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Solana: Kosovo-Lösung auf Zeit nach Serbien-Wahl verschieben

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 31.10.2006, 15:47 Uhr · 7 Antworten · 504 Aufrufe

  1. #1
    jugo-jebe-dugo

    Solana: Kosovo-Lösung auf Zeit nach Serbien-Wahl verschieben



    Wenn Urnengang noch heuer stattfindet - EU-Verhandler Lehne: Ahtisaaris Vorschlag noch nicht fertig

    Madrid/Pristina - Die EU hat sich für eine Verschiebung der Kosovo-Statuslösung auf die Zeit nach den serbischen Parlamentswahlen ausgesprochen. Sollten die Wahlen noch heuer stattfinden, sollte die UNO mit der Entscheidung über den künftigen Status der südserbischen Provinz "noch warten", sagte EU-Außenbeauftragter Javier Solana am Dienstag in Pristina. Die serbischen Parteien sind sich jedoch uneins, wann gewählt werden soll. Die demokratischen Parteien sind für eine Wahl im Dezember, Nationalisten und Sozialisten wollen erst Anfang nächsten Jahres wählen.

    UNO-Chefverhandler Martti Ahtisaari hielt bisher am Ziel fest, die Statusfrage noch heuer zu lösen. Er hat seinen Lösungsvorschlag Medienberichten zufolge bereits UNO-Generalsekretär Kofi Annan und den sechs Staaten der Kosovo-Kontaktgruppe zugestellt, die beiden Konfliktparteien sollen das mehr als 50 Seiten starke Papier spätestens bis Ende November bekommen. Die Kosovo-Albaner fordern die Unabhängigkeit der seit 1999 unter UNO-Verwaltung stehenden Provinz, was Belgrad massiv ablehnt. Erst am Wochenende haben die serbischen Bürger durch ihre überwältigende Zustimmung zur neuen Verfassung, in der der Kosovo als untrennbarer Teil Serbiens bezeichnet wird, den Anspruch Belgrads auf das Gebiet bekräftigt.

    EU-Verhandler Stefan Lehne sagte indes, dass Ahtisaaris Lösungsvorschlag noch gar nicht fertig sei. Der finnische Ex-Präsident arbeite immer noch unter Einbindung aller Seiten an dem Papier, sagte der österreichische Diplomat am Dienstag in der Kosovo-Hauptstadt Pristina (Prishtine). Er betonte, dass der jetzige Zustand unhaltbar sei und daher schnell eine Statuslösung gefunden werden müsse. (APA/Reuters/Tanjug)

    http://derstandard.at/?url=/?id=2643080


    Wann es Neuwahlen gibt hat doch allein Kostunica zu entscheiden der an der Macht ist und die werden wohl im Dezember stattfinden.Ich denke mal stark das die UN wegen unseren Wahlen den Status auf Februar verschieben wird.

  2. #2

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    769
    schwachsinn blödsinn

  3. #3

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    7.678
    Hoffentlich gewinnen die Radikalen, dann weiss Europa auch, dass Kosovo nie mehr bei Serbien bleiben soll.

  4. #4
    jugo-jebe-dugo
    Zitat Zitat von Taulant
    Hoffentlich gewinnen die Radikalen, dann weiss Europa auch, dass Kosovo nie mehr bei Serbien bleiben soll.

    Wir nicht pasieren,sie können nie 50% +1 der Stimmen kriegen.

  5. #5

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    7.678
    Zitat Zitat von Sumadinac
    Zitat Zitat von Taulant
    Hoffentlich gewinnen die Radikalen, dann weiss Europa auch, dass Kosovo nie mehr bei Serbien bleiben soll.

    Wir nicht pasieren,sie können nie 50% +1 der Stimmen kriegen.
    Es gibt Koalitionen

  6. #6

    Registriert seit
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    3.755
    Zitat Zitat von Taulant
    Hoffentlich gewinnen die Radikalen, dann weiss Europa auch, dass Kosovo nie mehr bei Serbien bleiben soll.
    um das gehts auch...


    damit die radikalen nicht gewinnen, nach der statusklärung würden die radikalen gewinnen und dasswill niemand.

  7. #7
    jugo-jebe-dugo
    Zitat Zitat von Taulant
    Zitat Zitat von Sumadinac
    Zitat Zitat von Taulant
    Hoffentlich gewinnen die Radikalen, dann weiss Europa auch, dass Kosovo nie mehr bei Serbien bleiben soll.

    Wir nicht pasieren,sie können nie 50% +1 der Stimmen kriegen.
    Es gibt Koalitionen

    Auch mit der Koalition können sie keine Mehrheit bilden weil nur Milosevics SPS mit Nikolic eine Koalition bilden würde und dafür haben sie Trotzdem zu wenig stimmen.

    Zusammen haben sie +- 40%,immernoch 10% zu wenig.

    Der Rest sind alles demokratische Parteien,Koalition ausgeschlossen.

  8. #8
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
    27.09.2006
    Beiträge
    11.089

    Re: Solana: Kosovo-Lösung auf Zeit nach Serbien-Wahl verschi

    Zitat Zitat von Sumadinac


    Wenn Urnengang noch heuer stattfindet - EU-Verhandler Lehne: Ahtisaaris Vorschlag noch nicht fertig

    Madrid/Pristina - Die EU hat sich für eine Verschiebung der Kosovo-Statuslösung auf die Zeit nach den serbischen Parlamentswahlen ausgesprochen. Sollten die Wahlen noch heuer stattfinden, sollte die UNO mit der Entscheidung über den künftigen Status der südserbischen Provinz "noch warten", sagte EU-Außenbeauftragter Javier Solana am Dienstag in Pristina. Die serbischen Parteien sind sich jedoch uneins, wann gewählt werden soll. Die demokratischen Parteien sind für eine Wahl im Dezember, Nationalisten und Sozialisten wollen erst Anfang nächsten Jahres wählen.

    UNO-Chefverhandler Martti Ahtisaari hielt bisher am Ziel fest, die Statusfrage noch heuer zu lösen. Er hat seinen Lösungsvorschlag Medienberichten zufolge bereits UNO-Generalsekretär Kofi Annan und den sechs Staaten der Kosovo-Kontaktgruppe zugestellt, die beiden Konfliktparteien sollen das mehr als 50 Seiten starke Papier spätestens bis Ende November bekommen. Die Kosovo-Albaner fordern die Unabhängigkeit der seit 1999 unter UNO-Verwaltung stehenden Provinz, was Belgrad massiv ablehnt. Erst am Wochenende haben die serbischen Bürger durch ihre überwältigende Zustimmung zur neuen Verfassung, in der der Kosovo als untrennbarer Teil Serbiens bezeichnet wird, den Anspruch Belgrads auf das Gebiet bekräftigt.

    EU-Verhandler Stefan Lehne sagte indes, dass Ahtisaaris Lösungsvorschlag noch gar nicht fertig sei. Der finnische Ex-Präsident arbeite immer noch unter Einbindung aller Seiten an dem Papier, sagte der österreichische Diplomat am Dienstag in der Kosovo-Hauptstadt Pristina (Prishtine). Er betonte, dass der jetzige Zustand unhaltbar sei und daher schnell eine Statuslösung gefunden werden müsse. (APA/Reuters/Tanjug)

    http://derstandard.at/?url=/?id=2643080


    Wann es Neuwahlen gibt hat doch allein Kostunica zu entscheiden der an der Macht ist und die werden wohl im Dezember stattfinden.Ich denke mal stark das die UN wegen unseren Wahlen den Status auf Februar verschieben wird.
    so wie die serbischeN politiker betreffend kosovA reagieren würde mich nicht wundern das diese ihre wahlen im nächsten jahr womöglich an ihrem ortodoxen-neujahr oder ostern abzuhalten denken.

    doch das ist meiner meinung nach nichts als politisches geplänkel aller-seiten die wollen sich in einem guten licht sowohl in SERBIEN wie im übrigen europa präsentieren bezw. sagen können alles unternommen zuhaben vorallem von der serbischen seite-her.

    weil glaubt mir das ist gegessen der status.
    auch wenn kein UNO-SITZ momentan für KOSOVA vorgesehen ist damit kann man leben.wichtig sind die anerkennung durch einzelne staaten und die zusammenarbeit mit anderen.

    ps: heute im TAGESANZEIGER IN DER SCHWEIZ WAR VON ER ZORNIGE JUNGE AUS BELGRAD ZULESEN

    hier kurze passagen und ein kleine zusammenfassung des portrait von CEDOMIR JOVANOVIC:

    Dieser junger mann 35 jährig ist die lieblingsscheibe der nationalisten und ex- paramilitärs
    und wird als verräter und nestbeschmutzer beschimpft.auch haben "unbekannte" sein büro verwüstet.
    dieser stand dem zoran djindjic nahe und war lange zeit die rechte hand von ihm.
    dieser war es auch der milos überreden konnte sich zuergeben und im gefängis platz zunehmen.
    er kritisiert dei verfassung gegen die er auch ist und vertritt dei meinung das diese durchgeboxt wurde und im parlament hätten nur die fraktionschefs sich dazu äussern dürfen.
    weiter meint ceda wie er auch genannt wird sei die behauptung der regierung realitätsfremd wenn diese kosova mit dem referendum als bestandteil serbiens verankern will.
    weil defacto sei kosova seit dem einmarsch durch die nato im jahre 99 unabhängig von serbien.nicht nur milos sei schuld am verlust kosovas sondern die mehrheit der serbien die ihn an der urne gewählt hätten.und jetzt müsse man dafür die rechnung bezahlen : die unabhängigkeit von kosovA.
    Für ceda sieht die lösung des kosovA folgendermassen aus: TERRITORIUM FÜR GLEICHBERECHTIGUNG.
    Das heisst : wir müssen den kosovA -albaner die chance geben eine moderne gesellschaft aufzubauen und die serbische minderheit respektvoll zu behandeln.

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