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Serbien unterstützt den Namen Mazedonien

Erstellt von Singidun, 19.11.2009, 22:35 Uhr · 213 Antworten · 10.915 Aufrufe

  1. #71

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Das stimmt.Aber es wird nicht funktionieren,solange der Staat in FYROM noch halbwegs die Macht hat und Beziehungen zum Westen.
    Ich fände es auch ethisch nicht gut,auch wenn viele Albaner das wünschen würden.Ihr habt den Kosovo gekriegt und in diesem Fall auch mit gutem Grund.Mit FYROM kann man es aber nicht vergleichen.
    Die Weltöffentlichkeit würde es,so denke ich,einfach nicht mehr akzeptieren,weil die Albaner dann ihr Großalbanien mit Ausnahme von Iprios bekommen würden und jeder andere auf dem Balkan dann auch wieder sein "Großreich" fordern würde.
    Die Außmaße eines solchen Konfliktes wären katastrophal und würden die Jugoslawien-Kriege in den Schatten stellen.
    in mazedonien gibt es eine volksherrschaft.
    da werden die zahlen der albaner gefälscht, was mir auch slawo-mazedonier bestätigt hat, die dortigen albaner mit ihren landesgenossen ganz gut zu recht kommen.
    ich kann mir nicht vorstellen, dass die dortigen albaner, auch wenn sie die mehrheit stellen, ihre republik aufgeben würden.
    eine art föderation mit den bestehenden grenzen eher..

    ein vergleich mit griechenland:
    stell dir vor, kreta wäre immer noch britische kolonie.
    die griechen wollen eine vereinigung, aber die nachbarn sagen, dass geht nicht, sonst wollen wir auch ein groß-reich.
    die forderung oder der vergleich ist nicht rechtmäßig.
    ein volk kann eine verienigung verlangen, wenn sie die mehrheit stellt, andere vorher durch gewallt, deren trennung erzwungen haben,
    siehe auch BRD/DDR.
    die albaner wurden durch gewalt von anderen geteilt.
    noch heute wird in vieler hinsicht daran festgehalten.

  2. #72
    Avatar von Hellenic-Pride

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    Daumen hoch

    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Ja,allerdings.Der griechische Staat hätte niemals auch nur ein Statement abgeben dürfen sondern einfach die Wirtschaftssanktionen ohne eine Wort durchziehen müssen.Alleine die Tatsache,dass wir überhaupt mit FYROM darüber streiten oder debattieren ist schon ein Fehler.Das ist so,als würde sich ein Elefant(Griechenland) wegen einer Mücke(FYROM) verrückt machen und das sieht einfach nur blamabel aus.
    Wie würdest du handeln!? Das interessiert mich jetzt ...

  3. #73
    Avatar von Piro

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    19.11.2009
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    212
    was laberst du da

    hast du cniht die antii albanischen lehrbücher gesehen


    und die albaner können mit denen auch nur leben weil sie im MK krieg biss vor Skopje kamen.nun haben diese fyromas schiss vor uns.darum können die albaner leben

  4. #74

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    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Ja,allerdings.Der griechische Staat hätte niemals auch nur ein Statement abgeben dürfen sondern einfach die Wirtschaftssanktionen ohne eine Wort durchziehen müssen.Alleine die Tatsache,dass wir überhaupt mit FYROM darüber streiten oder debattieren ist schon ein Fehler.Das ist so,als würde sich ein Elefant(Griechenland) wegen einer Mücke(FYROM) verrückt machen und das sieht einfach nur blamabel aus.
    in der wirtschaft geht es um geld. der griechischen wirtschaft würde es nur schaden.
    mit mazedonien wird man sich nicht einigen können.

  5. #75
    Avatar von Mazedonier/Makedonier

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    2.045
    Zitat Zitat von MIC SOKOLI Beitrag anzeigen
    albanien und kosovo waren besetzt, alle albanischen gebiete.
    die albaner mußten sich nicht nur gegen die italiener, bulgaren und deutschen verteitigen, sondern auch gegen die partisanen der sfrj...
    eigentlich waren es cetniks mit partisanen umhang...
    ich bin mir ziemlich sicher, dass serbien die rep. mazedonien in jeder hinsicht, gegen griechenland unterstützt.
    nicht weil sie euch nicht mögen, sondern weil sie die mazedonier irgendwie als serben sehen...
    Ist ja auch so es sind Serben + Griechen + Vlachen + Albaner und sonstige weitere völker.

    Bosnier+Serben+Kroaten+Slowenen also alle Ex jugo staaten haben eine rasse eigtl und zwar sind sie Slawen (südslawen) deswegen wurden die jugos und russen auch am allermeisten gehasst und als minderwertigste rasse angesehen vom hitler.
    Den man hat uns erzählt in Dachau waren sehr sehr viele Slawen aus jugo nd russland vorallem kommunisten und sozialisten.

  6. #76
    Yunan
    Zitat Zitat von Hellenic-Pride Beitrag anzeigen
    Von der Regierung wurde dieses Plakat nicht direkt aufgehängt ... der "Künstler" der diese Ausstellung leitete und für dieses Plakat verantwortlich war, wurde vom Staat finanziert! Ist in Deutschland ja nicht anders, denn auch hier genießen bspw. Künstler staatliche "Fördergelder"! Der Unterschied hierbei liegt nur darin, dass so etwas niemals in Deutschland passieren würde; die Ämter hier, die das Geld zur Verfügung stellen checken erst einmal ab, wo denn das viele Geld hingeht! Hätte irgend ein Deutscher "Künstler" bspw. ähnliches gemacht, so hätte er sogar eine fette Strafe wegen Volksverhetzung bekommen können!

    Wie dem auch sei ...

    In FYROM hat man anscheinend nicht darauf geachtet oder man hat darauf geachtet und so etwas befürwortet! Die Ausstellung war jedenfalls intakt und die Regierung hat zu diesem Plakat nichts gesagt! Das war unter aller Sau und zeigte wieder einmal, mit welcher Regierung es Griechenland zu tun hat! (Wollte ich nur mal klar stellen)

    Die Regierung hat denke ich genau gewusst,was sie finanziert.

  7. #77
    Avatar von Hellenic-Pride

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    Zitat Zitat von Piro Beitrag anzeigen
    was laberst du da

    hast du cniht die antii albanischen lehrbücher gesehen


    und die albaner können mit denen auch nur leben weil sie im MK krieg biss vor Skopje kamen.nun haben diese fyromas schiss vor uns.darum können die albaner leben
    Die sind nicht nur antialbanisch (die "Lehrbücher") ... "Lehrbücher" ... wenn ich schon daran denke, dann weiß ich, dass der Leser dort weitgehend Scheiße lernt!

    ie „Mazedonische Enzyklopädie“, ist eine zweibändige Ausgabe mit über 1600 Seiten, die laut Premierminister Gruevski die „kulturelle und politische Vergangenheit und Gegenwart“ seines Volkes beschreibt und zum Ausdruck bringt.

    Bei vielen Nachbarn sorgte diese Veröffentlichung für Verärgerung, die aufgeführten Beschreibungen seien so auffällig, dass die Botschaften der USA und Großbritannien sie offiziell als „lachhaft“ und schlichtweg „falsch“ abstempelten.

    Die Albaner die rund ein Viertel der Bevölkerung der EJRM ausmachen beklagten sich nach der Erscheinung des Buches, weil dieses erklärt, dass die Albaner viel später in die Region kamen und eigentlich gar nicht hier hin gehören.

    Ali Ahmeti, der Anführer der albanischen Partei DUI in der EJRM sieht diese Veröffentlichung als politisches und rassistisches Instrument – „man wolle den Albanern den Anspruch in dieser Region zu leben, entziehen“.

    Viele sehen das Friedensabkommen von 2001 dadurch sogar als verletzt. Damals stand die ehemalige jugoslawische Republik am Rande eines Bürgerkrieges.

    Sehr interessant auch, was über das Nachbarland Griechenland geschrieben wird.

    Auf Seite 67 unter dem Begriff „Grieche“ schreibt das Buch:

    „Neueste Studien haben ergeben, dass die griechische Nation aus schwarz-afrikanischen Stämmen der Sahara entstammt.
    Die Griechen, die aus dem afrikanischen Kontinent entstammen und keinen wesentlichen kulturellen Hintergrund hatten und das heutige Gebiet Griechenlands und Balkan-Raum besiedelten, eigneten sich die Entwicklungen der besser entwickelten Bevölkerung in dieser Region an und gaben diese als eigene aus“

    Weiter beschreibt das Buch die gesamte griechische Nationen als ein Gebilde voller Falsifikationen und Lügen, welche sich der Leistung anderer Nationen bedient hat:

    „Auch die Epen Homers und der Parthenon (auf der Akropolis) sind nicht das Ergebnis der griechischen Zivilisation, sondern eine Folge der Fälschung, der Aneignung und auch Usurpation der oben genannten einheimischen Kulturen wie die unserer, der Mazedonischen“
    Eine Nation, die sich erst seit 1940 als „mazedonisch“ ausweist [2], eine slawische Sprache spricht sowie slawische Personennamen besitzt ist der Auffassung das Homers Werke eine „widerrechtliche Aneignung“ waren und die Akropolis kein Ergebnis griechischer Entwicklungen, sondern der eigenen slawisch-“mazedonischen“ gewesen ist (!!!).

    Desweiteren war die Stadt Thessaloniki im nord-griechischen Makedonien eigentlich nie griechisch, sondern mehrheitlich „mazedonisch“ (slawisch) – Woher der Name Thessaloniki wohl kommt fragen sich die Autoren des Buches anscheinend nicht [3]. Denn die Halbschwester Alexanders des Großen hieß Thessaloniki (Θεσσαλονίκη) was im griech. soviel wie „Sieg in Thessalien“ bedeutet [4].

    Auch die Tatsache, dass Thessaloniki und die gesamte Region Makedonien unter osmanischer Herrschaft ein multiethnischer Haufen von Türken, Griechen, Slawen und Juden war wird nicht erwähnt – nur eines: Solun (slawischer Name für Thessaloniki) gehört in Wirklichkeit nur den (heutigen) „Mazedoniern“, „die stärkeren Mächte (Griechenland, Bulgarien, Jugoslawien) haben unser Vaterland gierig unter sich aufgeteilt“.

    Damit schüttet die EJRM in der momentan kritischen Periode der Namensfrage Öl ins Feuer indem offizielle staatliche Institutionen wie die „Mazedonische Akademie für Kunst und Wissenschaft“ politisch motivierte Thesen über die Herkunft anderer Nationen aufstellt.

    Auf die Frage eines Journalisten was Griechenland von diesen Aussagen im Buch halte, antwortete das auswärtige Amt Griechenlands:

    Dieser neue Versuch aus der EJRM die Geschichte zu fälschen ist keine Überraschung. Die Arbeit dieser Institution in Skopje ist uns schließlich bekannt. Die Regierung von Herrn Gruevski verbreitet systematisch Bigotterie und Nationalismus.

    Herr Gruevski versucht sich auf der innerpolitischen Bühne seines Landes zu stärken indem er Feinde erfindet und so die Beziehungen zu seinen Nachbarn selbst erschwert.

    Dem Premierminister scheinen die grundlegenden Kriterien einer euro-atlantischen Integration, wie gute nachbarschaftliche Beziehungen, gleichgültig zu sein. In dieser Weise bewegt er die Menschen in seinem Land in die Gegenrichtung einer euro-atlantischen Zukunft.

    Nachdem aus albanischer Seite enorme Proteste aufkamen und der Premierminister Gruevski der ehemaligen jugoslawischen Republik unter immer größeren Druck stand, gab er bekannt, dass das Buch zurückgezogen wird um die umstrittenen Passagen umzuschreiben – dies betrifft nur die Passagen in der sich die albanischen Bürger der ehemaligen jugoslawischen Republik genötigt sehen.

    Stammtisch-Niveau erreichte der Premierminister der EJRM als er sich anschließend davon distanzierte und wortwörtlich „dunkle Mächte“ für diese Passagen verantwortlich machte, die seinem Land schaden wollen [5].

    Quellen:

    http://www.euractiv.com/en/enlargeme...article-186333
    „Mazedonische Enzyklopädie“ mkdn.wordpress.com

  8. #78
    Avatar von Mazedonier/Makedonier

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    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Würdet ihr die Minderheiten,also Albaner und Griechen akzeptieren,wenn sie euer Land nicht dem Erdboden gleich machen würden(nicht dass ich so etwas unterstütze!)wenn sie es wollten?
    Ehm de katalaba ti enois worauf willst du hinaus?

    also Formulier mal die Frage anders ist schon spät

  9. #79
    Avatar von Hellenic-Pride

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    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Die Regierung hat denke ich genau gewusst,was sie finanziert.
    Der Meinung bin ich auch ...

  10. #80

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    nun als "Rache" wird Griechenland Unabhängigkeit Kosovos unterstützen

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