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Sonntag Präsidentschafstwahlen in Slowenien

Erstellt von Südslawe, 19.10.2007, 22:40 Uhr · 90 Antworten · 2.604 Aufrufe

  1. #71
    Popeye
    Zitat Zitat von denki Beitrag anzeigen
    meine fresse du bist lustig wie nen brot eyyy alter... so ne kagge ne..

    wenn du spamen willst geh nach ankara
    warum angara?
    checksch ned

  2. #72
    Avatar von Südslawe

    Registriert seit
    19.02.2007
    Beiträge
    21.089
    Nun läuft die Endwahl, Jelincic und Gaspari sind draussen.

    Der neue slowenische Präsident wird nun Danilo Türk oder Lojze Peterle....dann werde ich wohl für Peterle stimmen.

  3. #73
    Avatar von Südslawe

    Registriert seit
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    Beiträge
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    Slowenien: Pyrrhussieg für Peterle
    Der Favorit wurde zum Außenseiter der Präsidentenwahl
    Von WZ Online / Slavko Fras (Apa)


    Laibach. Für den slowenischen Regierungschef Janez Jansa war die Sache sonnenklar. Neuer Präsident wird jemand werden, der bei der Staatsgründung dabei war und Slowenien liebt, sagte Jansa am Sonntag bei der Stimmabgabe. Jedem war klar, wen Jansa meinte: Lojze Peterle, den christdemokratischen ersten Regierungschef des im Jahr 1991 entstandenen Sloweniens. Dann kam der Abend und mindestens eine Stunde nach Wahlschluss war noch nicht einmal sicher, ob es Peterle überhaupt in die Stichwahl am 11. November schaffen kann. Es reichte doch, aber nur wenige glauben, dass er im zweiten Wahlgang eine reelle Chance hat.
    Peterle kam nach Auszählung von 99 Prozent der Stimmen auf 28,5 Prozent, während sich die linken Bewerber Danilo Türk (24,6 Prozent) und Mitja Gaspari (24,2 Prozent) einen erbitterten Kampf um den Einzug in die Stichwahl lieferten. Mit fast 20 Prozent schnitt der Nationalist Zmago Jelincic, der seine Wähler hauptsächlich im linken Lager rekrutiert, überraschend stark ab.

    Der Wahlausgang ist eine echte Sensation. Monatelang war außer Frage gestanden, dass der Kandidat der vereinten Rechten seine beiden Mitte-Links-Konkurrenten mit überzeugender Stimmenmehrheit besiegen wird und dass dem Mundharmonika spielenden Bienenzüchter, der als Europaabgeordneter auch in Brüssel beliebt zu sein scheint, die Tür in das Präsidentschaftspalais offen steht. Es kam anders.

    Es steht außer Zweifel, dass Peterle ein Opfer der Unzufriedenheit mit der vor drei Jahren gewählten Mitte-Rechts-Regierung ist. Wer Peterle am Sonntag nicht wählte, der wollte eigentlich Jansa mitteilen, dass er ihn bei der Parlamentswahl 2008 nicht wählen wird, lautete einer der Kommentare der Wahlergebnisse. Tatsächlich scheint der Wahlgang eine Generalprobe für die Parlamentswahlen im kommenden Herbst zu sein. Peterles "Sieg" war eigentlich eine Niederlage für die jetzige Politik.

    Trotz der sensationellen Ergebnisse war die erste Wahlrunde wohl nur die Ouvertüre zur eigentlichen politischen Abrechnung am 11. November. Da man sich schwer vorstellen kann, dass die Wähler des Liberaldemokraten Gaspari und des Sozialdemokraten Türk in drei Wochen für Peterle stimmen werden, darf man eine Niederlage des Christdemokraten erwarten. Das könnte für Slowenien auch eine neue politische Ära einläuten.

    Die politische Atmosphäre in Slowenien wird sich jetzt wohl schlagartig ändern. Im zweiten Wahlgang der Präsidentschaftswahlen werden einander der linke und der rechte Block der slowenischen politischen Szene gegenüberstehen und der Ton wird um einiges rauer werden. Während die Kandidaten bisher - mit Ausnahme des Nationalisten Zmago Jelincic, der mit seinem Fremdenhass und seinen sonstigen bizarren Ansichten immerhin 20 Prozent der Stimmen erreichte - streng darauf achteten, nur nichts Extremes zu sagen, muss man sich in den kommenden drei Wochen auf Deftigeres einstellen.

    Da die Ereignisse während des Zweiten Weltkriegs und der Nachkriegszeit mit den Abrechnungen zwischen "Roten" und "Schwarzen" noch immer als "aktuell" betrachtet werden und die Vergangenheitsbewältigung noch keineswegs beendet ist, werden die traditionellen ideologischen Gegensätze vermutlich wieder drastisch zum Vorschein kommen. Die größten Schwierigkeiten wird dabei vermutlich Lojze Peterle haben, denn bisher vermied er alle Äußerungen zum "Bürgerkrieg" zwischen den Partisanen und Domobranzen während des Zweiten Weltkriegs.

    Falls er es sich nun anders überlegen und das bisher "Versäumte" nachzuholen versuchen sollte, kann viel von dem zerstört werden, was in Slowenien an politischer Vernunft erreicht wurde. Und es ist äußerst fraglich, ob ihn eine solche Ideologisierung auch nur einen Schritt näher an die ersehnte Präsidentschaft brächte.

    http://www.wienerzeitung.at/DesktopD...wzo&cob=308529

  4. #74
    Lopov
    ach der Turk soll es werden. nur um dir eins auszuwischen

    wenn der präsident wird, kommen sicher viele türken nach slowenien

  5. #75
    Avatar von Südslawe

    Registriert seit
    19.02.2007
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    Zitat Zitat von Solus Lupus Beitrag anzeigen
    ach der Turk soll es werden. nur um dir eins auszuwischen

    wenn der präsident wird, kommen sicher viele türken nach slowenien
    Das ist es was ich befürchte.
    Nun werde ich für Peterle stimmen, obwohl sich beide Namen behindert anhören....

  6. #76
    Avatar von Koma

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    haha turk der präsident von slowenien, das wäre köstlich

  7. #77
    Avatar von Südslawe

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    Zitat Zitat von Koma Beitrag anzeigen
    haha turk der präsident von slowenien, das wäre köstlich
    Man man, das wäre das schlimmste was eintreten kann.

    Beide Namen sind krank....ich kann nur hoffen dass Turk es nicht wird.

  8. #78
    Avatar von Koma

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    peterle is wenigstens slowenisch, schätz ich mal, aber turk...

  9. #79
    Avatar von Südslawe

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    Zitat Zitat von Koma Beitrag anzeigen
    peterle is wenigstens slowenisch, schätz ich mal, aber turk...
    Das ist ein Alt-Österreicher.

    Jelincic als Präsident wäre ein Traum für mich gewesen, dann hätten wir weiter unsere Rechte Szene ausbauen können.

  10. #80
    Lopov
    Zitat Zitat von Slovenec Beitrag anzeigen
    Das ist ein Alt-Österreicher.

    Jelincic als Präsident wäre ein Traum für mich gewesen, dann hätten wir weiter unsere Rechte Szene ausbauen können.
    tja jetzt wirds nix mit dem rechten abschaum schade

    wann wird TURK angelobt?

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