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Serbischer Botschafter: Bosniaken stellen sich nicht ihren Verbrechen-Vergangenheit

Erstellt von Kampfposter, 13.03.2012, 12:34 Uhr · 35 Antworten · 2.518 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Kampfposter

    Registriert seit
    20.11.2011
    Beiträge
    3.820

    Serbischer Botschafter: Bosniaken stellen sich nicht ihren Verbrechen-Vergangenheit

    Serbischer Botschafter:
    BiH hat sich mit der Vergangenheit
    noch nicht auseinender gesetzt.

    Ninoslav Stojadinović,
    serbischer Botschafter in BiH,
    behauptet das Bosnien und Herzegovina
    sich nicht mit der Vergangenheit
    auseinender gesetzt habe.

    "BiH se nije suočila s prošlošću"
    IZVOR: TANJUG
    Ambasador Srbije u BiH Ninoslav Stojadinović izjavio da se Bosna i Hercegovina još nije suočila sa zločinima iz prošlosti i dok to ne učini ne može biti pomaka.



    "Tu leži problem BiH, jer se nije suočila sa zločinima, naročito onim koje su počinili predstavnici bošnjačkog naroda. Dok se to ne učini nema ozbiljnijih pomaka", kazao je Stojadinović za "Glas Srpske".
    Er behauptet im Interview das besonders Bosniaken sich nicht mit den damaligen Verbrechen auseinender setzten und dort liege s.M.n. das grösste Problem warum es keine ernthaften Vorankommen in BiH gäbe.

    On je ocenio da Srbi i Hrvati nemaju tih problema, dok je problem kod bošnjačkih političara, što nemaju hrabrosti za državničke odluke.
    Er beurteilt die serbische und kroatische Aufarbeitung als Problemlos während er die bosniakischen Politiker rügt das sie keinen Mut hätten für politische Entscheidungen diesbezüglich.

    Prema njegovim rečima, Srbija je pokazala šta treba da uradi svaka zemlja bivše Jugoslavije da bi se suočila s prošlošću, a pre svega sa zločinima koje su počinili predstavnici njihovog naroda.
    S.M.n. hat Serbien gezeigt wie jedes Land Ex Jugoslwiens mit der Vergangenheit hätte auseinender setzten müssen, besonders mit den verbrechen ihres eigenen Volkes.

    Stojadinović je ocenio da je period od 2006. do 2010. bio dosta loš za regionalnu saradnju koja je, kako smatra, veoma bitna ne samo za nas iz regiona nego i za naše perspektive pridruženja Evropskoj uniji.

    "Stvari su počele da se menjaju posle izbora hrvatskog predsednika Ive Josipovića. Posle toga su predsednik Srbije Boris Tadić i Josipović počeli dobru saradnju. Sledeći korak koji je značio pomak u dobrom pravcu desio se posle poslednjih izbora u BiH", rekao je Stojadinović.
    Stjandinovic beurteilte die Zeit von 2006 bis 2010 als sehr schlecht für die regionale Zusammenarbeit, stellt aber fest das sich die Dinge geändert hätten als Josipovic kroatischer Präsident wurde der mit Tadic zukünftig eine gute Zusammenarbeit hatte.

    Ein weiterer Fortschritt wäre nach den letzten Wahlen durch die Besetzung Izetbegovic und Lagumdzija passiert, stellt er fest.

    On je posebno ukazao da je dolazak Bakira Izetbegovića umesto Harisa Silajdžića na funkciju člana Predsedništva značio veliki pomak i drugačiju atmosferu, a dolaskom Zlatka Lagumdžije na funkciju ministra inostranih poslova BiH dobijen je bolji poznavalac prilika i ozbiljniji političar.

    Stojadinović je najavio da će Lagumdžija u zvaničnu posetu Srbiji doći 14. marta, a vrlo brzo nakon toga uslediće i poseta predsedavajućeg Saveta ministara BiH Vjekoslava Bevande.

    der ganze artikel
    Jo, das sind harte Worte eines serbischen Botschafters Richtung bosniakischer Regierung.

    Was denken ihr, gibst es eine ehrliche Aufarbeitung von bosniakischer Seite wenn es um die eigenen Verbrechen geht?

    Oder meint er mit Verbrechen eher die Kriegsschuld, dieses beides wird ja gerne von serbischer Seite als ein und das gleiche behandelt.

  2. #2
    Bendzavid
    Ausgerechnet einer dessen Land grad den Obercetnik zum Helden feiert.

  3. #3
    Avatar von Bambi

    Registriert seit
    16.06.2008
    Beiträge
    37.047
    ich empfinde die Aufarbeitung von Verbrechen generell, egal von welcher Seite, nicht gerade als vorbildlich. Auf bosniakischer Seite Stichwort Rasim Delic und die Mudzahedin, die vielleicht bekanntesten, die definitiv Zivilisten auf dem Gewissen haben. Aber so ist das, jede Seite schützt "ihres". Daher ist ein mit dem Finger zeigen sinnfrei, solang man nicht vor der eigenen Tür kehrt.

  4. #4

    Registriert seit
    14.06.2005
    Beiträge
    2.144
    Kein vor dem ICTY angeklagter bosniakischer Militärverantwortlicher entzog sich seinem Verfahren durch Flucht. Niemand musste auf die Bosniaken Druck ausüben, Kriegsverbrecher vor das ICTY zu bringen. Serbische Haftbefehle für mutmaßliche KV endeten für Serbien stets in einem Desaster.

    In Serbien konnten mutmaßliche Kriegsverbrecher den Wunderdoktor spielen, auf dem Bau arbeiten und bei ihren Verwandten unterkommen. Weite Teile der serbischen Parteienlandschaft stehen mehr oder minder offen positiv zu bestimmten Kriegsverbrechern, oder tauchen im Paralent mit seinen Stickern auf. Die einzige Partei die sich wirklich offen gegen serbische kriegsverbrechen stellt und diese auch thematisiert ist -kennzeichnend- nahezu bedeutungslos. In der Republika Srpska musste fast jeder Militärangehörige von der IFOR/SFOR/ICTY im Rahmen von Militäraktionen verhaftet werden. Andere konnten, wie z.B. ausgewiesene Kinderschänder in Foca, jahrelang unbehelligt in der Stadt & Umgebung leben.

    Das sind Realitäten die an dem Herrn Botschafter vorbeigehen. Allerdings muss man einräumen, das er an manchen Stellen nicht gänzlich Unrecht hat. Vebrechen an Serben, wie z.B. Kazani, wurden nicht in der Schärfe verurteilt wie es hätte sein sollen. Die sog. "öffentliche Aufarbeitung" sollte verbessert werden, ohne Frage. Dennoch ist der Herr Botschafter so ziemlich der Letzte der hier von Aufarbeitung sprechen sollte, wenn er sich mal seinen eigenen Stall anschaut...

  5. #5

    Registriert seit
    28.11.2011
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    2.273
    Zitat Zitat von LordVader Beitrag anzeigen
    Kein vor dem ICTY angeklagter bosniakischer Militärverantwortlicher entzog sich seinem Verfahren durch Flucht. Niemand musste auf die Bosniaken Druck ausüben, Kriegsverbrecher vor das ICTY zu bringen. Serbische Haftbefehle für mutmaßliche KV endeten für Serbien stets in einem Desaster.

    In Serbien konnten mutmaßliche Kriegsverbrecher den Wunderdoktor spielen, auf dem Bau arbeiten und bei ihren Verwandten unterkommen. Weite Teile der serbischen Parteienlandschaft stehen mehr oder minder offen positiv zu bestimmten Kriegsverbrechern, oder tauchen im Paralent mit seinen Stickern auf. Die einzige Partei die sich wirklich offen gegen serbische kriegsverbrechen stellt und diese auch thematisiert ist -kennzeichnend- nahezu bedeutungslos. In der Republika Srpska musste fast jeder Militärangehörige von der IFOR/SFOR/ICTY im Rahmen von Militäraktionen verhaftet werden. Andere konnten, wie z.B. ausgewiesene Kinderschänder in Foca, jahrelang unbehelligt in der Stadt & Umgebung leben.

    Das sind Realitäten die an dem Herrn Botschafter vorbeigehen. Allerdings muss man einräumen, das er an manchen Stellen nicht gänzlich Unrecht hat. Vebrechen an Serben, wie z.B. Kazani, wurden nicht in der Schärfe verurteilt wie es hätte sein sollen. Die sog. "öffentliche Aufarbeitung" sollte verbessert werden, ohne Frage. Dennoch ist der Herr Botschafter so ziemlich der Letzte der hier von Aufarbeitung sprechen sollte, wenn er sich mal seinen eigenen Stall anschaut...
    jetzt nachdem serbien die hausaufgabe gelöst hat mit ratko&konsorten wird mit dem finger auf die bosniaken gezeigt ala dobrovoljacka blos mir ist ehrlich nicht bekannt das man von der verantwortung flüchtet.

  6. #6
    Avatar von Bambi

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    37.047
    Zitat Zitat von mosnik Beitrag anzeigen
    jetzt nachdem serbien die hausaufgabe gelöst hat mit ratko&konsorten wird mit dem finger auf die bosniaken gezeigt ala dobrovoljacka blos mir ist ehrlich nicht bekannt das man von der verantwortung flüchtet.
    Ich wüsste jetzt auch keinen bosniakischen Kriegsverbrecher, dem nicht konform der Prozess gemacht wurde bzw einen, der noch flüchtig ist. Aus der Perspektive heraus braucht der Botschafter die Klappe nich aufreißen. Was anderes wiederum ist die Akzeptanz in der Gesellschaft, die in Puncto Mudzahedin zb. Für mich gehört auch SO ETWAS zur Aufarbeitung dazu. Aufarbeitung ist für mich kein rein juristischer Prozess, wenn das Denken in der Gesellschaft nich mitzieht. In dem Punkt muss auch in Kroatien noch ne Menge passieren, siehe Gotovina. 23 Jahre schön und gut, wenn ihn ein Riesenteil der Bevölkerung für nen Helden hält.

  7. #7
    Avatar von Dinarski-Vuk

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    Atif Dudakovic wurde mir zu wenig unter die Luppe genommen, vorallem wird (absichtlich ?) seine Rolle als "Partner" von Ratko Mladic von 1991 verschwiegen (Drnis, Lovinac etc.)

    Njegova uloga oko postupanja zarobljenika vojske narodne obrane zapadne bosne ostala su nerazjasnjena ....

  8. #8

  9. #9
    Avatar von Bambi

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    Das wäre nen eigenen Thread wert gewesen, viele schauen nie in so Sammelthemen rein.

  10. #10
    Kingovic
    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    Das wäre nen eigenen Thread wert gewesen, viele schauen nie in so Sammelthemen rein.
    Bambice, das wollen die nicht sehen, das wollen die nicht wahr haben, das bekommt keine Beachtung... Würde stehen "Dodik droht zum 3124345645675678234353456 mit der Teilung BIH's", dann würden alle durchdrehen, 50.000 klicks in einer Stunde, itd.".

    Es ist aber auch arm irgendwie stolz darauf zu sein, da so etwas außer Frage stehen sollte!

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