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Serbische Faschismus der Störfaktor auf dem Balkan?

Erstellt von Turcin-Ipo, 03.11.2007, 06:39 Uhr · 102 Antworten · 4.352 Aufrufe

  1. #61

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    Zitat Zitat von Mardigras Beitrag anzeigen


    Oh doch! Deutschland hatte 6 Millionen tote Juden auf dem Gewissen. Und als Strafe gabs den Marshall-Plan, der Deutschland wiederaufgebaut hat und 10 Jahre später die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl mit guter Zusammenarbeit mit 5 Ländern, von denen Deutschland 20 Jahre früher 4 überfallen hat. Das nennst du schlecht behandelt?
    Dazu wollte ich noch etwas sagen! Zunächst war man mit den Kommunisten "zwangsverbündet", um den gefährlichen Feind (Hitler Detschland) zu bezwingen. Nachdem diese Aufgabe gelöst war, blieb noch der eine Feind, der Kommunismus übrig. Und genau diese Tatsache war damals für die Deutschen "Glück im Unglück", um vom Westen wieder gut behandelt zu werden. Man hat Deutschland aus eigenem Interesse wieder nach oben geholfen. Der Westen war sogar gegen eine Teilung Deutschlands, die Deutschen wurden nur aus den Gebieten vertrieben und verloren nur dort Gebiete, wo die Russen siegreich waren!

    Mit anderen Worten, der Westen behandelte das (besiegte) Nazideutschland besser als das jetzige Serbien. Dahinter stecken eh nur die eigenen Interessen! Egal ob es Öl, Stützpunkte oder Gott weiß was ist!

    Schau mal nach Ruanda rüber, zur gleichen Zeit, als in Srebrenica 8.000 Menschen getötet wurden, wurden dort 800.000 Menschen ermordet. Hat das jemanden "gejuckt"? In Den Haag befindet sich auch ein Gericht für Verbrechen in Ruanda, ich bin mir ziemlich sicher, dass in Haag mehr Serben sitzen als Hutu!

    Militärisch sind die Amis schon oft auf die Schnauze gefallen, weil die Rechnung einfach nicht aufging (z.Bsp. Vietnam) und der Irak und Jugoslawien sind die besten Beispiele für das politische Versagen der USA! Bei der Unabhängigkeit Kroatiens, Bosniens, etc. konnte man sich noch auf irgendein Recht stützen, die Statusverhandlungen bzgl. Kosovo zeigen worum es den Amis geht, sie scheißen auf das internatioanle Recht mal wieder. Handeln gegen UNO beschlüsse...Ist die UNO überhaupt noch nötig?

  2. #62

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    Zitat Zitat von thatz_me Beitrag anzeigen
    Wie schon gesagt, wir leben nicht mehr in dieser Zeit, wo man Grenzen noch durch Massenmorde schaffen konnte.
    Leider wurden die Grenzen aber durch den Vertrag von Dayton erschaffen und nicht durch Massenmorde!

    Btw. die Grenzen Jugoslawiens wurden auch durch Blutvergiessen und Massenmorde verändert und als Produkte davon entstanden BiH und Kroatien! Aus beiden Ländern wurden Serben vertrieben.
    Weisst Du, wieviele Serben vor dem Krieg in Sarajewo gelebt haben? Und wieviele heute? Und das soll sich HAUPTSTADT eines multiethnischen Staates nennen??? Nicht mit mir! Und so denke nicht nur ich als bosn. Staatsbürger der Teilrepublik SRPSKA.

  3. #63

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    Zitat Zitat von Schiptar Beitrag anzeigen
    Serbien befindet sich halt nicht in einem Stadium wie Deutschland nach dem 2. Weltkrieg, sondern eher in einem vergleichbaren Stadium wie Deutschland nach dem 1. Weltkrieg: verletzter Stolz und Selbstmitleid, Nichteingestehenwollen der eigenen Niederlagen und Verbrechen, aggressive nationalistische Strömungen im Innern...
    Nicht einmal das! Serbiens Stadium ist nicht vergleichbar mit irgendeinem anderen! Deutschland hat damals (um sich den Arsch zu retten) einen Friedensvertrag unterschrieben, welcher wirklich die TOTALE NIEDERLAGE bedeutete. Also Abtretung von Gebieten, Reparationszahlungen, etc. Später verzichteten sogar manche Länder auf Entschädigung (z.B. Russland) also hat man Deutschland wieder ein ganz kleines Stückchen besser behandelt, als im Vertrag eigentlich geplant.

    Serbien hat zwei Verträge unterschrieben, welche eigentlich FÜR Serbien sprechen und jetzt will man mit dem Kopf durch die Wand (entgegen dem Völkerrecht) diese Verträge zu Lasten Serbiens umändern.

    Darin liegt nämlich der Unterschied meine Freunde!

  4. #64
    Avatar von Mardigras

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    Zitat Zitat von Tesla Beitrag anzeigen
    Dazu wollte ich noch etwas sagen! Zunächst war man mit den Kommunisten "zwangsverbündet", um den gefährlichen Feind (Hitler Detschland) zu bezwingen. Nachdem diese Aufgabe gelöst war, blieb noch der eine Feind, der Kommunismus übrig. Und genau diese Tatsache war damals für die Deutschen "Glück im Unglück", um vom Westen wieder gut behandelt zu werden. Man hat Deutschland aus eigenem Interesse wieder nach oben geholfen. Der Westen war sogar gegen eine Teilung Deutschlands, die Deutschen wurden nur aus den Gebieten vertrieben und verloren nur dort Gebiete, wo die Russen siegreich waren!

    Mit anderen Worten, der Westen behandelte das (besiegte) Nazideutschland besser als das jetzige Serbien. Dahinter stecken eh nur die eigenen Interessen! Egal ob es Öl, Stützpunkte oder Gott weiß was ist!
    Und genau da stimm ich dir völlig zu. Und daher bin ich der Meinung, daß Serbien nicht der absolute Verlierer sein darf - da das Interesse des Westens (nicht unbedingt der USA) - sagen wir mal besser das Interesse der EU ein befriedeter Balkan sein muß. Der idealerweise noch gesammelt der EU beitritt. Welch schöner Markt mit günstigen Arbeitskräften und ähnlicher Geschichte wie Europa... und das mein ich jetzt nicht zynisch!

    Zitat Zitat von Tesla Beitrag anzeigen
    Schau mal nach Ruanda rüber, zur gleichen Zeit, als in Srebrenica 8.000 Menschen getötet wurden, wurden dort 800.000 Menschen ermordet. Hat das jemanden "gejuckt"? In Den Haag befindet sich auch ein Gericht für Verbrechen in Ruanda, ich bin mir ziemlich sicher, dass in Haag mehr Serben sitzen als Hutu!
    1. Gwöhn dir das Aufrechnen von Toten ab - das ist gruselig.

    2. Haben Sie auf Grund der Anzahl der Verbrechen und der Angeklagten die meisten Straftaten in Ruanda selbst behandelt - mit eigenen Gerichtshöfen (sogenannte Gacaca Gerichte). Wäre auf dem Balkan unmöglich, da sich dort die Hutus und die Tutsis getrennt haben.... und auch in Ruanda ein Hutu einen anderen Hutu möglicherweise milder verurteilen würde als ein Tutsi - du verstehst den Vergleich?

    Zitat Zitat von Tesla Beitrag anzeigen
    Militärisch sind die Amis schon oft auf die Schnauze gefallen, weil die Rechnung einfach nicht aufging (z.Bsp. Vietnam) und der Irak und Jugoslawien sind die besten Beispiele für das politische Versagen der USA! Bei der Unabhängigkeit Kroatiens, Bosniens, etc. konnte man sich noch auf irgendein Recht stützen, die Statusverhandlungen bzgl. Kosovo zeigen worum es den Amis geht, sie scheißen auf das internatioanle Recht mal wieder. Handeln gegen UNO beschlüsse...Ist die UNO überhaupt noch nötig?
    Ja - die UNO ist noch nötig. Viel nötiger allerdings ist eine starke EU, die nicht nur zögert und sich in vielen Dingen dem Diktat der USA unterwirft. Wobei die Chancen dafür nach dem Irak-Desaster gar net so schlecht stehen.

    lg mardi

  5. #65
    Avatar von Mardigras

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    Die grundsätzliche Perversion

    an der ganzen Sache ist doch die, daß jetzt krampfhaft nach Grenzen gerungen wird, mit denen alle einigermaßen leben können und der Nationalstolz halbwegs befriedigt ist, um dann in sagen wir mal 5 Jahren als komplettes Gebiet einer Organisation beitreten zu können, die

    die Grenzen wieder abschafft (Schengen)
    Bürger ermutigt, überall hinzuziehen (Freizügigkeit)
    eine einheitliche Währung wie den jugoslawischen Dinar einführt - nur heißt er dann Euro.....

    Aber über diese Scheiß-Nationalismus-Phase müsst ihr drüber - da diese im Unterschied zum Rest von Europa nie durchlebt und aufgearbeitet wurde....

    lg mardi

    P.S.: Und dieses Aufarbeiten wird nur dann gelingen, wenn man Serbien nicht in die Arme von Russland treibt, in dem man Verträge bricht...

  6. #66

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    Zitat Zitat von thatz_me Beitrag anzeigen
    Warum sollte die EU andauernd Serbien entgegenkommen? Wieso kommt Serbien mal nicht der EU entgegen und liefert die gesuchten Kriegsverbrecher aus?

    Serben feiern öffentlich einen Genozid, huldigen einen
    Massenmörder, pinkeln an eine Moschee, unterdrücken Bosniaken - Wieso handelt niemand? Wieso muss man immer den Serben nachgeben?


    Wieso darf ein Agressor Forderungen stellen?

    Die Serben haben einen Völkermord geplant und ihn teilweise durchgeführt, wieso werden sie dann trotzdem mit Samthandschuhen behandelt?


    Lajcak hat sich nicht grundlos vorgenommen eine Änderung des Machtverhältnisses im Parlament zu bewirken. Durch diese Änderung könnten Serben keine Entschlüsse mehr blockieren, die das Land nach vorne bringen würden. Wen störts? Natürlich die Serben...


    Deutschland wurde nach dem 2.WK auch nicht gerade liebevoll behandelt und trotzdem hatte man Erfolg.




    Irgendetwas ist an der Serbien-Politk der EU schiefgelaufen, hoffentlich ändert sich dies bald...
    1) Serben feiern öffentlich Genozide? Das sind Einzelpersonen, welche nur provozieren möchten und meist radikal eingestellt sind. Genausoviele Deppen gibt es auch bei euch, die Jasenovac gut finden.

    2) Wieso ein Agressor Forderungen stellen darf? Da klopfst Du an die falsche Tür. Geh zur NATO und frag dort nach. Die haben Forderungen gestellt uns Serbien ANGEGRIFFEN. BiH gilt international längst als BÜRGERKRIEG und nicht als ANGRIFFSKRIEG (Serbien wurde doch erst kürzlich davon freigesprochen, von dieser lächerlichen Klage).

    3) Deinen geplanten "Völkermord" kannst Du dir sonst wohin stecken. Bis auf Srebrenica ist vom internationalem Gerichtshof KEIN FALL in BiH als Völkermord anerkannt. Mit Samthandschuhen wurden die Serben ganz sicher nicht behandelt. Weder vor "Srebrenica" noch danach! Überall wo ein Konflikt am ausbrechen war, an dem eben auch Serben beteiligt waren, mischte sich der Westen offen gegen die Serben ein. Man hat nicht nur Verbrechen an den Serben geduldet, man hat sie sogar gefördert (siehe den Fall der Krajina und die Flüchtlingswellen. Damals hat die NATO nicht die Kroaten bombardiert, sondern die Krajina-Serben). Auch im Kosovo hat man nach 1999 die Serben nicht vor den Albanern geschützt (Pogrome 2004). Man hat das serb. Siedlungsgebiet in Kroatien fast gänzlich verschwinden lassen, in BiH von über 60% auf unter 50% reduziert, man hat ebenfalls im Kosovo gegen die Serben gehandelt. Und wieviele für Verbrechen verantwortliche Kroaten, Albaner und Bosniaken wurden bisher noch gar nicht vom Kriegsverbrechertribunal angeklagt? Selbst der NATO Angriff auf Serbien erfolgte ohne UNO Mandat (war völkerrechtswiedrig) es kamen viele unschuldige Zivilsiten ums Leben (auch Albaner!) und viele zivile EInrichtungen wurden zerstört. Komischerweise wurde die Klage Serbiens abgelehnt, mit der lächerlichen Begründung (!!!) Serbien sei zum Zeitpunkt des Krieges kein Mitglied der UNO gewesen, also sei das Gericht nicht zuständig für diesen Fall. Aber als Serbien dann dasselbe Argument benutzte, um die Klage Bosniens von Anfang an gleich für ungültig zu erklären, entschied man plötzlich anderst: Da war man plötzlich doch zuständig!

    Man misst in Bezug auf die Serben und den Staat Serbien und die RS immer mit zweierlei Maß! Egal ob es um irgendwelche Rechte oder Kriegsverbrechen geht!

    Ich könnte spontan einige Fälle nennen! Natürlich gibt es "uneindeutige" Fälle, wo man sich streiten könnte, aber es gibt genügend EINDEUTIGE, dagegen bleibt man einfach nur sprachlos!

    Ein Beispiel wäre das oben genannte, mit der Zuständigkeit des Internationalen Gerichtshofes! Dann die Statusverhandlungen übers Kosovo.

    In den 90ern hat die Badinter Kommission festgeschrieben, dass die Republiksgrenzen des alten Jugoslawiens unantastbar seien und nicht geändert werden können. Dafür würde man sich einsetzen. Plötzlich gilt das für die Teilrepublik Serbien nicht mehr. Oder die Resolution 1244, das Abkommen von Kumanovo, das Völkerrecht...

    Ich glaube kaum, dass in der jüngeren Geschichte irgend ein(e) Land/Nation so politisch missbraucht wurde vom Westen wie Serbien. Nicht einmal Deutschland nach den beiden Weltkriegen!

  7. #67

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    Zitat Zitat von Mardigras Beitrag anzeigen

    P.S.: Und dieses Aufarbeiten wird nur dann gelingen, wenn man Serbien nicht in die Arme von Russland treibt, in dem man Verträge bricht...
    Du hast es auf den Punkt gebracht! Man treibt Serbien in die Arme Russlands. Man schafft unnötig Konflikte. Man könnte meinen, die USA wollen in Europa einfach einen Konfliktherd einrichten, um das Erstärken der EU zu verzögern. Außerdem will man in Europa noch mehr Fuss fassen und seine Stützpunkte haben.

    Serbien hats beim Westen einfach auch deswegen verschissen, weil es eine der wenigen übrig gebliebenen pro-russischen Nationen in Europa ist. Zudem blieb Serbien als einzige Teilrepublik Jugoslawiens sozialistisch (nicht mehr im namen und der Flagge, aber Slobo war links).

    Auch von daher sind uns die Russen schuldig zu helfen!

  8. #68
    Avatar von Mardigras

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    Zitat Zitat von Tesla Beitrag anzeigen
    Serbien hats beim Westen einfach auch deswegen verschissen, weil es eine der wenigen übrig gebliebenen pro-russischen Nationen in Europa ist. Zudem blieb Serbien als einzige Teilrepublik Jugoslawiens sozialistisch (nicht mehr im namen und der Flagge, aber Slobo war links).
    Serbien hat beim Westen aus Tradition verschissen - nicht weil ihr pro-russisch seid. 1990 waren die Russen beliebt wie noch nie in Europa (Gorbi - Perestrojka - Glasnost - dadurch die Wende - Fall der Berliner Mauer..... wir haben alle geglaubt, wir leben im goldenen Zeitalter....). Nur ist das auch bei uns in den Köpfen so - 90 Jahre nach dem Ende der Monarchie - Kroaten sind gut - Serbien muß sterbien...... daher auch die SEHR einseitige Berichterstattung in den Medien (ich kann nur für Österreich sprechen).

    und du - im vertrauen - slobo war nicht links - slobo war ein arschloch und ein kriegsverbrecher. und slobo war DER auslöser für das ganze dilemma bei euch unten (nein es waren nicht DIE serben - und nein slobo war nicht der einzige...)

    lg mardi

  9. #69

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    Zitat Zitat von Mardigras Beitrag anzeigen
    Serbien hat beim Westen aus Tradition verschissen - nicht weil ihr pro-russisch seid. 1990 waren die Russen beliebt wie noch nie in Europa (Gorbi - Perestrojka - Glasnost - dadurch die Wende - Fall der Berliner Mauer..... wir haben alle geglaubt, wir leben im goldenen Zeitalter....). Nur ist das auch bei uns in den Köpfen so - 90 Jahre nach dem Ende der Monarchie - Kroaten sind gut - Serbien muß sterbien...... daher auch die SEHR einseitige Berichterstattung in den Medien (ich kann nur für Österreich sprechen).

    und du - im vertrauen - slobo war nicht links - slobo war ein arschloch und ein kriegsverbrecher. und slobo war DER auslöser für das ganze dilemma bei euch unten (nein es waren nicht DIE serben - und nein slobo war nicht der einzige...)

    lg mardi
    Man kann auch links sein und trotzdem Arschloch und Verbrecher...oder? Siehe Stalin! Sagen wir es mal so, rechts von Slobo gab es zu dieser Zeit mehr Politiker, als links von ihm (beispielsweise Seselj, Draskovic).

    Dass er ein Diktator, Arschloch, Versager und Verbrecher war will ich ja nicht bestreiten....

  10. #70

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    Zitat Zitat von Mardigras Beitrag anzeigen
    Serbien hat beim Westen aus Tradition verschissen - nicht weil ihr pro-russisch seid. 1990 waren die Russen beliebt wie noch nie in Europa (Gorbi - Perestrojka - Glasnost - dadurch die Wende - Fall der Berliner Mauer..... wir haben alle geglaubt, wir leben im goldenen Zeitalter....). Nur ist das auch bei uns in den Köpfen so - 90 Jahre nach dem Ende der Monarchie - Kroaten sind gut - Serbien muß sterbien...... daher auch die SEHR einseitige Berichterstattung in den Medien (ich kann nur für Österreich sprechen).

    und du - im vertrauen - slobo war nicht links - slobo war ein arschloch und ein kriegsverbrecher. und slobo war DER auslöser für das ganze dilemma bei euch unten (nein es waren nicht DIE serben - und nein slobo war nicht der einzige...)

    lg mardi
    OK, aber ich meinte weniger die Deutschen, ich dachte da eher an die Amis. Für die war doch die SU (= Russland) das Reich des Bösen. In Europa sah es natürlich anderst aus. Die Deutschen waren aus Tradition gegen die Serben und für die Kroaten. Der Rest Westeuropas zog mehr oder weniger an die Seite der USA (wie schon immer seit 1945).

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