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Stoppt das Merkel-Ferkel!

Erstellt von ökörtilos, 12.06.2009, 22:09 Uhr · 54 Antworten · 4.189 Aufrufe

  1. #51

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  2. #52
    Avatar von Sinopeus

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    Zitat Zitat von Nihilist Beitrag anzeigen
    Und wir haben es der SPD zu verdanken dass wir uns wenigstens unser Studium durch BaFöG ( ja die SPD hat diese eingeführt) finanzieren können, denn weder CDU noch FDP noch sonst ne "bürgerliche" Partei hat sich um die Zukunft unserer Bildung gekümmert! Sonst würde ich wohl (nicht böse gemeint) Kloputzer werden!
    Die SPD von der du sprichst, gibt es heute nur noch auf dem Papier. Die SPD von heute setzt sich mit Konzervorständen zusammen und bastelt so Dinge wie Harz IV. Sowas wie "Studiengebühren" hätte die SPD von der du sprichst auch nie zugelassen, weil die es mit der Chancengleichheit noch ernst meinte (weshalb sie das BaFöG einführte).
    Ich bin überzeugter Sozialdemokrat und genau deswegen würde ich die heutige SPD unter Müntefering und wie diese verkappten CDUler alle heißen nicht wählen.

  3. #53
    Avatar von Lido

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    Zitat Zitat von Sinopeus Beitrag anzeigen
    Die SPD von der du sprichst, gibt es heute nur noch auf dem Papier. Die SPD von heute setzt sich mit Konzervorständen zusammen und bastelt so Dinge wie Harz IV. Sowas wie "Studiengebühren" hätte die SPD von der du sprichst auch nie zugelassen, weil die es mit der Chancengleichheit noch ernst meinte.
    Ich bin überzeugter Sozialdemokrat und genau deswegen würde ich die heutige SPD unter Müntefering und wie diese verkappten CDUler alle heißen nicht wählen.
    Kann dir nur zustimmen! Bin selbst auch Sozialdemokrat, nur wollte ich hier mal klarstellen für einige die die SPD als Spaßpartei abstempeln! Natürlich ist sie nicht mehr dieselbe, das habe ich zum Bedauern auch eingesehen!

  4. #54
    Avatar von -Troy-

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    Ich hab mir jetzt das bescheuerte Parteiprogramm der LINKEN durchgelesen und bin nach wie vor der Meinung, dass diese Partei der letzte Scheiß ist und alles andere als die klassischen Werte der SPD vertritt.

    Und hier ein paar Auszüge aus dem Parteiprogramm:

    Das hier hat die LINKE in der Arbeitspolitik zu bieten, ihrem wichtigsten Resort.

    Arbeitszeitverkürzung: Wir wenden uns gegen die Verlängerung von Arbeitszeiten und fordern vielmehr ihre Verkürzung als Grundlage einer neuen Verteilung von Erwerbsarbeit. Wir streben eine Verkürzung der Wochen-, Jahres- und Lebensarbeitszeit, Wahlarbeitszeiten, erleichterte Sabbatjahre und Freistellung für gesellschaftspolitische Arbeit und andere Arbeitsformen an. Aufgrund der steigenden Produktivität der Arbeit kann dies erreicht werden, ohne dass die Einkommen sinken. Eine Arbeitszeitverkürzung kommt auch den veränderten Geschlechterrollen, nach denen Frauen und Männer sich Erwerbs- und Sorgearbeit teilen wollen und sollen, zugute.
    Schon klar... Verkürzung der Arbeitszeit für alle. Und was ist mit denen, die mehr arbeiten wollen? Die mehr verdienen wollen und bereit sind 8 Stunden täglich, 5 mal die Woche zu arbeiten? Diese werden natürlich als asozial und arbeitsplatzernichtend dargestellt.

    Und immer bedenken was sowas kostet. Die Unternehmen sollen also mehr Leute beschäftigen und das zu hohen Löhnen.

    öffentlich geförderte und gestaltete Beschäftigungssektoren mit genossenschaftlichen Elementen, die jene sozialen, kulturellen und ökologischen Bedürfnisse befriedigen, die weder der Markt noch der öffentliche Dienst abdecken.
    eine aktive Arbeitsmarktpolitik, die sich auf diejenigen konzentriert, die besonders schlechte Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Wir wollen, dass ihnen durch Konzentration öffentlicher Finanzmittel und durch ihre Kombination mit anderen Fonds reguläre, versicherungspflichtige, tariflich bezahlte Arbeitsplätze angeboten werden.
    eine Nutzung der Produktivitätsgewinne für höhere Reallöhne und Arbeitszeitverkürzung.
    einen gesetzlichen Mindestlohn in existenzsichernder Höhe.
    Alles was fett markiert ist, kostet viel Geld.

    Die glorreiche Idee der LINKEN ist es alle neuen Arbeitsplätze durch Steuergelder zu schaffen oder dies auf Kosten der Gewinne der Unternehmen zu tun.

    Wir haben doch jetzt schon Probleme die produzierende Industrie im Land zu behalten. Die Unternehmen, die ziehen einfach weg. Das wars dann... Die müssen nicht mal mehr nach Asien oder sonstwo.
    Die gehen einfach nach Frankreich, nach Holland, wo die Menschen gut ausgebildet sind, die Infrastruktur sehr gut ausgebaut ist und die Leute bereit sind 40 Stunden pro Woche zu arbeiten.

    Der andere Punkt ist, dass die LINKE jedem Idioten, der nichts in seinem Leben gelernt hat einen vollen und gut bezahlten Job, der durch Steuergelde finanziert werden soll, geben will!
    Also wozu noch lernen? Wozu studieren? Wozu das Risiko eingehen sich selbstständig zu machen?
    Wir geben einfach jedem Idioten Holzklötze in die Hand aus denen er Kaninchen schnitzt und bezahlen ihn dafür 2000 € im Monat. Scheiß egal, ob jemand Holzkaninchen braucht oder nicht, scheiß egal wo das Geld herkommt. Hauptsache wir haben eine Arbeitslosenquote von 0%.

    Zur Wirtschaftspolitik:

    ökologischen Umbau der Energieversorgung. Vorrangiges Ziel ist eine Wende in der Energiepolitik hin zu dezentralen Strukturen, die Überführung der Netze in öffentliche Hand und die demokratische Kontrolle der Energiepolitik. Steigerung der Energieeffizienz, Senkung des Energieverbrauchs und strikte Ausrichtung auf erneuerbare Energien sind zur Lösung der Energieprobleme notwendig. Bereits entwickelte Technologien, wie wasserstoffbetriebene Motoren (Brennstoffzellen - alternative Energien) sollen schnellstmöglich genutzt und finanziell gefördert werden. Ebenso sollen umweltfreundliche Neuentwicklungen ohne Rücksicht auf Kapitalinteressen sofort umgesetzt werden. Wir wollen einen beschleunigten Ausstieg aus der Atomenergie, lehnen neue Atomkraftwerke und den Export von Atomtechnik ab.
    Wenn ich diesen Scheiß hier lese kriege ich das Kotzen.

    Überführung der Netze in demokratische Kontrolle!

    Das ist eine reine Verstaatlichung von Kapital. Es werden Monopole geschaffen, die mit der Bevölkerung tun und lassen können was sie wollen. Sie können jeden Preis verlangen und selber den letzten Scheiß bieten, denn es gibt keine Konkurrenz, keine Alternative.
    Sowas hatten wir doch schon und es war Scheiße!!!

    Schaut euch doch die Energieversorger heute an! Der Markt ist dort noch nicht wirklich geschaffen und wir werden abgezockt ohne Ende. Schaut euch die deutsche Bahn an! Dort schämen sich die Angestellten, wenn sie einem mal wieder ein Ticket für 200 € verkauft haben.
    Die Preise sind ur-scheiße, der Service ist ur-scheiße und warum? Weil es keine Konkurrenz gibt.
    Fahrt mal mit der Bahn in England, die kostet etwa ein Viertel und ist immer pünktlich... unglaublich. Und kein son Müll, wien Kombiticket, Weihnachtsticket, Bahncard und alles vorbestellen!

    Und wenn man mich fragt. Jede umweltschonende Technologie einsetzen unabhängig von ihren Kosten bedeutet, dass wir demnächst für 1 kWh Strom nicht mehr 20 ct bezahlen sondern 30. Unsere Heizkosten würden ebenfalls um 50% steigen. Wo soll das Geld herkommen, damit wir sowas bezahlen?
    Weiß jemand wieviel es kosten würde ein neues dezentrales Netz aufzubauen? Wer soll das bezahlen?

    die demokratische Kontrolle der Finanzmärkte und die Dezentralisierung privater wirtschaftlicher Macht: Dies verlangt unter anderem Beschränkung der Wertpapier und Devisenspekulation, europäische Regelungen für die Eindämmung von Kapitaltransfers in Steueroasen sowie eine Verschärfung der Kartellgesetzgebung.
    die Förderung von Genossenschaften und anderer Formen solidarischer Ökonomie.
    Schon wieder dieses Schlagwort "demokratische Kontrolle"... sowas gibt es überhaupt nicht. Die Regierung wird das dann kontrollieren und entscheiden wo die Gewinne, falls noch vorhanden denn hinfließen. Und zwar in ihre eigene Tasche.

    Aber das Dickste sind die letzten beide Sätze.

    Man will die Kartellgesetzgebung verschärfen und im Gegenzug möglichst alles verstaatlichen und zu Genossenschaften umwandeln.

    Mit anderen Worten, alle Privatunternehmen sollen geschröpft und kleingehalten werden und Monopole werden dann vom Staat selbst geschaffen, die diese Unternehmen ersetzen sollen. Sehr schön... es lebe die DDR.

    öffentliche beschäftigungsfördernde Zukunftsinvestitionsprogramme: Die öffentlichen Investitionen und andere Ausgaben in Erziehung und Bildung, Forschung, Kultur, ökologischen Umbau und öffentliche Infrastruktur müssen mindestens um jährlich 40 Milliarden Euro angehoben werden. Eine Million tariflich bezahlte Arbeitsplätze können so geschaffen werden.
    Soso... Bildung und Infrastruktur ist ja wirklich toll und so... aber wo sollen denn jetzt dieser 40 Milliarden (500 € pro Einwohner Deutschlands) jährlich herkommen? Was wäre denn das für eine Steuererhöhung?

    Aber die LINKE ist nicht nur gut im Geld ausgeben. Sondern auch im einnehmen. Das hier ist ihr einziger Vorschlag wie Geld in die Kasse kommen soll.

    gerechte Steuerpolitik: Konzerne und andere profitable Unternehmen müssen wieder deutlich mehr Steuern zahlen. Es soll wieder eine Vermögenssteuer erhoben werden, die Erbschaftssteuer auf große Erbschaften ist zu erhöhen. Steuerschlupflöcher, die insbesondere Vermögende und Großverdiener begünstigen, sind konsequent zu schließen, und Wirtschaftskriminalität ist entschiedener zu bekämpfen. Veräußerungsgewinne beim Verkauf von Wertpapieren und Immobilien wollen wir ohne Spekulationsfristen besteuern. Der Spitzensteuersatz der Einkommenssteuer soll auf mindestens 50 Prozent angehoben werden. Wir fordern eine Steuer- und Finanzreform, die die Länder und Kommunen mit den notwendigen Mitteln für eine nachhaltige Entwicklung ausstattet.
    Genau, die Unternehmen und Großverdiener, die es dann nicht mehr gibt sollen es bezahlen.
    Jeder Gutverdiener packt seine Koffer und ist weg. Jeders Unternehmen, dass Teile ins Ausland verlagern kann wird das tun.

    Deutschland ist bereits heute im Vergleich zu anderen Industriestaaten ein Land mit den höchsten Steuersätzen und höchsten Sozialabgaben überhaupt und diese Sachen will man noch weiter verschärfen.

    Die Erhöhung der Steuern würde wegen dem Abzug eher zu Mindereinnahmen führen, aber selbst wenn nicht. Die Einnahmen würden nicht einmal reichen um auch nur ein einziges der oben genannten Projekte zu realisieren. Und das waren längst nicht alle!

    FAZIT: Man kann den Kapitalismus noch so sehr hassen und ihm die Schuld für alles zuschieben. Man kann aber nicht die wirtschaftlichen Gesetze außer Kraft setzen und ein Schlaraffenland für alle schaffen, in dem jeder alles bekommt und nichts dafür tun muss.
    Der Sozialismus hat versagt, das sollte man mittlerweile gelernt haben, es gibt absolut keinen Grund so einen Fehler noch einmal zu machen und dann ganz Deutschland um 100 Jahre zurückzukatapultieren.

  5. #55
    ökörtilos
    Zitat Zitat von -Troy- Beitrag anzeigen
    Ich hab mir jetzt das bescheuerte Parteiprogramm der LINKEN durchgelesen und bin nach wie vor der Meinung, dass diese Partei der letzte Scheiß ist und alles andere als die klassischen Werte der SPD vertritt.

    Und hier ein paar Auszüge aus dem Parteiprogramm:

    Das hier hat die LINKE in der Arbeitspolitik zu bieten, ihrem wichtigsten Resort.



    Schon klar... Verkürzung der Arbeitszeit für alle. Und was ist mit denen, die mehr arbeiten wollen? Die mehr verdienen wollen und bereit sind 8 Stunden täglich, 5 mal die Woche zu arbeiten? Diese werden natürlich als asozial und arbeitsplatzernichtend dargestellt.

    Und immer bedenken was sowas kostet. Die Unternehmen sollen also mehr Leute beschäftigen und das zu hohen Löhnen. .
    Was interessiert ihr euch so sehr für die Unternehmen?Bist du Unternehmer?
    Merkwürdigerweise zerbrechen sich die Arbeitnehmer die Köpfe der Arbeitgeber....
    Und es wird ja lediglich von einer Arbeitszeitverkürzung gesprochen-nicht von einem Arbeitsverbot!wer mehr arbeiten will soll mehr arbeiten.


    Zitat Zitat von -Troy- Beitrag anzeigen
    alles was fett markiert ist, kostet viel Geld.

    Die glorreiche Idee der LINKEN ist es alle neuen Arbeitsplätze durch Steuergelder zu schaffen oder dies auf Kosten der Gewinne der Unternehmen zu tun..
    Wohin sollten die Unternehmen ihre Gewinne sonst investieren?in Produktionsanlagen in Billiglohnländern?


    Zitat Zitat von -Troy- Beitrag anzeigen
    Wir haben doch jetzt schon Probleme die produzierende Industrie im Land zu behalten. Die Unternehmen, die ziehen einfach weg. Das wars dann... Die müssen nicht mal mehr nach Asien oder sonstwo.
    Die gehen einfach nach Frankreich, nach Holland, wo die Menschen gut ausgebildet sind, die Infrastruktur sehr gut ausgebaut ist und die Leute bereit sind 40 Stunden pro Woche zu arbeiten..
    Nach dieser Logik könnte man dann in Deutschland in spätestens 10 Jahren die 60 Stunden Woche einführen.Die Billiglohnländer werden immer eine Attraktivität auf Unternehmen bzw. Konzerne ausüben.Nur deswegen sollte man sich in Puncto Arbeitszeit,Lohn und Schutz nicht diesen Ländern angleichen.


    Zitat Zitat von -Troy- Beitrag anzeigen
    Der andere Punkt ist, dass die LINKE jedem Idioten, der nichts in seinem Leben gelernt hat einen vollen und gut bezahlten Job, der durch Steuergelde finanziert werden soll, geben will!
    Also wozu noch lernen? Wozu studieren? Wozu das Risiko eingehen sich selbstständig zu machen?
    Wir geben einfach jedem Idioten Holzklötze in die Hand aus denen er Kaninchen schnitzt und bezahlen ihn dafür 2000 € im Monat. Scheiß egal, ob jemand Holzkaninchen braucht oder nicht, scheiß egal wo das Geld herkommt. Hauptsache wir haben eine Arbeitslosenquote von 0%..
    Die "Leistungsgesellschaft" was?wer redet euch eigentlich diesen ganzen Bullshit ein?
    Es existieren gewaltige Probleme mit benachteiligten Gruppen in Deutschland:z.B. Emigranten,deren Kinder und Kindeskinder,Und natürlich die Tatsache das Frauen immer noch weniger verdienen als Männer im selben Beruf.Oder sind die nach deiner Logik auch nur alle dumm und faul?
    Aber jadoch "wir können alles schaffen wenn wir hart daran arbeiten"
    LOL Bullshit!aber wenn du dir das einreden lässt dann glaub weiter an ihre Slogans......


    Zitat Zitat von -Troy- Beitrag anzeigen
    Wirtschaftspolitik:
    Zitat Zitat von -Troy- Beitrag anzeigen



    Wenn ich diesen Scheiß hier lese kriege ich das Kotzen.

    Überführung der Netze in demokratische Kontrolle!

    Das ist eine reine Verstaatlichung von Kapital. Es werden Monopole geschaffen, die mit der Bevölkerung tun und lassen können was sie wollen. Sie können jeden Preis verlangen und selber den letzten Scheiß bieten, denn es gibt keine Konkurrenz, keine Alternative.
    Sowas hatten wir doch schon und es war Scheiße!!!.
    In der Regel entstehen die Produktverteuerungen erst nach der Privatisierung-besonders bei Gütern wie Strom,Gas und Wasser.

    Zitat Zitat von -Troy- Beitrag anzeigen
    Schaut euch doch die Energieversorger heute an! Der Markt ist dort noch nicht wirklich geschaffen und wir werden abgezockt ohne Ende. Schaut euch die deutsche Bahn an! Dort schämen sich die Angestellten, wenn sie einem mal wieder ein Ticket für 200 € verkauft haben.
    Die Preise sind ur-scheiße, der Service ist ur-scheiße und warum? Weil es keine Konkurrenz gibt.
    Fahrt mal mit der Bahn in England, die kostet etwa ein Viertel und ist immer pünktlich... unglaublich. Und kein son Müll, wien Kombiticket, Weihnachtsticket, Bahncard und alles vorbestellen!.
    Nun so habe ich mir das auch mal durch den Kopf gehen lassen.Doch ich kam zu dem Schluss das Systeme wie die Eisenbahn nicht privatisiert und dereguliert werden können.Gerade dein aufgeführtes Beispiel England verdeutlicht dies doch am besten:Begutachte den Zustand der Eisenbahn dort vor und nach der Privatisierung-vor allem die horrible Unfallrate.Es ging sogar soweit das man sich nach mehreren verhängnisvollen Eisenbahnkatastrophen gezwungen sah das Streckennetz-das zuvor vom privaten Unternehmen "Railtrack" verwaltet wurde wieder in öffentliche Hand zu überführen.



    Zitat Zitat von -Troy- Beitrag anzeigen
    Und wenn man mich fragt. Jede umweltschonende Technologie einsetzen unabhängig von ihren Kosten bedeutet, dass wir demnächst für 1 kWh Strom nicht mehr 20 ct bezahlen sondern 30. Unsere Heizkosten würden ebenfalls um 50% steigen. Wo soll das Geld herkommen, damit wir sowas bezahlen?
    Weiß jemand wieviel es kosten würde ein neues dezentrales Netz aufzubauen? Wer soll das bezahlen?.
    Die Preise für Energie werden ohnehin allein schon aufgrund der Verknappung der fossilen Rohstoffe steigen.Wird es nicht mal Zeit das nach etwas neuem gesucht wird?



    Zitat Zitat von -Troy- Beitrag anzeigen
    Schon wieder dieses Schlagwort "demokratische Kontrolle"... sowas gibt es überhaupt nicht. Die Regierung wird das dann kontrollieren und entscheiden wo die Gewinne, falls noch vorhanden denn hinfließen. Und zwar in ihre eigene Tasche.

    Aber das Dickste sind die letzten beide Sätze.

    Man will die Kartellgesetzgebung verschärfen und im Gegenzug möglichst alles verstaatlichen und zu Genossenschaften umwandeln.

    Mit anderen Worten, alle Privatunternehmen sollen geschröpft und kleingehalten werden und Monopole werden dann vom Staat selbst geschaffen, die diese Unternehmen ersetzen sollen. Sehr schön... es lebe die DDR..
    Ich stimme dir zu:eine "demokratische Kontrolle" existiert tatsächlich nicht-ganz besonders nicht in dem Sumpf der die Konzerne und Wirtschaftsaristokraten in unserem System umgibt.

    Was ist das Problem an Genossenschaften?es ist meiner Meinung nach eine der besten Formen der Produktion-schau dir als Beispiel den genossenschaftlichen Feldbau in Israel Kibbuz an-eine Erfolgsgeschichte.

    Keine Form von privater Geschäftstätigkeit darf in irgendeinem Maße beeinträchtigt werden!-hier geht es ausschließlich um globalisierte Konzernmonopolisten deren Gewinn ohnehin nicht der Staatskasse und somit dem Steuerzahler zugute kommt!


    Zitat Zitat von -Troy- Beitrag anzeigen
    Soso... Bildung und Infrastruktur ist ja wirklich toll und so... aber wo sollen denn jetzt dieser 40 Milliarden (500 € pro Einwohner Deutschlands) jährlich herkommen? Was wäre denn das für eine Steuererhöhung?.
    Man kann ja die Geldbeträge dafür aufwenden die die Unternehmer jährlich unversteuert in "Steurparadiesen" in Sicherheit bringen
    Zitat Zitat von -Troy- Beitrag anzeigen
    Aber die LINKE ist nicht nur gut im Geld ausgeben. Sondern auch im einnehmen. Das hier ist ihr einziger Vorschlag wie Geld in die Kasse kommen soll..
    Und die CDU erhöht dir etwa nicht die Steuern?
    Die haben doch alle nichts mehr im Petto,da es nichts mehr zu holen gibt.Der Karren ist an die Wand gefahren.


    Zitat Zitat von -Troy- Beitrag anzeigen
    Genau, die Unternehmen und Großverdiener, die es dann nicht mehr gibt sollen es bezahlen.
    Jeder Gutverdiener packt seine Koffer und ist weg. Jeders Unternehmen, dass Teile ins Ausland verlagern kann wird das tun. .
    Dafür brauchen wir keine Linke-das Abwandern in Billiglohnländer ist bereits in vollem Gang.
    Zitat Zitat von -Troy- Beitrag anzeigen
    Deutschland ist bereits heute im Vergleich zu anderen Industriestaaten ein Land mit den höchsten Steuersätzen und höchsten Sozialabgaben überhaupt und diese Sachen will man noch weiter verschärfen..
    Etwas für etwas-ohne die Sozialabgaben hättest du bestimmt mehr auf dem Konto-keine Frage.Doch was wird aus gesundheitlicher Versorgung,Rente und Arbeitnehmerschutz?sollen wir darauf verzichten damit wir für unsere Sklaventreiber konkurrenzfähig werden?
    Zitat Zitat von -Troy- Beitrag anzeigen
    Die Erhöhung der Steuern würde wegen dem Abzug eher zu Mindereinnahmen führen, aber selbst wenn nicht. Die Einnahmen würden nicht einmal reichen um auch nur ein einziges der oben genannten Projekte zu realisieren. Und das waren längst nicht alle!.
    Verstaatlichen die Saubande.In Venezuela führten die verstaatlichten Unternehmen erstmals nach Jahrzehnten wieder Steuern ab.
    Und überhaupt-warum schröpft unser Steuersystem die armen und den Mittelstand-aber nie die reichen Bonzen?ganz einfach-es wird von ihnen auf deren Bedürfnisse ausgelegt.
    Zitat Zitat von -Troy- Beitrag anzeigen
    FAZIT: Man kann den Kapitalismus noch so sehr hassen und ihm die Schuld für alles zuschieben. Man kann aber nicht die wirtschaftlichen Gesetze außer Kraft setzen und ein Schlaraffenland für alle schaffen, in dem jeder alles bekommt und nichts dafür tun muss.
    Der Sozialismus hat versagt, das sollte man mittlerweile gelernt haben, es gibt absolut keinen Grund so einen Fehler noch einmal zu machen und dann ganz Deutschland um 100 Jahre zurückzukatapultieren.
    Um den Sozialismus bzw.die Art des Wirtschaftens im RGW zu rügen ist gerade jetzt der denkbar schlechteste Zeizpunkt-wo man erkennt was der entfesselte Kapitalismus mit Deregulierung der Märkte der Welt eingebracht hat.Es gibt durchaus eine Alternative zu diesem ganzen Bullshit hier und ich sage nicht das die linken sie haben aber auf dem Wege zu solch einer Alternative sind.Es geht hierbei sicherlich nicht um Stammtisch-Parolen wie obiges "Schlarrafenland für alle"-aber von einer Abkehr von unserer glorreichen "Leistungsgesellschaft" oder anders gesagt LOHNSKLAVEREI.Der wirtschaftliche Weg der Zukunft ist mit Sicherheit nicht in China oder den USA zu suchen sondern in Norwegen oder Venezuela.

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