BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Erweiterte Suche
Kontakt
BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Benutzerliste

Willkommen bei BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen.
Seite 16 von 16 ErsteErste ... 61213141516
Ergebnis 151 bis 154 von 154

Serbisch orthodoxe Fundementalisten sind bereit für Anschläge im Kosovo

Erstellt von cro_Kralj_Zvonimir, 28.04.2007, 16:03 Uhr · 153 Antworten · 7.006 Aufrufe

  1. #151

    Registriert seit
    08.05.2007
    Beiträge
    58
    Zitat Zitat von Perun Beitrag anzeigen
    Fragt euch einfach wie viele Kriege kann Serbien noch ertragen?
    Da hat er Recht! Wenn sie so weiter machen können sich Albanien und Serbien die Hand schütteln :eek:


    Demokratie und Arschkriecherei ist der einzige Weg in die Zukunft!

    Falscher Stolz führt nur zu Hass........und das wollen wir doch nicht oder?

    Also schön nett zueinander sein und locker durch die Hose atmen!

  2. #152
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
    27.09.2006
    Beiträge
    11.086

    Idee

    Zitat Zitat von Tito_Brozic Beitrag anzeigen
    #
    Das glaub ich kaum das es Touristen anziehen wird.....aber naja wer kennt sich schon dort aus?

    na da täuscht dich aber ....

    den das skigebiet beispielweise in brezovice nähe mazedonischer grenze ist eines der schönsten auf dem balkan.....

    oder tropfsteinhöhlen die allgemein die natur und eben die gottes-häuser....

  3. #153
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
    27.09.2006
    Beiträge
    11.086

    Idee









    Kommentar: Zurück an die Kriegsfront?



    Sie wollen – gemäss ihrer eigenen Wahlpropaganda – die Unabhängigkeit Kosovos notfalls mit Waffengewalt verhindern: die serbischen Radikalen, deren Vizechef Nikolic mit den Stimmen der Milosevic-Sozialisten und der Kostunica-Demokraten zum Parlamentspräsidenten gewählt worden ist. Der Radikalenchef Seselj wartet derweil in Den Haag auf seinen Prozess wegen Kriegsverbrechen.

    Noch ist ein neuer Balkankrieg kaum denkbar; die Freischärler, die sich formiert haben, um Kosovo wenn nötig mit Waffengewalt bei Serbien zu halten, wirken wie ein Nachklang überwunden geglaubter Zeiten. Doch ihre grimmige Entschlossenheit und ihr Potenzial, Kosovos angebahnte Unabhängigkeit mit Bluttaten zu begleiten, mahnen zur Wachsamkeit. Dies umso mehr, als nach der Wahlkoalition im Parlament nun auch eine entsprechende Regierungskoalition droht. Sie würde nicht nur als Kriegsverbrecher Angeklagte wie Ratko Mladic weiter decken, sondern böte deren Gesinnungsgenossen Aufmarschraum, die in Kosovo zur nächsten Runde der Durchsetzung serbischer Macht- ansprüche antreten wollen.
    Mit der Unterstützung Nikolics im Parlament hat Regierungschef Kostunica die Konsequenz aus dem Scheitern seiner Bemühungen gezogen, mit den Demokraten um Staatspräsident Tadic eine Koalition zu bilden. Diese hatten bei den Wahlen vom Januar hinter den Radikalen die Partei Kostunicas von Platz zwei verdrängt, waren aber bereit, den Premier im Amt zu lassen. Nur hätte er die Kontrolle über Sicherheitskräfte und Geheimdienste abtreten müssen, und dazu war er nicht bereit.
    In diesem Machtapparat halten sich Getreue des einstigen Regimes Milosevic, und Kostunica scheute vor der Konfrontation zurück, die es gebraucht hätte, um den flüchtigen Ex-General Mladic nach Den Haag auszuliefern und so die blockierte Annäherung an die EU wieder in Gang zu bringen. Damit ist Kostunicas Versuch gescheitert, EU-kompatible Demokratie und Nationalismus miteinander zu verbinden: Im Zweifel neigt seine Partei zu jenen Nationalisten, denen Kriegsglorie und Kosovo wichtiger sind als Europa.
    Dabei ist Europa Serbiens einzige Chance, auf längere Sicht eine Verbindung zu Kosovo zu wahren. Russland kann zwar, solange es die westlichen Kreise stören und Schutzpatron der Serben spielen will, den Uno-Segen für die Unabhängigkeit Kosovos verhindern. Aber de facto wird die Albanerprovinz nicht mehr unter serbische Hoheit zurückkehren; höchstens der kompakt serbisch besiedelte Norden könnte in einer ausgehandelten Lösung bei Serbien bleiben – oder zum Schauplatz blutiger Auseinandersetzungen werden, wenn die Diplomatie versagt. Will aber Serbien seine Landsleute in ganz Kosovo schützen, dann geht das nur, indem es sich eine Rolle bei der Unabhängigkeit unter EU-Aufsicht sichert – und auf gemeinsame EU-Mitgliedschaft zusteuert.










    Der Bund, Daniel Goldstein [09.05.07]



    Kommentar: Zurück an die Kriegsfront?

  4. #154
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
    27.09.2006
    Beiträge
    11.086

    Idee

    Serbischer Hohn für Europa

    Koalition der Demokraten in Belgrad praktisch gescheitert – Rückfall in die Milosevic-Ära

    Die alten Regime-Parteien haben Serbien wieder fest im Griff. Damit sinken die Chancen für eine politische Kosovo-Lösung und die Auslieferung des bosnisch-serbischen Ex-Generals Mladic.
    Rudolf Gruber/Wien
    Es war eine hasserfüllte Redeschlacht, die sich Demokraten und Nationalisten am Montag, über 15 Stunden lang im Belgrader Parlament geliefert hatten. Am Ende feierten die alten Regimeparteien der Milosevic-Ära einen Triumph über die pro-westlichen Parteien. Tomislav Nikolic, Vizechef der nationalistischen Radikalenpartei SRS, die aus den Wahlen im Januar als stärkste Partei hervorgegangen war, wurde zum neuen Parlamentspräsidenten gewählt. Es waren ausgerechnet die Stimmen der Demokratischen Partei Serbiens (DSS) des Premierministers Vojislav Kostunica, die Nikolics Wahl ermöglichten. Rechnen hatte Nikolic nur mit der Sozialistischen Partei (SPS) Milosevics können.
    Friedenspolitik torpediert

    SRS-Mandatare trugen demonstrativ T-Shirts mit dem Foto ihres Führers Vojislav Seselj, der vom UNO-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag wegen Kriegsverbrechen angeklagt ist. Nikolic hatte Seselj noch kurz vor der Parlamentssitzung im Gefängnis besucht. Die EU muss nun zähneknirschend zur Kenntnis nehmen, dass der Nationalkonservative Kostunica, auf den man stets grosse Hoffnungen gesetzt hatte, eine Partei unterstützt, die Europa verhöhnt und die westliche Befriedungspolitik auf dem Balkan offen torpediert. Die Wunschregierung des Westens wäre eine Dreierkoalition aus Tadics pro-westlicher DS, Kostunicas nationalkonservativer DSS und der liberalen Wirtschaftspartei G17plus gewesen. Nach Nikolics Wahl zum Parlamentspräsidenten ist eine Einigung des «demokratischen Blocks» kaum noch möglich, zumal die von der Verfassung vorgegebene Frist für eine Regierungsbildung am 14. Mai abläuft.
    Streit um Mladic

    Die Verhandlungen stecken im Streit fest, wer künftig die Polizei und die Geheimdienste kontrolliert. Präsident Tadic reklamierte für seine DS die entsprechenden Ministerien, als Gegenleistung hätte Kostunica, dessen DSS nur drittstärkste Partei ist, Premier bleiben dürfen. Doch Kostunica lehnte ab. Er hätte Rade Bulatovic, den amtierenden Chef des Inlandgeheimdienstes opfern müssen. Bulatovic gilt als Beschützer des seit zwölf Jahren gesuchten bosnisch-serbischen Ex-Generals Ratko Mladic. Mit seiner Ablösung hätte Kostunica die politische Verantwortung für Mladics Auslieferung an das UNO-Tribunal tragen müssen.
    var admRdm = parseInt(Math.random()*9999); document.write('');

Seite 16 von 16 ErsteErste ... 61213141516

Ähnliche Themen

  1. Sind Balkaner bereit...
    Von Mulinho im Forum Politik
    Antworten: 28
    Letzter Beitrag: 18.01.2012, 20:47
  2. serbisch-orthodoxe Hochzeit
    Von aulisa im Forum Geschichte und Kultur
    Antworten: 32
    Letzter Beitrag: 28.10.2011, 17:35
  3. Antworten: 100
    Letzter Beitrag: 03.07.2011, 16:28
  4. Serbisch-Orthodoxe Klöster und Kirchen im Kosovo (Süd Serbien)
    Von Der_Buchhalter im Forum Geschichte und Kultur
    Antworten: 66
    Letzter Beitrag: 10.06.2011, 18:45
  5. Antworten: 69
    Letzter Beitrag: 11.12.2010, 03:03