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Status, Standards und eine geteilte Stadt

Erstellt von Albanesi, 12.02.2005, 13:01 Uhr · 45 Antworten · 2.944 Aufrufe

  1. #1

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    Status, Standards und eine geteilte Stadt

    http://www.dw-world.de/dw/article/0,...484711,00.html

    In der Diskussion um die Zukunft des Kosovo zeigt sich der serbische Präsident Boris Tadic gesprächsbereit, stellt jedoch auch Bedingungen: Belgrad will einen gleichberechtigten Platz am Verhandlungstisch.




    Fast ein Jahr, nachdem Unruhen die von der UN verwaltete Region Kosovo im März letzten Jahres erschütterten, hält Boris Tadic, Präsident von Serbien, an der Strategie der internationalen Gemeinschaft fest. Die besagt, dass es erst zu Status-Verhandlungen kommen kann, nachdem fundamentale Standards erfüllt sind. In einem Interview mit der Deutschen Welle erklärt Tadic: "Das beinhaltet das Erreichen fundamentaler Werte in Kosovo und Metohija. Ich stimme dem Plan zu, obwohl nach den Unruhen im März 2004 und den Gewalt-Akten gegen Serben dort klar ist, dass wir im Kosovo keinen ausreichenden Schutz der Menschenrechte sehen."



    Interessenvertretung für Landsleute



    Dennoch ist Präsident Tadic offen für einen Dialog, der den Status der Region betreffen könnte, stellt aber Bedingungen dafür: "In der internationalen Gemeinschaft hört man zwar immer mehr Stimmen, die fordern, dass sowohl Standards als auch Status gleichzeitig auf den Verhandlungstisch gebracht werden sollen. Unter bestimmten Umständen wäre selbst das möglich, wenn Belgrad an diesem Verhandlungstisch einen gleichberechtigten Platz eingeräumt bekommt, der uns erlaubt, für die Standards im Interesse unserer Landsleute in Kosovo und Metohija, aber auch aller Bürger von Kosovo und Metohija aktiver zu kämpfen."



    Dezentralisierung nötig


    Zudem fordert Tadic, dass vor möglichen Verhandlungen ein Dezentralisierungsprozess in Kosovo erfolgreich abgeschlossen wird, der den einzelnen Gemeinden ermöglicht, ihre lokalen Angelegenheiten selbst zu regeln und der Gemeinden mit starken Minderheiten größere Autonomie-Rechte einräumt: "Der Kern liegt im Prozess der Dezentralisierung. Die ganze Idee der Standards vor Status besteht darin, dass die Menschenrechte als einer der kapitalen Schlüsselstandards gewahrt werden. Mein Vorschlag nach den Wahlen im Kosovo war hingegen, dass man sich dem Prozess der Dezentralisierung zuwendet, und sie nicht als administrativen Prozess versteht, sondern mit Inhalt füllt und das heißt auch in Bezug auf die Minderheiten in Kosovo und Metojiha. Leider ist der Prozess der Dezentralisierung bisher nur sehr oberflächlich verlaufen, und ich bin überhaupt nicht zufrieden damit. Deshalb ist die Dezentralisierung etwas, was auf jeden Fall vor Gesprächen über den endgültigen Status des Kosovo stattfinden muss."



    Parallele Strukturen


    Darin sieht Tadic auch eine Lösung für die geteilte Stadt Mitrovica, in der sich parallele serbische und albanische Strukturen entwickelt haben: "Die parallelen Strukturen in Mitrovica sind das natürliche Ergebnis des unglaublichen Misstrauens, das zwischen den Völkern im Kosovo und Metohija besteht, insbesondere zwischen den Albanern und den Serben. Die Auflösung der parallelen Strukturen in Mitrovica erfordert Zeit, aber auch konkrete Lösungen im Dezentralisierungsprozess.“ Eine langfristige administrative Teilung der Stadt halte er für möglich, ohne dass die Bürger der Stadt um ihre Rechte fürchten müssten. Ein mögliches Modell für die Stadt Mitrovica sieht Tadic am Beispiel der deutsch-schweizerischen Grenzregion: "Wir sind heute in Deutschland und auch hier gibt es das Beispiel einer geteilten Stadt. Das ist Konstanz in Deutschland und Kreuzlingen in der Schweiz. Hierbei ist es keine Frage, wo die Demarkationslinie gerade verläuft, sondern ob die Menschenrechte an jedem Punkt dieser Stadt geachtet werden und was der Status der Individuen in dieser Stadt ist." Tadic hielt sich am Samstag (5.2.) anlässlich der Jahrestagung der Südosteuropa-Gesellschaft in Freiburg im Breisgau auf.





    Fabian Schmidt

    DW-RADIO/Bosnisch, 5.2.2005, Fokus Ost-Südost

  2. #2
    Avatar von lupo-de-mare

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    Da es Scharfmacher auf beiden Seiten gibt, glaube ich nicht das es in 2005, zu irgendeinem Ergebnis kommen wird.

  3. #3

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    Ich sehe es nüchtern !

  4. #4

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    Hoffen wir aber das es gelingt!

    Morgen müssen sie so oder so wieder zusammenleben!

  5. #5
    Avatar von lupo-de-mare

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    Zitat Zitat von Albanesi
    Hoffen wir aber das es gelingt!

    Morgen müssen sie so oder so wieder zusammenleben!
    Wenn die Leute wieder eine Arbeit hätten, dann wären viele Probleme gelöst und die Extremisten hätten nicht soviel Zulauf.

    Im übrigen ist die hohe Vermehrungs Rate der Albaner ein anderen Problem, wie in anderen Ländern.

  6. #6

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    Die Vermehrungs Rate der Albaner ist ein SEHR Großes Problem, weswegen nie ein Muslkimisches Land ijn die EU kommen wird. Die Länder haben einfach zu viel Angst das sie lagnsam vond en Muslimischen Löändern überholt werden, was ja auchs timmt. Also rein demographisch gesehen. Somit hätten sie acuh mehr stimmen im EU Parlament.

  7. #7

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    Zitat Zitat von Serbian_Prophet
    Die Vermehrungs Rate der Albaner ist ein SEHR Großes Problem, weswegen nie ein Muslkimisches Land ijn die EU kommen wird. Die Länder haben einfach zu viel Angst das sie lagnsam vond en Muslimischen Löändern überholt werden, was ja auchs timmt. Also rein demographisch gesehen. Somit hätten sie acuh mehr stimmen im EU Parlament.
    "Tolle Aussage" Göbbels hätte sie nicht besser formulieren können

  8. #8
    Avatar von lupo-de-mare

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    Zitat Zitat von Yugo4ever
    Zitat Zitat von Serbian_Prophet
    Die Vermehrungs Rate der Albaner ist ein SEHR Großes Problem, weswegen nie ein Muslkimisches Land ijn die EU kommen wird. Die Länder haben einfach zu viel Angst das sie lagnsam vond en Muslimischen Löändern überholt werden, was ja auchs timmt. Also rein demographisch gesehen. Somit hätten sie acuh mehr stimmen im EU Parlament.
    "Tolle Aussage" Göbbels hätte sie nicht besser formulieren können
    Die Vermehrungs Rate ist immer ein Soziales, wie wirtschaftliches Problem.

    Nur wenn sie bei ca. 2,05 liegt, entwickelt sich eine Gesellschaft normal und gesund.

  9. #9

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    Genau so ist die Vermehrungsrate Russland nicht effizient bzw. "gesund" für die Geselschaft bei 1.3 Kinder pro Frau.

    @Yugo
    Gib dir gleich Göbbels.
    Das ist pure Tatsache. Frankreich ist aus reiner Demographischer Entwicklung gegen eine aufnahme der Türkei.

  10. #10

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    Im übrigen ist die hohe Vermehrungs Rate der Albaner ein anderen Problem, wie in anderen Ländern.


    Die Vermehrungs Rate der Albaner ist ein SEHR Großes Problem, weswegen nie ein Muslkimisches Land ijn die EU kommen wird. Die Länder haben einfach zu viel Angst das sie lagnsam vond en Muslimischen Löändern überholt werden, was ja auchs timmt. Also rein demographisch gesehen. Somit hätten sie acuh mehr stimmen im EU Parlament.

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    Leute was habt ihr überhaupt für Sorgen!

    In Italien (Seit dem Spätmittelalter) USA , in der Schweiz, Deutschland, Großbritannien und Australien , Belgien , Frankreich , Türkei , Griechenland usw gelten die Albaner im den einzelnen Einwanderungsländer als gut integriert und werden nicht gezählt obwohl es viele mehr als in Albanien selbst sind!

    Und die hohe Geburtenrate wird durch die hohe Auswanderungsrate gestoppt sogar gesunken ,Albanien hat sogar weniger Einwohner als 1990 seid ihrer Grenzöffnung!
    und wenn die islamischen Länder Türkei und albanien beitreten werden desto weniger Konflikte und hohe Geburten ,wegen verbesserlicher Lebensstandard!

    Was ich zu EUCH Serben und Makedonier zusagen habe und das gleiche Problem mit den Kurden in der Türkei !

    Sollte sie eines im klaren sein (Vielleicht will es der Westen , denn der tut nix dagegen)

    Makedonien wird von Zukunft der des Kosovo abhängen.

    Makedonien hat auf Druck des Westens eine Föderalisierung nach albanischen Vorstellungen angenommen, ob dies zu einer späteren Abspaltung führen wird oder nicht, sei mal dahingestellt!

    Am Besten ist:
    Die aktuelle Makedonische-Regierung oder auch zukünftige sollte ernsthaft mit dem Gedanken spielen, Nordwestmakedonien an die Albaner abzutreten und dafür im Gegenzug von Ihnen die Übersiedlung aus Skopje, Kumanovo-Lipkovo, Aracinovo und andere nach Nordwestmakedonien einzufordern.

    Das wäre die beste und für den Frieden effektivste Lösung.

    Übrigens hat das auch schon die Makedonska Akademija na Naukite i Umetnostite (MANU) schon 2001 während des Konfliktes vorgeschlagen - diesen Vorschlag sehe ich als gute Gesprächsbasis!

    Warum auch nicht?

    Ich gebe es zu

    Ein friedvolles Zusammenleben zwischen Albaner und Serben und Makedonier auf dem Balkan ist vorsichtig ausgedrückt, eine Phantasievorstellung!

    Der Westen ist aber gegen irgendwelche Teilung!!


    Die Makedonier hätten die die ART & WEISE des Zustandekommens des Ohrider Vertrages 2001 erspart, wenn Sie gegenüber den Westen entschlossener aufgetreten wären und nicht immer doch im nachhinein nachgegeben hätten!

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