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Standpunkte Belgrads und Pristinas diametral entgegengesetzt

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 24.10.2005, 12:54 Uhr · 44 Antworten · 1.482 Aufrufe

  1. #1
    jugo-jebe-dugo

    Standpunkte Belgrads und Pristinas diametral entgegengesetzt

    Covic: Alle Lösungsmöglichkeiten auf dem Tisch

    Belgrad - Vor Beginn der Gespräche über den künftigen Kosovo-Status sind die Standpunkte Belgrads und Pristinas diametral entgegengesetzt. Für Belgrad steht eines fest: Die Unabhängigkeit der Provinz ist unannehmbar. In Pristina beharren albanische Politiker ebenso kompromisslos auf ihrem Standpunkt, dass nur die Unabhängigkeit des Kosovo Frieden und Stabilität sichern kann. Für den früheren Belgrader Kosovo-Beauftragten Nebojsa Covic gibt es auch andere Möglichkeiten.

    Bei der Suche nach einer Lösung für die seit 1999 von der UNO verwaltete südserbische Provinz seien "alle Optionen auf dem Tisch". Sowohl die Autonomie wie auch die bedingte oder die nicht-bedingte Unabhängigkeit. Auch Grenzänderungen schließe er nicht aus, erklärte Covic. Man müsse realistisch vorgehen und die Lösung der Status-Frage im regionalen Rahmen suchen, was immer dies bedeute, fügte er hinzu. Was genau unter diesem regionale Rahmen zu verstehen sei, präzisierte der Führer der Sozialdemokratischen Partei gegenüber der APA allerdings nicht.

    In der Vergangenheit machte Covic wiederholt Anspielungen auf den bosnisch-serbischen Landesteil, die Serbische Republik (Republika Srpska), wenn die Unabhängigkeit des Kosovo zur Sprache kam, und handelte sich nicht nur in Sarajevo, sondern auch von der Staatengemeinschaft heftige Kritik ein. Eine Unabhängigkeit des Kosovo könnte für die ganze Region gefährlich werden, falls dies nicht eine im regionalen Rahmen gefundene Lösung sei, meint er weiterhin. Auch: "Es gibt heute keinen einzigen Politiker in Serbien, der die Unabhängigkeit des Kosovo unterzeichnen würde."

    Seit der politischen Wende in Belgrad im Oktober 2000 bis Ende August wirkte Covic als Belgrader Kosovo-Beauftragter. Als fähiger Krisenmanager hatte er sich im Jahr 2001 im Süden Serbiens erwiesen, wo die in drei Kommunen lebende albanische Volksgruppe um den Anschluss an das Kosovo bemüht war. Er verlor seinen Posten, nachdem seine Sozialdemokratische Partei einen Regierungsvorschlag im Parlament im letzten August nicht unterstützen wollte.


    "Mehr Autonomie, weniger Unabhängigkeit"

    Der offizielle Lösungsvorschlag Belgrads für das Kosovo lautet seit Monaten "Mehr Autonomie, weniger Unabhängigkeit". Man sei bereit, über alles, abgesehen von der Unabhängigkeit, zu reden, versicherte der serbisch-montenegrinische Außenminister Vuk Draskovic am Freitag.

    Die Kosovo-Beauftragte Sanda Raskovic-Ivic hatte im September für innenpolitischen Unmut gesorgt, als sie einige Details aus dem Lösungsvorschlag enthüllte. Demnach würde das Kosovo die legislative, juridische und exekutive Gewalt erhalten. Die Außenpolitik und die Grenzkontrolle würden allerdings Belgrad obliegen. Von den albanischen Politikern in Pristina wurde der Vorschlag prompt abgelehnt. Die Tochter des früheren Serbenführers in Kroatien, Jovan Raskovic, wurde daraufhin besonders heftig vom Präsidenten Boris Tadic und Außenminister Draskovic kritisiert. Die Öffentlichkeit musste wahrnehmen, dass an den Standpunkten Belgrads zum Kosovo-Status gleichzeitig an drei verschiedenen Adressen gebastelt wird - in den Kabinetten des Ministerpräsidenten, des Präsidenten und des Außenministers.

    Ihm lägen die Standpunkte Tadic' zum Kosovo am nächsten, meint Covic. Der Ministerpräsident Montenegros, Milo Djukanovic, hatte indes seinen alten Vorschlag zur Umbildung des funktionsunfähigen Staatenbundes in eine Union von unabhängigen Staaten wiederholt. In Belgrad war der Vorschlag im Frühjahr auf klare Ablehnung, vor allem bei Regierungschef Vojislav Kostunica, gestoßen. Vielleicht wird man den Vorschlag erneut erwägen müssen. Eine Union unabhängiger Staaten wäre womöglich die Kompromisslösung, die den Politikern in Belgrad und Podgorica vielleicht auch in Pristina ermöglichen würde, ihr Gesicht zu wahren.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2219288


    Also unser Plan für das Kosovo klingt fair und sehr gut.Dazu mus man Covics Aussage berücksichtigen,wieso sollte die von 93% Serben bewohnte Republika Srpska dann nicht das gleiche Recht bekommen.

  2. #2
    jugo-jebe-dugo
    UNO-Sicherheitsrat gibt Montag Grünes Licht für Kosovo-Verhandlungen
    Status-Gespräche könnten Anfang November beginnen

    Belgrad - Der UNO-Sicherheitsrat wird am Montag Grünes Licht für die Aufnahme von Verhandlungen über den künftigen Status der südserbischen Provinz Kosovo geben. Eine Empfehlung dazu wurde am 7. Oktober von UNO-Generalsekretär Kofi Annan abgegeben. Die völkerrechtlich noch immer zu Serbien-Montenegro gehörende Provinz wird seit Ende des Krieges (1998/99) von der UNO (UNMIK) verwaltet. Die Standpunkte Pristinas und Belgrads sind praktisch unversöhnlich: Während Albaner vehement in die Unabhängigkeit drängen, sind Serben entschlossen gegen die Abtrennung des Kosovo.

    Die Empfehlung Annans stützt sich auf einen Bericht seines Kosovo-Sonderbeauftragten Kai Eide, der im vergangenen Sommer vier Monate lang die Umsetzung der demokratischen Standards in der Provinz analysierte. Obwohl Eide einige Defizite festmachte, empfahl er den Beginn der Verhandlungen. Die Festlegung des künftigen Kosovo-Status bleibe jedenfalls eine sehr empfindliche politische Frage mit ernsten regionalen und starken internationalen Auswirkungen, hieß es im Bericht. Die Analyse von Eide traf sowohl in Belgrad als auch in Pristina - eine völlige Rarität - größtenteils auf Zustimmung.

    Die wirtschaftliche Lage im Kosovo bezeichnete der norwegische Diplomat als "trostlos", die Aussichten auf eine friedliche und multiethnische Gesellschaft als "düster". Die Entwicklung des Rechtsstaats wird seiner Ansicht nach auf allen Ebenen durch einen "Mangel an Vermögen und Bereitschaft, das Gesetz durchzusetzen", erschwert. Die größte Herausforderung stelle der Kampf gegen die Organisierte Kriminalität dar.

    Eide sprach sich dafür aus, in der Provinz die "Dezentralisierung" weiter voranzutreiben. Die Autonomie der regionalen Einheiten soll auch auf Polizei und Justiz ausgedehnt werden. Serbisch besiedelte Gebiete sollen sich vernetzen und "besondere Beziehungen" mit Belgrad unterhalten dürfen. Er empfahl auch nach dem UNO-Engagement im Kosovo eine stärkere Rolle der EU und die Bestellung eines internationalen Repräsentanten ähnlich wie in Bosnien-Herzegowina.

    Vor der Abreise nach New York bekräftigte der serbische Premier Vojislav Kostunica den Standpunkt Belgrads: Kosovo sei immer ein Bestandteil Serbiens gewesen und dies müsse auch so bleiben. Die Aufdrängung einer Lösung oder die Wegnahme eines Gebietsteils würden einen undenkbaren Präzedenzfall und Gewalt gegen das Völkerrecht darstellen. Belgrad sei jedenfalls für eine Kompromisslösung bereit. "Dies bedeutet, dass man die Kosovo-Frage auf jene Weise lösen soll, wie ähnliche Fragen in anderen europäischen Staaten gelöst wurden: Durch wesentliche Autonomie für die Provinz innerhalb unseren Staates", sagte Kostunica der Belgrader Presseagentur Beta.

    Nach jüngsten Berichten dürften die Status-Gespräche gleich nach dem für 2. November in New York geplanten Treffen der Kontaktgruppe (USA, Russland, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Italien) beginnen. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird der finnische Ex-Präsident Martti Ahtisaari zuerst in Form einer "Shuttle-Diplomatie" die Verhandlungen führen. Ihm zur Seite sollen drei hochrangige Diplomaten - Vertreter der USA, Russlands und der Europäischen Union - stehen. In Belgrad wird der frühere österreichische Außenamts-Generalsekretär und Balkan-Kenner Albert Rohan als EU-Vertreter gehandelt. Als Ort von direkten Verhandlungen gilt Wien als Favorit.

    Noch vor dem Beginn der Status-Gespräche hat eine Äußerung des slowenischen Präsidenten Janez Drnovsek zu einer Verstimmung zwischen Belgrad und Laibach geführt. Drnovsek bezeichnete die Unabhängigkeit der Provinz als "einzig reale Möglichkeit". Belgrad sagte daraufhin den für Anfang November geplanten Besuch von Drnovsek in Belgrad ab. "Weder eine volle noch eine bedingte Unabhängigkeit ist annehmbar", betonte die Belgrader Kosovo-Beauftragte Sanda Raskovic-Ivic.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2219051

  3. #3
    Avatar von lupo-de-mare

    Registriert seit
    14.07.2004
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    11.988
    Es geht ohne Zweifel auch um eine gute Poker Runde, welche man mit hohen Forderungen beginnt.

  4. #4
    Mare-Car
    Naja, ich freu mich schon

    Mal sehen wie die Serbischen Politiker diese Albanischen Hirten da am goßen Tisch dribbeln werden Jao wäre ich gerne dabei wenn sie die Albaner verbal argumentativ in die ecke drängen udn diese ausflippen und anfagen RROFT KOSOVA REPUIBLIK zu schreien weil sie nix anderes mehr zu sgaen haben

  5. #5
    Feuerengel
    Zitat Zitat von Mare-Car
    Naja, ich freu mich schon

    Mal sehen wie die Serbischen Politiker diese Albanischen Hirten da am goßen Tisch dribbeln werden Jao wäre ich gerne dabei wenn sie die Albaner verbal argumentativ in die ecke drängen udn diese ausflippen und anfagen RROFT KOSOVA REPUIBLIK zu schreien weil sie nix anderes mehr zu sgaen haben
    Wieso musst du immer su tuen
    als ob du hier der stärckste wärst?

  6. #6
    Avatar von Monte-Grobar

    Registriert seit
    16.06.2005
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    4.906
    Zitat Zitat von Mare-Car
    Naja, ich freu mich schon

    Mal sehen wie die Serbischen Politiker diese Albanischen Hirten da am goßen Tisch dribbeln werden Jao wäre ich gerne dabei wenn sie die Albaner verbal argumentativ in die ecke drängen udn diese ausflippen und anfagen RROFT KOSOVA REPUIBLIK zu schreien weil sie nix anderes mehr zu sgaen haben

    Vielleicht senden sie es ja ins Fernsehen, dann hol ich mir ne tüte Popcorn

  7. #7
    Mare-Car
    Zitat Zitat von Gjergj
    Zitat Zitat von Mare-Car
    Naja, ich freu mich schon

    Mal sehen wie die Serbischen Politiker diese Albanischen Hirten da am goßen Tisch dribbeln werden Jao wäre ich gerne dabei wenn sie die Albaner verbal argumentativ in die ecke drängen udn diese ausflippen und anfagen RROFT KOSOVA REPUIBLIK zu schreien weil sie nix anderes mehr zu sgaen haben
    Wieso musst du immer su tuen
    als ob du hier der stärckste wärst?
    Wie bitte?

    Ich bitte um eine ausführliche erklärung

  8. #8
    Avatar von lupo-de-mare

    Registriert seit
    14.07.2004
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    11.988
    Zitat Zitat von Mare-Car
    ...........verbal argumentativ in die ecke drängen udn diese ausflippen und anfagen RROFT KOSOVA REPUIBLIK zu schreien weil sie nix anderes mehr zu sgaen haben
    Du kennst die Mentalität ziemlich gut. Was anders wie "Wir können Nichts Anderes, als die totale Unabhängigkeit akzeptieren" hört man von diesem Versager Verein aus Pristina sowieso nicht.

    Das ist wie eine alte Schallplatte mit Sprung: Thaci fing an: "Unabhängigkeit", dann folgte Rugova wie ein Baby Nachplabber Kind: "Unabhängkeit" und weil er Nichts im Hirn hat, muss natürlich auch Kosumi nachplabbern: "Wir wollen Unabhängikeit".

    Sowas nennt man Autistische Konservation, weil niemand diese Leute fragt :!:

  9. #9
    Zitat Zitat von Gjergj

    Wieso musst du immer su tuen
    als ob du hier der stärckste wärst?
    Weil du keine Eier hast?

  10. #10
    Avatar von lupo-de-mare

    Registriert seit
    14.07.2004
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    11.988
    Zitat Zitat von Jastreb
    Zitat Zitat von Gjergj

    Wieso musst du immer su tuen
    als ob du hier der stärckste wärst?
    Weil du keiner Eier hast?
    Wollt ihr täglich eigentlich so weiter machen?

    Vielleicht sollte man den Thread sperren, weil er Nichts mehr bringen wird!

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