nicht. Wieviel seine Selbstkritik wert ist, weiss ich nicht. Mir bedeutet sie auf jeden Fall nichts. Das soll jeder Serbe sich selber ehrlich beantworten. Punkt abgeschlossen. Es gibt keine Universalantwort, findet Euch damit ab.

    2. Serbiens Selbstkritik hat in erster Linie mit Serben zu tun (wow, ich fühle mich so blöd, wenn ich das schreibe, aber irgendwie habe ich anhand der meisten Kommentare hier das Gefühl, es nochmal sagen zu müssen). Serbien ist noch nicht soweit, um sich ernsthaft mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen. Das wird stattfinden, wenn es soweit ist. Und nein, es wird keinen Patrioten schmecken, wenn es passiert. Weder den serbischen, den kroatischen, den bosniakischen, den kosovarischen, den albansichen, den slowenischen, den montenegrinischen und weiss der Kuckuck welchen Nationalstolzen noch. Niemand von diesen politischen Lagern wird zufrieden sein, leckt mich am Arsch.

    Diese ganzen möchtegernneutralen Kommentare einiger nichtserbischer User habe ich nach den ersten 3-4 nicht mehr ernsthaft gelesen, sondern nur noch überflogen. Wir alle wissen, dass hier die meisten nichtserbischen User ein anderes Bild von Serbien haben als sogar auch die gemässigten serbischen User hier. Das ist normal, findet Euch damit ab (vor allem die Serben, dieses rumgeheule a la "der kroatische Nationalist ist gegen Serbien joooooojjoooojjoooooojj" geht mir auf den Sack. Was erwartet Ihr, sagen wir mal, nationalstolzen Serben davon?! Verteidigt Ihr das grosse Serbentum hier im Internet oder was?! ).

    3. Scheiss auf die EU. Ich gebe dem Euro noch Zeit bis 2015, mal schauen, was sich dann für Risse in der EU auftun. Danke Deutschland. Ich will dort auf jeden Fall nicht mit drinnen stecken. No thanks.
    Zu 1: Jeder so wie er es sieht, von mir aus kann auch jeder andere gerne diese Politik betreiben, solange sie zukunftsorientiert ist. Menschen, die sich auf Personen, oder Parteien festlegen, sind eh nicht mehr zeitgemäß. Was mich interessieren würde, ist die Frage, ob du Vucic wegen seiner Vergangenheit nicht gut findest oder wegen seiner augenblicklichen Politik (Rolle als Verteidigungsminister, stellv. Premier und seine Leistungen in der Korruptionsbekämpfung und in dem Heranholen neuer Investoren nach Serbien?) ? Wenn dir Selbstkritik nicht bedeutet, dann hast du bestimmt eine Vorstellung wie die vergangenheitsbewältigung sonst angestoßen werden kann, bzw. von wem in welcher Form etc?

    Zu 2: Wann ist ein Staat so weit und wie muß das aussehen? Ich verstehe nicht ganz, was du da erwartest? Das Serbien sich "für sich selbst" in erster Linie mit den Fehlern der Vergangenheit auseinandersetzen muß ist klar und da stimme ich dir zu.

    Zu 3: Welche Alternative haben die Serben zur EU? Was wären die Negativen Folgen für Serbien in der EU und warum sollte Serbien der Verlauf des Euro für die nächsten 10 Jahre interessieren? Was glaubst du, warum die "reiche Schweiz" den Schilling an den Euro gebunden hat?

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