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Serbischer Außenminister erörtert Kosovo-Frage in Brüssel

Erstellt von TigerS, 24.11.2006, 10:23 Uhr · 3 Antworten · 706 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von TigerS

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    Serbischer Außenminister erörtert Kosovo-Frage in Brüssel

    http://www.dw-world.de/dw/article/0,...246804,00.html


    Der serbische Außenminister Vuk Draskovic war Gast im außenpolitischen Ausschuss des Europäischen Parlaments. Er sprach mit den Abgeordneten über die Kosovo-Verhandlungen und die EU-Annäherung seines Landes.

    "Ich möchte zum Ausdruck bringen, dass ich leicht enttäuscht bin über den Vorschlag, die nächste Erweiterungsrunde der EU aufzuschieben, bis die Europäische Verfassung gebilligt ist", sagte Draskovic und fügte hinzu, er sei davon überzeugt, dass die EU ihren historischen Traum fortsetzen und vereinigte europäische Staaten schaffen werde. Der Vorsitzende des Außenpolitischen Ausschusses, Elmar Brok, betonte indes, dass gerade das Europäische Parlament von der Europäischen Kommission und dem Rat fordere, die Europäische Verfassung bis Ende 2008 zu beenden und damit die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die EU zu kommenden Erweiterungen bereit sei. "Von Serbien erwarten wir wie von allen Aspiranten, dass es seine Hausaufgaben macht, um die Kopenhagener Kriterien zu erfüllen. Dass diese Kriterien erfüllt sind, ist für die EU sehr wichtig – das ist so seit 1993 und ist nicht neu", so Brok.

    Angst vor radikalen Forderungen

    Im Hinblick auf die Kosovo-Statuslösung betonte Draskovic, dass er sich für einen Kompromiss einsetze. Dies bedeute allerdings nicht, dass eine Seite alles bekomme und die andere nichts. Die deutsche EU-Abgeordnete Angelika Beer sagte an Draskovic gewandt: "Ich muss Ihnen sagen, Sie haben das Kosovo schon vor langer Zeit verloren. Wir reichen Ihnen die Hand, damit auch Serbien seinen Weg in die EU findet." Draskovic räumte ein, er fürchte die kommenden Monate, weil einige Kreise in Serbien forderten, die diplomatischen und Handelsbeziehungen mit denjenigen Ländern abzubrechen, die ein unabhängiges Kosovo anerkennen werden. Niemals würden die Serben ein unabhängiges Kosovo anerkennen, sagte er mit Nachdruck. Dass der UN-Sicherheitsrat eine Lösung für den endgültigen Status des Kosovo aufoktroyieren werde, glaubt Draskovic aber nicht.

    Eindeutige Botschaft aus Moskau

    Auf die Frage, wie Russland und Präsident Wladimir Putin seiner Meinung nach auf eine Unabhängigkeit des Kosovo reagieren werden, sagte Draskovic: "Jede Lösung für das Kosovo ist ein Präzedenzfall für ähnliche Situationen und Konflikte auf der Welt. Die Botschaft von Präsident Putin lautet: Wenn die territoriale Integrität Serbiens ignoriert wird, dann ist es auch nicht möglich, die territoriale Integrität Georgiens oder Moldaus zu schützen." Abschließend sagte der serbische Außenminister, Belgrad habe von der Kommission in allen Bereichen gute Noten erhalten, außer bei der Kooperation mit dem UN-Kriegsverbrechertribunal. Serbien sei unterdessen bereits von EU-Ländern umgeben. Darüber hinaus befürworteten 70 Prozent der Bevölkerung den EU-Beitritt des Landes.

  2. #2
    Avatar von Ivo2

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  3. #3
    Avatar von port80

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    Re: Serbischer Außenminister erörtert Kosovo-Frage in Brüsse

    Zitat Zitat von TigerS
    http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,2246804,00.html


    Der serbische Außenminister Vuk Draskovic war Gast im außenpolitischen Ausschuss des Europäischen Parlaments. Er sprach mit den Abgeordneten über die Kosovo-Verhandlungen und die EU-Annäherung seines Landes.

    "Ich möchte zum Ausdruck bringen, dass ich leicht enttäuscht bin über den Vorschlag, die nächste Erweiterungsrunde der EU aufzuschieben, bis die Europäische Verfassung gebilligt ist", sagte Draskovic und fügte hinzu, er sei davon überzeugt, dass die EU ihren historischen Traum fortsetzen und vereinigte europäische Staaten schaffen werde. Der Vorsitzende des Außenpolitischen Ausschusses, Elmar Brok, betonte indes, dass gerade das Europäische Parlament von der Europäischen Kommission und dem Rat fordere, die Europäische Verfassung bis Ende 2008 zu beenden und damit die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die EU zu kommenden Erweiterungen bereit sei. "Von Serbien erwarten wir wie von allen Aspiranten, dass es seine Hausaufgaben macht, um die Kopenhagener Kriterien zu erfüllen. Dass diese Kriterien erfüllt sind, ist für die EU sehr wichtig – das ist so seit 1993 und ist nicht neu", so Brok.

    Angst vor radikalen Forderungen

    Im Hinblick auf die Kosovo-Statuslösung betonte Draskovic, dass er sich für einen Kompromiss einsetze. Dies bedeute allerdings nicht, dass eine Seite alles bekomme und die andere nichts. Die deutsche EU-Abgeordnete Angelika Beer sagte an Draskovic gewandt: "Ich muss Ihnen sagen, Sie haben das Kosovo schon vor langer Zeit verloren. Wir reichen Ihnen die Hand, damit auch Serbien seinen Weg in die EU findet." Draskovic räumte ein, er fürchte die kommenden Monate, weil einige Kreise in Serbien forderten, die diplomatischen und Handelsbeziehungen mit denjenigen Ländern abzubrechen, die ein unabhängiges Kosovo anerkennen werden. Niemals würden die Serben ein unabhängiges Kosovo anerkennen, sagte er mit Nachdruck. Dass der UN-Sicherheitsrat eine Lösung für den endgültigen Status des Kosovo aufoktroyieren werde, glaubt Draskovic aber nicht.

    Eindeutige Botschaft aus Moskau

    Auf die Frage, wie Russland und Präsident Wladimir Putin seiner Meinung nach auf eine Unabhängigkeit des Kosovo reagieren werden, sagte Draskovic: "Jede Lösung für das Kosovo ist ein Präzedenzfall für ähnliche Situationen und Konflikte auf der Welt. Die Botschaft von Präsident Putin lautet: Wenn die territoriale Integrität Serbiens ignoriert wird, dann ist es auch nicht möglich, die territoriale Integrität Georgiens oder Moldaus zu schützen." Abschließend sagte der serbische Außenminister, Belgrad habe von der Kommission in allen Bereichen gute Noten erhalten, außer bei der Kooperation mit dem UN-Kriegsverbrechertribunal. Serbien sei unterdessen bereits von EU-Ländern umgeben. Darüber hinaus befürworteten 70 Prozent der Bevölkerung den EU-Beitritt des Landes.

    wahnsinn wie die kosalbaner alles verspielt haben, dabei haben die 7 jahre zeit gehabt.... aber wenn man verbrechen als premier einsetzt die ohne schule usw. sind ist es sehr sehr schwer etwas zu erreichen, Russland hat die Träume beendet...

    ICH WEIS NOCH ALS EINIGE ALBANER HIER DIE PROPAGANDA AUS ALBANIEN GLAUBEN SCHENKTEN UND GEMEINT HABEN DIE RUSSEN SEIEN FÜR DIE UNABHÄNGIGKEIT.


    SOGAR HABEN DIE ALBANER GEMEINT DAS DORA BAGOGIANNI AUCH FÜR DIE UNABHÄNGIGKEIT WÄRE.....als ich das in hellas erzählt habe, haben alle gelacht.

  4. #4
    Avatar von Stjepan

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