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Srebrenicu izdvojiti iz RS i dati joj status distrikta!!!

Erstellt von Velez, 13.03.2007, 07:01 Uhr · 132 Antworten · 4.069 Aufrufe

  1. #71
    hahar
    Zitat Zitat von muslimanskisrbin
    glaub es doch nicht du neger, ich bin kein bosniak, ich komme nicht aus bosnien
    kennt hier jemand den ausdruck "quoten nigger"???

  2. #72

  3. #73

    Registriert seit
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    Beiträge
    4.459

    Lähmende Polarisierung in Bosnien

    Srebrenicas Bosnjaken verabschieden sich aus der Serbenrepublik

    Die Bewertung des Srebrenica-Massakers als Genozid durch den Internationalen Gerichtshof hat in Bosnien eine ethnische Polarisierung bewirkt. Srebrenicas Stadtrat lehnt die Oberaufsicht der Serbischen Republik ab. Das Präsidiumsmitglied Silajdzic wirkt als Scharfmacher.

    Der Stadtrat der ehemaligen bosnischen Uno- Enklave Srebrenica hat am Samstag in einer höchst umstrittenen Entscheidung eine Resolution verabschiedet, welche der Serbischen Republik die Autorität für das gesamte Gemeindegebiet aberkennt. Die serbischen Ratsmitglieder hatten nach langer Diskussion den Saal vor der Abstimmung im Protest verlassen. In dem abgelegenen Ort stellen die Bosnjaken (Muslime) die Mehrheit in der Exekutive. Tatsächlich aber leben mehr Serben als Bosnjaken permanent in der Gemeinde. Die ehemalige muslimische Uno-Schutzzone in Ostbosnien liegt seit ihrer Einnahme durch bosnisch-serbische Truppen im Juli 1995 auf dem Gebiet der Republika Srpska. Diese wiederum wurde im Friedensvertrag von Dayton als eine der beiden bosnischen Entitäten festgeschrieben; die andere ist die bosnjakisch-kroatische Föderation.
    Silajdzics triumphale Rückkehr

    An diesen im Krieg entstandenen, von ethnischem Wahn motivierten Grenzen hat sich seither nichts verändert. Diesen Umstand zu ändern, entspricht dem erklärten Ziel des im Vorjahr in die politische Arena zurückgekehrten Haris Silajdzic. Der in Kriegszeiten als eloquenter Aussenminister und Advokat der damals akut bedrohten Bosnjaken aufgetretene Politiker hatte bei den Wahlen im vergangenen Herbst mit Unterstützung der Geistlichen den Einzug in das dreiköpfige Staatspräsidium geschafft. Sein Erfolg ist unter anderm darauf zurückzuführen, dass in der Republika Srpska in der Person von Milorad Dodik ein neuer starker Mann die Zügel übernommen hatte. Dieser hatte im Wahlkampf offen mit der Abspaltung seiner Entität aus dem Gesamtstaat gedroht. Angesichts dieser Drohung hielten damals viele bosnjakische Wähler einzig Silajdzic für genügend erfahren und standfest, dem neuen Matador in Banja Luka Einhalt zu gebieten. Seit Silajdzics Rückkehr in Bosniens Tagespolitik ist nun aber der Teufel los, und manche seiner einstigen Wähler bereuen bereits ihre Entscheidung.

    Anlass für die jüngste Aufregung um Srebrenica war der Ende Februar gefällte Schiedsspruch des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag in der Genozid-Klage Bosniens gegen den serbischen Staat. Das Gericht hatte lediglich das Massaker an den gegen 8000 männlichen bosnjakischen Verteidigern der Enklave als Völkermord eingestuft. Alle übrigen von serbischer Seite begangenen Kriegsverbrechen erfüllten nach Ansicht des Gerichts den Tatbestand des Genozids nicht. Dieses in Sarajevo von den Bosnjaken sehr negativ aufgenommene Urteil bedeutete für Silajdzic eine Änderung seiner politischen Strategie. Er hatte der Republika Srpska stets jegliche Existenzberechtigung abgesprochen und diese Entität als Ergebnis eines serbischen Genozids an den Bosnjaken bezeichnet. Eine solche Argumentation war nach dem Schiedsspruch nicht länger möglich. Da eine möglichst rasche Auflösung der Republika Srpska aber nach wie vor auf Silajdzics politischer Agenda weit oben steht, musste zum Erreichen des Ziels ein anderes Mittel gefunden werden: Srebrenica.

    Unmittelbar nach dem Urteil war in Srebrenica ein bisher unbekanntes Komitee an die Öffentlichkeit getreten, das die Lebensumstände der Bosnjaken in dem Ort als unerträglich bezeichnete und einen rechtlichen Sonderstatus für die ehemalige Enklave forderte. Sollte das als Ultimatum präsentierte Begehren innert eines Monats folgenlos bleiben, würden sämtliche seit Kriegsende nach Srebrenica zurückgekehrten Bosnjaken ihre Häuser verlassen und in die Föderation ziehen. Mit dieser Drohung schreckte das Komitee nicht nur die Serben auf, sondern auch die noch in Bosnien ausharrenden internationalen Verwalter. Die Rückkehr von über einer Million Vertriebenen (von insgesamt ungefähr zwei Millionen) an ihre ursprünglichen Wohnstätten wird auf internationaler Ebene stets als Erfolg gewertet. Eine neuere Studie zeigte nun aber, was stets vermutet werden musste, aber von internationaler Seite heruntergespielt wurde: Die Quote jener Rückkehrer, die langfristig an ihren Wohnorten bleiben, liegt bei 30 Prozent.
    Offensichtliche Diskriminierung

    Dieses Problem ist in ganz Bosnien erkannt. Im spezifischen Fall Srebrenica hat die Nichtintegration der Rückkehrer diverse Gründe. Ein wichtiger Faktor dabei ist, wie ein Bericht des regionalen Informationsnetzwerkes Birn belegt, eine offensichtliche Diskriminierung bosnjakischer Patienten im öffentlichen Gesundheitswesen. Doch für die Rückkehrer in Srebrenica gilt, was an allen ländlichen Orten in Bosnien auch für serbische und kroatische Vertriebene zutrifft: Offene Stellen gibt es nicht. Arbeit findet man, wenn überhaupt, nur in den Städten. Wie im übrigen Balkan herrscht auch in Bosnien eine gewaltige, wirtschaftlich bedingte Landflucht.

    Unbeirrt von diesem für alle Ethnien gleichermassen geltenden Umstand drohten Srebrenicas bosnjakische Stadtväter mit der Abspaltung aus der Serbischen Republik, wenn ihre Forderung nicht bis am 11. Juli (dem Jahrestag des Falls der Schutzzone) erfüllt werde. Der serbische Vertreter im Staatspräsidium, Nebojsa Radmanovic, verurteilte das Vorgehen und sprach von einem gezielten Versuch der Schaffung von Problemen in der Serbischen Republik. Auch der im Sommer abtretende Hohe Vertreter der Staatengemeinschaft, Schwarz-Schilling, bezeichnete Srebrenicas beabsichtigten Abschied aus der Serbischen Republik als inakzeptabel. Notwendig hingegen sei, dass die Republika Srpska aus ihren Institutionen sämtliche Leute entferne, die in irgendeiner Form an dem Völkermord beteiligt gewesen seien. Und Dodik warnte in Banja Luka in seiner Funktion als Ministerpräsident vor einer Untergrabung des Rechtsstaats. Die Resolution sei ungültig. Wenn Srebrenicas Stadtrat die Verfassung verletzen sollte, werde er die Behörde auflösen.
    Das Land stagniert

    Im ganzen Land wächst das Unbehagen ob dem prognostizierten und nun eingetroffenen unheilvollen Kräftemessen der beiden zurzeit stärksten Männer zwischen Una und Drina. Wohl ist man sich längst gewohnt, dass Bosnien auf zwei Schritte vorwärts immer einen zurück tut. Doch nun scheint das Land zu stagnieren. Der für die EU-Erweiterung zuständige Kommissar, Rehn, reiste vor zehn Tagen unverrichteter Dinge aus Sarajevo ab. Die längst fällige Unterzeichnung des Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommens mit Brüssel wird erst möglich sein, wenn das geteilte Land die Polizeikräfte seiner Entitäten einer gesamtstaatlichen Struktur zu unterstellen in der Lage ist. Warum die längst beschlossene Reform immer noch nicht umgesetzt werden konnte, lässt sich nicht einfach ergründen. Silajdzic sei schuld, sagen die einen. Nein, Dodik sei's, behaupten die andern.

    http://www.nzz.ch/2007/03/28/al/articleF1RRJ.html

  4. #74

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    Re: Lähmende Polarisierung in Bosnien

    Zitat Zitat von DonBosancero
    Srebrenicas Bosnjaken verabschieden sich aus der Serbenrepublik
    Haben sie jetzt doch ihre Koffer gepackt! Gute entscheidung! Dan wird die R.S bald ein reiner Serben Staat sein ohne nervige minderheiten! 8)

  5. #75

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    Re: Lähmende Polarisierung in Bosnien

    Zitat Zitat von Ksenija
    Zitat Zitat von DonBosancero
    Srebrenicas Bosnjaken verabschieden sich aus der Serbenrepublik
    Haben sie jetzt doch ihre Koffer gepackt! Gute entscheidung! Dan wird die R.S bald ein reiner Serben Staat sein ohne nervige minderheiten! 8)
    nervige minderheiten ???
    ihr seit doch die nerven sägen in der rs die die bosnjaken und kroaten aus allen städten da vetreiben wollen und das immernoch.

  6. #76

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    9.843

    Re: Lähmende Polarisierung in Bosnien

    Zitat Zitat von Ksenija
    Zitat Zitat von DonBosancero
    Srebrenicas Bosnjaken verabschieden sich aus der Serbenrepublik
    Haben sie jetzt doch ihre Koffer gepackt! Gute entscheidung! Dan wird die R.S bald ein reiner Serben Staat sein ohne nervige minderheiten! 8)


    seit wann interessieren sich kleine magyars die wie afghanen aussehen über BiH

  7. #77

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    01.09.2006
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    238

    Re: Lähmende Polarisierung in Bosnien

    Zitat Zitat von DonBosancero
    Zitat Zitat von Ksenija
    Zitat Zitat von DonBosancero
    Srebrenicas Bosnjaken verabschieden sich aus der Serbenrepublik
    Haben sie jetzt doch ihre Koffer gepackt! Gute entscheidung! Dan wird die R.S bald ein reiner Serben Staat sein ohne nervige minderheiten! 8)
    nervige minderheiten ???
    ihr seit doch die nerven sägen in der rs die die bosnjaken und kroaten aus allen städten da vetreiben wollen und das immernoch.
    Republika Srpska! Eine Serbische Provinz dort haben Bosnjaken und Kroaten nix zusuchen!

  8. #78

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    238

    Re: Lähmende Polarisierung in Bosnien

    Zitat Zitat von Dobojlija
    Zitat Zitat von Ksenija
    Zitat Zitat von DonBosancero
    Srebrenicas Bosnjaken verabschieden sich aus der Serbenrepublik
    Haben sie jetzt doch ihre Koffer gepackt! Gute entscheidung! Dan wird die R.S bald ein reiner Serben Staat sein ohne nervige minderheiten! 8)


    seit wann interessieren sich kleine magyars die wie afghanen aussehen über BiH

    Seit dem der Franz Tod ist!

  9. #79

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    Re: Lähmende Polarisierung in Bosnien

    Zitat Zitat von Ksenija

    Republika Srpska! Eine Serbische Provinz dort haben Bosnjaken und Kroaten nix zusuchen!
    RS = BOSNA I HERCEGOVINA. da haben serben nix verloren.

    lächerlich bist du.

  10. #80

    Registriert seit
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    Re: Lähmende Polarisierung in Bosnien

    Zitat Zitat von DonBosancero
    Zitat Zitat von Ksenija

    Republika Srpska! Eine Serbische Provinz dort haben Bosnjaken und Kroaten nix zusuchen!
    RS = BOSNA I HERCEGOVINA. da haben serben nix verloren.

    lächerlich bist du.


    Genisse noch die Zeit wo du uns das erzählen kannst! In 1-2 Jahren seit ihr noch ein Scheißhaufen der alleine klar kommen muß ohne die Reiche Republika Srpska die sich dan schon Längst an Serbien angegliedert hat!

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