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serbischer terroranschlag in belgrad!

Erstellt von MIC SOKOLI, 03.01.2006, 10:55 Uhr · 161 Antworten · 5.330 Aufrufe

  1. #91

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    Schau mal in Östereichisch-Ungarische Schulbücher rein, denn Kraotein gab es nie in der Geschichte...
    Zitat Zitat von Metkovic
    Grosse Teile...ist mal serbischer Grössen Wahn....sich ausbreiten in einem fremden Land...
    http://derstandard.at/?url=/?id=1527169
    Undankbar.

  2. #92

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    Es ist genauso, als würde man sagen, daß die Südtirolder ist Norditaliener gegen die Östereicher schützen.
    Die Serben als Bestandteil des Osmanischen Reices kämpften definitiv auch vor Wien auf der Osmanischen Seite! Sie waren keine Verteidiger sondern Angreifer!
    Tomislav konnte jedenfalls sein Land, das Slawonien, große Teile Bosniens, Kernkroatien und Teile der dalmatinischen Küste umfasste, erfolgreich gegen magyarische Angriffe verteidigen. Seine politischen Pläne aber hatten noch weitere Ziele. Er baute eine Streitmacht auf, die nach Angaben des byzantinischen Kaisers Konstantin VII. 100.000 Mann Fußvolk, 60.000 Reiter und 180 Kriegsschiffe zählte. Den Byzantinern war Tomislav als Bundesgenosse willkommen, denn sie konnten dadurch Bulgarien in die Zange nehmen.
    Die Bulgaren ihrerseits hatten die noch nicht in einem Staat geeinten Serben unterworfen, was zur ersten serbischen Massenflucht (wie später vor den Türken) nach Kroatien führte.


    Quelle.....der Standard

  3. #93

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  4. #94

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    träum weiter Montenegro den Albaner 8)

  5. #95

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    Wo ist Squiperia auf der Karte ... Muhahahaha ...ROFL

  6. #96

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    BiH Cenikabfallfrei Montenegro den Albaner 8)

  7. #97

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    Zitat Zitat von Dobojlija
    träum weiter Montenegro den Albaner 8)
    Montenegro den Serben. Bosnien den Serben. Westherzegowina den Kroaten.

  8. #98

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    @Dobojlija, ich weiss du hasst mich aber lies dier das mal über deine Albaner-Schützlinge durch...
    VEREINTE NATIONEN

    DER HOHE FLÜCHTLINGSKOMMISSAR

    Vertretung in Deutschland

    Wallstrasse 9-13
    10179 Berlin

    Juli 2000

    UNHCR-Stellungnahme zur Situation der muslimischen Slawen im Kosove

    Der Begriff "muslimische Slawen" soll Im Folgenden für serbo-kroatisch sprechende Anhänger der islamischen Religion verstanden werden. Seit dem Beginn des Bürgerkrieges in Bosnien und Herzegowina bezeichnet sich ein Teil der muslimischen Slawen zunehmend als 'Bosniaken'. Innerhalb der Gemeinschaft der muslimischen Slawen gibt es noch weitere Untergruppen, die nach ihrem Herkunftsgebiet im Kosove als 'Goranci' (aus der Region um Gora) bzw. 'Torbesh' (aus der Region um Prizren) definieren.

    Der Sonderberichterstatter der UN-Menschenrechtskommission zur Situation der Menschenrechte in Bosnien-Herzegowina, Kroatien und der Bundesrepublik Jugoslawien, Jiri Dienstbier, hat in seinem Bericht vom 24. Oktober 1999 an den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (A/54/396, S/1999/1000) zur Situation der muslimischen Slawen im Kosovo Folgendes ausgeführt:

    "Der Sonderberichterstatter weist insbesondere auf die Situation der muslimischen Slawen, einschließlich der Bosniaken hin. Diese Gruppe war während des Krieges oftmals gezielten Angriffen oder Belästigungen ausgesetzte da sie als antiserbisch betrachtet wurde und wird nach dem Krieg weiterhin gezielt angegriffen und belästigt. Diese Übergriffe werden oftmals mit der verwendeten Sprache begründet. Muslimische Slawen/Bosniaken sprechen Überwiegend nicht albanisch. Während das Krieges wurde die als das "Bosnien quarter" bekannte Enklave in Mitrovica teilweise zerstört und schwer beschädigt Seit Ende des Krieges wurden in der Umgebung von Pec etwa 10 Bosniaken, meist ältere Personen, von Albanern getötet. Einige der Täter trugen Berichten zufolge UCK-Uniformen. Es wurde ferner berichtet, dass zumindest eine der getöteten Personen zuvor entführt und längere Zeit inhaftiert wurde. Auch aus Prizren und Klina gibt es Berichte über 'verschwundene' Bosniaken."

    In dem UNHCR/OSZE Bericht "Überblick über die Situation ethnischer Minderheiten In Kosovo" vom 3, November 1999 heißt es zur Frage der Situation der muslimischen Slawen u.a.:

    "8. Einer weiteren bedeutenden Minderheit im Stadtzentrum von Pristina, den muslimischen Slawen, drohen Gefahren, wenn sie in der Öffentlichkeit ihre Muttersprache Serbokroatisch sprechen. Muslimische Slawen haben berichtet, dass sie Schwierigkeiten bei Routineaktivitäten wie dem Einkaufen und derzeit keinen Zugang zu Erwerbsarbeit (ausser bei internationalen Organisationen) und zum Bildungswesen haben. (viele Jugendliche aus dieser Gruppe verleihen dem Wunsch Ausdruck, das Kosovo zu verlassen, um ihre Schulbildung abschließen zu können.) Obwohl bislang muslimische Slawen das Gebiet von Pristina nicht in größerer Zahl verlassen haben, sollte darauf hingewiesen werden, dass angesichts Ihres fortgesetzten Ausschlusses aus der Kerngesellschaft vielen von ihnen vielleicht keine andere Wahl bleiben wird, als sich eine Lebensgrundlage außerhalb des Kosovo zu suchen."

    ...

    "21. Jüngst waren insbesondere die muslimischen Slawen in Dragas das Ziel von Attacken. In einem Zeitraum von vier Tagen im Oktober wurden drei Mal Wohnhäuser mit Granate angegriffen. Am 16. Oktober wurde eine Handgranate in den Hof eines von muslimischen Slawen bewohnten Hauses im Zentrum von Dragas geworfen. Das Haus wer gerade wieder aufgebaut worden, nachdem es im Juli 1999 in Brand gesetzt worden war. Am 20. Oktober explodierte eine Bombe im Hof eines von muslimischen Slawen bewohnten Hauses in Dragas. Dabei entstand beträchtlicher Sachschaden; es wurde jedoch niemand verletzt Ebenfalls am 20. Oktober wurde ein 69 Jahre alter muslimischer Slawe in Decane entführt. Am selben Tag wurde ebenfalls eine Handgranate in den Hof eines von muslimischen Slawen bewohnten Hauses im Zentrum von Dragas geworfen. Auch dabei kam es zu Sach- aber nicht zu Personenschaden. Mit den Angriffen werden mutmaßlich zwei Ziele verfolgt: Auf die noch verbliebenen muslimischen Slawen soll Druck ausgeübt werden, die Stadtgemeinde zu verlassen und muslimische Slawen, die das Kosovo während das Konflikts verlassen haben, sollen von der Rückkehr abgehalten werden."


    "28. ...Seit Anfang Oktober haben die Angriffe auf Angehörige der Minderheiten im Gebiet von Pec, insbesondere auf muslimische Slawen und Roma/Aschkali, zugenommen. Berichten zufolge wurden mehrere Personen getötet. Insbesondere aus den Stadtgemeinden Pec und Istok wurde gemeldet, dass eine Reihe von Personen erpresst oder gewaltsam aus ihrer Wohnung vertrieben und viele bedroht und schikaniert wurden. Beispielsweise wurde am 2. Oktober ein muslimischer Slawe erschossen und am 6. Oktober ein weiterer tot aufgefunden."

    Der Anfang Dezember 1999 veröffentlichte umfangreiche Bericht der OSZE "As Seen As Told" gibt in Teil II eine detaillierte, nach Regionen aufgegliederte Übersicht über die Menschenrechtssituation im Kosovo für den Zeitraum Juni bis Oktober 1999. So heißt es beispielsweise über die Situation der muslimischen Slawen im Raum Kosovska Mitrovica / Mitrovice u.a.:

    "Die Einschüchterungen moslimischer Slawen im Gemeindegebiet halten an. Am 16. August berichtete die Familie eines moslimischen Slawen, dass dieser entführt wurde, möglicherweise im Zusammenhang mit seinem Zigarettenhandel...Am 30. Juli wurde Berichten zufolge ein moslimischer Slawe vor der Gendarmerie im Süden der Stadt Kosovska Mitrovica / Mitrovica angegriffen. Es wurde behauptet, dass die UCK "Polizei" Anfang September in Prvi Tunnel / Tuneli i Pare nordöstlich der Stadt Kosovska Mitrovica / Mitrovice muslimische Familien belästigte. ... Personen die nicht albanisch sprechen, berichten weiterhin, dass sie belästigt werden, wenn sie ihre Häuser verlassen. In Kosovska Mitrovica / Mitrovice selbst wurden im September und Oktober mehrere Vorfälle berichtet, wo muslimische Slawen, einschließlich Frauen, belästigt wurden."

    ...

    Der gewalttätigste Vorfall war der Mord an einer vierköpfigen Torbesh-Familie in deren Haus in Prizren in den frühen Morgenstunden des 12. Januar 2000. Die polizeilichen Ermittlungen dauern noch an, und es gibt noch keine genauen Informationen über das mögliche Motiv dieses Verbrechens. Die gesamte Gemeinschaft der muslimischen Slawen wer von diesem Verbrechen schockiert, und es gab Befürchtungen, dass es auf Grund dieses Vorfalls zu Binnenflüchtlingen kommen könnte. Es ist schwer einzuschätzen, in welchem Ausmaß es schon zu Wanderungsbewegungen gekommen ist. Unbestätigten Berichten zufolge brachen am 14. Januar 2000 zwei Busse nach Bosnien auf, und UNHCR in der ehemaligen Bundesrepublik Jugoslawien berichtete, dass binnenvertriebene muslimische Slawen In dieser Zeit bei ihnen um Hilfe nachsuchten. Die Betroffenen hatten angegeben, Kosovo kürzlich wegen zunehmender Übergriffe verlassen zu haben. Das Verbrechen wurde von Angehörigen verschiedenster politischer und ethnischer Gruppierungen einhellig verurteilt. Die Gemeinschaft der muslimischen Slawen organisierte am 12. Januar 2000 eine friedliche Versammlung, um auf die schwierige Sicherheitslage diese( Volksgruppe aufmerksam zu machen. Der Unterricht der bosniakischen Schulkinder wurde für drei Tage ausgesetzt, um die Opfer zu betrauern. Zu der Beerdigung ein l5 Januar 2000 in Jablanica kam eine beträchtliche Anzahl Kosovo-Albaner, die von einem derart sinnlosen Verbrechen ebenso schockiert waren. Zur gleichen Zeit sprachen einige Kosovo-Albaner aus der Region von einer Mauer des Schweigens, die um Fälle dieser Art gebildet werde und über ihre Frustration. nicht offen für die Verteidigung von Minderheitengruppen eintreten zu können.

    ...

    Am 4. November 1999 wurde ein älteres Ehepaar In der Nacht von maskierten Männern geschlagen. Der Ehemann verstarb später im Krankenhaus. Im November und Anfang Dezember 1999 gab es eine Reihe von Vorfällen, bei denen bosniakische Familien nachts von Kosovo-Albanern aufgesucht wurden, die angeblich nach Waffen suchten (teilweise gaben diese an, Mitglieder der UCK zu sein). Tatsächlich stahlen sie jedoch Geld und Schmuck und schlugen oftmals die Bewohner. Bei einem Vorfall am 2. Dezember 1999 wurde das Opfer, ein bosniakische Lehrer, geschlagen und bewusstlos ins Krankenhaus eingeliefert, wo er mehrere Tage bleiben musste. Es gibt Anzeichen dafür dass diese Vorfälle nur Teil einer Welle gewöhnlicher Kriminalität waren. Die muslimischen Slawen wurden möglicherweise deshalb als Opfer ausgesucht, da bekannt war, dass sie über Güter verfügten, die es sich zu stehlen lohnte und da sie als leichteres Angriffsziel gelten, als die albanische Mehrheitsbevölkerung. Einige Bosniaken gaben an, dass sie die Gemeinde gerne verlassen würden, wenn es Ihnen gelänge ihren Besitz zu verkaufen.

    ...

    Auch im neuesten UNHCR/OSZE Bericht "Update an the Situation of Ethnic Minorities In Kosovo" vom 31. Mai 2000 wird unter anderem unter den Randnummem 12, 24, 27, 29 über die Situation der muslimischen Slawen berichtet. Eine Kopie des Berichts liegt in der englischen Originalversion bei.

    UNHCR Berlin, Juli 2000

    http://www.heinzke-darius.de/kunden/...9290721dow.pdf

  9. #99

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    Zitat Zitat von Karadjordje
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    Juli 2000

    UNHCR-Stellungnahme zur Situation der muslimischen Slawen im Kosove

    Der Begriff "muslimische Slawen" soll Im Folgenden für serbo-kroatisch sprechende Anhänger der islamischen Religion verstanden werden. Seit dem Beginn des Bürgerkrieges in Bosnien und Herzegowina bezeichnet sich ein Teil der muslimischen Slawen zunehmend als 'Bosniaken'. Innerhalb der Gemeinschaft der muslimischen Slawen gibt es noch weitere Untergruppen, die nach ihrem Herkunftsgebiet im Kosove als 'Goranci' (aus der Region um Gora) bzw. 'Torbesh' (aus der Region um Prizren) definieren.

    Der Sonderberichterstatter der UN-Menschenrechtskommission zur Situation der Menschenrechte in Bosnien-Herzegowina, Kroatien und der Bundesrepublik Jugoslawien, Jiri Dienstbier, hat in seinem Bericht vom 24. Oktober 1999 an den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (A/54/396, S/1999/1000) zur Situation der muslimischen Slawen im Kosovo Folgendes ausgeführt:

    "Der Sonderberichterstatter weist insbesondere auf die Situation der muslimischen Slawen, einschließlich der Bosniaken hin. Diese Gruppe war während des Krieges oftmals gezielten Angriffen oder Belästigungen ausgesetzte da sie als antiserbisch betrachtet wurde und wird nach dem Krieg weiterhin gezielt angegriffen und belästigt. Diese Übergriffe werden oftmals mit der verwendeten Sprache begründet. Muslimische Slawen/Bosniaken sprechen Überwiegend nicht albanisch. Während das Krieges wurde die als das "Bosnien quarter" bekannte Enklave in Mitrovica teilweise zerstört und schwer beschädigt Seit Ende des Krieges wurden in der Umgebung von Pec etwa 10 Bosniaken, meist ältere Personen, von Albanern getötet. Einige der Täter trugen Berichten zufolge UCK-Uniformen. Es wurde ferner berichtet, dass zumindest eine der getöteten Personen zuvor entführt und längere Zeit inhaftiert wurde. Auch aus Prizren und Klina gibt es Berichte über 'verschwundene' Bosniaken."

    In dem UNHCR/OSZE Bericht "Überblick über die Situation ethnischer Minderheiten In Kosovo" vom 3, November 1999 heißt es zur Frage der Situation der muslimischen Slawen u.a.:

    "8. Einer weiteren bedeutenden Minderheit im Stadtzentrum von Pristina, den muslimischen Slawen, drohen Gefahren, wenn sie in der Öffentlichkeit ihre Muttersprache Serbokroatisch sprechen. Muslimische Slawen haben berichtet, dass sie Schwierigkeiten bei Routineaktivitäten wie dem Einkaufen und derzeit keinen Zugang zu Erwerbsarbeit (ausser bei internationalen Organisationen) und zum Bildungswesen haben. (viele Jugendliche aus dieser Gruppe verleihen dem Wunsch Ausdruck, das Kosovo zu verlassen, um ihre Schulbildung abschließen zu können.) Obwohl bislang muslimische Slawen das Gebiet von Pristina nicht in größerer Zahl verlassen haben, sollte darauf hingewiesen werden, dass angesichts Ihres fortgesetzten Ausschlusses aus der Kerngesellschaft vielen von ihnen vielleicht keine andere Wahl bleiben wird, als sich eine Lebensgrundlage außerhalb des Kosovo zu suchen."

    ...

    "21. Jüngst waren insbesondere die muslimischen Slawen in Dragas das Ziel von Attacken. In einem Zeitraum von vier Tagen im Oktober wurden drei Mal Wohnhäuser mit Granate angegriffen. Am 16. Oktober wurde eine Handgranate in den Hof eines von muslimischen Slawen bewohnten Hauses im Zentrum von Dragas geworfen. Das Haus wer gerade wieder aufgebaut worden, nachdem es im Juli 1999 in Brand gesetzt worden war. Am 20. Oktober explodierte eine Bombe im Hof eines von muslimischen Slawen bewohnten Hauses in Dragas. Dabei entstand beträchtlicher Sachschaden; es wurde jedoch niemand verletzt Ebenfalls am 20. Oktober wurde ein 69 Jahre alter muslimischer Slawe in Decane entführt. Am selben Tag wurde ebenfalls eine Handgranate in den Hof eines von muslimischen Slawen bewohnten Hauses im Zentrum von Dragas geworfen. Auch dabei kam es zu Sach- aber nicht zu Personenschaden. Mit den Angriffen werden mutmaßlich zwei Ziele verfolgt: Auf die noch verbliebenen muslimischen Slawen soll Druck ausgeübt werden, die Stadtgemeinde zu verlassen und muslimische Slawen, die das Kosovo während das Konflikts verlassen haben, sollen von der Rückkehr abgehalten werden."


    "28. ...Seit Anfang Oktober haben die Angriffe auf Angehörige der Minderheiten im Gebiet von Pec, insbesondere auf muslimische Slawen und Roma/Aschkali, zugenommen. Berichten zufolge wurden mehrere Personen getötet. Insbesondere aus den Stadtgemeinden Pec und Istok wurde gemeldet, dass eine Reihe von Personen erpresst oder gewaltsam aus ihrer Wohnung vertrieben und viele bedroht und schikaniert wurden. Beispielsweise wurde am 2. Oktober ein muslimischer Slawe erschossen und am 6. Oktober ein weiterer tot aufgefunden."

    Der Anfang Dezember 1999 veröffentlichte umfangreiche Bericht der OSZE "As Seen As Told" gibt in Teil II eine detaillierte, nach Regionen aufgegliederte Übersicht über die Menschenrechtssituation im Kosovo für den Zeitraum Juni bis Oktober 1999. So heißt es beispielsweise über die Situation der muslimischen Slawen im Raum Kosovska Mitrovica / Mitrovice u.a.:

    "Die Einschüchterungen moslimischer Slawen im Gemeindegebiet halten an. Am 16. August berichtete die Familie eines moslimischen Slawen, dass dieser entführt wurde, möglicherweise im Zusammenhang mit seinem Zigarettenhandel...Am 30. Juli wurde Berichten zufolge ein moslimischer Slawe vor der Gendarmerie im Süden der Stadt Kosovska Mitrovica / Mitrovica angegriffen. Es wurde behauptet, dass die UCK "Polizei" Anfang September in Prvi Tunnel / Tuneli i Pare nordöstlich der Stadt Kosovska Mitrovica / Mitrovice muslimische Familien belästigte. ... Personen die nicht albanisch sprechen, berichten weiterhin, dass sie belästigt werden, wenn sie ihre Häuser verlassen. In Kosovska Mitrovica / Mitrovice selbst wurden im September und Oktober mehrere Vorfälle berichtet, wo muslimische Slawen, einschließlich Frauen, belästigt wurden."

    ...

    Der gewalttätigste Vorfall war der Mord an einer vierköpfigen Torbesh-Familie in deren Haus in Prizren in den frühen Morgenstunden des 12. Januar 2000. Die polizeilichen Ermittlungen dauern noch an, und es gibt noch keine genauen Informationen über das mögliche Motiv dieses Verbrechens. Die gesamte Gemeinschaft der muslimischen Slawen wer von diesem Verbrechen schockiert, und es gab Befürchtungen, dass es auf Grund dieses Vorfalls zu Binnenflüchtlingen kommen könnte. Es ist schwer einzuschätzen, in welchem Ausmaß es schon zu Wanderungsbewegungen gekommen ist. Unbestätigten Berichten zufolge brachen am 14. Januar 2000 zwei Busse nach Bosnien auf, und UNHCR in der ehemaligen Bundesrepublik Jugoslawien berichtete, dass binnenvertriebene muslimische Slawen In dieser Zeit bei ihnen um Hilfe nachsuchten. Die Betroffenen hatten angegeben, Kosovo kürzlich wegen zunehmender Übergriffe verlassen zu haben. Das Verbrechen wurde von Angehörigen verschiedenster politischer und ethnischer Gruppierungen einhellig verurteilt. Die Gemeinschaft der muslimischen Slawen organisierte am 12. Januar 2000 eine friedliche Versammlung, um auf die schwierige Sicherheitslage diese( Volksgruppe aufmerksam zu machen. Der Unterricht der bosniakischen Schulkinder wurde für drei Tage ausgesetzt, um die Opfer zu betrauern. Zu der Beerdigung ein l5 Januar 2000 in Jablanica kam eine beträchtliche Anzahl Kosovo-Albaner, die von einem derart sinnlosen Verbrechen ebenso schockiert waren. Zur gleichen Zeit sprachen einige Kosovo-Albaner aus der Region von einer Mauer des Schweigens, die um Fälle dieser Art gebildet werde und über ihre Frustration. nicht offen für die Verteidigung von Minderheitengruppen eintreten zu können.

    ...

    Am 4. November 1999 wurde ein älteres Ehepaar In der Nacht von maskierten Männern geschlagen. Der Ehemann verstarb später im Krankenhaus. Im November und Anfang Dezember 1999 gab es eine Reihe von Vorfällen, bei denen bosniakische Familien nachts von Kosovo-Albanern aufgesucht wurden, die angeblich nach Waffen suchten (teilweise gaben diese an, Mitglieder der UCK zu sein). Tatsächlich stahlen sie jedoch Geld und Schmuck und schlugen oftmals die Bewohner. Bei einem Vorfall am 2. Dezember 1999 wurde das Opfer, ein bosniakische Lehrer, geschlagen und bewusstlos ins Krankenhaus eingeliefert, wo er mehrere Tage bleiben musste. Es gibt Anzeichen dafür dass diese Vorfälle nur Teil einer Welle gewöhnlicher Kriminalität waren. Die muslimischen Slawen wurden möglicherweise deshalb als Opfer ausgesucht, da bekannt war, dass sie über Güter verfügten, die es sich zu stehlen lohnte und da sie als leichteres Angriffsziel gelten, als die albanische Mehrheitsbevölkerung. Einige Bosniaken gaben an, dass sie die Gemeinde gerne verlassen würden, wenn es Ihnen gelänge ihren Besitz zu verkaufen.

    ...

    Auch im neuesten UNHCR/OSZE Bericht "Update an the Situation of Ethnic Minorities In Kosovo" vom 31. Mai 2000 wird unter anderem unter den Randnummem 12, 24, 27, 29 über die Situation der muslimischen Slawen berichtet. Eine Kopie des Berichts liegt in der englischen Originalversion bei.

    UNHCR Berlin, Juli 2000

    http://www.heinzke-darius.de/kunden/...9290721dow.pdf
    Der Dobojlila gefällt uns garnicht.

  10. #100

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    11.391
    wo ist denn griechenland....

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