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Slowenien blockiert Kroatiens EU-Beitritt

Erstellt von Yunan, 27.04.2009, 22:13 Uhr · 38 Antworten · 2.122 Aufrufe

  1. #11

    Registriert seit
    16.01.2009
    Beiträge
    17.122
    Zitat Zitat von Bruno_HR Beitrag anzeigen
    Ja stimmt, trotzdem nervt es dass sich so ein Krümel dazwischen breitmacht
    Tja, da fallen euch die Slowenen wohl in den Rücken. Was dagegen tun könnt ihr nicht, außer natürlich die Grenzstreitigkeiten lösen.

  2. #12
    Avatar von Dolenjec

    Registriert seit
    09.03.2009
    Beiträge
    138
    Kronologischer Ablauf über die Grenze zu Wasser und an Land in Istrien von 1947 bis 2004

    1947: Mit dem Pariser Friedensvertrag wurde das freie Gebiet Triest festgelegt und die Slowenen haben einen Zugang zum offenen Meer von Timava bis Mirna
    1947: Die Gemeinde Piran umfasst Kaštel und Savudrija, zusammen 7.973 Hektar
    1947-1954: Verhandlungen zum slowenischen Meer und Hafen
    1952: Erlass über die Verteilung von Istrien in Bezirken und Gemeinden, der keinen zwischenstaatlichen Vertragscharakter über die Grenze hat, womit die Gemeinde Piran sich um Kaštel und Savudrija verkleinert,
    1954: Das Seeufer von Timava bis Triest, das slowenisch besiedelt war, fällt an Italien
    1954: Die Gemeinde Piran, die ab der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts bis zur Hälfte der savudrijanischen Halbinsel reichte, verkleinert sich um Kaštel und Savudrija
    (Nordöstlich davon ist die Bucht von Piran)


    Ganz links oben an der Landspitze liegt Savudrija.

    1954: In Jugoslawien gab es keine Meeresgrenze zwischen den Republiken
    1962: Eine Republikverordnung bestimmt die Zusicherung des Gebiets für Fischer zwischen dem Salzlager in Portorož und dem Steinbruch Slowenische-Straße in Kanegra
    1975: Mit Einverständnis Ozimskas war der Kontrollpunkt der slowenischen Polizei bis zur „Spitze“, das ist beim Breitengrad 45|°27',20 Nord und Längengrad 13° 12',90 Ost. Die Polizei überwachte die gesamte Bucht Pirans bis Punkt 5.
    1987: Das Fischereireservat reicht vom Salzlager Monfort in Portorož bis zum verlassenen Steinbruch in Kanegra.
    1991: Ein Gebiet 113 Hektar südlich der Dragonja war die gesamte Zeit nach dem 2.Weltkrieg unter slowenischer Verwaltung.
    1991: Die Verfassungsurkunde über die selbständige und unabhängige Republik Slowenien gilt ab dem 25. Juni 1991, dass „die Grenze zwischen den Republiken Slowenien und Kroatien im Rahmen der SFRJ ist“.
    1991: Kroatischer Kontrollpunkt wird auf der Straße errichtet – Parzelle Nr. 5451, das Gemeingut im Kataster der Gemeinde Sečovlje der Gemeinde Piran ist.
    1992: Gesetz über die Ratifizierung des Vertrages zwischen der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien und der Republik Italien – SFRJ-MP 1-1/1977 – gültig auf der Grundlage der Akte über die Notifikation der Nachfolge der Vereinbarung des ehemaligen Jugoslawiens mit der Republik Italien, Ur. I. MP 11-60/1992 (RS 40/1992) – Einverständnis Ozimskas, nach dem der Kontrollpunkt der slowenischen Polizei bis Punkt 5 war.
    2004: Der Koalitionsvertrag beinhaltet den Neubeginn der Verhandlung mit Kroatien und Herstellung des Standes vom 25.06.1991. Die Einwohner in der Siedlung südlich der Dragonja leben in Slowenien, die Bucht von Piran ist slowenisch und Slowenien muss freien Zugang zu internationalem Gewässer haben.

    Und hier noch die Bevölkerungszahl zu verschiedenen Zeiten in Kaštel und Savudrija :


    Quelle: 25. Juni

    Wir wollen nicht Kroatisches,
    wir geben nichts Slowenisches!

  3. #13
    Posavac
    SLOVENIA JE HRVATSKA !!1elf

  4. #14
    Šaban
    Zitat Zitat von Dolenjec Beitrag anzeigen
    Kronologischer Ablauf über die Grenze zu Wasser und an Land in Istrien von 1947 bis 2004

    1947: Mit dem Pariser Friedensvertrag wurde das freie Gebiet Triest festgelegt und die Slowenen haben einen Zugang zum offenen Meer von Timava bis Mirna
    1947: Die Gemeinde Piran umfasst Kaštel und Savudrija, zusammen 7.973 Hektar
    1947-1954: Verhandlungen zum slowenischen Meer und Hafen
    1952: Erlass über die Verteilung von Istrien in Bezirken und Gemeinden, der keinen zwischenstaatlichen Vertragscharakter über die Grenze hat, womit die Gemeinde Piran sich um Kaštel und Savudrija verkleinert,
    1954: Das Seeufer von Timava bis Triest, das slowenisch besiedelt war, fällt an Italien
    1954: Die Gemeinde Piran, die ab der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts bis zur Hälfte der savudrijanischen Halbinsel reichte, verkleinert sich um Kaštel und Savudrija
    (Nordöstlich davon ist die Bucht von Piran)


    Ganz links oben an der Landspitze liegt Savudrija.

    1954: In Jugoslawien gab es keine Meeresgrenze zwischen den Republiken
    1962: Eine Republikverordnung bestimmt die Zusicherung des Gebiets für Fischer zwischen dem Salzlager in Portorož und dem Steinbruch Slowenische-Straße in Kanegra
    1975: Mit Einverständnis Ozimskas war der Kontrollpunkt der slowenischen Polizei bis zur „Spitze“, das ist beim Breitengrad 45|°27',20 Nord und Längengrad 13° 12',90 Ost. Die Polizei überwachte die gesamte Bucht Pirans bis Punkt 5.
    1987: Das Fischereireservat reicht vom Salzlager Monfort in Portorož bis zum verlassenen Steinbruch in Kanegra.
    1991: Ein Gebiet 113 Hektar südlich der Dragonja war die gesamte Zeit nach dem 2.Weltkrieg unter slowenischer Verwaltung.
    1991: Die Verfassungsurkunde über die selbständige und unabhängige Republik Slowenien gilt ab dem 25. Juni 1991, dass „die Grenze zwischen den Republiken Slowenien und Kroatien im Rahmen der SFRJ ist“.
    1991: Kroatischer Kontrollpunkt wird auf der Straße errichtet – Parzelle Nr. 5451, das Gemeingut im Kataster der Gemeinde Sečovlje der Gemeinde Piran ist.
    1992: Gesetz über die Ratifizierung des Vertrages zwischen der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien und der Republik Italien – SFRJ-MP 1-1/1977 – gültig auf der Grundlage der Akte über die Notifikation der Nachfolge der Vereinbarung des ehemaligen Jugoslawiens mit der Republik Italien, Ur. I. MP 11-60/1992 (RS 40/1992) – Einverständnis Ozimskas, nach dem der Kontrollpunkt der slowenischen Polizei bis Punkt 5 war.
    2004: Der Koalitionsvertrag beinhaltet den Neubeginn der Verhandlung mit Kroatien und Herstellung des Standes vom 25.06.1991. Die Einwohner in der Siedlung südlich der Dragonja leben in Slowenien, die Bucht von Piran ist slowenisch und Slowenien muss freien Zugang zu internationalem Gewässer haben.

    Und hier noch die Bevölkerungszahl zu verschiedenen Zeiten in Kaštel und Savudrija :


    Quelle: 25. Juni

    Wir wollen nicht Kroatisches,
    wir geben nichts Slowenisches!

    Wenn wir in der EU wären, dann würde es keine grenzen zwischen uns geben ....

    Aber nein... man muss auf bockig machen

    ach ja... mit den slowenischen quellen kannst du nichts machen. Bring was unabhängiges

    und bring mal aktuelle zahlen der bevölkerung

  5. #15
    Avatar von Climber

    Registriert seit
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    6.229
    Zitat Zitat von Dolenjec Beitrag anzeigen
    Kronologischer Ablauf über die Grenze zu Wasser und an Land in Istrien von 1947 bis 2004

    1947: Mit dem Pariser Friedensvertrag wurde das freie Gebiet Triest festgelegt und die Slowenen haben einen Zugang zum offenen Meer von Timava bis Mirna
    1947: Die Gemeinde Piran umfasst Kaštel und Savudrija, zusammen 7.973 Hektar
    1947-1954: Verhandlungen zum slowenischen Meer und Hafen
    1952: Erlass über die Verteilung von Istrien in Bezirken und Gemeinden, der keinen zwischenstaatlichen Vertragscharakter über die Grenze hat, womit die Gemeinde Piran sich um Kaštel und Savudrija verkleinert,
    1954: Das Seeufer von Timava bis Triest, das slowenisch besiedelt war, fällt an Italien
    1954: Die Gemeinde Piran, die ab der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts bis zur Hälfte der savudrijanischen Halbinsel reichte, verkleinert sich um Kaštel und Savudrija
    (Nordöstlich davon ist die Bucht von Piran)


    Ganz links oben an der Landspitze liegt Savudrija.

    1954: In Jugoslawien gab es keine Meeresgrenze zwischen den Republiken
    1962: Eine Republikverordnung bestimmt die Zusicherung des Gebiets für Fischer zwischen dem Salzlager in Portorož und dem Steinbruch Slowenische-Straße in Kanegra
    1975: Mit Einverständnis Ozimskas war der Kontrollpunkt der slowenischen Polizei bis zur „Spitze“, das ist beim Breitengrad 45|°27',20 Nord und Längengrad 13° 12',90 Ost. Die Polizei überwachte die gesamte Bucht Pirans bis Punkt 5.
    1987: Das Fischereireservat reicht vom Salzlager Monfort in Portorož bis zum verlassenen Steinbruch in Kanegra.
    1991: Ein Gebiet 113 Hektar südlich der Dragonja war die gesamte Zeit nach dem 2.Weltkrieg unter slowenischer Verwaltung.
    1991: Die Verfassungsurkunde über die selbständige und unabhängige Republik Slowenien gilt ab dem 25. Juni 1991, dass „die Grenze zwischen den Republiken Slowenien und Kroatien im Rahmen der SFRJ ist“.
    1991: Kroatischer Kontrollpunkt wird auf der Straße errichtet – Parzelle Nr. 5451, das Gemeingut im Kataster der Gemeinde Sečovlje der Gemeinde Piran ist.
    1992: Gesetz über die Ratifizierung des Vertrages zwischen der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien und der Republik Italien – SFRJ-MP 1-1/1977 – gültig auf der Grundlage der Akte über die Notifikation der Nachfolge der Vereinbarung des ehemaligen Jugoslawiens mit der Republik Italien, Ur. I. MP 11-60/1992 (RS 40/1992) – Einverständnis Ozimskas, nach dem der Kontrollpunkt der slowenischen Polizei bis Punkt 5 war.
    2004: Der Koalitionsvertrag beinhaltet den Neubeginn der Verhandlung mit Kroatien und Herstellung des Standes vom 25.06.1991. Die Einwohner in der Siedlung südlich der Dragonja leben in Slowenien, die Bucht von Piran ist slowenisch und Slowenien muss freien Zugang zu internationalem Gewässer haben.

    Und hier noch die Bevölkerungszahl zu verschiedenen Zeiten in Kaštel und Savudrija :


    Quelle: 25. Juni

    Wir wollen nicht Kroatisches,
    wir geben nichts Slowenisches!
    Jede menge gebrabel dass das internationale Seerecht garnicht tangiert

    Nach dem Seerecht hat Slowenien diesen Anspruch wohl kaum, denn ein Anspruch auf einen Kontinentalsockel ist nur als Fortsetzung der Landgrenze möglich, und die führt im Falle Sloweniens in Richtung Italien.

    Wir sind also leider der falsche Ansprechpartner, fragt mal bei Berlusconi nach.

    Mfg

  6. #16
    Šaban
    According to the last Austrian census in 1910, almost 80% of the population of the Savudrija territory was Italian-speaking, around 20% were ethnic Slovenes and only around 2% were ethnic Croatians. During the period of fascist rule (1922-1945), the zone was almost completely Italianized. After 1945, most Italians fled the zone and were replaced by a Croatian-speaking population. Today, Savudrija remains largely Croatian-speaking, but there is a small Italian minority and most topographic signs are bilingual.

    wo sind die janezi?

  7. #17
    Avatar von Dolenjec

    Registriert seit
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    138
    Zitat Zitat von Šaban Beitrag anzeigen
    Wenn wir in der EU wären, dann würde es keine grenzen zwischen uns geben ....

    Aber nein... man muss auf bockig machen
    Sehe ich auch so und kann es deshalb nicht verstehen, weshalb die kroatische Regierung 30% der bislang beanspruchten Buchtgewässer nicht zurückgeben kann.
    Zitat Zitat von Šaban Beitrag anzeigen
    ach ja... mit den slowenischen quellen kannst du nichts machen. Bring was unabhängiges

    und bring mal aktuelle zahlen der bevölkerung
    Danke für Deine Empfehlungen, aber ich bin mir sicher, dass Du dazu selber fähig bist.

  8. #18
    Avatar von Dolenjec

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    138
    Zitat Zitat von Šaban Beitrag anzeigen
    According to the last Austrian census in 1910, almost 80% of the population of the Savudrija territory was Italian-speaking, around 20% were ethnic Slovenes and only around 2% were ethnic Croatians. During the period of fascist rule (1922-1945), the zone was almost completely Italianized. After 1945, most Italians fled the zone and were replaced by a Croatian-speaking population. Today, Savudrija remains largely Croatian-speaking, but there is a small Italian minority and most topographic signs are bilingual.

    wo sind die janezi?
    Soll ich gerade selber mal nen Wiki Eintrag machen und hier posten? Wiki ist null Komma nichts.

  9. #19
    Šaban
    Zitat Zitat von Dolenjec Beitrag anzeigen
    Sehe ich auch so und kann es deshalb nicht verstehen, weshalb die kroatische Regierung 30% der bislang beanspruchten Buchtgewässer nicht zurückgeben kann.
    Ich verstehe nicht wieso slowenien das so dringend will wenn es ja später allen gehört

    Zitat Zitat von Dolenjec Beitrag anzeigen
    Danke für Deine Empfehlungen, aber ich bin mir sicher, dass Du dazu selber fähig bist.
    Hier noch was zu Savudrija

    The territory remained part of the municipality of Piran until 1947, when the municipality of Savudrija was set up. In 1954, when the Free Territory of Trieste was dissolved and its southern part became officially part of Socialist Federal Republic of Yugoslavia, Savudrija was joined to the Socialist Republic of Croatia according with the decisions of ZAVNOH.

    Ajme janez

  10. #20
    Šaban
    Zitat Zitat von Dolenjec Beitrag anzeigen
    Soll ich gerade selber mal nen Wiki Eintrag machen und hier posten? Wiki ist null Komma nichts.
    war nicht von mir...

    Sollte stimmen. Wieso wollte es gelogen sein???? Nur um euch eine auszuwischen?

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