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Serbiens EU-Integration

Erstellt von Singidun, 09.09.2009, 19:54 Uhr · 1.612 Antworten · 75.145 Aufrufe

  1. #141
    Avatar von Singidun

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    Zitat Zitat von Nosferatu Beitrag anzeigen
    Meiner Meinung nach, hat die Frau - abgesehen von der Anerkennung - vollkommen Recht. Wobei die Anerkennung auch folgen wird. Vielleicht wird sie nicht die Voraussetzung für den EU-Beitritt sein, doch früher oder später wird es passieren. Serbien sollte alles erdenkliche tun, um das Leben der Serben im Kosovo zu erleichtern bzw. zu sichern. Die Teilnahme an den Wahlen z.B. ist mehr als nötig. Ich sehe die Sache realistisch, das Kosovo ist weg, dafür hat Serbien zu viele Fehler in der Vergangenheit begangen. Das soll aber nicht heißen, dass "die" Albaner alle Lämmchen wären, nein. Jeder hat dort unten Mist gebaut, nur wir Serben leider am meisten. Weil die ganze Zeit in die Opferrolle schlüpfen geht nicht. Sicher gab es Propaganda und Unwahrheiten, aber irgendwo gibt es auch Tatsachen. Was die Sezession des Kosovos angeht, so ist sie meiner Meinung nach illegal, egal wie man es dreht und wendet. Doch Leute..das Leben geht weiter. Mir ist es wichtiger, dass es den Menschen dort unten besser geht, als ein Stück Land zu behalten.
    Sehe ich genauso.

    PS: Das oben im Artikel ist die Meinung einer einzelnen Abgeordneten, und nicht etwa der EU. Diese Schlussfolgerung wird zu leicht gezogen.

  2. #142
    Avatar von Zurich

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    Zitat Zitat von liljan_bosne Beitrag anzeigen
    Warum ist die EU so geil auf die Integration Serbiens in die EU? Weil alle Wege nach Belgrad führen?
    Aus den gleichen Gründen, wie sie schaft auf die EU-Aufnahme Rumäniens und Bulgariens war, obwohl diese beiden Länder meilenweit von der EU entfernt waren bzw. heute es immer noch sind.
    Einen russischen Satteliten-Staat mitten in der EU, der Probleme macht, kann sich die EU nicht leissten. Das wäre fatal. Also tut man alles, um Serbien richtung EU zu pushen. Und man ist sogar bereit (bis auf Holland) ein Auge in Sachen Mladic zu zudrücken!!!!! Unglaublich, aber das beweist einmal mehr, dass alles nur noch von Interessen beherrscht wird! Gesetze, Normen, Standards, Pflichen,... wenn Interessen im Spiel sind und geostrategische Spielchen, wird alles andere zweitrangig. - So läuft nun mal, überall. (leider)

  3. #143
    Avatar von Nosferatu

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    702
    Zitat Zitat von Singidunum Beitrag anzeigen
    Sehe ich genauso.

    PS: Das oben im Artikel ist die Meinung einer einzelnen Abgeordneten, und nicht etwa der EU. Diese Schlussfolgerung wird zu leicht gezogen.
    Ist mir schon klar. Ich meinte grundsätzlich nur das was sie sagte.

  4. #144
    Avatar von Singidun

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    Zitat Zitat von Nosferatu Beitrag anzeigen
    Ist mir schon klar. Ich meinte grundsätzlich nur das was sie sagte.
    Das war ja nicht an dich persönlich gerichtet, sondern Allgemeinheit im Forum

  5. #145
    Avatar von Singidun

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    Nikosia für Serbien in der EU 06.11.09

    Der Außenminister Serbiens, Vuk Jeremic, hat in Nikosia in einem Gespräch mit seinem Amtskollegen Markos Ciprianu erklärt, dass die Mitgliedschaft in der EU zentrales Ziel der Regierung Serbiens sei. „Wir bewegen uns in Richtung EU, aber wir können nicht erlauben, dass man die territoriale Integrität des Staates in Frage stellt“, sagte Jeremic und unterstrich, dass Serbien den Versuch der Teilung eines Teils seines Territoriums niemals annehmen wird. Zypern sei der engste und beste Verbündete Serbiens in der EU und es könne auf die volle Unterstützung Belgrads in allen Fragen rechnen, so Jeremic. Ciprianu sagte, Zypern werde die Unabhängigkeit des Kosovo nicht anerkennen und Nikosia unterstütze den Weg Serbiens zur EU und die Visumliberalisierung für seine Bürger.




    Rehn: "Weißer Schengen" als Weihnachtsgeschenk 06.11.09

    Der Europäische Erweiterungskommissar, Olli Rehn, hat erklärt, er hoffe, dass man Serbien, Mazedonien und Montenegro schon am 19. Dezember in die weiße Schengenliste aufnehmen werde, vor den Weihnachtsfeiertagen. Auf einer Pressekonferenz in Brüssel, anlässlich der Ankündigung des serbischen Außenministers Vuk Jeremic, Belgrad werde bis Jahresende die Kandidatur für die EU beantragen, sagte Rehn, dass er die Souveränität Serbiens achtet, wenn es um so eine wichtige Entscheidung geht. Er erinnerte jedoch daran, dass die Politik der EU verlangt, dass ein Land einen entsprechenden Prozess in der Implementierung des Interimshandelsabkommens hat, bevor seine Kandidatur erwogen wird. Die Einstellung der EK sei, dass das Interimshandelsabkommen mit Serbien aktiviert werden sollte, sagte Rehn und betonte, dass es sehr wichtig ist, dass Serbien dieses Dokument schon einseitig anwendet.





    Baska und Lajcak: Serbien kann auf die Unterstützung der Slowakei rechnen 06.11.09

    Der slowakische Verteidigungsminister, Jaroslav Baska, hat in einem Gespräch mit seinem serbischen Amtskollegen Dragan Sutanovac erklärt, dass sein Land die Integration Serbiens in die EU unterstützt. Die Slowakei unterstütze die Politik offener Türen, die verstehe, dass man Serbien für die Mitgliedschaft in der EU und der eventuellen Mitgliedschaft in der NATO die Tür offen halte, sagte Baska in Bratislava. Sutanovac hob hervor, die Slowakei unterstütze prinzipiell die Einstellungen Serbiens zum Kosovo und der Verteidigung des internationalen Rechts. „Ich habe mit Herrn Baska auch über die Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich gesprochen, sowie über die Erfahrungen der slowakischen Armee im Prozess der Professionalisierung“, sagte Sutanovac. In einem getrennten Gespräch mit Sutanovac unterstützte der Außenminister der Slowakei, Miroslav Lajcak, gleichfalls die Bemühungen Serbiens auf dem Weg zur EU. Wie die slowakische Agentur Tasr mitteilte, sprachen Sutanovac und Lajcak auch über Kosovo, dessen Unabhängigkeit die Slowakei nicht anerkennt. Lajcak unterstrich, dass die Einstellung der Slowakei zu dieser Frage prinzipiell und auf der Achtung des internationalen Rechts begründet sei.





    Fekter: Entscheidung über die Visumliberalisierung Ende des Monats 06.11.09

    Die österreichische Bundesministerin für Inneres, Maria Fekter, hat in Wien mit ihren Amtskollegen aus Serbien, Montenegro und Mazedonien – Ivica Dacic, Ivan Brajovic und Dzevat Buci – bilaterale Memoranden zur Stärkung der Zusammenarbeit im Sicherheitsbereich unterzeichnet. Fekter sagte auf einer Pressekonferenz, dass die Innenminister der EU Ende November die Entscheidung über die Visumliberalisierung für die drei Länder treffen werden. Die Zusammenarbeit Österreichs mit Serbien, Mazedonien und Montenegro sei gut, aber sie werde nach der Annahme von Aktionsplänen und konkreten Maßnahmen intensiviert und verstärkt werden, so Fekter. Der Innenminister und Vizepremier Serbiens, Ivica Dacic, bedankte sich für die Unterstützung Österreichs bei der Erfüllung der Voraussetzungen aus der Road-Map für die Aufhebung der Visumpflicht für den Schengenraum. Als Beispiel der guten Zusammenarbeit Österreichs und Serbiens führte Dacic das Tweening-Projekt für die integrierte Verwaltung der Grenzen an.

  6. #146

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    wenn sie von serbien die anerkennung kosovo für den eu beitritt fordern was ich nicht glaube sollte serbien alle eu gespräche abbrechen dann kommen sie halt nicht in die eu es reicht ja wenn sie visumfrei reisen dürfen.

    aber ich denke serbien ist der eu zu wichtig und dies (die anerkennnung) letzten endes nicht die forderung sein wird da das land strategisch sehr wichtig liegt.

    wie der user zurich oben schon sagte interessen

  7. #147
    Avatar von Lido

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    Zitat Zitat von Schwarzberger Beitrag anzeigen
    wenn sie von serbien die anerkennung kosovo für den eu beitritt fordern was ich nicht glaube sollte serbien alle eu gespräche abbrechen dann kommen sie halt nicht in die eu es reicht ja wenn sie visumfrei reisen dürfen.

    aber ich denke serbien ist der eu zu wichtig und dies (die anerkennnung) letzten endes nicht die forderung sein wird da das land strategisch sehr wichtig liegt.

    wie der user zurich oben schon sagte interessen
    Serbien und der EU wichtig??? Für die EU ist jede weitere Aufnahme eines osteuropäischen Landes eine heftige Belastung! Kein Wunder dass andere wohlhabendere Länder der EU nicht beitreten wollen!

  8. #148

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    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Aus den gleichen Gründen, wie sie schaft auf die EU-Aufnahme Rumäniens und Bulgariens war, obwohl diese beiden Länder meilenweit von der EU entfernt waren bzw. heute es immer noch sind.
    Einen russischen Satteliten-Staat mitten in der EU, der Probleme macht, kann sich die EU nicht leissten. Das wäre fatal. Also tut man alles, um Serbien richtung EU zu pushen. Und man ist sogar bereit (bis auf Holland) ein Auge in Sachen Mladic zu zudrücken!!!!! Unglaublich, aber das beweist einmal mehr, dass alles nur noch von Interessen beherrscht wird! Gesetze, Normen, Standards, Pflichen,... wenn Interessen im Spiel sind und geostrategische Spielchen, wird alles andere zweitrangig. - So läuft nun mal, überall. (leider)
    Du siehst das ganze leider mal wieder völlig falsch.
    Serbien als russischer Satellitenstaat? Geht's noch? Serbien hat gute bis sehr gute Beziehungen zur russischen Föderation, aber mehr auch nicht. Serbien wird niemals ein Staat, der praktisch von einer völlig anderen Instanz kontrolliert wird. (siehe "Republik" Kosovo)

    Weiterhin versucht man nicht, "Serbien in Richtung EU zu pushen!" Würde die EU wirklich wollen, dass Serbien schnellstmöglich reinkommt, wäre der Widerstand der Holländer längst gebrochen, dass Handelsabkommen und SAA wären längst unterschrieben.
    Nein - es wird absichtlich auf Zeit gespielt, und irgendwann wird die serbische Regierung bzw das Volk auch dahinter kommen.

    Und was Mladic angeht - Serbien hätte ihn schon längst ausgeliefert, wenn es könnte. Man hat schließlich auch Karadzic ausgeliefert, welcher ja wohl ein größerer Fisch war als Mladic; insofern wäre es unlogisch, wenn man, um den EU-Beitritts willen, nicht alles täte, um schnellstmöglich reinzukommen.

    Weiterhin wird Serbiens Zusammenarbeit mit dem ITCY immer wieder gelobt! Kann man mehr machen, als alles? Wohl kaum. Außerdem ist Mladic, obwohl er in BiH seine Verbrechen begangen hat, ein Kanditat, den Serbien ausliefern muss. Also sollen sie sich gefälligst gedulden; immerhin tut Serbien alles, was es kann.

    Ich wäre glücklich, wenn sie sagen könnten: Entweder ihr verhandelt weiter, oder zbogom.
    In der Form, in der es jetzt abläuft, ist es doch ein Skandal. Davon darf sich das serbische Volk einfach nicht täuschen lassen.

  9. #149

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    ich denke er das albanien früher in die eu kommt als serbien

  10. #150
    Avatar von Singidun

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    Tadic: Unterstützung des Vatikans für die Eurointegrationen und die Souveränität Serbiens


    14.11.09
    Der Präsident Serbiens hat nach einem Treffen mit dem Oberhaupt der Katholischen Kirche, Papst Benedikt XVI, erklärt, er habe die Unterstützung des Vatikans für die Eurointegrationen sowie für die Integrität und Souveränität Serbiens in Kosovo und Metohija bekommen. Tadic äußerte Dankbarkeit wegen den prinzipiellen Positionen Vatikans, und wies auf die Bedeutung des Kosovo als der Quelle der serbischen Staatlichkeit und Kultur hin. „Das ist ein Raum, auf welchem die christliche Identität des serbischen Volkes aufgebaut wurde, und die politische Zusammenarbeit Serbiens und des Heiligen Stuhls ist von außerordentlicher Bedeutung wegen des großen Einflusses Vatikans auf internationale Politik“, sagte Tadic. Gemeinsam wurde geschlussfolgert, dass die Agenda 2014, welche der griechische und der italienische Premier, Jorgos Papandreou und Silvio Berlusconi, vorgeschlagen hatten, ein realistischer Plan für die Integration des ganzen Balkans in die Europäische Union ist. Der serbische Präsident wies darauf hin, dass das Treffen mit Papst Benedikt XVI auch wegen des ökumenischen Dialogs zwischen den Kirchen sehr wichtig sei, wobei er daran erinnerte, dass 2013 der Jahrestag des Mailänder Edikts begangen wird, und dass Serbien an dieser internationalen Feier teilnehmen möchte. Tadic sagte, er habe sich mit dem Papst darüber geeinigt, dass dies eine ideale Zeit für seinen Besuch in Belgrad wäre.

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