BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Erweiterte Suche
Kontakt
BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Benutzerliste

Willkommen bei BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen.
Seite 12 von 23 ErsteErste ... 2891011121314151622 ... LetzteLetzte
Ergebnis 111 bis 120 von 228

Skandal: Fakelaki Jorgos bezeichnet mazedonische Journalisten als "Malakas"

Erstellt von Zoran, 21.09.2011, 10:45 Uhr · 227 Antworten · 12.730 Aufrufe

  1. #111
    economicos
    Zitat Zitat von benni1 Beitrag anzeigen
    Makedonien gehört dazu blättere einige Seiten im Thread weiter nach hinten und du kannst dich selber überzeugen.
    Ich habe den Beitrag nicht gefunden somit wird deine Aussage nicht bestätigt, du kannst mir die natürlich auch posten, wenn du willst.

  2. #112
    Bendzavid
    Zitat Zitat von karter91 Beitrag anzeigen
    Ich habe den Beitrag nicht gefunden somit wird deine Aussage nicht bestätigt, du kannst mir die natürlich auch posten, wenn du willst.
    Seite 5, ist ein Beitrag von Zoran. Habe leider keine Zeit mehr wir können ja nachher weiter diskutieren

  3. #113
    Avatar von De_La_GreCo

    Registriert seit
    17.08.2008
    Beiträge
    23.740
    Zitat Zitat von benni1 Beitrag anzeigen
    Makedonien gehört dazu blättere einige Seiten im Thread weiter nach hinten und du kannst dich selber überzeugen.
    makedonien ist ein exportland thessalonikis??ist thessaloniki ein stadt staat und ich weiß nichts von???

    seitwann gilt die hauptstadt eines bundeslandes wenn sie in die eigene reion expotiert als exportland??

  4. #114
    Avatar von Zoran

    Registriert seit
    10.08.2011
    Beiträge
    27.745
    Zitat Zitat von karter91 Beitrag anzeigen
    Ich habe den Beitrag nicht gefunden somit wird deine Aussage nicht bestätigt, du kannst mir die natürlich auch posten, wenn du willst.


    Makedoniens gelassene Siegesgewissheit

    Im Falle Serbien hatten die Brüsseler Bedingungen mitunter einen Hauch von Legitimität, bei Makedonien versucht die EU erst gar nicht, das Problem mit Pseudorationalität zu bemänteln. Das Problem ist der griechische Boykott, und je länger der anhält, desto mehr fühlen sich albanische Nationalisten in Makedonien ermutigt, ihn als Instrument gegen makedonische Politik mitzutragen.

    Im April 2010 sah es so aus, als könne der Streit beendet werden. Der griechische Vizeaußenminister Dimitris Droutsas schlug vor, Makedonien in „Nord-Makedonien“ umzubenennen. Das war unter allen Lösungen die am wenigsten schlechteste, denn zum einen enthielt sie den geographischen Namen „Makedonien“ (wo Athen früher Benennungen wie „Republik Skopje“ bevorzugte), zum zweiten verwies sie indirekt auf ein „Süd-Makedonien“, also die 34.411 Quadratkilometer makedonischen Territoriums, die sich Griechenland 1913 im Bukarester Frieden aneignete. Selbstentlarvung von Landräubern – auch nicht schlecht!
    Makedonien ging auf Droutsas Vorschlag nicht ein, womit es recht handelte. Der Minister ließ erst am 6. Juli in einem Interview die Maske fallen, und zum Vorschein kam griechische Erpressung in einer Härte, die man so noch selten erlebt hatte. Droutsas äußerte „drei klare Botschaften an das benachbarte Land und die internationale Gemeinschaft“: Beide hätten ein für allemal zur Kenntnis zu nehmen, dass „Griechenland den politischen Willen zu einer Lösung hat“. Diese Lösung stünde unter dem „Vorbehalt einer geographischen Bestimmung für den allgemeinen Gebrauch“, was allem Anschein ein Zurückweichen hinter „Nord-Makedonien“ bedeutet. Und drittens darf Makedonien „keine europäische Perspektive haben und keine Verhandlungen für einen EU-Beitritt beginnen, bevor nicht die Namensfrage gelöst ist“.

    Was erlauben Griechenland?

    Gibt es die EU überhaupt noch, wenn ausgerechnet der Bilanzfälscher und Haushaltsbetrüger Griechenland ihr solche Auflagen machen darf? Oder um mit Erfolgfußballtrainers Giovanni Trapattonis unvergesslichem Ausbruch in seiner „Wutrede“ von 1998 zu fragen: „Was erlauben Griechenland?“

    Makedonien tat Brüssel den Gefallen, auf Athener Narreteien nicht einzugehen. Dabei wollen die Makedonen in die EU und haben sich in einer Umfrage Mitte Juli zu 75 Prozent dafür ausgesprochen und ihrem Land die EU-Reife bescheinigt. Aber für 66,5 Prozent ist es undenkbar, den eigenen Staatsnamen für die EU-Mitgliedschaft aufzugeben, lediglich 26,2 Prozent wären dazu bereit. Im Übrigen macht man sich nach zehn Jahren Hinhaltens durch Brüssel keine Illusionen über die vollmundig verheißene „europäische Perspektive“: 32 Prozent sehen Makedonien „in zwei, drei Jahren“ in der EU, 21,6 Prozent „in den nächsten fünf Jahren“, 15 Prozent in zehn Jahren, 11 Prozent meinen, „dass das nie geschehen wird“.

    Sei es drum! Die EU hat ein schlechtes Gewissen, was sich für Makedonien in vermehrten Hilfsgeldern niederschlägt. Auch die NATO hat noch eine Bringschuld bei Makedonien, nachdem sie sich im April 2010 beim Gipfeltreffen in Bukarest dem Diktat Griechenlands beugte und Makedonien, seinen treuen Verbündeten bei Auslandseinsätzen, nicht aufnahm. Am 7. Juli wurde Außenminister Milososki und Verteidigungsminister Konjanovski in Brüssel versichert, derartiges werde sich nicht wiederholen und man würde mit Griechenland „intensive Gespräche“ führen. So etwas hören Makedonen gern, die angesichts potentieller Gegner in ihrem engsten Umfeld zu 82 Prozent für eine NATO-Mitgliedschaft sind.

    Griechenlands Krise ist günstig für Makedonien

    Die jetzige makedonische Regierung aus Nationalkonservativen und albanischen Integralisten hat eine ungefährdete Zweidrittelmehrheit im Parlament, muss also keine politischen Gegner fürchten. Auch auswärtig sieht man die Lage gelassen: Griechenland ereifert sich zwar gegen „Makedonien“, ist aber dank EU-Fördermitteln der größte Investor in Makedonien, wo über 250 griechische Firmen bislang über eine Milliarde Euro, vorwiegend aus EU-Töpfen, angelegt haben.

    Griechenlands derzeitige Wirtschaftskrise kann sich für Makedonien nur günstig auswirken. Nicht nur deshalb, weil in Grenznähe Griechen massenhaft zu Hamsterkäufen einreisen. Viel wichtiger ist, dass Makedonien den Hafen Thessaloniki, den Griechenland ihm in den 1990er Jahren mit zwei Embargos versperrte, seit Jahren dominiert: 70 Prozent des gesamten Warenumschlags im Hafen kamen aus oder nach Makedonien. Damit das so bleibt und möglichst noch besser wird, hat der neue Hafendirektor Stilianos Angeloudis Preisnachlässe und vermehrten Lagerraum für Makedonen versprochen, zudem Neuanschaffungen von Maschinen im Wert von 20 Millionen Euro. Beide Seiten warten auf das Ende der politischen Querelen, die Athen wohl nur noch aus Angst vor einem Gesichtsverlust betreibt. Dann endlich könnte man durchstarten: Fluglinie Skopje – Athen, mehr Güterzüge Skopje – Thessaloniki etc. Sollten sich die Griechen einmal mehr ins eigene Fleisch schneiden und durch Streiks der Bahnbeschäftigten den Handel mit Makedonien schädigen, könnte dieses leicht und dauerhaft auf Häfen wie das montenegrinische Bar und das albanische Durres ausweichen.

    Balkan: Wo man die EU schtzt und wo sie nicht ernst genommen wird - Eurasisches Magazin

  5. #115
    Avatar von hippokrates

    Registriert seit
    30.12.2005
    Beiträge
    13.211
    Zitat Zitat von De_La_GreCo Beitrag anzeigen
    makedonien ist ein exportland thessalonikis??ist thessaloniki ein stadt staat und ich weiß nichts von???
    Die Halbschwester Aleksandars hiess Solun.




    Hippokrates

  6. #116
    economicos
    Zitat Zitat von benni1 Beitrag anzeigen
    Seite 5, ist ein Beitrag von Zoran. Habe leider keine Zeit mehr wir können ja nachher weiter diskutieren
    Hat er leider nicht, weil die Aussage auch völlig absurd ist.
    Jo bis dann

  7. #117
    Avatar von Zoran

    Registriert seit
    10.08.2011
    Beiträge
    27.745
    Zitat Zitat von karter91 Beitrag anzeigen
    Hat er leider nicht, weil die Aussage auch völlig absurd ist.
    Jo bis dann
    Hat er schon, und wiederholt hat er das auch (also ich ) zwei Beiträge weiter rauf

  8. #118
    economicos
    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Makedoniens gelassene Siegesgewissheit

    Im Falle Serbien hatten die Brüsseler Bedingungen mitunter einen Hauch von Legitimität, bei Makedonien versucht die EU erst gar nicht, das Problem mit Pseudorationalität zu bemänteln. Das Problem ist der griechische Boykott, und je länger der anhält, desto mehr fühlen sich albanische Nationalisten in Makedonien ermutigt, ihn als Instrument gegen makedonische Politik mitzutragen.

    Im April 2010 sah es so aus, als könne der Streit beendet werden. Der griechische Vizeaußenminister Dimitris Droutsas schlug vor, Makedonien in „Nord-Makedonien“ umzubenennen. Das war unter allen Lösungen die am wenigsten schlechteste, denn zum einen enthielt sie den geographischen Namen „Makedonien“ (wo Athen früher Benennungen wie „Republik Skopje“ bevorzugte), zum zweiten verwies sie indirekt auf ein „Süd-Makedonien“, also die 34.411 Quadratkilometer makedonischen Territoriums, die sich Griechenland 1913 im Bukarester Frieden aneignete. Selbstentlarvung von Landräubern – auch nicht schlecht!
    Makedonien ging auf Droutsas Vorschlag nicht ein, womit es recht handelte. Der Minister ließ erst am 6. Juli in einem Interview die Maske fallen, und zum Vorschein kam griechische Erpressung in einer Härte, die man so noch selten erlebt hatte. Droutsas äußerte „drei klare Botschaften an das benachbarte Land und die internationale Gemeinschaft“: Beide hätten ein für allemal zur Kenntnis zu nehmen, dass „Griechenland den politischen Willen zu einer Lösung hat“. Diese Lösung stünde unter dem „Vorbehalt einer geographischen Bestimmung für den allgemeinen Gebrauch“, was allem Anschein ein Zurückweichen hinter „Nord-Makedonien“ bedeutet. Und drittens darf Makedonien „keine europäische Perspektive haben und keine Verhandlungen für einen EU-Beitritt beginnen, bevor nicht die Namensfrage gelöst ist“.

    Was erlauben Griechenland?

    Gibt es die EU überhaupt noch, wenn ausgerechnet der Bilanzfälscher und Haushaltsbetrüger Griechenland ihr solche Auflagen machen darf? Oder um mit Erfolgfußballtrainers Giovanni Trapattonis unvergesslichem Ausbruch in seiner „Wutrede“ von 1998 zu fragen: „Was erlauben Griechenland?“

    Makedonien tat Brüssel den Gefallen, auf Athener Narreteien nicht einzugehen. Dabei wollen die Makedonen in die EU und haben sich in einer Umfrage Mitte Juli zu 75 Prozent dafür ausgesprochen und ihrem Land die EU-Reife bescheinigt. Aber für 66,5 Prozent ist es undenkbar, den eigenen Staatsnamen für die EU-Mitgliedschaft aufzugeben, lediglich 26,2 Prozent wären dazu bereit. Im Übrigen macht man sich nach zehn Jahren Hinhaltens durch Brüssel keine Illusionen über die vollmundig verheißene „europäische Perspektive“: 32 Prozent sehen Makedonien „in zwei, drei Jahren“ in der EU, 21,6 Prozent „in den nächsten fünf Jahren“, 15 Prozent in zehn Jahren, 11 Prozent meinen, „dass das nie geschehen wird“.

    Sei es drum! Die EU hat ein schlechtes Gewissen, was sich für Makedonien in vermehrten Hilfsgeldern niederschlägt. Auch die NATO hat noch eine Bringschuld bei Makedonien, nachdem sie sich im April 2010 beim Gipfeltreffen in Bukarest dem Diktat Griechenlands beugte und Makedonien, seinen treuen Verbündeten bei Auslandseinsätzen, nicht aufnahm. Am 7. Juli wurde Außenminister Milososki und Verteidigungsminister Konjanovski in Brüssel versichert, derartiges werde sich nicht wiederholen und man würde mit Griechenland „intensive Gespräche“ führen. So etwas hören Makedonen gern, die angesichts potentieller Gegner in ihrem engsten Umfeld zu 82 Prozent für eine NATO-Mitgliedschaft sind.

    Griechenlands Krise ist günstig für Makedonien

    Die jetzige makedonische Regierung aus Nationalkonservativen und albanischen Integralisten hat eine ungefährdete Zweidrittelmehrheit im Parlament, muss also keine politischen Gegner fürchten. Auch auswärtig sieht man die Lage gelassen: Griechenland ereifert sich zwar gegen „Makedonien“, ist aber dank EU-Fördermitteln der größte Investor in Makedonien, wo über 250 griechische Firmen bislang über eine Milliarde Euro, vorwiegend aus EU-Töpfen, angelegt haben.

    Griechenlands derzeitige Wirtschaftskrise kann sich für Makedonien nur günstig auswirken. Nicht nur deshalb, weil in Grenznähe Griechen massenhaft zu Hamsterkäufen einreisen. Viel wichtiger ist, dass Makedonien den Hafen Thessaloniki, den Griechenland ihm in den 1990er Jahren mit zwei Embargos versperrte, seit Jahren dominiert: 70 Prozent des gesamten Warenumschlags im Hafen kamen aus oder nach Makedonien. Damit das so bleibt und möglichst noch besser wird, hat der neue Hafendirektor Stilianos Angeloudis Preisnachlässe und vermehrten Lagerraum für Makedonen versprochen, zudem Neuanschaffungen von Maschinen im Wert von 20 Millionen Euro. Beide Seiten warten auf das Ende der politischen Querelen, die Athen wohl nur noch aus Angst vor einem Gesichtsverlust betreibt. Dann endlich könnte man durchstarten: Fluglinie Skopje – Athen, mehr Güterzüge Skopje – Thessaloniki etc. Sollten sich die Griechen einmal mehr ins eigene Fleisch schneiden und durch Streiks der Bahnbeschäftigten den Handel mit Makedonien schädigen, könnte dieses leicht und dauerhaft auf Häfen wie das montenegrinische Bar und das albanische Durres ausweichen.

    Balkan: Wo man die EU schtzt und wo sie nicht ernst genommen wird - Eurasisches Magazin
    Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es 70% sind. Hast du noch andere Quellen, damit es deutlicher wird, falls du Recht hast?

  9. #119
    Avatar von Zoran

    Registriert seit
    10.08.2011
    Beiträge
    27.745
    Zitat Zitat von karter91 Beitrag anzeigen
    Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es 70% sind. Hast du noch andere Quellen, damit es deutlicher wird, falls du Recht hast?
    Du meinst ob der Author recht hat?

    Natürlich hat er recht.

    Du bist ja griechisch sprachig, mach dich doch mal im .gr www schlau :klugscheiß:

  10. #120
    economicos
    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Du meinst ob der Author recht hat?

    Natürlich hat er recht.

    Du bist ja griechisch sprachig, mach dich doch mal im .gr www schlau :klugscheiß:
    Quatsch, ob du mehr Quellen hast, von anderen Seiten.

    PS: Du musst auch bedenken, dass beide Länder WTO-Mitglieder sind und nach dem Gesetz der Reziprozität handeln.

Ähnliche Themen

  1. Weshalb werden Nicht-Muslime als "Kafir" bezeichnet?
    Von AlbaMuslims im Forum Religion und Soziales
    Antworten: 451
    Letzter Beitrag: 18.02.2012, 00:26
  2. Mercedes CLS350 CDI und eine mazedonische "Vollfahrzeugwäsche"
    Von Zoran im Forum Autos, Motorräder und sonstiges mit Motor
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 31.10.2011, 01:04
  3. Antworten: 47
    Letzter Beitrag: 22.02.2009, 17:28
  4. Wann bezeichnet ihr euch als "REICH"...?
    Von absolut-relativ im Forum Rakija
    Antworten: 13
    Letzter Beitrag: 25.08.2006, 11:18
  5. "Rote Barette" in Mord an Belgrader Journalisten C
    Von jugo-jebe-dugo im Forum Politik
    Antworten: 11
    Letzter Beitrag: 24.11.2005, 17:43