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Staat versagt in Griechenland

Erstellt von Metkovic, 23.08.2009, 19:34 Uhr · 56 Antworten · 2.410 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von Climber

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    12.01.2009
    Beiträge
    6.229
    Mehr von diesen kaufen und nich über neue Jagdflugzeuge nachdenken Hellas !!


  2. #52
    Avatar von AL Bundy

    Registriert seit
    11.03.2009
    Beiträge
    60
    Zitat Zitat von Climber Beitrag anzeigen
    Mehr von diesen kaufen und nich über neue Jagdflugzeuge nachdenken Hellas !!

    genau das ists was auch ich die ganze zeit schreiben wollte, du hasts auf den punkt gebracht!

  3. #53
    El Hamza
    es ist auch ein organisatorisches problem. vor 2 jahren hatten wir eine katastropfe aber die haben nix aber auch GARNIX daraus gelernt. die fahren immer noch mit ihren kaputten feuerwehr autos rum usw.

    und genau so als es letzes jahr im februar oder märz ich weis nimma, geschneit hat in athen. kaum fällt schnee, ist garnix mehr gegangen. flughafen war zu, straßen blockiert. kein stäudienst weit und breit.

    die leute drüben sind einfach nicht organisiert, ich weiß nicht worans liegt aber das sollten die schleunigst ändern.

  4. #54

    Registriert seit
    23.02.2009
    Beiträge
    6.967
    Unglaublich was in der letzten Zeit in Griechenland abgeht....ein modernes bis an die Zähne bewaffnetes, reiches, europäisches Land kann solche Feuer nicht löschen....in den Zeitungen sieht man Menschen die mit Palmen und Sträuchern riesige Feuer löschen wollen....die Menschen sind verzweifelt und der Regierung geht alles am Arsch vorbei..halt wie überall am Balkan..alles korrupte Hurensöhne die ganzen Politiker!!! die machen sicher noch Kohle damit....

  5. #55
    El Hamza
    Zitat Zitat von Dallas Beitrag anzeigen
    Unglaublich was in der letzten Zeit in Griechenland abgeht....ein modernes bis an die Zähne bewaffnetes, reiches, europäisches Land kann solche Feuer nicht löschen....in den Zeitungen sieht man Menschen die mit Palmen und Sträuchern riesige Feuer löschen wollen....die Menschen sind verzweifelt und der Regierung geht alles am Arsch vorbei..halt wie überall am Balkan..alles korrupte Hurensöhne die ganzen Politiker!!! die machen sicher noch Kohle damit....
    du bringst es auf den punkt

  6. #56

    Registriert seit
    27.07.2009
    Beiträge
    778
    Griechische Machtelite ist Schuld am Großbrand

    Von Michael Stürmer 24. August 2009, 17:51 Uhr
    Um Athen lodert das Feuer. Es ist das Teufelsgebräu aus Sturmwind, bürokratischer Inkompetenz, Korruption und Brandstiftung, das Griechenland heimsucht. Die Frage ist nicht mehr, wie Griechenland funktioniert, sondern ob es funktioniert – und warum die EU die korrupte Machtelite nicht in die Schranken weist.


    Die Halbinsel Attika brennt. In Marathon, wo einst die Griechen, geführt von den Athenern, in geschichtsbestimmender Schlacht die Perser besiegten, kapitulieren Feuerwehren und Armee vor den Flammen, die auf einer Front von bald 40 Kilometern vorstürmen, feurige Phalanx, gnadenlos und übermächtig. Zwölftausend Hektar Pinienwälder, Oliven- und Obsthaine sollen Opfer des Feuers geworden sein, die arkadische Landschaft ein riesiger Aschenbecher, die grüne Lunge der Hauptstadt dahin.
    Grauschwarze Wolken ziehen sich über Athen zusammen, physisch und moralisch. Nächtens ist der Himmel glutrot gefärbt, als befinde sich das Land im Kriege. Aber es ist nicht Krieg. Es ist das Teufelsgebräu aus Hitze, Sturmwind, bürokratischer Inkompetenz, endemischer Korruption und, wie diesmal auch, Brandstiftung, welches das Land heimsucht, diesen Sommer allerdings gefährlicher als zu früheren Zeiten. Nur noch wie nebenbei dringt die Meldung durch, dass es auch auf den Inseln brennt.



    Die Frage ist nicht mehr, wie Griechenland funktioniert, sondern ob es funktioniert. In EU-Brüssel hört man gelegentlich Seufzer, dass es kein geregeltes Verfahren für Kündigung gibt – sie bleiben vertraulich und folgenlos. Griechenland, als es sich der Herrschaft der Obristen entledigte, beanspruchte eine Art moralisches Vorrecht, in die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft aufgenommen zu werden. Was auch geschah, ohne allzu strenge Auflagen – irgendwie glaubten die Brüsseler Federfuchser, dass die Nachfahren der Genies, welche einst dem Abendland die Künste der Geometrie vermittelt hatten, verlässliche Zahlen liefern würden und – nach der Diktatur – ein demokratisches Musterland. Wenig ahnten sie, dass auch die Erfinder der Oligarchie ihr Sagen hatten – und Dankbarkeit ein Fremdwort ist in der Politik – gegenüber den Vereinigten Staaten noch mehr als gegenüber den Europäern.
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    Die strategische Lage des Landes im Mittelmeer tat ein Übriges, die Griechen den nördlichen Europäern wärmstens zu empfehlen. Dazu kam die berechtigte Hoffnung, die ewigen Spannungen und Drohungen zwischen der Türkei und Griechenland zu besänftigen. Der Konflikt um Zypern? Den ignorierten die Europäer seitdem auf eigene Gefahr, bis heute. Am Anfang standen noch heilige Eide deutscher und anderer Politiker, die Insel der Aphrodite – wohin heute viel russisches Geld wallfahrtet – nicht ohne vorherige Klärungen in die EU aufzunehmen. Am Ende, wie stets, beugte man sich der kleinen Erpressung aus Athen.



    Dabei ist die griechische Machtelite ihr eigener schlimmster Feind. Bei der Feuerwehr ist jede dritte Planstelle unbesetzt, man kann es nach den Desastern der Vorjahre nicht fassen. Die braven Männer und Frauen, die gegen die jährliche Feuersbrunst in den Kampf geschickt werden, haben kaum eine Chance. Die Hälfte der Löschflugzeuge ist veraltet. Notfall- und Verstärkungspläne sind offenbar nur in Andeutungen vorhanden. Bis heute gibt es keine umfassenden Grundstückskataster, als sei noch immer das großmächtige Osmanische Reich Herr über Land und Menschen: Das aber bedeutet, dass die ältesten Kämpfe um Nutzung des Landes auch die neuesten sind, und erklärt, warum Waldvernichtung für Baulöwen ernsthafte Option bleibt – Menschenopfer eingeschlossen. Das Bauverbot für Brandrodungen steht weiterhin aus.
    In Attika verbrennen die Reste staatlicher Legitimität. Die Ineffizienz der politisch Verantwortlichen provoziert unter den Älteren Zynismus, unter den Jüngeren den manchmal glimmenden, mitunter gewalttätigen Protest. Was sollen die jungen Leute mit wertlosen Diplomen tun auf einem Arbeitsmarkt, wo Beziehungen wichtiger sind als Begabungen. Auswandern? Das war im 19. und 20. Jahrhundert die Antwort, und die USA und Deutschland wurden bereichert durch begabte, einfallsreiche junge Griechen. Der Jugendprotest aber kündigt an, dass alter Zorn sich neue Wege sucht.



    Stille Einfalt, edle Größe. So erträumten die deutschen Klassizisten unter Führung Winckelmanns das Griechentum, „die Sonne Hellas’ mit der Seele suchend“. So brachen die europäischen Klassizisten auf. Sie kamen indes nur bis Italien und ersparten sich solchermaßen größere Enttäuschungen.
    der ganze text hier, im ganzen stolze 9 seiten lang
    Athen: Griechische Machtelite ist Schuld am Großbrand - Nachrichten Vermischtes - WELT ONLINE

  7. #57

    Registriert seit
    03.04.2008
    Beiträge
    347
    Solch eine bescheuerte Propaganda wie in diesem Thread hier habe ich ja schon lange nicht mehr gelesen.
    Griechenland hat eine der größten und modernsten Feuerlösch-Flugzeug Flotten der Welt.
    Allein was man an CL-415/215(über 20) angeschafft hat ist sogar mehr als was die Franzosen,Italiener und Spanier aufbieten können.
    Dazu noch 3-4 dutzend Hubschrauber und kleinere Löschflugzeuge vom Typ Eriksson,Pezetel und Dromedar.
    Das so ein riesiges Feuer wie das vor ein paar Tagen in nur zwei Tagen unter Kontrolle gebracht wurde sagt alles...wenn man dies mal mit den Bränden vergleicht die zurzeit überall auf der Welt lodern.
    Und unsere "Nachbarn" hier..soltten mal schön ihre Klappe halten denn die CL-415/215 Flotte der griechischen Luftwaffe hat euch allen schon geholfen.
    Für die Türkei war sie die einzige Hilfe die 1999 nach dem verheerenden Erdbeben kam um den Großbrand der TUPRAS Ölraffenieren zu löschen...denn die wären sonst in die Luft geflogen da die Türkei nur über eine winzige(angemietete) Löschflotte von 2-3 Flugzeugen besitzt..genau so wie der Rest unserer Nachbarn.
    Beim nächsten Brand gibt es nur einen den man da wieder um Hilfe bitten kann.

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