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Slučaj Dobrovoljačka - Slučaj Dobrovoljačka Obustavljena istraga

Erstellt von Machiavelli, 17.01.2012, 16:14 Uhr · 56 Antworten · 3.239 Aufrufe

  1. #1

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    Slučaj Dobrovoljačka - Slučaj Dobrovoljačka Obustavljena istraga

    ...protiv Ganića, Divja

    Tužilaštvo Bosne i Hercegovine obustavilo je istragu protiv osumnjičenih u slučaju Dobrovoljačka

    Tužilaštvo BiH donijelo je naredbu o obustavi istrage protiv: Ejupa Ganića, Hasana Efendića, Zaima Backovića, Jovana Divjaka, Jusufa Pušine, Emina Švrakić, Dragana Vikića, Fikreta Muslimovića, Dževada Topića, Jovice Berovića, Rešada Jusupovića, Jusufa Kecmana, Damira Dolana i Ibrahima Hodžia jer je utvrđeno da u radnjama navednih osumnjičenih, nisu sadržana obilježja krivičnog djela.

    Nakon opsežne istrage, nareba o obustavi istrage protiv osumnjičenih osoba, donesena je na temelju 352 izjave svjedoka, te 412 materijalnih dokaza koji uključuju dokumente, video zapise, presretnute razgovore i druge dokazne materijale.

    Dosadašnjom istragom je utvrđeno da je tokom napada u Dobrovoljačkoj ulici, ubijeno sedam i ranjeno 14 osoba, nakon što su onesposobljene za borbu. Istraga u vezi sa ovim radnjama se nastavlja zbog postojanja osnova sumnje da je počinjeno krivično djelo ratnog zločina jer je na žrtve otvarana vatra nakon što su bile onesposobljene za borbu ili dok su se nalazile u sanitetskom vozilu. Istraga u vezi sa ovim posljedicama i radnjama se nastavlja.

    Tokom istrage je utvrđeno da je dio zarobljenih vojnika iz kolone JNA odveden u prostorije FIS-a, Centralnog zatvora i štaba T.O., te da je u tim prostorijama vršeno zlostavljanje i malteretiranje tih zarobljenika.

    Istraga u vezi sa ovim radnjama se nastavlja, sa ciljem utvrđivanja odgovornosti poznatih počinitelja te identificiranja ostalih izvršitelja, kao i postojanja eventualne zapovjedne odgovornosti.

    U skladu sa ZKP BiH na ovu odluku o obustavi istrage postupajućeg tužitelja, može se uložiti pritužba Uredu glavnog tužioca, saopćeno je iz Tužilaštva BiH.

    Quelle


    Das oberste bosnische Gericht hat die Ermittlungen im Falle "Dobrovoljacka Ulica" gegen mehrerer Beschuldigter eingestellt. Nach 352 Zeugenbefragungen und Auswertung von 412 Beweisstücken, scheint er hier keinen Ermittlungsbedarf zu geben.

    Damit schliesst sich das Oberste bosnische Gericht praktisch der Entscheidung des ICTY an, in diesem Falle nicht zu ermitteln da es keinen hinreichenden Verdacht auf ein vorsätzliches Kriegsverbrechen gibt.

    Serbien ermittelt hier auf rechtlich zweifelhafter Grundlage selbst und hat für diverse hier erwähnte Personen einen internationalen Haftbefehl ausgestellt, was dazu führte das Personen aus der Liste in bestimmten Ländern festgesetzt wurde, eine Auslieferung an Serbien aber, nach Prüfung des Sachverhaltes, dennoch nicht erfolgte.

    Ein Londoner Gericht ging glaube ich sogar so weit, das ganze hier als einen politischen Prozess zu bezeichnen. In Österreich erfolgte die Freilassung von Divjak aus ähnlichen Gründen: Man erwartete in Serbien keinen fairen Prozess.

    Es wäre sehr gut wenn man diesen Fall vollständig aufklären würde, nicht nur weil man es den Toten schuldig ist, sondern damit auch die offensichtliche Instrumentalisierung beenden würde. Villeicht ist es an der Zeit hier einfach mal festzustellen, dass dieser tragische Zwischenfall kein vorsätzliches Kriegsverbrechen war, sondern vielmehr das Resultat einer Kampfhandlung in einer kriegsähnlichen Situation, ausgelöst durch unorganisierte Strassenverbände in Sarajevo und fahrlässigem Verhalten der JNA Offiziere während des Abzuges.

  2. #2

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    Ako su mogle Nesera da oslobode u Hagu sta da se ocekuje od Sarajevu.Tamo se za ubijanje Srba dobija medalja,za silovanje i ubistvo mozda i roleks

  3. #3
    Avatar von Kampfposter

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    War ja klar.

  4. #4

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    Arm

  5. #5
    Avatar von Ludjak

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    Zitat Zitat von Mastakilla Beitrag anzeigen
    Arm
    Was ist arm ?
    Der immer stetige Versuch seitens Serbiens daraus einen Hype zu machen oder die andauernden Propagandalügen seitens der "Volks"armee Jugoslawiens ?

    Arm ist vielmehr das dadurch resultierende Totschweigen welche Rolle die JNA damals übernommen hat und die Hinrichtungen etlicher Zivilisten.

  6. #6
    Avatar von Allissa

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    Zitat Zitat von Stürm Beitrag anzeigen
    Ako su mogle Nesera da oslobode u Hagu sta da se ocekuje od Sarajevu.Tamo se za ubijanje Srba dobija medalja,za silovanje i ubistvo mozda i roleks
    du bist so ein trottel.....

  7. #7

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    natürlich passt das den serben nicht!diese JNA soldaten hätten ja noch alle auf die berge um sarajevo gehen können und weitermorden...wir waren naiv und dumm, aber so dumm auch wieder nicht!

  8. #8

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    Man sollte eines nicht außer acht lassen: Die "JNA" in BiH rüstete die bosnischen Serben seit dem Frühjahr 1991 massiv auf. Dieses Vorgehen war illegal und nicht konform mit den Gesetzen der zu diesem Zeitpunkt noch existierenden SFRJ und SRBiH. Das in der Folge die anderen Parteien ebenfalls aufrüsteten, ist denen nicht zum Vorwurf zu machen.

    Im Juni 1991 werden im Rahmen des "RAM"-Planes Szenarien von der "JNA" ausgearbeitet, welche die Liquidation möglicher lokaler Anführer der Bosniaken vorsieht. In der Regel handelt es sich hier zumeist um Akademiker und somit Kräfte, die einen legitimen Widerstand organisieren könnten. Im Rahmen der massiven ethnischen Säuberungen, welche von den Serben auf den von ihnen kontrollierten Gebieten vollzogen werden, waren genau diese Bevölkerungsschichten Hauptziel von Liquidationen.

    Die Umsetzung des RAM-Plans gilt ab Ende Dezember 91 als abgeschlossen. Wer sich die Mühe macht die politischen Forderungen von Karadzic und seiner SDS zu beobachten wird feststellen, das mit zunehmendem Fortschreiten des RAM-Projektes die Selbstsicherheit ebenso wächst, wie die Forderungen der Serben nach Territorien in BiH.

    Im März 92 beginnen die ersten militärischen Scharmützel. Die Serben versuchen, mit Hilfe der "JNA", Teile des Regierungsviertels einzunehmen und Sarajevo zu teilen. Kurze Zeit später erklärt Kukanjac seine offene Unterstützung für die bosnischen Serben (April 1991), kurz nach der Anerkennung Bosniens durch die EG nimmt sie den Flughafen von Sarajevo ein. Von der Tito-Kaserne in Sarajevo erfolgen Angriffe auf die umliegenden Strassen, Gebäude u.s.w.

    Die "JNA" hat zu diesem Zeitpunkt längst aufgehört zu existieren und war de facto eine Armee der bosnischen Serben und somit legitimes militärisches Ziel. In zwei Fällen kommt es zu einem Scharmützel zwischen der "JNA" und der noch nicht organisierten und koordinierten bosnischen Widerstandsbewegung (Strasseneinheiten, TO, Polizei). In Tuzla zieht die Kolonne ab, es werden aus ihr heraus jedoch Schüsse abgegeben und das Feuer erwiedert. Dies führt zu Explosionen in den "JNA"-Lastern, weil die "JNA" -entgegen getroffener Absprachen- Waffen und Munition aus den Kasernen mitnimmt.

    In Sarajevo kam es zum Dobrovoljacka-Vorfall. Einer der damals dabei war erzählte mir, das ein JNA-Laster von der vereinbarten Route abgewichen ist und dies zur Eskalation führte. Das ist insofern nachvollziehbar, weil Tage zuvor JNA-Panzer versucht haben Stadtteile einzunehmen und beim Angriff auf die Polizeischule in Vraca beteiligt waren, obgleich vereinbart war das sie sich zurückziehen. Insofern war diese Sitation äußerst angespannt und die Eskalation das Resultat einer kriegerischen Auseinandersetzung und keines geplanten Massakers. Daher verweigerte das ICTY eine Prozesseröffnung wie nun auch das oberste bosnische Gericht.

    Wer hier davon träumt, dass es sich hier noch um jene JNA handelte die man aus jugosl. Propagandafilmchen kannte, irrt gewaltig. Diese JNA war de facto eine serbische Armee, auch wenn wir davon ausgehen können das die Regruten da ohne geringste Schuld hineingeraten sind.

    Dennoch wäre es nur gut, den ganzen Vorgang sachlich aufzuarbeiten und weiter zu ermitteln. Was ja praktisch auch der Fall ist wie aus dem Bericht am Ende hervorgeht.

  9. #9

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    man bedenke auch, das general divjak versuchte eine eskalation zu vermeiden.wobei die kommunikation unter den bosnischen verteidigern der stadt auch schlecht war.die menge war am toben bezüglich der vorfälle einige tage davor.so das verantowrtliche generäle da gar nicht viel zu entscheiden hatten.(siehe video wo general divjak mit einen megafon durch die strasse läuft. man sah zu diesem zeitpunkt die ''JNA'' als serbischen feind. was ja auch der wahrheit entsprach...natürlich ist es bitter, das unschuldige rekruten dabei ihr leben lassen mussten.die schuld an deren tod trägt jedoch ausschliesslich general kukanjac!hätte man sich an den plan von den muslimen gehalten, welcher vorsah das nur der obere führungsstab die kaserne verlässt, wäre alles anders ausgegangen.nämlich friedlich. die rekruten wären möglicherweise kriegsgefangene unter aufsicht der uno gewesen...
    wobei man einfach dann sagen muss, wären sie nicht getötet worden, hätten sie im nachhinein auf sarajevo geschossen...

  10. #10

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    Zitat Zitat von Ludjak Beitrag anzeigen
    Was ist arm ?
    Der immer stetige Versuch seitens Serbiens daraus einen Hype zu machen oder die andauernden Propagandalügen seitens der "Volks"armee Jugoslawiens ?

    Arm ist vielmehr das dadurch resultierende Totschweigen welche Rolle die JNA damals übernommen hat und die Hinrichtungen etlicher Zivilisten.
    Über die spätere Rolle der JNA bzw SNA im Krieg sind alle bestens informiert.

    Ganz im Gegensatz zu den zwielichtigen Aktionen die seitens der ARBiH begangen wurden. Und das ist genau der Punkt, warum dieser Fall so interessant ist.

    Aber ja, stürzen wir uns auf das Schwarz/Weiß Bild und ignorieren solch "unbedeutende Präzedenzfälle"

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