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Sölder im Kroatischen Unabhängigkeitskrieg?

Erstellt von Ratnik4ever, 09.07.2009, 17:44 Uhr · 155 Antworten · 5.328 Aufrufe

  1. #31
    Posavac
    sonja kannst du nicht alles in einem beitrag zusammenfassen?

  2. #32
    Emir
    Zitat Zitat von Bruno_HR Beitrag anzeigen
    sonja kannst du nicht alles in einem beitrag zusammenfassen?
    Die weis doch net mal wie sowas geht

  3. #33
    Posavac

  4. #34

    Registriert seit
    18.03.2008
    Beiträge
    20.935

  5. #35
    Avatar von sonja1612c

    Registriert seit
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    1.639
    Paramilitärs im Krieg

    Während in den internationalen Medien zur Untermalung der These vom »Ausbruch ethnischen Hasses« bei der Berichterstattung über das Kriegsgeschehen oft das Bild von »Nachbarn« gezeichnet wurde, die brandschatzend und mordend »übereinander herfielen«, zeigt eine genauere Untersuchung etwas ganz anderes.9 Der Balkanexperte Norbert Mappes-Niediek stellt z. B. fest, dass in Augenzeugenberichten aus der Anfangszeit des Bosnienkrieges kein einziger »Nachbarschaftstäter« auftaucht. Viel öfter lassen sich Hinweise darauf finden, dass sich in dieser Zeit Nachbarn unterschiedlicher Ethnizität gemeinsam vor gewaltsamen Überfällen geschützt haben.10 Die Gewalt wurde meist von außen in die Dörfer und Städte mit einer gemischten Bevölkerungsstruktur hinein getragen, nicht alleine, aber maßgeblich, durch die paramilitärischen Gruppen. Nach Angaben einer UN-Expertenkommission operierten 1994 auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawiens 83 paramilitärische Gruppen mit einer Gesamtstärke von 36.000 bis 66.000 Kämpfern.11
    An dieser Stelle ist nicht der Platz, um auf eine chronologische Schilderung und Differenzierungen einzugehen, die eine Darstellung des komplexen Kriegsverlaufs erfordern würde. Aber es bleibt festzuhalten: Der Krieg mutete über weite Strecken an wie die terroristische Diktatur einer bewaffneten Minderheit über eine unterworfene Bevölkerung, die zur Positionierung entlang »ethnischer Linien« gezwungen wurde. Das verbreitete Muster der »ethnischen Säuberungen« verlief dabei in drei Phasen. Zunächst wurde eine Ortschaft – oft unter dem Schutz regulärer Armeeeinheiten – von Paramilitärs umstellt und die Bevölkerung einer oder mehrerer ethnischer Gruppen zum Verlassen aufgefordert. Anschließend wurde der Ort militärisch eingenommen und eventueller Widerstand gebrochen. Dabei kam es zu systematischem Terror gegenüber den »feindlichen« ethnischen Gruppen. In einer dritten Phase wurden die Häuser der Vertriebenen geplündert.12 Der Terror richtete sich aber nicht nur gegen die anderen Ethnien, er richtete sich vor allem auch gegen die Mitglieder der eigenen Bevölkerungsgruppe, die sich schützend vor die Verfolgten der anderen Gruppe stellten und die als »Verräter« gebrandmarkt wurden.
    Die heute scheinbar »unüberbrückbaren« ethnischen Grenzen in Städten wie im kroatischen Vukovar, wo es auch über zehn Jahre nach dem Krieg noch immer keine gemischten Schulklassen gibt, oder Kosovska Mitrovica, wo Serben und Albaner komplett segregiert leben, sind nicht die Ursache für die bewaffneten Konflikte, sondern deren Folge.
    MPRI und die Operation »Oluja« in Kroatien

    Während in der Diskussion über die »Neuen Kriege« das Phänomen der »privatisierten Gewalt« oft als eine Folge des »Staatszerfalls« in den Kriegs- und Krisengebieten des Globus beschrieben wird, zeigt das Beispiel des Jugoslawienkrieges, dass sich auch die westliche Intervention des Mittels privater Militärunternehmen bediente. Das im jugoslawischen Fall folgenschwerste Beispiel dafür ist die Mission der US-amerikanischen Firma »Military Professional Resources Inc.« (MPRI) bei der Militärberatung in Kroatien. Nach zahlreichen Aussagen – nicht zuletzt von hochrangigen kroatischen Politikern – war der MPRI Einsatz entscheidend für den schnellen Erfolg der Militäroffensive Operation »Oluja« (Sturm), bei der im August 1995 die kroatische Armee innerhalb weniger Tag die bis dahin serbisch kontrollierte Krajina-Region an der kroatisch-bosnischen Grenze eroberte. Charles Boyd, die ehemalige Nummer zwei des Pentagon in Europa, kommentierte, bei MPRI handele es sich um „Söldner, die einen guten Job für die Kroaten erledigten.“13
    Die Operation »Sturm« muss als schweres Kriegsverbrechen gewertet werden. Wie eine Anklageschrift des Den Haager Jugoslawientribunals erklärt, wurde während der Offensive eine Kampagne der »ethnischen Säuberung« durchgeführt, um die serbische Bevölkerung der Krajina „durch Gewalt, Angst oder Bedrohung durch Gewalt, Verfolgung, erzwungene Umsiedlung, Transfer und Deportation“ dauerhaft zu vertreiben.14 Nach Schätzungen wurden während und nach der Operation »Oluja« etwa 200.000 serbische Zivilistinnen und Zivilisten vertrieben und mehrere Hundert ermordet.15 Die Operation »Oluja« veränderte das Kräfteverhältnis zugunsten der kroatischen und muslimischen Seite auch im Bosnienkrieg und markiert damit einen entscheidenden Wendepunkt des ganzen Jugoslawienkrieges.
    Ein genauerer Blick auf die Rolle von MPRI in Kroatien zeigt den entscheidenden Vorteil der privaten Militärunternehmen für die westliche Interventionspolitik: Für Erfolg, Misserfolg oder die Konsequenzen des Einsatzes von privaten Militärunternehmen ist letztlich niemand verantwortlich außer der Firma selbst. Zwar wird MPRI nach eigenen Aussagen nur in Übereinstimmung mit dem »Sicherheitsbedürfnis« der USA aktiv, es handelt sich aber um eine private Firma, die auf eigene Kosten und Verantwortung handelt. Dass die Verknüpfungen zwischen dem Pentagon und MPRI tatsächlich sehr eng sind, zeigt schon ein oberflächlicher Blick auf das MPRI-Personal. Bei der 1988 gegründeten Firma sind so gut wie ausschließlich ehemalige Angehörige der US-Armee angestellt. MPRI Präsident ist General Carl E. Vuono, Generalstabschef der US-Armee von 1987 bis 1992. »Executive Vize President« ist General Crosbie Saint, Kommandeur der US-Armee in Europa von 1988 bis 1992.16
    Wie es zum Einsatz der MPRI in Kroatien kam, ist bis heute Gegenstand vieler Spekulationen, die angesichts der restriktiven Informationspolitik der Firma, des Pentagons und der kroatischen Regierung wahrscheinlich auch noch lange anhalten werden. Als sicher kann allerdings gelten, dass sich die Administration des damaligen US-Präsidenten Bill Clinton im Vorlauf der hart umkämpften Präsidentschaftswahlen von 1996 und unter dem Druck des republikanischen Herausforderers, Bob Dole, der ein stärkeres Engagement auf dem Balkan forderte, bereits 1994 zu einer intensiveren Unterstützung der bosnischen Muslime und der Kroaten im Kampf gegen die Serben entschloss. Die offene militärische Hilfe für eine Seite war aber nicht nur in der westlichen Öffentlichkeit umstritten, sondern auch durch ein UN-Waffenembargo gegen alle kriegführenden Seiten verboten.
    Der Journalist und Pulitzer-Preisträger David Halberstam berichtet mit Bezug auf Insiderquellen, wie in dieser politischen Situation der kroatische Verteidigungsminister Gojko Šušak, ein Mann mit besten Verbindungen zur kroatischen Diaspora in den USA, im Frühjahr 1994 in Washington bei MPRI vorstellig wurde. Nach Halberstams Recherchen erklärte Šušak im MPRI-Hauptquartier den Ex-Generälen Vuono und Saint sein Ansinnen: Erstens sollten MPRI-Militärberater die kroatische Armee nach dem Vorbild von NATO-Armeen strukturieren, um den Weg Kroatiens in die westliche Militärallianz zu öffnen. Zweitens sollte eine professionelle Armee unter ziviler Kontrolle geschaffen werden und drittens sei es darum gegangen, die Serben aus Kroatien zu vertreiben. Wörtlich: „Ich will die Serben aus meinem Land rausschmeißen (drive out).“

    Link: http://www.wissenschaft-und-frieden....artikelID=0416

  6. #36
    Avatar von sonja1612c

    Registriert seit
    02.12.2008
    Beiträge
    1.639
    Zitat Zitat von Emir88 Beitrag anzeigen
    Die weis doch net mal wie sowas geht
    Aber klar weiß ich das nicht.........ich brauche Hilfe von DIR.....[smilie=heart fill :[smilie=heart fill :[smilie=heart fill :[smilie=heart fill :[smilie=heart fill :

  7. #37

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    28.01.2009
    Beiträge
    1.318
    Zitat Zitat von Vergilio Maro Beitrag anzeigen
    Die Albaner die von der JNA zu Kroatien gehalten haben haben euch Serben aber ziemlich in den Arsch getreten. Kroatien ist unabhängig. Außerdem hat ein Albaner die Operation Oluja geleitet

    In dem Sinne: Mission Complete
    Oluja ist ein NATO kroatische genozid und ,menschen vertreibung,mehr nicht!!


    die albaner haben sich selber gegen serben nicht helfen können,
    geholfen habt ihr nix aber garnicht,aber die krotan haben sie nur ausgenutzt wie die bosniaken auch,und dan haben sie alle ein arsch trit bekommen.

    heute seid ihr alle helden,aber damals wo es eng war da habt ihr alle um hilfe gerufen NATO NATO bitte helfen!
    seid nur alle der NATO dankbar wenn sie nicht gewesen weren,
    hätte euch alle zusammen serbien überrollt wie nix,also die fresse halten
    und der NATO weiter in den arsch kriechen!!!

  8. #38

    Registriert seit
    31.01.2009
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    6.317
    Ich kann diesen Serben Hass hier im Forum nicht verstehen(Zwischen den Zeilen lesen),
    wann werden einige hier einsehen,
    dass der Krieg zuende ist?

  9. #39
    Avatar von sonja1612c

    Registriert seit
    02.12.2008
    Beiträge
    1.639
    Zitat Zitat von Greko Beitrag anzeigen
    Ich kann diesen Serben Hass hier im Forum nicht verstehen(Zwischen den Zeilen lesen),
    wann werden einige hier einsehen,
    dass der Krieg zuende ist?
    Weißt du warum SIE die Serben hassen???
    Weil sie sich nie unterkriegen haben lassen genauso wie die Griechen!Wir haben uns nicht muslimanisieren lassen und sind den Türken nicht in den Arsch gekrochen genausowenig wie der Österreich-Ungarischen Monarchie und genausowenig wie der deutschen Wehrmacht oder der NATO!!!

    UND DAS HABEN DIE ANDEREN ZWEI ETHNIEN GETAN!!!!

  10. #40
    Posavac
    So wie einige hier schreiben glaube ich sogar dass sie alle einen neuen Krieg wollen

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