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Srebrenica als Beispiel für Integration.

Erstellt von mannheimer, 12.12.2008, 21:26 Uhr · 165 Antworten · 5.519 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von sonja1612c

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    Zitat Zitat von Pashaga Beitrag anzeigen
    Ok ich sag es mal so, klar auf alle drei Seiten gab es schlimme Vorfälle, das kann man einfach nicht entschuldigen aber würde man die Taten auf eine Waage stellen würden die Verbrechen von den Serben um einiges mehr wiegen als die der Bosnier, Kroaten und Albaner zusammen, verstehst du was ich damit sagen will???
    SO.....SO......Ich hoffe du kannst zählen, oder????

    Die Operation „Sturm“ (kroat. Operacija Oluja) war eine militärische Großoffensive, bei der die Kroatische Armee und Polizeieinheiten innerhalb von 84 Stunden das 1991 entstandene De-facto-Regime Republika Srpska Krajina, das rund ein Drittel des heutigen Kroatiens ausmachte, eroberte.
    Durch den militärischen Sieg über die serbischen Truppen wurde der Kroatien-Krieg beendet.
    Die Offensive begann am 4. und endete am 7. August 1995. Die Kampfhandlungen erstreckten sich entlang einer Kriegsfrontlänge von 630 km und auf einer Gesamtfläche von 10.500 Quadratkilometern, die 18,4 Prozent der Gesamtfläche Kroatiens betraf.
    Bei diesem Einsatz kam es auch zu zahlreichen Kriegsverbrechen und „ethnischen Säuberungen“ durch kroatische Kräfte gegen Serben.

    Die Militäroperation Sturm führte durch die vollständige Rückeroberung der durch die selbsternannte Republik Serbische Krajina besetzen Gebiete Kroatiens (damals rd. 32% des Staatsgebietes von Kroatien) zu einem Ende des Krieges in Kroatien und ermöglichte die Wiederherstellung wichtiger Verkehrsverbindungen sowie die Rückkehr von über 170.000 Kroaten, die von der JNA im Jahr 1991 aus ihrer angestammten Heimat vertrieben worden waren bzw. aus Angst flohen. Andererseits wurden nun über 200.000 Serben vertrieben oder auch getötet. Die Oberbefehlshaber der RSK befahlen die Evakuierung der Gebiete. Gegen tausende Zivilisten, welche dem Befehl nicht nachkamen, wurden von der kroatischen Armee ethnische Säuberungen durchgeführt.

    Kriegsverbrechen [Bearbeiten]
    Während der Operationen Oluja und Maestral kam es zu Rache- und Vergeltungsaktionen, sowie völkerrechtswidrigen Übergriffen an der serbischen Zivilbevölkerung und den geschlagenen serbischen Truppenteilen. Das Tribunal in Den Haag spricht von Plünderungen, Brandschatzungen, Zerstörungen, unmenschlicher Behandlung, Demütigung und ethnischer Säuberung. Laut ICTY-Anklage soll General Ante Gotovina maßgeblich dafür verantwortlich sein.

    Dazu ist zu sagen, dass die Armee der Krajina-Serben kaum Unterstützung hatte, und von Bombardements und aufgrund schlechterer Ausrüstung einen großen Nachteil hatte. Reste der sogenannten Krajina-Armee, vor allem die motorisierten und gepanzerten Einheiten, flohen in die serbisch gehaltenen Gebiete in Bosnien und ließen große Mengen an militärischem Gerät, Ausrüstung und Munition zurück.

    In den folgenden Monaten kamen mindestens 2500 weitere serbische Zivilisten und Militärangehörige, darunter viele ältere Menschen, die nicht geflohen waren, ums Leben, 2100 Personen verschwanden spurlos.
    Laut dem Jahresbericht 1996 von amnesty international wurden die meisten außerhalb von Kampfhandlungen getöteten Serben Opfer von Brandschatzungen, Misshandlungen, Racheakten oder außergesetzlichen Hinrichtungen. Dies wurde von einem Untersuchungsteam der UNO festgestellt.

    DIESE "OLUJA" WIRD JEDES JAHR ALS NATIONALFEIERTAG IN KROATIEN GEFEIERT......NUR SO ALS "GEDANKENANSTOSS" AN ALLE!!!!

  2. #22
    Avatar von sonja1612c

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    02.12.2008
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    Zitat Zitat von Bloody-Shqiptar Beitrag anzeigen
    dann gib mal eine neutrale quelle die das belegt das die opferzahl nicht 8000 beträgt .

    Zweifel, Relativierung und Bestreiten des Massakers

    Lange Zeit wurde in vielen serbischen Medien das Massaker von Srebrenica geleugnet. Auch in westlichen Print- oder Onlinepublikationen wurde gelegentlich die Behauptung aufgestellt, die Ereignisse hätten nicht stattgefunden oder seien in den Medien grob falsch und verzerrt dargestellt worden.
    Im deutschsprachigen Raum relativiert in der Tageszeitung Junge Welt vor allem Jürgen Elsässer das Massaker, unter anderem durch Berufung auf serbische Kriegsopfer.[44] Die Klassifizierung des Geschehens als Völkermord nennt Elsässer eine „Lüge“[45] und einen „Mythos“.[46] Er behauptet, eine Reihe von muslimischen Toten seien im Sommer 1995 Opfer von Liquidationen geworden, die andere Muslime um Naser Orić verübt hätten.[47] Dem Haager Kriegsverbrechertribunal wirft Elsässer unter Bezugnahme auf dessen Urteil gegen Orić vor, es urteile einseitig zuungunsten serbischer Angeklagter.[48] George Pumphrey leugnet in der Zeitschrift konkret das Geschehen.[49] In der Wochenzeitung Junge Freiheit zweifelt Nikola Živković die Zahl der Todesopfer an.[50] Auch im englischsprachigen Raum werden die Geschehnisse gelegentlich sowohl von einigen Publizisten der Linken[51] als auch von Autoren aus dem konservativen Lager relativiert[52].
    Der Begriff Völkermord zur Bezeichnung des Geschehens wird abgelehnt, denn nur männliche Personen seien dem Massaker zum Opfer gefallen, keinesfalls alle bosniakischen Flüchtlinge. Im Gerichtsurteil gegen Radislav Krstić wird allerdings betont, dass die systematischen Morde an der männlichen Bevölkerung einen katastrophalen Einfluss auf die stark patriarchalisch strukturierten Familien der Bosniaken Srebrenicas hatten und damit diese ethnische Gruppe zerstörten.[53]
    Häufig wird die Gesamtzahl der ermordeten Bosniaken relativiert. Die Zweifler betonen, die hohen offiziellen Opferzahlen hätten den Zweck, die serbische Seite zu dämonisieren und von Verbrechen gegen Serben abzulenken, in der Region Srebrenica selbst oder zu anderen Gelegenheiten, wie etwa während der „Operation Sturm“. Statt von 7000 bis 8000 Opfern des Massakers von Srebrenica sei von einer deutlich niedrigeren Zahl auszugehen. Gestützt wird dies unter anderem mit der Behauptung, 1996 seien in Wählerverzeichnissen zu Wahlen in Bosnien-Herzegowina 3000 Vermisste und angeblich Tote wieder aufgetaucht.[54] Im Gerichtsverfahren gegen Radislav Krstić wies der norwegische Bevölkerungswissenschaftler Helge Brunborg nach, dass diese Behauptung, die im Jahr 1997 bereits von Radovan Karadžić gebraucht wurde[55], nicht den Tatsachen entspricht.[56] In einer Studie zur Zahl der Vermissten und Toten zeigte ein Team um Brunborg ferner, dass nicht 3000, sondern bestenfalls neun Überlebende in diesen Listen eingetragen waren. Es habe keine großangelegte Kampagne gegeben, Lebende als vermisst zu registrieren oder Identitäten von Toten und Vermissten bei Wahlen zu missbrauchen.[57]
    Einige der zweifelnden Autoren streiten vereinzelte Massaker nicht ab, betonen jedoch, dass diese nicht gezielt und systematisch vorgenommen worden seien. Die Taten seien allein „von marodierenden serbischen Einheiten zu verantworten. Viele der Soldaten kamen aus der Region um Srebrenica und wollten den Tod von Angehörigen rächen, die zuvor bei moslemischen Überfällen getötet worden waren.“[58] Die Beweise für die systematische Planung und Durchführung der Verbrechen sind jedoch in den Prozessen vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal aktenkundig.
    Zweifel an der etablierten Darstellung der Ereignisse werden auch vorgebracht, weil seit Juli 1995 Tausende von Leichen nicht gefunden bzw. exhumiert wurden. Von den Exhumierten wiederum sind bislang viele nicht identifiziert. Die forensischen Untersuchungen sind dadurch komplex und zeitraubend.[59]
    In vielen Fällen gehen Zweifel, Relativierung und Bestreiten des Massakers von Srebrenica mit Annahmen über eine groß angelegte politische und mediale Kampagne gegen Serben einher.

  3. #23
    Bloody
    Zitat Zitat von sonja1612c Beitrag anzeigen
    Zweifel, Relativierung und Bestreiten des Massakers

    Lange Zeit wurde in vielen serbischen Medien das Massaker von Srebrenica geleugnet. Auch in westlichen Print- oder Onlinepublikationen wurde gelegentlich die Behauptung aufgestellt, die Ereignisse hätten nicht stattgefunden oder seien in den Medien grob falsch und verzerrt dargestellt worden.
    Im deutschsprachigen Raum relativiert in der Tageszeitung Junge Welt vor allem Jürgen Elsässer das Massaker, unter anderem durch Berufung auf serbische Kriegsopfer.[44] Die Klassifizierung des Geschehens als Völkermord nennt Elsässer eine „Lüge“[45] und einen „Mythos“.[46] Er behauptet, eine Reihe von muslimischen Toten seien im Sommer 1995 Opfer von Liquidationen geworden, die andere Muslime um Naser Orić verübt hätten.[47] Dem Haager Kriegsverbrechertribunal wirft Elsässer unter Bezugnahme auf dessen Urteil gegen Orić vor, es urteile einseitig zuungunsten serbischer Angeklagter.[48] George Pumphrey leugnet in der Zeitschrift konkret das Geschehen.[49] In der Wochenzeitung Junge Freiheit zweifelt Nikola Živković die Zahl der Todesopfer an.[50] Auch im englischsprachigen Raum werden die Geschehnisse gelegentlich sowohl von einigen Publizisten der Linken[51] als auch von Autoren aus dem konservativen Lager relativiert[52].
    Der Begriff Völkermord zur Bezeichnung des Geschehens wird abgelehnt, denn nur männliche Personen seien dem Massaker zum Opfer gefallen, keinesfalls alle bosniakischen Flüchtlinge. Im Gerichtsurteil gegen Radislav Krstić wird allerdings betont, dass die systematischen Morde an der männlichen Bevölkerung einen katastrophalen Einfluss auf die stark patriarchalisch strukturierten Familien der Bosniaken Srebrenicas hatten und damit diese ethnische Gruppe zerstörten.[53]
    Häufig wird die Gesamtzahl der ermordeten Bosniaken relativiert. Die Zweifler betonen, die hohen offiziellen Opferzahlen hätten den Zweck, die serbische Seite zu dämonisieren und von Verbrechen gegen Serben abzulenken, in der Region Srebrenica selbst oder zu anderen Gelegenheiten, wie etwa während der „Operation Sturm“. Statt von 7000 bis 8000 Opfern des Massakers von Srebrenica sei von einer deutlich niedrigeren Zahl auszugehen. Gestützt wird dies unter anderem mit der Behauptung, 1996 seien in Wählerverzeichnissen zu Wahlen in Bosnien-Herzegowina 3000 Vermisste und angeblich Tote wieder aufgetaucht.[54] Im Gerichtsverfahren gegen Radislav Krstić wies der norwegische Bevölkerungswissenschaftler Helge Brunborg nach, dass diese Behauptung, die im Jahr 1997 bereits von Radovan Karadžić gebraucht wurde[55], nicht den Tatsachen entspricht.[56] In einer Studie zur Zahl der Vermissten und Toten zeigte ein Team um Brunborg ferner, dass nicht 3000, sondern bestenfalls neun Überlebende in diesen Listen eingetragen waren. Es habe keine großangelegte Kampagne gegeben, Lebende als vermisst zu registrieren oder Identitäten von Toten und Vermissten bei Wahlen zu missbrauchen.[57]
    Einige der zweifelnden Autoren streiten vereinzelte Massaker nicht ab, betonen jedoch, dass diese nicht gezielt und systematisch vorgenommen worden seien. Die Taten seien allein „von marodierenden serbischen Einheiten zu verantworten. Viele der Soldaten kamen aus der Region um Srebrenica und wollten den Tod von Angehörigen rächen, die zuvor bei moslemischen Überfällen getötet worden waren.“[58] Die Beweise für die systematische Planung und Durchführung der Verbrechen sind jedoch in den Prozessen vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal aktenkundig.
    Zweifel an der etablierten Darstellung der Ereignisse werden auch vorgebracht, weil seit Juli 1995 Tausende von Leichen nicht gefunden bzw. exhumiert wurden. Von den Exhumierten wiederum sind bislang viele nicht identifiziert. Die forensischen Untersuchungen sind dadurch komplex und zeitraubend.[59]
    In vielen Fällen gehen Zweifel, Relativierung und Bestreiten des Massakers von Srebrenica mit Annahmen über eine groß angelegte politische und mediale Kampagne gegen Serben einher.
    ich sehe da keine quelle ?

  4. #24
    Lance Uppercut
    Sonja hat wohl gerade das "copy & paste" gefunden...

    Und Leute hier geht es mal ausschließlich über den Bericht. Also haltet euch mit gegenseitigen Anschuldigungen zurück.

  5. #25

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    Zitat Zitat von Bloody-Shqiptar Beitrag anzeigen
    ich sehe da keine quelle ?
    Ist doch völlig erkennbar woher man das hat


    Massaker von Srebrenica ? Wikipedia

  6. #26
    Avatar von Pashaga

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    Zitat Zitat von sonja1612c Beitrag anzeigen
    Zweifel, Relativierung und Bestreiten des Massakers

    Lange Zeit wurde in vielen serbischen Medien das Massaker von Srebrenica geleugnet. Auch in westlichen Print- oder Onlinepublikationen wurde gelegentlich die Behauptung aufgestellt, die Ereignisse hätten nicht stattgefunden oder seien in den Medien grob falsch und verzerrt dargestellt worden.
    Im deutschsprachigen Raum relativiert in der Tageszeitung Junge Welt vor allem Jürgen Elsässer das Massaker, unter anderem durch Berufung auf serbische Kriegsopfer.[44] Die Klassifizierung des Geschehens als Völkermord nennt Elsässer eine „Lüge“[45] und einen „Mythos“.[46] Er behauptet, eine Reihe von muslimischen Toten seien im Sommer 1995 Opfer von Liquidationen geworden, die andere Muslime um Naser Orić verübt hätten.[47] Dem Haager Kriegsverbrechertribunal wirft Elsässer unter Bezugnahme auf dessen Urteil gegen Orić vor, es urteile einseitig zuungunsten serbischer Angeklagter.[48] George Pumphrey leugnet in der Zeitschrift konkret das Geschehen.[49] In der Wochenzeitung Junge Freiheit zweifelt Nikola Živković die Zahl der Todesopfer an.[50] Auch im englischsprachigen Raum werden die Geschehnisse gelegentlich sowohl von einigen Publizisten der Linken[51] als auch von Autoren aus dem konservativen Lager relativiert[52].
    Der Begriff Völkermord zur Bezeichnung des Geschehens wird abgelehnt, denn nur männliche Personen seien dem Massaker zum Opfer gefallen, keinesfalls alle bosniakischen Flüchtlinge. Im Gerichtsurteil gegen Radislav Krstić wird allerdings betont, dass die systematischen Morde an der männlichen Bevölkerung einen katastrophalen Einfluss auf die stark patriarchalisch strukturierten Familien der Bosniaken Srebrenicas hatten und damit diese ethnische Gruppe zerstörten.[53]
    Häufig wird die Gesamtzahl der ermordeten Bosniaken relativiert. Die Zweifler betonen, die hohen offiziellen Opferzahlen hätten den Zweck, die serbische Seite zu dämonisieren und von Verbrechen gegen Serben abzulenken, in der Region Srebrenica selbst oder zu anderen Gelegenheiten, wie etwa während der „Operation Sturm“. Statt von 7000 bis 8000 Opfern des Massakers von Srebrenica sei von einer deutlich niedrigeren Zahl auszugehen. Gestützt wird dies unter anderem mit der Behauptung, 1996 seien in Wählerverzeichnissen zu Wahlen in Bosnien-Herzegowina 3000 Vermisste und angeblich Tote wieder aufgetaucht.[54] Im Gerichtsverfahren gegen Radislav Krstić wies der norwegische Bevölkerungswissenschaftler Helge Brunborg nach, dass diese Behauptung, die im Jahr 1997 bereits von Radovan Karadžić gebraucht wurde[55], nicht den Tatsachen entspricht.[56] In einer Studie zur Zahl der Vermissten und Toten zeigte ein Team um Brunborg ferner, dass nicht 3000, sondern bestenfalls neun Überlebende in diesen Listen eingetragen waren. Es habe keine großangelegte Kampagne gegeben, Lebende als vermisst zu registrieren oder Identitäten von Toten und Vermissten bei Wahlen zu missbrauchen.[57]
    Einige der zweifelnden Autoren streiten vereinzelte Massaker nicht ab, betonen jedoch, dass diese nicht gezielt und systematisch vorgenommen worden seien. Die Taten seien allein „von marodierenden serbischen Einheiten zu verantworten. Viele der Soldaten kamen aus der Region um Srebrenica und wollten den Tod von Angehörigen rächen, die zuvor bei moslemischen Überfällen getötet worden waren.“[58] Die Beweise für die systematische Planung und Durchführung der Verbrechen sind jedoch in den Prozessen vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal aktenkundig.
    Zweifel an der etablierten Darstellung der Ereignisse werden auch vorgebracht, weil seit Juli 1995 Tausende von Leichen nicht gefunden bzw. exhumiert wurden. Von den Exhumierten wiederum sind bislang viele nicht identifiziert. Die forensischen Untersuchungen sind dadurch komplex und zeitraubend.[59]
    In vielen Fällen gehen Zweifel, Relativierung und Bestreiten des Massakers von Srebrenica mit Annahmen über eine groß angelegte politische und mediale Kampagne gegen Serben einher.

    Weisst du was ich ganz schlimm finde wenn ihr (nationalistisch geprägten Serben) über Zahlen redet da wurden 100 bosnier umgebracht aber hier wurden 10 Serben umgebracht....dabei vergisst ihr das leiden dieser Leute, was denen alles angetan wurde, die vielen Waisenkinder die es jetzt gibt...
    Und bitte bitte stellt euch nicht als das friedlichste Volk das keinen was angetan hat, sage nur Kroatien, Bosnien, Slowenien, Kosovo....

  7. #27
    Avatar von Reaktionär

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    @Sonja Junge Welt, Junge Freiheit sind das nicht NPD-Blätter???

    @Pashaga Buraze

    Srebrenica mi je pogotovo zao jeli tamo su Bosnjaci po Geografiji i Kulturi bili nama Sandzaklijama naj preci.

    Musika je isto slicna


  8. #28
    Avatar von CoolinBan

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    Zitat Zitat von sonja1612c Beitrag anzeigen
    Zweifel, Relativierung und Bestreiten des Massakers

    Lange Zeit wurde in vielen serbischen Medien das Massaker von Srebrenica geleugnet. Auch in westlichen Print- oder Onlinepublikationen wurde gelegentlich die Behauptung aufgestellt, die Ereignisse hätten nicht stattgefunden oder seien in den Medien grob falsch und verzerrt dargestellt worden.
    Im deutschsprachigen Raum relativiert in der Tageszeitung Junge Welt vor allem Jürgen Elsässer das Massaker, unter anderem durch Berufung auf serbische Kriegsopfer.[44] Die Klassifizierung des Geschehens als Völkermord nennt Elsässer eine „Lüge“[45] und einen „Mythos“.[46] Er behauptet, eine Reihe von muslimischen Toten seien im Sommer 1995 Opfer von Liquidationen geworden, die andere Muslime um Naser Orić verübt hätten.[47] Dem Haager Kriegsverbrechertribunal wirft Elsässer unter Bezugnahme auf dessen Urteil gegen Orić vor, es urteile einseitig zuungunsten serbischer Angeklagter.[48] George Pumphrey leugnet in der Zeitschrift konkret das Geschehen.[49] In der Wochenzeitung Junge Freiheit zweifelt Nikola Živković die Zahl der Todesopfer an.[50] Auch im englischsprachigen Raum werden die Geschehnisse gelegentlich sowohl von einigen Publizisten der Linken[51] als auch von Autoren aus dem konservativen Lager relativiert[52].
    Der Begriff Völkermord zur Bezeichnung des Geschehens wird abgelehnt, denn nur männliche Personen seien dem Massaker zum Opfer gefallen, keinesfalls alle bosniakischen Flüchtlinge. Im Gerichtsurteil gegen Radislav Krstić wird allerdings betont, dass die systematischen Morde an der männlichen Bevölkerung einen katastrophalen Einfluss auf die stark patriarchalisch strukturierten Familien der Bosniaken Srebrenicas hatten und damit diese ethnische Gruppe zerstörten.[53]
    Häufig wird die Gesamtzahl der ermordeten Bosniaken relativiert. Die Zweifler betonen, die hohen offiziellen Opferzahlen hätten den Zweck, die serbische Seite zu dämonisieren und von Verbrechen gegen Serben abzulenken, in der Region Srebrenica selbst oder zu anderen Gelegenheiten, wie etwa während der „Operation Sturm“. Statt von 7000 bis 8000 Opfern des Massakers von Srebrenica sei von einer deutlich niedrigeren Zahl auszugehen. Gestützt wird dies unter anderem mit der Behauptung, 1996 seien in Wählerverzeichnissen zu Wahlen in Bosnien-Herzegowina 3000 Vermisste und angeblich Tote wieder aufgetaucht.[54] Im Gerichtsverfahren gegen Radislav Krstić wies der norwegische Bevölkerungswissenschaftler Helge Brunborg nach, dass diese Behauptung, die im Jahr 1997 bereits von Radovan Karadžić gebraucht wurde[55], nicht den Tatsachen entspricht.[56] In einer Studie zur Zahl der Vermissten und Toten zeigte ein Team um Brunborg ferner, dass nicht 3000, sondern bestenfalls neun Überlebende in diesen Listen eingetragen waren. Es habe keine großangelegte Kampagne gegeben, Lebende als vermisst zu registrieren oder Identitäten von Toten und Vermissten bei Wahlen zu missbrauchen.[57]
    Einige der zweifelnden Autoren streiten vereinzelte Massaker nicht ab, betonen jedoch, dass diese nicht gezielt und systematisch vorgenommen worden seien. Die Taten seien allein „von marodierenden serbischen Einheiten zu verantworten. Viele der Soldaten kamen aus der Region um Srebrenica und wollten den Tod von Angehörigen rächen, die zuvor bei moslemischen Überfällen getötet worden waren.“[58] Die Beweise für die systematische Planung und Durchführung der Verbrechen sind jedoch in den Prozessen vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal aktenkundig.
    Zweifel an der etablierten Darstellung der Ereignisse werden auch vorgebracht, weil seit Juli 1995 Tausende von Leichen nicht gefunden bzw. exhumiert wurden. Von den Exhumierten wiederum sind bislang viele nicht identifiziert. Die forensischen Untersuchungen sind dadurch komplex und zeitraubend.[59]
    In vielen Fällen gehen Zweifel, Relativierung und Bestreiten des Massakers von Srebrenica mit Annahmen über eine groß angelegte politische und mediale Kampagne gegen Serben einher.

    sag mal bist du geistig behindert?

    lies dir den text nochmal lamgsam durch und dann denk 1-2 stunden mit deinem erbsenhirn nach.
    der text beschreibt nur die methoden der leugner und deckt diese sogar auf.

    so dumm muss man erst mal sein und sich selber wiederlegen, aber ist ja nichts neues bei den nazicetniks.

  9. #29

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    Zitat Zitat von Pashaga Beitrag anzeigen
    Weisst du was ich ganz schlimm finde wenn ihr (nationalistisch geprägten Serben) über Zahlen redet da wurden 100 bosnier umgebracht aber hier wurden 10 Serben umgebracht....dabei vergisst ihr das leiden dieser Leute, was denen alles angetan wurde, die vielen Waisenkinder die es jetzt gibt...
    Und bitte bitte stellt euch nicht als das friedlichste Volk das keinen was angetan hat, sage nur Kroatien, Bosnien, Slowenien, Kosovo....
    Naja eigentlich war niemand von den unten genannten Staaten friedlich und deswegen sollten diese dähmlich Beschuldigungen und Rechtfertigungen sowohl von Serben als auch von allen anderen, aufhören.

  10. #30
    Avatar von Pashaga

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    Zitat Zitat von Mastakilla Beitrag anzeigen
    Naja eigentlich war niemand von den unten genannten Staaten friedlich und deswegen sollten diese dähmlich Beschuldigungen und Rechtfertigungen sowohl von Serben als auch von allen anderen, aufhören.

    WEnn du meinst Jugo...

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