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Alt 14.04.2005, 20:49
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Albanesi ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard Staatsschule ohne Religion

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Albanien: Gottlose Welt?





Religionsunterricht muss nicht sein: Frankreich hat sich vor 100 Jahren dagegen ausgesprochen. Die Niederlande haben ein Ersatzangebot bis zur Sekundarstufe I, Albanien nicht einmal das. Slowenien laviert herum.


Die Niederlande



1985 wurde in den Niederlanden das Lernfeld "Geistige Strömungen" eingeführt. Die Schüler der Grundschulstufe und Sekundarstufe I sollen konfessionsübergreifend und wertneutral die kulturelle Vielfalt des Landes kennenlernen. In der Sekundarstufe II gibt es keinen Religionsunterricht und auch kein Ersatzangebot. Allerdings besuchen mehr als die Hälfte aller Schüler in den Niederlanden konfessionsgebundene Privatschulen. Religionsunterricht ist dort Pflicht und Teil des Schulvertrags, die Schüler können sich also nicht abmelden. Es gibt auch keine Alternativen.



Frankreich



Die Franzosen haben 1905 gesetzlich verfügt, dass Staat und Religion strikt zu trennen seien. An staatlichen Schulen gibt es deswegen grundsätzlich keinen Religionsunterricht. Katechetische Unterweisung organisieren die Kirchgemeinden, die Schulen halten dafür Zeit frei. Seit fast zehn Jahren wird diskutiert, ob stattdessen das Fach "Religiöse Kultur" – oder entsprechende Unterrichtseinheiten in den Fächern Französisch und Geschichte – eingeführt werden sollte. Denn für bestimmte geschichtliche Zusammenhänge oder zur Interpretation literarischer Werke fehlt den meisten Schülern das nötige religiöse Grundwissen. Aber: "Darf der Staat ein solches Schulfach einführen, das alle Schüler besuchen müssen? Ist dann die verfassungsrechtlich garantierte Religionsfreiheit noch gegeben?", fragt sich Peter Schreiner, Präsident der Intereuropäischen Kommission für Kirche und Schule (ICCS). Eine Ausnahme ist Elsass-Lothringen: Das Gebiet gehörte noch bis 1918 zu Deutschland. Religion war und ist dort ordentliches Schulfach.



Slowenien



Die meisten Länder Osteuropas haben nach dem Fall des Eisernen Vorhangs wieder konfessionellen Religionsunterricht eingeführt. Als Alternative ist "Ethik" im Angebot. Eine Ausnahme ist Slowenien: Formal gibt es auch dort Religionsunterricht, nur ist es praktisch für die Schüler kaum möglich, den Unterricht zu besuchen. "Religionsunterricht wird bloß als unverbindliches Wahlfach angeboten, das einer Gruppe mit verbindlichen Wahlfächern so zugeordnet ist, dass es de facto nicht gewählt wird", hat die österreichische Theologin und Juristin Christine Mann bei einer Analyse festgestellt.



Albanien



Das zweite Land in Europa ohne jeglichen Religionsunterricht ist Albanien: 1967 erklärte sich das Land zum "weltweit ersten atheistischen Staat". Seit dem Fall der Mauer versuchen die Kirchen, in Albanien wieder heimisch zu werden, denn das Land hat eine lange religiöse Tradition: Bereits Ende des 3. Jahrhunderts war es christanisiert - im Norden nach lateinischer Liturgie, im Süden nach dem byzantinischen Ritus der Ostkirchen. Mit den Türken kam im 15. Jahrhundert der Islam: Im Laufe der Jahrhunderte wurden die meisten Albaner Muslime. Ende des Zweiten Weltkriegs waren 10 Prozent der Albaner katholischen, 22 Prozent orthodoxen und 70 Prozent muslimischen Glaubens.



Ingun Arnold
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Alt 15.04.2005, 20:54
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Albanien hat andere Probleme.

Oh, Mann oh Mann. Jetzt führst du diesen Clown Joschka Fischer als Avatar und dann noch Reklame für die "Grünen Partei"

Da will ich wieder mal schweigen, denn das ist zuviel für mich. Jetzt schalte ich für heute ab.
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Alt 15.04.2005, 21:08
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Lupo-de-mare,
Du kannst schimpfen wie du willst!

Aber bitte Respekt vor dem Fortschritt!

Die CDU ist ist eine bewiesende Loser-Partei und die FDP ist eine Hurenpartei die mit jedem Liebäugelt nur an der Macht zu streben , diese Partei hatte Ludwig Erhard und Helmut Schmidt sitzen lassen!

Und ausserdem die CDU beklagt sich bei der SPD , welche Sie selbst doch die Schwierigkeiten (Verschuldung usw) auf ihren Namen doch zuzuschreiben was die SPD versucht diese Scheisse wegzumachen!
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Alt 15.04.2005, 22:14
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Jeder glaubt anders: aufblasbare Kirche in London

Religionsunterricht oder ein Ersatzfach gibt es an staatlichen Schulen fast überall in Europa - Frankreich und Albanien ausgenommen. Der Unterricht ist jedoch sehr unterschiedlich organisiert.


"Jeder Religionsunterricht bringt seine eigene Geschichte mit", sagt Peter Schreiner, Präsident der Intereuropäischen Kommission für Kirche und Schule (ICCS). "Man kann zwar Vergleiche anstellen, aber es wird keinen allgemeingültigen europäischen Ansatz geben." Wie der Unterricht organisiert wird, wer Lehrpläne und Unterrichtsmaterialien entwirft, Lehrer ausbildet und einstellt und welche Alternativen diejenigen Schüler haben, die keinen Religionsunterricht besuchen wollen – das regelt jedes Land für sich.



"Die religiösen Landkarten sind sehr unterschiedlich in Europa", so Schreiner. Entsprechend unterschiedlich ist auch der Umgang mit Religion in der Schule: In Südeuropa, Mittel- und Osteuropa, Elsass-Lothringen, Finnland, Italien, Österreich und Deutschland ist der Religionsunterricht nach Konfessionen getrennt. Einige Länder bieten außerdem eine konfessionsübergreifende Alternative an. Das Fach heißt dann "Ethik" oder "Philosophie" oder "Werte und Normen". Schüler in Belgien, Luxemburg, Portugal und Spanien können zum Beispiel von vornherein wählen, ob sie das eine oder andere besuchen wollen.



Im deutschen Grundgesetz ist Religion als Pflichtfach in der Schule verankert. In Österreich wird nicht nur katholischer oder evangelischer Religionsunterricht, sondern auch orthodoxer, neuapostolischer, jüdischer, islamischer oder buddhistischer Religionsunterricht erteilt. Italien gibt eine Garantie für katholischen Unterricht an staatlichen Schulen. Der Unterricht ist für Schüler aller Konfessionen offen und seit 1984 freiwillig. Andere Konfessionen können auf eigene Kosten Unterricht anbieten. Oder die Schüler besuchen – ebenfalls freiwillig – das Fach "Bürger- und Menschenrechte". In Griechenland ist die konfessionell-orthodoxe Unterweisung Pflicht für alle Schüler, gleich welchen Glaubens. Wer nicht teilnehmen will, darf sich jedoch abmelden.



In Nordeuropa, England, Wales und Schottland bieten die Schulen so genannten religionskundlichen Unterricht an: Die Schüler lernen eher etwas über Religionen, als dass sie in der Ausübung einer bestimmten Religion unterwiesen würden. Schwerpunkt in England und Wales ist das Christentum. Seit 1994 sind Muslime, Hindus, Sikhs, Juden, Buddhisten und die anderen Religionen aufgefordert, Lehrinhalte beizusteuern.
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Alt 15.04.2005, 22:19
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LaLa ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
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In D-Land ist das mit den Religions Fächern ziemlich Frei. Aber es sit gut das es nicht sowas wie Budhisitischen oder Muslimiuschen unterricht gibt. Sowas gehört halt net nach D-Land.
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