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Skandal - Ratko Mladic bezieht seine Rente in Serbien !

Erstellt von Kosova_Kid, 03.01.2006, 23:00 Uhr · 63 Antworten · 2.664 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Kosova_Kid

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    Skandal - Ratko Mladic bezieht seine Rente in Serbien !

    Einen Skandal hat es in Belgrad heute gegeben als bekannt wurde das Ratko Mladic seine Rente in Serbien bezieht obwohl er weltweit gesucht wird. Dies hatte weltweit für einen aufschrei gen Belgrad gesorgt.

    Im Sam Magazin wird im heute erschienen Artikel ausführlicher über einzelheiten berichtet.

    Was denkt ihr darüber ?

    http://www.sam-magazine.com/

  2. #2
    Avatar von Sousuke-Sagara

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    Ich glaube da sucht ihn jemand nicht ernsthaft genug...

  3. #3

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    Glaub nichtmal das sie ihn suchen müssten, schicken ihm einfach nen Brief zusammen mit seiner Rente wo drin steht er möge sich doch bitte stellen :?

  4. #4

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    9.182
    Wenn die EU ihre Versprächen erfüllt! Dann kann sie ihn haben! Der und Karadzic sind unsere letzten Druckmittel!

  5. #5
    Avatar von BalkanSurfer

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    Zitat Zitat von LaLa
    Wenn die EU ihre Versprächen erfüllt! Dann kann sie ihn haben! Der und Karadzic sind unsere letzten Druckmittel!
    welche versprechen?

  6. #6

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    1.484
    Ich finde er sollte sich dem Tribunal stellen und aussagen.
    Er hat die Serben vor einem neuen Holocaust bewahrt.

    Wenn man nur sieht was die Krvaten den Muslimen antaten.

    Ich weis ich weiss nur die Moslems waren Opfer der Krvaten in Bosnien.

  7. #7

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    Zitat Zitat von BalkanSurfer
    Zitat Zitat von LaLa
    Wenn die EU ihre Versprächen erfüllt! Dann kann sie ihn haben! Der und Karadzic sind unsere letzten Druckmittel!
    welche versprechen?
    Also bitte Balkansurfer, kannst du kein deutsch?

    Es heisst VERSPRÄCHEN





  8. #8
    Avatar von Schiptar

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    Re: Skandal - Ratko Mladic bezieht seine Rente in Serbien !

    Zitat Zitat von The_Kosova_Kid
    Einen Skandal hat es in Belgrad heute gegeben als bekannt wurde das Ratko Mladic seine Rente in Serbien bezieht obwohl er weltweit gesucht wird. Dies hatte weltweit für einen aufschrei gen Belgrad gesorgt.
    Und jetzt noch einmal alle Serben im Chor (...bes. die japanischen): Mladic hatte nichts mit Serbien zu tun!

  9. #9
    Avatar von Secondos

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    Zitat Zitat von Tauli
    Zitat Zitat von BalkanSurfer
    Zitat Zitat von LaLa
    Wenn die EU ihre Versprächen erfüllt! Dann kann sie ihn haben! Der und Karadzic sind unsere letzten Druckmittel!
    welche versprechen?
    Also bitte Balkansurfer, kannst du kein deutsch?

    Es heisst VERSPRÄCHEN







    tu pizelli scheissendruäck ruädä, shputim???

    deutsch für tu kostä nur 2 fruankä!!! ich versprEche dir!! :wink:

  10. #10

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    1.484
    Die wollen doch nur von ihrem Dreck ablenken...

    Einmal kroatische Gerichtsbarkeit...

    Analyse | 25.03.2003
    Gutes Zeichen
    - General Norac in Kroatien wegen Kriegsverbrechen verurteilt / Von Bettina Burkart

    Köln, 24.3.2003, DW-radio

    Ein Gericht im kroatisches Rijeka hat am Montag (24.3.) Ex-General Mirko Norac wegen Kriegsverbrechen an serbischen Zivilisten zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt. Sein zeitweiliger Stellvertreter Tihomir Oreskovic, der damals jedoch keinen formellen Posten in der Armee innehatte, muss für 15 Jahre hinter Gitter; der Mitangeklagte Stjepan Grandic erhielt eine Strafe von zehn Jahren; der vierte Angehörige der so genannten "Gospic-Gruppe" wurde aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Mit Norac wurde der bisher ranghöchste kroatische Offizier wegen Kriegsverbrechen verurteilt.

    Und es geht doch. Nach dem Debakel des Prozesses um das Gefangenenlager "Lora", bei dem im November vergangenen Jahres sämtliche Angeklagten freigesprochen worden sind, ist das Urteil von Rijeka eine erfreuliche Nachricht für die kroatische Justiz. Der Lora-Prozess hatte ein Ausmaß von Verdunkelung, Einschüchterung von Zeugen, Verschwinden von Belastungsmaterial, Äußerungen des Richters zu Gunsten des Angeklagten umfasst, dass es ein ausgesprochen düsteres Bild auf die kroatische Gerichtsbarkeit geworfen hatte. Danach stand eindeutig die Frage im Raum, ob es das Haager Tribunal weiter gestatten könne, Kriegsverbrecherprozesse im Land selbst durchführen zu lassen.

    Als sich General Norac im Februar 2001 der Polizei stellte, erlaubte das Haager Tribunal die Prozessführung in Kroatien. Damals gingen - wie in anderen Fällen auch - 100.000 Menschen auf die Straße, um für den Helden aus dem so genannten "großen vaterländischen Verteidigungskrieg" zu demonstrieren. Eine große Anzahl Kroaten - übrigens nicht nur aus dem rechten politischen Lager - sind nach wie vor felsenfest der Meinung, dass die Angehörigen der kroatischen Armee keine Kriegsverbrechen begangen haben können, da sie ja nur ihr Land verteidigt und wieder von den Besetzern befreit hätten.

    Angesichts dieser Haltung vieler ihrer Landsleute und auch der versuchten Einflussnahme auf den Verlauf der Verhandlung ist es der Richterin Ika Saric hoch anzurechnen, dass sie so klare Worte gefunden hat. Sie sprach von einem "Regime des Terrors, das 1991 in der Stadt Gospic herrschte", und prangerte auch die "Konspiration des Schweigens" an, die die Verbrecher so lange geschützt hatte. Das erfordert auch heute in Kroatien noch Mut und sehr viel persönliche Integrität.

    So gibt es jetzt ein neues Teilchen im Puzzle des kroatischen Umgehens mit der Kriegsvergangenheit. Auf der einen Seite: die in der Bevölkerung weit verbreitete Ansicht, dass jeder kroatische Kämpfer per se ein Held sei und nie ein Kriegsverbrecher gewesen sein könne. Auf der anderen Seite: eine Regierung, die sich immer wieder deutlich zu ihrer Verpflichtung der Zusammenarbeit mit dem Haager Tribunal bekennt, dabei aber eine äußerst hinhaltende Haltung zeigt. Angeblich weiß sie nicht, wo sich der seit Jahren untergetauchte General Ante Gotovina befindet, andererseits hat sie mit allen legalen Tricks eine Auslieferung des ebenfalls wegen Kriegsverbrechen angeklagten Generals Janko Bobetko abgewendet. Die Regierung war im Sommer 2001 wegen der Auslieferung von General Rahim Ademi - der sich übrigens freiwillig in Den Haag einfand - fast gestürzt worden. Und auch die Auseinandersetzung um General Bobetko im vergangenen Jahr führte wieder zu einer prekären Situation für die Regierung von Ivica Racan und zeigte, wie heiß dieses Thema noch lange sein wird.

    Anderseits hat Zagreb sich um den Kandidaten-Status in der EU beworben und fährt seit Monaten eine Werbekampagne in ganz Europa für dieses Ziel. Sie muss wissen - und sie weiß es auch -, dass gerade ihr Verhalten in dieser Frage ein Parameter für die EU ist.

    Die Proteste nach dem Urteil sind in Kroatien bisher verhalten: keine Großdemonstrationen, auch die Äußerungen aller politischen Couleurs hielten sich im Rahmen. Das ist ein gutes Zeichen.

    Nun sollten sich auch mehr Politiker ihrer Verantwortung bewusst werden und sich ein Beispiel an der mutigen Richterin in Rijeka nehmen. Sie sollten das Thema, dass auch in Kroatien während des Krieges Kriegsverbrechen verübt worden sind, offensiver aufgreifen und so allmählich auch die Öffentlichkeit mehr an diesen Gedanken gewöhnen.

    Nur so kann man im übrigen mit gutem Recht die mangelnde Zusammenarbeit anderer Staaten mit dem Haager Tribunal beklagen. So zum Beispiel in Sachen Vukovar. Mehr als elf Jahre nach den Kriegsverbrechen in der ostkroatischen Stadt ist immer noch kein Urteil gegen die Verantwortlichen auf serbischer Seite gesprochen worden. (fp)

    Quelle: http://www.dw-world.de/dw/article/0,,817445,00.html
    Einmal serbische Gerichtsbarkeit...

    Serbisches Gericht verhängt Höchststrafen für Vukovar-Massaker

    Mo Dez 12, 2005 7:50 MEZ

    Belgrad (Reuters) - Ein serbisches Sondergericht hat am Montag 14 frühere serbische Milizkämpfer wegen Kriegsverbrechen während der Balkankriege verurteilt und zu Gefängnisstrafen zwischen fünf und 20 Jahren verurteilt. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass die Angeklagten an dem Massaker in der ostkroatischen Stadt Vukovar im November 1991 beteiligt waren, bei dem fast 200 Menschen getötet wurden.

    Das Massaker zum Ende einer dreimonatigen Belagerung des Ortes dauerte zwei Tage: Serbische Kämpfer trieben ihre Opfer aus einem Krankenhaus zusammen und fuhren sie zu einer nahe gelegenen Schweinefarm, wo sie mit mehreren Schüssen hingerichtet und verscharrt wurden. Drei weitere serbische Offiziere, denen die Verantwortung für das Massaker zugeschrieben wird, sind vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag angeklagt. Das serbische Sondergericht war 2003 eingerichtet worden - als Zeichen dafür, dass sich das Land selbst seiner Kriegsvergangenheit stellt.

    Die Angeklagten hätten sich unmenschlich verhalten und bewusst die Menschenwürde verletzt, sagte der Vorsitzende Richter Vesko Krstajic bei der Urteilsverkündung. Acht der Verurteilten erhielten die Höchststrafe von 20 Jahren Gefängnis, drei weitere müssen für 15 Jahre in Haft. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte, das Gericht habe die öffentliche Wahrnehmung von Kriegsverbrechen verändert. "Niemand bestreitet mehr, dass es diese Verbrechen gegeben hat."

    Das Massaker von Vukovar war eine von vielen Gräueltaten, die sich während der darauf folgenden Jahre ereigneten, in denen Kroaten, Bosnier und Serben gegeneinander kämpften. Etliche serbische mutmaßliche Kriegsverbrecher sind noch auf der Flucht. Der über viele Jahre gesuchte kroatische Ex-General Ante Gotovina wurde in der vergangenen Woche festgenommen.

    http://de.today.reuters.com/news/new...VAR-URTEIL.xml
    Kako su to teške Ustaše, pi*** im materna...

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