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Slowenen bleiben auf Erpresserkurs.

Erstellt von Knutholhand, 13.01.2009, 15:48 Uhr · 141 Antworten · 4.693 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von Triglav

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    Zitat Zitat von bosmix Beitrag anzeigen
    Ließ nochmal meinen Text

    Offiziel ja....aber wenn ein Land als einziges ein Veto einlegt, und so andere Länder blockiert...dann wird es Sanktionen erfahren...auch ganz klang und heimlich.

    Wo hast du den Scheiß her????

  2. #32
    Avatar von Climber

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    Kein Kroate unten wird jetzt weinen das wir nicht so bald in die EU kommen. Reisefreiheit haben wir, selbst nach Japan können wir ohne Visum. Auch alle wichtigen Konsumgüter und Sachgüter sind in unserem Land vorhanden. Außerdem sind Millionen von EU Bürgern jedes Jahr an unseren Küsten manche ganzjährig in ihren Aparments oder als Dauerkamper, dem normalen EU Bürger sind wir als Europäisches Urlaubsland um einiges näher als es z.B ein Slowenien als EU Mitglied jemals sein kann.

  3. #33
    Avatar von Triglav

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    Zitat Zitat von Climber Beitrag anzeigen
    Kein Kroate unten wird jetzt weinen das wir nicht so bald in die EU kommen. Reisefreiheit haben wir, selbst nach Japan können wir ohne Visum. Auch alle wichtigen Konsumgüter und Sachgüter sind in unserem Land vorhanden. Außerdem sind Millionen von EU Bürgern jedes Jahr an unseren Küsten manche ganzjährig in ihren Aparments oder als Dauerkamper, dem normalen EU Bürger sind wir als Europäisches Urlaubsland um einiges näher als es z.B ein Slowenien als EU Mitglied jemals sein kann.
    Und die Türkei ist Kroatien näher.Von allen begeistert mich eure Logik am meisten.Phantastisch!!!

  4. #34
    Avatar von Triglav

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    [h1]Die Grenzen des Zumutbaren [/h1]
    [h2]Im slowenisch-kroatischen Grenzstreit hat sich der Krieg der Worte verschärft. Ein Schlichtungsverfahren ist dringlicher denn je, auch wegen der Beispielwirkung[/h2]

    • Präsidenten Danilo Türk (li.), Stjepan Mesic: Komplizierte Psychologie.


    Sie waren gemeinsam in der Habsburgermonarchie und dann in Jugoslawien. Sie werden einander früher oder später in der EU begegnen. Sie sind wirtschaftlich aufeinander angewiesen. Aber jetzt haben sich Slowenen und Kroaten in einen Krieg der Worte hineingesteigert, der in früheren Zeiten die unmittelbare Vorstufe zum Schießkrieg war. Der Grenzstreit zwischen den beiden Ländern droht außer Kontrolle zu geraten.

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    Wie vergiftet die Atmosphäre bereits ist, zeigen jüngste Äußerungen von Spitzenpolitikern, die sonst als besonnen gelten. Kroatiens Präsident Stjepan Mesiæ meinte hämisch: "Wir müssen uns nicht mit den Slowenen belasten." Der slowenische Premier Borut Pahor beharrte postwendend auf der Blockade der kroatischen EU-Beitrittsverhandlungen, solange Zagreb seine "vergiftenden" Dokumente nicht aus diesen Verhandlungen zurückziehe.
    Er selbst wolle das Klima nicht weiter belasten, meinte Pahor am Montag in einem Gespräch mit Vertretern ausländischer Medien in Ljubljana (der Standard berichtete). Aber: "Wenn ich als einfacher Bürger sprechen könnte, hätte ich viel zu sagen." Pahor spielte damit auf die in Slowenien weit verbreitete Überzeugung an, dass man "den Kroaten" nicht trauen könne.
    Dem entspricht auf kroatischer Seite die ebenfalls gängige Meinung, die Slowenen fühlten sich als etwas Besseres und blickten von oben auf die Nachbarn herab. Dazu trägt auch ein gewisser Neid auf die wirtschaftlich erfolgreicheren Slowenen bei.
    Wie überhaupt die Wurzeln der wechselseitigen Ressentiments im früheren Jugoslawien liegen. Dort fühlten sich die "fleißigeren" Slowenen von den anderen Völkern ausgenutzt. In Kroatien und anderen Teilrepubliken wiederum wähnte man sich politisch bevormundet, unter maßgeblicher Beteiligung von Slowenen. Titos Chefideologe Edvard Kardelj etwa, ein Slowene, arbeitete federführend die neue jugoslawische Verfassung von 1974 aus. Psychologisch noch verworrener wird es dadurch, dass Kardelj bei der Festlegung der sogenannten Verwaltungsgrenzen zwischen den Teilrepubliken nach Ansicht vieler Slowenen mit slowenischem Territorium allzu großzügig zugunsten der Kroaten umging.
    Das sind nur einige Aspekte des komplizierten Verhältnisses. Nach dem Zerfall Jugoslawiens 1991 waren die beiden neuen Staaten zu sehr mit sich selbst beschäftigt, als dass sie sich der Aufarbeitung der Vergangenheit, dem Hinterfragen wechselseitiger Vorurteile und einer fundamentalen Neuordnung der Beziehungen widmen wollten. Das rächt sich heute.
    Wie ist die Blockade aufzulösen? Sicher nicht ohne einen Dritten. Kroatien favorisiert den Internationalen Gerichtshof in Den Haag. Aber Sloweniens Präsident Danilo Türk, selbst Völkerrechtler, hat vermutlich recht, wenn er vor "legalistischem Dogmatismus" warnt. Das von Türk favorisierte Schlichtungsverfahren mit einem versierten Vermittler hätte den großen Vorteil, dass dabei keine Seite das Gesicht verliert - wenn der anderen nicht mehr zugemutet wird, als sie verkraften kann.
    Ein solches Verfahren könnte aber auch Modellcharakter für die vielen offenen Grenzfragen zwischen den Ländern des Westbalkans haben, die alle in die EU wollen. Sollte das slowenische Beispiel Schule machen, droht dort die Totalblockade. Die Gegner einer neuen EU-Erweiterung würde es vermutlich freuen. Die Befürworter einer erweiterten europäischen Friedens- und Wohlstandszone weniger. (Josef Kirchengast/DER STANDARD, Printausgabe, 14.1.2009)



    derStandard.at

  5. #35
    Avatar von Triglav

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    Zitat Zitat von Šaban Beitrag anzeigen
    in der Nato sind wir doch schon
    Nein,ist Kroatien noch nicht!auch hier kann Slowenien blockieren,hoffe sie sind so schlau und tun es nicht.Man muß den Karren nicht nocht tiefer in den Dreck fahren.Ende Januar wird darüber im slowenischen Parlament abgestimmt!

    Der Premier schloss nicht aus, dass sein Land auch den Nato-Beitritt Kroatiens behindern könnte. Nachdrücklich erinnerte der Sozialdemokrat daran, dass bei der Abstimmung zur Absegnung des kroatischen Nato-Beitritts Ende Jänner eine Zweidrittelmehrheit im slowenischen Parlament nötig sei. Er selbst werde allerdings die Ratifizierung empfehlen, so Pahor.
    Erweiterung: Verhärtete Front im Adria-Grenzstreit « DiePresse.com

  6. #36
    Avatar von Climber

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    Mir ist es eigentlich egal ob Kroatien in die EU kommt oder nicht, sie sollen sich aufjedenfall nicht daran festbeissen und wenn die Blockade noch länger anhält sich von selber aus der EU Integration bis auf weiteres verabschieden. Aber dann müssen wir nach unseren Interessen handeln d.h ZERP wieder reaktivieren, Steuern für ausländische Hausbesitzer und was Slowenien sehr betreffen würde Transitgebühren erhöhen/einrichten auf See und Landweg was sich z.B stark auf Kooper auswirken würde da sie keinen zugang zu Internationalen Gewässern haben.

  7. #37
    Avatar von Braveheart

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    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Hat jemand vielleicht ne Karte, wo zeigt, um wieviel Land es da überhaupt geht???
    Wie soll gemäss den Slowenen die neue Grenze verlaufen???

    Hey Zurich, hier haste die Info

    Nach EU-Veto Sloweniens: Ruf nach Vergeltung in Kroatien « DiePresse.com

    Gruß
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  8. #38
    Zlatan89
    Nix da, das bleibt KROATISCHES LAND! Nach dem Internationalen Recht kann Slowenien eine auf dicke eier machen wie die wollen. Ich weiß nicht warum aber ich stehe da 100% auf kroatischer Seite.
    Zum Glück ist Kroatien nicht dumm und gibt das nicht her.

    Muss schon wirklich sagen, das ich mit der Politik von Slowenien keinen Freund gefunden habe. Die werden schon sehen was die davon haben!

  9. #39
    Avatar von Climber

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    Zitat Zitat von Zlatan89 Beitrag anzeigen
    Nix da, das bleibt KROATISCHES LAND! Nach dem Internationalen Recht kann Slowenien eine auf dicke eier machen wie die wollen. Ich weiß nicht warum aber ich stehe da 100% auf kroatischer Seite.
    Zum Glück ist Kroatien nicht dumm und gibt das nicht her.

    Muss schon wirklich sagen, das ich mit der Politik von Slowenien keinen Freund gefunden habe. Die werden schon sehen was die davon haben!
    Nach internationalen Seerecht ist es klar Kroatien, deshalb wollen die Slowenen auch nicht vor Gericht. Ausserdem währe Landabtritt politischer Selbstmord der jetzigen Regierung.

  10. #40
    Avatar von sonja1612c

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    Zitat Zitat von Baba Roga Beitrag anzeigen
    Slowenien stellt sich auf Blockade Kroatiens bis Ende 2009 ein | Nachrichten.at


    Slowenien stellt sich auf Blockade Kroatiens bis Ende 2009 ein




    LAIBACH. Wegen der festgefahrenen Fronten im Grenzstreit mit Zagreb stellt sich die slowenische Regierung auf eine Blockade der EU-Beitrittsverhandlungen mit Kroatien bis Ende des Jahres ein. "Ich hoffe, dass wir uns nicht das ganze Jahr damit beschäftigen müssen", sagte der slowenische Außenminister Samuel Zbogar am Montag vor ausländischen Journalisten in Ljubljana (Laibach). "Slowenien ist definitiv kein Land, das Gefallen daran findet, Probleme zu machen", so Zbogar. "Aber das bedeutet nicht, dass wir der erstbesten Lösung zustimmen werden."
    Der Außenminister warnte Kroatien davor, sich im Konflikt auf Brüssel zu verlassen. Es sei "zu optimistisch" zu glauben, dass Druck auf Slowenien etwas ändern werde. "Es gibt eine gewisse Solidarität innerhalb der EU", so Zbogar. Eine Lösung werde es daher nur in direkten Gesprächen zwischen Ljubljana und Zagreb geben können. Auch Slowenien habe während seiner EU-Beitrittsgespräche "Probleme mit den Nachbarstaaten" gehabt. "Wir haben dann mit ihnen geredet." Ganz anders Kroatien, kritisierte Zbogar: "Seit Jahren hat kein kroatischer (EU-)Verhandler mehr Slowenien besucht."

    Das vor Weihnachten eingelegte Veto gegen zehn der 35 Verhandlungskapitel in den EU-Beitrittsgesprächen Kroatiens sei erforderlich gewesen, um die nationalen Interessen Sloweniens im Grenzstreit zu verteidigen. Zagreb habe nämlich Dokumente vorgelegt, in denen der Status Quo an der Grenze einseitig verändert worden sei. Ljubljana fordert nun, dass das Nachbarland auf diese Dokumente verzichtet. In diesem Zusammenhang erinnerte Zbogar auch an das gescheiterte Grenzverlaufsabkommen aus dem Jahr 2001. Darin stimmte Ljubljana Begradigungen der Landgrenze zugunsten Kroatiens zu, das im Gegenzug Zugeständnisse bei der Seegrenze machte. Kroatien sei von dem Abkommen zurückgetreten und habe dann selektiv nur jene Punkte umgesetzt, bei denen es Gebietsgewinne verbucht hätte, kritisierte der slowenische Außenminister.

    Zbogar wies Vorwürfe zurück, Ljubljana missbrauche seinen Status als EU-Mitglied zur Erpressung Zagrebs. "Es ist nicht unser Plan, Kroatien irgendetwas aufzuzwingen." Eine Lösung könne es nur geben, wenn beide Seiten damit leben könnten. "Die Lösung muss realistisch sein und akzeptabel für beide Seiten." Jedenfalls erwarte sich Ljubljana, dass vor dem EU-Beitritt Kroatiens zumindest ein "Prozess" zur Lösung des Konflikts im Gang gebracht sein werde. Dies könne eine temporäre Lösung, ein bilaterales Abkommen oder eine Übereinkunft über ein Schiedsverfahren sein.

    Zbogar versuchte auch Befürchtungen zu zerstreuen, dass wegen des Konflikts die gesamte EU-Beitrittsperspektive für den Westbalkan in Gefahr geraten könnte. "Ich glaube nicht, dass das die Integration des Westbalkan in die EU verlangsamen wird." Für Ljubljana sei die EU-Annäherung dieser Region eine "große Priorität", verwies Zbogar auf seine diesbezüglichen Aktivitäten. So will er noch im Jänner alle Außenminister des Westbalkan treffen und innerhalb der EU weiter auf eine rasche Integration dieser Staaten drängen.

    Im Lichte der Gas-Krise äußerte sich der slowenische Außenminister auch zur Zukunft der Atomkraft. Er bestätigte, dass Ljubljana im AKW Krsko die Errichtung eines zweiten Reaktorblocks plant. "Das ist ein teures Vorhaben, aber in Situationen wie diesen (der Gas-Krise, Anm.) kann es sehr hilfreich sein", so Zbogar. Slowenien, das die Hälfte seines Gases aus Russland erhält, wolle seine Bezugsquellen künftig diversifizieren, etwa auch durch die - von der OMV federführend geplante - Nabucco-Gaspipeline.




    P.s. Was für eine Lösung du Penner. Mesic hats gesagt, wir müssen uns nicht mit euch belasten. Richtig so, nie wieder nett sein zu verbrecherischen AlpenSerben.

    Ist ja echt suuuuuupeer jetzt gibts sogar "Alpen-Serben"!!!!
    Mensch ihr Kroaten nennt ja alles was euch verhaßt ist "Serben", obwohl gerade die Slovenen am wenigsten mit uns zu tun haben......aber wenn eure kroatische Hoheiten des so meinen.......

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