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Soziale Unruhen in Bosnien

Erstellt von DerBossHier, 06.02.2014, 14:16 Uhr · 1.917 Antworten · 79.186 Aufrufe

  1. #321
    Jezersko
    Ein Interview mit Valentin Inzko, dem hohen Repräsentanten der Vereinten Nationen, gestern um 22:10 Uhr live im ORF.

    ZIB 2 vom 07.02.2014 um 22.10 Uhr / ORF TVthek

    Worte aus berufenem Mund! Neutral und ohne nationalistischem Schaum um den Mund...!

    Nehmt Euch 10 Minuten Zeit und seht Euch das an.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Partybreaker Beitrag anzeigen
    Na es gibt Hooligans unter denen..
    Die gibts auch in Zürich.

  2. #322
    Avatar von NovaKula

    Registriert seit
    24.10.2013
    Beiträge
    9.097
    Die gibts überall

  3. #323
    Avatar von papodidi

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    30.12.2011
    Beiträge
    13.504
    Kommentar Proteste in Bosnien

    Gemeinsam gegen Nationalismus

    Es könnte heikel werden für die Machthaber: Denn vor allem junge Leute solidarisieren sich über ethnische Grenzen hinweg.




    Noch muss man natürlich vorsichtig mit der Beurteilung der Ereignisse in Bosnien und Herzgowina sein. Die Baby-Revolution (Babylution) vom letzten Sommer hat nur wenige Tage angehalten. Doch vieles deutet jetzt darauf hin, dass es sich bei den Demonstrationen und militanten Auseinandersetzungen, die in der Industriestadt Tuzla begonnen haben, nicht mehr um eine Eintagsfliege handelt. Zu viel hat sich bei vielen Menschen angestaut, zu viel an Frustration über die soziale und politische Lage.

    Gefährlich für die herrschenden politischen Parteien ist die Verbindung der verzweifelten Arbeiter, die angesichts der hohen Arbeitslosigkeit nichts mehr zu verlieren haben, mit den depravierten Mittelschichten, die selbst an der Armutsgrenze leben. Das Bündnis der Arbeiter mit den Aktivisten der jungen und gut ausgebildeten facebook-Generation, die ebenfalls kaum eine Chance auf einen Beruf oder überhaupt nur einen Job haben, eröffnet eine politische Perspektive.

    Denn eines ist jetzt schon klar: diese Protestbewegung macht vor allem bei den jungen Leuten nicht vor den sogenannten ethnischen Grenzen halt. Die soziale Lage bietet den gleichen Zündstoff im serbischen Teilstaat wie in der bosniakisch-kroatischen Föderation. Dass am Freitag Solidaritätsdemonstrationen mit Tuzla, das in der Föderation liegt, in den serbisch kontrollierten Städten Prijedor und Banja Luka stattgefunden haben, ist ein gewichtiges Indiz dafür.

    Noch ist das alles nur ein Anfang. Doch für die gesamte Bevölkerung in Bosnien und Herzegowina ist seit Jahren klar, dass sich etwas gravierend ändern muß: das Nachbarland Kroatien ist in die EU aufgenommen worden, mit Serbien verhandelt Brüssel, Bosnien jedoch bleibt draußen und steht kurz vor dem Abgrund. Der von der internationalen Staatengemeinschaft geschaffene komplizierte Staatsaufbau begünstigt die Herrschaft von Parteien mit verantwortungslosen und korrupten Politikern, die von der Situation profitieren und kein Interesse an Reformen haben, die für eine EU-Perspektive notwendig sind.


    Es geht jetzt schon nach erst drei Tagen Protest um mehr als „nur“ die soziale Seite des Ganzen. Nichts fürchten die Nationalisten aller Seiten mehr, als wenn sich Menschen aus allen Volksgruppen solidarisieren. Die ethnische Trennung garantiert ihnen bislang ihre Machtstellung. Die Demonstrationen stellen zudem eine schallende Ohrfeige für die internationalen Institutionen in Bosnien dar, die nur ein Interesse an der Ruhe im Land haben, nicht jedoch an dessen Entwicklung. Für die Demonstranten geht es um nichts weniger als um die Zukunft ihres Landes. Und deshalb hat die Protestbewegung Sprengkraft.

    Kommentar Proteste in Bosnien: Gemeinsam gegen Nationalismus - taz.de









  4. #324

    Registriert seit
    30.01.2014
    Beiträge
    2.383
    Zitat Zitat von Momo Beitrag anzeigen
    Es ist in BIH immer ganz einfach. In der RS wird halt gesagt "Die wollen die RS kaputt machen" oder "wenn ihr eure fresse hält dann könnten wir ein eigenes Land werden" und schon sind die ruhig.
    Ich kann gar nicht glauben, dass das einige so schlucken. Beste Beispiel Mostar. Müsels und U's brennen das Gebäude der SDA und HDZ ab.

    Die Leute haben keine Lust mehr und ich hoffe, die fangen erst noch richtig an.

    Ahja, geht mal auf Avaz.ba Radoncic lässt nur Mist schreiben.
    Die Kroaten haben nichts gemacht in Mostar, wie kommst du darauf?

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von papodidi Beitrag anzeigen
    Kommentar Proteste in Bosnien

    Gemeinsam gegen Nationalismus

    Es könnte heikel werden für die Machthaber: Denn vor allem junge Leute solidarisieren sich über ethnische Grenzen hinweg.




    Noch muss man natürlich vorsichtig mit der Beurteilung der Ereignisse in Bosnien und Herzgowina sein. Die Baby-Revolution (Babylution) vom letzten Sommer hat nur wenige Tage angehalten. Doch vieles deutet jetzt darauf hin, dass es sich bei den Demonstrationen und militanten Auseinandersetzungen, die in der Industriestadt Tuzla begonnen haben, nicht mehr um eine Eintagsfliege handelt. Zu viel hat sich bei vielen Menschen angestaut, zu viel an Frustration über die soziale und politische Lage.

    Gefährlich für die herrschenden politischen Parteien ist die Verbindung der verzweifelten Arbeiter, die angesichts der hohen Arbeitslosigkeit nichts mehr zu verlieren haben, mit den depravierten Mittelschichten, die selbst an der Armutsgrenze leben. Das Bündnis der Arbeiter mit den Aktivisten der jungen und gut ausgebildeten facebook-Generation, die ebenfalls kaum eine Chance auf einen Beruf oder überhaupt nur einen Job haben, eröffnet eine politische Perspektive.

    Denn eines ist jetzt schon klar: diese Protestbewegung macht vor allem bei den jungen Leuten nicht vor den sogenannten ethnischen Grenzen halt. Die soziale Lage bietet den gleichen Zündstoff im serbischen Teilstaat wie in der bosniakisch-kroatischen Föderation. Dass am Freitag Solidaritätsdemonstrationen mit Tuzla, das in der Föderation liegt, in den serbisch kontrollierten Städten Prijedor und Banja Luka stattgefunden haben, ist ein gewichtiges Indiz dafür.

    Noch ist das alles nur ein Anfang. Doch für die gesamte Bevölkerung in Bosnien und Herzegowina ist seit Jahren klar, dass sich etwas gravierend ändern muß: das Nachbarland Kroatien ist in die EU aufgenommen worden, mit Serbien verhandelt Brüssel, Bosnien jedoch bleibt draußen und steht kurz vor dem Abgrund. Der von der internationalen Staatengemeinschaft geschaffene komplizierte Staatsaufbau begünstigt die Herrschaft von Parteien mit verantwortungslosen und korrupten Politikern, die von der Situation profitieren und kein Interesse an Reformen haben, die für eine EU-Perspektive notwendig sind.


    Es geht jetzt schon nach erst drei Tagen Protest um mehr als „nur“ die soziale Seite des Ganzen. Nichts fürchten die Nationalisten aller Seiten mehr, als wenn sich Menschen aus allen Volksgruppen solidarisieren. Die ethnische Trennung garantiert ihnen bislang ihre Machtstellung. Die Demonstrationen stellen zudem eine schallende Ohrfeige für die internationalen Institutionen in Bosnien dar, die nur ein Interesse an der Ruhe im Land haben, nicht jedoch an dessen Entwicklung. Für die Demonstranten geht es um nichts weniger als um die Zukunft ihres Landes. Und deshalb hat die Protestbewegung Sprengkraft.

    Kommentar Proteste in Bosnien: Gemeinsam gegen Nationalismus - taz.de








    Das ist eine Rein Bosniakische angelegenheit und keine alle Ethnien, das weis man doch bis jetzt

  5. #325
    Jezersko
    Zitat Zitat von papodidi Beitrag anzeigen
    Kommentar Proteste in Bosnien

    ...

    Denn eines ist jetzt schon klar: diese Protestbewegung macht vor allem bei den jungen Leuten nicht vor den sogenannten ethnischen Grenzen halt. Die soziale Lage bietet den gleichen Zündstoff im serbischen Teilstaat wie in der bosniakisch-kroatischen Föderation.
    ...

    Es geht jetzt schon nach erst drei Tagen Protest um mehr als „nur“ die soziale Seite des Ganzen.
    Nichts fürchten die Nationalisten aller Seiten mehr, als wenn sich Menschen aus allen Volksgruppen solidarisieren. Die ethnische Trennung garantiert ihnen bislang ihre Machtstellung. Die Demonstrationen stellen zudem eine schallende Ohrfeige für die internationalen Institutionen in Bosnien dar, die nur ein Interesse an der Ruhe im Land haben, nicht jedoch an dessen Entwicklung...
    Bei den jungen Leuten liegt meine Hoffnung!

    "Nichts fürchten die Nationalisten aller Seiten mehr, als wenn sich Menschen aus allen Volksgruppen solidarisieren..."

    Dies allen BiH-Nationalisten ins Stammbuch geschrieben, die auch hier im Forum ihr Unwesen treiben!!!

  6. #326
    Avatar von NovaKula

    Registriert seit
    24.10.2013
    Beiträge
    9.097
    100% nicht..ausserdem gibt es von allen Seiten Abzockerpolitiker..

  7. #327
    Avatar von Dinarski-Vuk

    Registriert seit
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    12.379
    Zitat Zitat von Dzek Danijels Beitrag anzeigen
    ich hab nur angst das die Politiker es schaffen daraus wieder nen krieg zu machen....
    Dzek, u ovom slucaju u najgoroj varijanti i dalje ne postoje elementi za gradjanski rat i hvala bogu da je tako. Najvjerovatnije "kuhat" ce se jos dan dva (mozda i par nedjelja) a kada se obadvije straneradnici-politicari dovedu u pat stanje, sjest ce za sto i dogovorit ce se. Kod politicara past ce par ostavki (ali ne glavne ribe), a radnici ce se zadovoljiti sa par obecanja i usput njih par ce dobit debelu kovertu da se sve zavrsi na obostrano zadovoljstvo.

  8. #328
    Jezersko
    Zitat Zitat von Monte-B Beitrag anzeigen
    Die Kroaten haben nichts gemacht in Mostar, wie kommst du darauf?

    Das ist eine Rein Bosniakische angelegenheit und keine alle Ethnien, das weis man doch bis jetzt
    Genau das (oder solche wie dich), meinte ich.

  9. #329

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    2.383
    Zitat Zitat von Jezersko Beitrag anzeigen
    Genau das (oder solche wie dich), meinte ich.
    Ich verfolge deine post nichts daher, könntest du es mir erklären.
    Oder schreien seit neustem die Kroaten in Mostar ovo je Bosna wenn sie die HDZ Gebäude anzünden unter anderem?

  10. #330
    Avatar von NovaKula

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    Haben die Kroaten das SDA-Gebäude in Mostar angezündet?

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