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Die Stunde der serbischen Nebelverkäufer

Erstellt von skenderbegi, 27.10.2011, 21:38 Uhr · 26 Antworten · 2.027 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
    27.09.2006
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    Beitrag Die Stunde der serbischen Nebelverkäufer

    Die Stunde der serbischen Nebelverkäufer

    VEDRAN DZIHIC (Die Presse)
    Im Norden des Kosovo befindet sich der Kreuzungspunkt, an dem sich das Los Serbiens entscheidet: Wird es ein isoliertes, nationalistisches, rückwärtsgewandtes Serbien – oder sucht es sein Heil in einer gemeinsamen europäischen Zukunft?

    Seit Wochen sind wir Zeugen der Rückkehr der Gewalt auf dem Balkan. Die Lage im Norden des Kosovo ist heikel. Internationale Institutionen, vor allem die EU, die den Dialog zwischen Belgrad und Prishtina leitet und mit der Eulex für Sicherheit und Rule of Law sorgen soll, scheinen macht- und hilflos zu sein. Sie wurden von den Ereignissen regelrecht überrollt.

    Seit Wochen versucht man hektisch, zerschlagenes Porzellan wieder zu kitten, Ergebnisse blieben bisher aus. Mit der neuerlichen Zuspitzung der Lage im Norden des Kosovo aber wird eines deutlich: Diese Region wird zum ultimativen Prüfstein für die Bereitschaft Serbiens, ein neues – europäisches – Kapitel ohne Reserven und Vorbehalte aufzuschlagen. Aber statt den europäischen Weg zu beschreiten, trampelt man derzeit leider weiter auf nationalistischen und rückwärtsgewandten Pfaden herum.

    Ein Schritt vorwärts, zwei zurück

    In Serbien scheinen nach jedem Schritt vorwärts zwei zurück zu folgen. Nach der von der EU buchstäblich erzwungenen und von Serbien taktisch zum richtigen Zeitpunkt vollzogenen Auslieferung von Ratko Mladić und Goran Hadžić erkaufte sich Serbien einen Bonus in Brüssel. Der Weg zur baldigen Aufnahme der Verhandlungen mit der EU schien gesichert.
    Die Kommission hat zwar zuletzt die Empfehlung ausgesprochen, Serbien den Status des Kandidatenlandes zu verleihen. Dies geschah aber nur unter einer Voraussetzung – Serbien solle in Bezug auf den Kosovo pragmatischer werden und sich konstruktiv am EU-geführten Dialog mit Prishtina beteiligen. Derzeit scheinen aber Serbiens Phantomschmerzen wegen des Kosovo stärker als die politische Ratio und das europäische Versprechen zu sein.
    Unabhängige serbische Kommentatoren sprechen längst von masochistischen Tendenzen der eigenen politischen Elite. Im Norden des Kosovo kann Serbien nichts gewinnen, aber alles verlieren. Auf der Waage Europa/Kosovo wiegt der Kosovo derzeit mehr. Die Gründe dafür sind augenscheinlich: Der Wahlkampf für die Wahlen im kommenden Frühling hat längst begonnen. Der Druck der populistisch-nationalistischen Opposition, angeführt von der Serbischen Fortschrittspartei, ist zu groß. Die wirtschaftliche und soziale Krise wurde zuletzt immer tiefer, der versprochene Fortschritt stellt sich nicht ein.

    Riskantes Doppelspiel

    Die regierenden Demokraten mit Präsident Boris Tadić haben sich vor einiger Zeit für das strategische Doppelspiel zwischen Europa und dem Kosovo entschieden. Diese kurzsichtige und riskante Strategie nach dem Motto „Ein wenig Europa, ziemlich viel Kosovo“, „Ein wenig Demokratie- und Europarhetorik da, Nationalismus für die Massen dort“ ist gescheitert. Die scheinbare politisch-strategische Rationalität entpuppt sich bei näherem Hinsehen als Amoklauf.
    Die Folgen dieses politischen Amoklaufs sind schwerwiegend: Serbiens Weg Richtung EU ist blockiert, der Beginn der Beitrittsverhandlungen mit der EU wird nicht so bald erfolgen. Angela Merkel hat vor Kurzem in Belgrad unmissverständlich kommuniziert, dass die serbische Wahl gar keine ist: Der Kosovo ist und wird unabhängig bleiben, die EU-Zukunft Serbiens wird vom politischen Pragmatismus und Reformen abhängen.
    Mittlerweile ist klar, dass Belgrad mit seiner populistisch-nationalistischen Strategie letztlich die Serben im Kosovo auf dem politischen Altar der eigenen Interessen opfern wird. Die serbischen Bewohner des Nordens werden verlieren, sie werden isoliert bleiben – in einem Land, das ihnen nicht wird verzeihen wollen, einer ständigen Bedrohung ausgesetzt zu sein. Damit wird sich die Fluchtbewegung von Serben aus dem Kosovo als Ergebnis der angeblichen Fürsorge Belgrads fortsetzen.

    Krise der Demokratie

    Die Zuspitzung der Lage im Norden weist aber weit über den aktuellen Anlass hinaus auf tiefere strukturelle Probleme der serbischen Gesellschaft hin. Serbien heute ist ein Transitionsland, dessen Bevölkerung am endgültigen Ziel des Übergangs – der Demokratie nach europäischem Muster und einer liberalen Marktwirtschaft – zunehmend zweifelt. Der Weg zur Demokratie ist eben auch für Serbien kein geradliniger. Demokratische Tendenzen werden von autoritären konterkariert, die demokratisch-institutionelle Fassade bröckelt. Die Mittelschicht als Träger der Reformen leidet unter der Krise, die gerechte und sozial ausgewogene Verteilung der erwirtschafteten Güter kann nicht gewährleistet werden.
    Das Verhalten der serbischen Elite in Bezug auf den Kosovo ist ein weiterer Hinweis auf die Krise der Demokratie in Serbien. Die engen Interessen der Machthaber scheinen längst wichtiger zu sein als das Wohlergehen der geschundenen Bevölkerung. Als Ersatz für Reformen und harte Arbeit an der Modernisierung Serbiens verkauft man der Bevölkerung nationalistischen Nebel, „rettet“ unermüdlich den Kosovo, beschuldigt die EU und den Westen, wieder einmal an der Misere im Land schuld zu sein. Die Bösen sind immer die anderen.
    Der serbische Durchschnittsbürger ist währenddessen mit dem Überleben beschäftigt und versucht, nicht bald in der am schnellsten wachsenden Gruppe der Bevölkerung zu landen – bei den Armen und Mittellosen.

    Duell der Populisten

    Je geringer das Vertrauen der Bürger in ihre politischen Repräsentanten ist, desto mehr sind diese bereit, rhetorisch-populistische Purzelbäume zu schlagen und sich mit rechten Kräften im Nationalpatriotismus zu duellieren. Populismus nationalistischer Art, das Einfangen der sozialen Verlierer mit unerfüllbaren Versprechungen, neue Stigmatisierungen und die Schaffung, ja die Erfindung neuer Feinde stehen an der Tagesordnung.
    Die alten/neuen Feinde aber sind auf dem Balkan weiter in der Regel die ethnisch anderen. Sie lassen sich anscheinend beliebig mit jeder anderen Gruppe ersetzen, die von national-konservativen Ideologen als „anders“ erkannt wird. Vor einigen Wochen musste neuerlich die geplante „Gay-Pride“ abgesagt werden. Die Vision einer offenen serbischen Gesellschaft, für die Angehörige der LGBT-Gruppe stellvertretend für all anderen freien Bürger Serbiens kämpfen, ist ein Dorn im Auge der national-konservativen Rechten. Deren Serbien ist ein dunkles, rückwärtsgewandtes und autoritäres Serbien, das sie viel lieber Seite an Seite mit dem Putin'schen Russland als in der EU sehen würden.
    Serbien muss sich endlich entscheiden – zwischen einer europäischen Zukunft oder der national-konservativen Politik der Vergangenheit. Der Norden des Kosovo ist dabei der Kreuzungspunkt, an dem diese Richtungsentscheidung fällt.

    E-Mails an: debatte@diepresse.com

    eines der besten berichte die ich seit langer zeit über serbiens-politik bezw.politische lage gelesen habe....
    einfach durch lesen bitte bevor man mit schweren geschütze auf spatzen schiesst .danke

    es ist doch offensichtlich das serbien diesen kampf um kosova länsgt verloren hat.
    das bedeutet auch das man nicht kosova zerstückeln kann....
    den ein weitere zuspitzung der lage hilft weder serben & serbien.


    daher an die mods bitte user welche sich nicht am thema halten sofort verbannen.danke

  2. #2
    Avatar von BIG-Eagle

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    Das war der beste , ausfürlichste und interessanteste Beitrag und gleichzeitig auch Artikel , den ich je lesen durfte.

    Es weiß jeder , die Politik Serbiens kann es sich nicht leisten , Kosovo und EU zu haben.
    Wollen sie EU , dann Kosovo fallen lassen-wollen se Kosovo , dann werden sie 100%-ig in einer Sackgasse enden und sich isolieren.
    Das Schlimme ist , das der Großteil der Bevölkerung unter dem Wahn der nationalistische EX-Milo Politikern leidet , die sinnlos für verlorenes Land kämpfen und nicht bewusst sind , dass sie ihr eigenes Volk in den Ruin treiben.

  3. #3
    Avatar von Dissention

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    9.972
    Ob sich ein bosnischer Kriegsflüchtling zu irgendeinem Thema welches Serben betrifft neutral äussern kann? Ich glaube es nicht.


    Seit Wochen sind wir Zeugen der Rückkehr der Gewalt auf dem Balkan.
    Welche Gewalt? Meint er die Geschehnisse an den Barrikaden? Dann hat er wohl noch nie Franzosen protestieren sehen, oder Deutsche zum ersten Mai - oder Serbenn vor Belgrad, wie letztens die Himbeerpflücker ... schon allein diese Aussage beweist seine nicht vorhandene Neutralität als Politologe.

    Diese Region wird zum ultimativen Prüfstein für die Bereitschaft Serbiens, ein neues – europäisches – Kapitel ohne Reserven und Vorbehalte aufzuschlagen. Aber statt den europäischen Weg zu beschreiten, trampelt man derzeit leider weiter auf nationalistischen und rückwärtsgewandten Pfaden herum.
    Interessante Behauptung, komisch nur, dass es mit Kroatien, Bosnien und Montenegro funktioniert, alle drei Länder sind auf einem Versöhnungskurs, nur mit dem Kosovo klappt es nicht. Da es drei positive Beispiele gibt, behaupte ich mal einfach, der Kosovo braucht einen Josipovic, statt einen kriminellen Thaci. Serbien will den Dialog, was ist daran nationalistisch?

    Unabhängige serbische Kommentatoren sprechen längst von masochistischen Tendenzen der eigenen politischen Elite. Im Norden des Kosovo kann Serbien nichts gewinnen, aber alles verlieren. Auf der Waage Europa/Kosovo wiegt der Kosovo derzeit mehr. Die Gründe dafür sind augenscheinlich: Der Wahlkampf für die Wahlen im kommenden Frühling hat längst begonnen. Der Druck der populistisch-nationalistischen Opposition, angeführt von der Serbischen Fortschrittspartei, ist zu groß. Die wirtschaftliche und soziale Krise wurde zuletzt immer tiefer, der versprochene Fortschritt stellt sich nicht ein.
    Wie kann der Druck der "Serbischen Fortschrittspartei" groß sein, wenn diese selber nie deutlich ihren Plan zum Kosovo gebracht hat, nie der Regierung wiedersprochen hat und den Juniorkoalitionspartner in der Regierung als Wunschpartner für die nächste Regierung bezeichnet?
    Und wann wurden Neuwahlen ausgerufen?

    Die regierenden Demokraten mit Präsident Boris Tadić haben sich vor einiger Zeit für das strategische Doppelspiel zwischen Europa und dem Kosovo entschieden. Diese kurzsichtige und riskante Strategie nach dem Motto „Ein wenig Europa, ziemlich viel Kosovo“, „Ein wenig Demokratie- und Europarhetorik da, Nationalismus für die Massen dort“ ist gescheitert. Die scheinbare politisch-strategische Rationalität entpuppt sich bei näherem Hinsehen als Amoklauf.
    Bis auf die serbisch Radikale Partei, welche die EU ablehnt und die LDP, welche den Kosovo anerkennen würde um einen Termin für Beitrittsverhandlungen zu bekommen ... ist mir keine aktive Partei bekannt, die das anders sieht. die SRS und die LDP werden nach den nächsten Wahlen keine Rolle mehr spielen (SRS), oder unbedeutend bleiben (LDP).

    Was ich schade an dem ganzen Text aber auch an diesem Abschnitt finde, ist die Tatsache das er den "politischen Amoklauf" nicht wenigstens ein wenig erklärt...

    Mittlerweile ist klar, dass Belgrad mit seiner populistisch-nationalistischen Strategie letztlich die Serben im Kosovo auf dem politischen Altar der eigenen Interessen opfern wird. Die serbischen Bewohner des Nordens werden verlieren, sie werden isoliert bleiben – in einem Land, das ihnen nicht wird verzeihen wollen, einer ständigen Bedrohung ausgesetzt zu sein. Damit wird sich die Fluchtbewegung von Serben aus dem Kosovo als Ergebnis der angeblichen Fürsorge Belgrads fortsetzen.
    Werden verlieren? In den Augen der kosovarischen Serben haben sie schon längst verloren; wer konnte ist nach Serbien und Bosnien / Montenegro ausgewandert, die übrigebliebenen kämpfen ums überleben, wohl wissend, dass wenn Serbien den Kosovo akzeptiert, sie auch auswandern werden müssen. Deutlich sieht man ja, was mit den Serben ausserhalb der Nordregion passiert, sie sind in Enklaven eingefercht, werden bedroht und können noch nicht mal mit Hilfe der amtierenden Regierung des Kosovo rechnen, welche ironischerweise von der serbischen Minderheit an der Macht gehalten wird.

    Die Zuspitzung der Lage im Norden weist aber weit über den aktuellen Anlass hinaus auf tiefere strukturelle Probleme der serbischen Gesellschaft hin. Serbien heute ist ein Transitionsland, dessen Bevölkerung am endgültigen Ziel des Übergangs – der Demokratie nach europäischem Muster und einer liberalen Marktwirtschaft – zunehmend zweifelt. Der Weg zur Demokratie ist eben auch für Serbien kein geradliniger. Demokratische Tendenzen werden von autoritären konterkariert, die demokratisch-institutionelle Fassade bröckelt. Die Mittelschicht als Träger der Reformen leidet unter der Krise, die gerechte und sozial ausgewogene Verteilung der erwirtschafteten Güter kann nicht gewährleistet werden.
    Das Verhalten der serbischen Elite in Bezug auf den Kosovo ist ein weiterer Hinweis auf die Krise der Demokratie in Serbien. Die engen Interessen der Machthaber scheinen längst wichtiger zu sein als das Wohlergehen der geschundenen Bevölkerung. Als Ersatz für Reformen und harte Arbeit an der Modernisierung Serbiens verkauft man der Bevölkerung nationalistischen Nebel, „rettet“ unermüdlich den Kosovo, beschuldigt die EU und den Westen, wieder einmal an der Misere im Land schuld zu sein. Die Bösen sind immer die anderen.
    Der serbische Durchschnittsbürger ist währenddessen mit dem Überleben beschäftigt und versucht, nicht bald in der am schnellsten wachsenden Gruppe der Bevölkerung zu landen – bei den Armen und Mittellosen.
    Dieser Absatz ist an den Haaren herbeigezogen; zu dieser Behauptung - so behaupte ich - gibt es keine Quellen. Die Menschen in Serbien haben sich ihre Demokratie hart erkämpft und glauben an sie. Natürlich gibt es Armut - zu Titos Jugoslavien ging es allen besser - jedoch ist jedem bewusst, dass es kein Zurück gibt und ich behaupte niemand würde eine totalitäre Führung ala Milosevic bevorzugen.
    Die Reformen haben in Serbien stattgefunden, für den Kandidatenstatus zur EU musste einiges an Hausaufgaben gemacht werden, die Privatisierung ist weit voran geschritten - die Behauptung ist schlichtweg falsch und anmassend, die EU erteilt den Kandidatenstatus NICHT für das Ausliefern von Kriegsverbrechern.

    Duell der Populisten

    Je geringer das Vertrauen der Bürger in ihre politischen Repräsentanten ist, desto mehr sind diese bereit, rhetorisch-populistische Purzelbäume zu schlagen und sich mit rechten Kräften im Nationalpatriotismus zu duellieren. Populismus nationalistischer Art, das Einfangen der sozialen Verlierer mit unerfüllbaren Versprechungen, neue Stigmatisierungen und die Schaffung, ja die Erfindung neuer Feinde stehen an der Tagesordnung.
    Die alten/neuen Feinde aber sind auf dem Balkan weiter in der Regel die ethnisch anderen. Sie lassen sich anscheinend beliebig mit jeder anderen Gruppe ersetzen, die von national-konservativen Ideologen als „anders“ erkannt wird. Vor einigen Wochen musste neuerlich die geplante „Gay-Pride“ abgesagt werden. Die Vision einer offenen serbischen Gesellschaft, für die Angehörige der LGBT-Gruppe stellvertretend für all anderen freien Bürger Serbiens kämpfen, ist ein Dorn im Auge der national-konservativen Rechten. Deren Serbien ist ein dunkles, rückwärtsgewandtes und autoritäres Serbien, das sie viel lieber Seite an Seite mit dem Putin'schen Russland als in der EU sehen würden.
    Serbien muss sich endlich entscheiden – zwischen einer europäischen Zukunft oder der national-konservativen Politik der Vergangenheit. Der Norden des Kosovo ist dabei der Kreuzungspunkt, an dem diese Richtungsentscheidung fällt.
    Feindbilder sind nichts überraschendes, in Kroatien z.B. findet ähnliches statt, die Gay-Pride in Split wurde mit einer Eskalation von Gewalt gesprengt, in etlichen europäischen Ländern werden Burkas verboten. Im Vergleich dazu sind die Verhältnisse in Serbien nicht anders.
    Wie auch immer, die Polizei hat die Gay-Parade untersagt gehabt, nicht die Politik, welche Mtglieder aus verschiedenen Parteien beim Umzug hatte.


    FAZIT:
    Ein rechter serbophober Kriegsflüchtling, der einen unfundierten Aufsatz zu einem Thema geschrieben hat, welches ihm nicht erlaubt neutral zu sein und dann noch nicht mal mögliche Lösungsansätze aufgezeigt hat.
    Die universitäre Bildung in Österreich scheint ziemlich mies zu sein, wenn solche Typen einen Abschuß bekommen und dann auch noch publizieren dürfen.

  4. #4
    Avatar von nra7

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    Wieso nicht gleich der Serbischen Terroristen ???

  5. #5
    Avatar von Singidun

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    @skenderbegi

    Willst du, dass der Thread hier zu Politik verschoben wird oder Unterforum Kosovo bleibt ?

  6. #6
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von Dissention Beitrag anzeigen
    Ob sich ein bosnischer Kriegsflüchtling zu irgendeinem Thema welches Serben betrifft neutral äussern kann? Ich glaube es nicht.




    Welche Gewalt? Meint er die Geschehnisse an den Barrikaden? Dann hat er wohl noch nie Franzosen protestieren sehen, oder Deutsche zum ersten Mai - oder Serbenn vor Belgrad, wie letztens die Himbeerpflücker ... schon allein diese Aussage beweist seine nicht vorhandene Neutralität als Politologe.



    Interessante Behauptung, komisch nur, dass es mit Kroatien, Bosnien und Montenegro funktioniert, alle drei Länder sind auf einem Versöhnungskurs, nur mit dem Kosovo klappt es nicht. Da es drei positive Beispiele gibt, behaupte ich mal einfach, der Kosovo braucht einen Josipovic, statt einen kriminellen Thaci. Serbien will den Dialog, was ist daran nationalistisch?



    Wie kann der Druck der "Serbischen Fortschrittspartei" groß sein, wenn diese selber nie deutlich ihren Plan zum Kosovo gebracht hat, nie der Regierung wiedersprochen hat und den Juniorkoalitionspartner in der Regierung als Wunschpartner für die nächste Regierung bezeichnet?
    Und wann wurden Neuwahlen ausgerufen?



    Bis auf die serbisch Radikale Partei, welche die EU ablehnt und die LDP, welche den Kosovo anerkennen würde um einen Termin für Beitrittsverhandlungen zu bekommen ... ist mir keine aktive Partei bekannt, die das anders sieht. die SRS und die LDP werden nach den nächsten Wahlen keine Rolle mehr spielen (SRS), oder unbedeutend bleiben (LDP).

    Was ich schade an dem ganzen Text aber auch an diesem Abschnitt finde, ist die Tatsache das er den "politischen Amoklauf" nicht wenigstens ein wenig erklärt...



    Werden verlieren? In den Augen der kosovarischen Serben haben sie schon längst verloren; wer konnte ist nach Serbien und Bosnien / Montenegro ausgewandert, die übrigebliebenen kämpfen ums überleben, wohl wissend, dass wenn Serbien den Kosovo akzeptiert, sie auch auswandern werden müssen. Deutlich sieht man ja, was mit den Serben ausserhalb der Nordregion passiert, sie sind in Enklaven eingefercht, werden bedroht und können noch nicht mal mit Hilfe der amtierenden Regierung des Kosovo rechnen, welche ironischerweise von der serbischen Minderheit an der Macht gehalten wird.



    Dieser Absatz ist an den Haaren herbeigezogen; zu dieser Behauptung - so behaupte ich - gibt es keine Quellen. Die Menschen in Serbien haben sich ihre Demokratie hart erkämpft und glauben an sie. Natürlich gibt es Armut - zu Titos Jugoslavien ging es allen besser - jedoch ist jedem bewusst, dass es kein Zurück gibt und ich behaupte niemand würde eine totalitäre Führung ala Milosevic bevorzugen.
    Die Reformen haben in Serbien stattgefunden, für den Kandidatenstatus zur EU musste einiges an Hausaufgaben gemacht werden, die Privatisierung ist weit voran geschritten - die Behauptung ist schlichtweg falsch und anmassend, die EU erteilt den Kandidatenstatus NICHT für das Ausliefern von Kriegsverbrechern.



    Feindbilder sind nichts überraschendes, in Kroatien z.B. findet ähnliches statt, die Gay-Pride in Split wurde mit einer Eskalation von Gewalt gesprengt, in etlichen europäischen Ländern werden Burkas verboten. Im Vergleich dazu sind die Verhältnisse in Serbien nicht anders.
    Wie auch immer, die Polizei hat die Gay-Parade untersagt gehabt, nicht die Politik, welche Mtglieder aus verschiedenen Parteien beim Umzug hatte.


    FAZIT:
    Ein rechter serbophober Kriegsflüchtling, der einen unfundierten Aufsatz zu einem Thema geschrieben hat, welches ihm nicht erlaubt neutral zu sein und dann noch nicht mal mögliche Lösungsansätze aufgezeigt hat.
    Die universitäre Bildung in Österreich scheint ziemlich mies zu sein, wenn solche Typen einen Abschuß bekommen und dann auch noch publizieren dürfen.
    zu deinen ausführungen kann man nur sagen das du ein armseliger kleiner wicht bist, welcher anderen menschen die eine andere nationalität als serben jedes recht abzusprechen scheint sich zu politischer lage in serbien zu äussern.
    was vedran geschafft hat haben nicht viele ehemalige flüchtlinge geschafft.
    dafür sollte man diesem grössten respekt zollen!!!!


    was du ausführst ist nichts anders als diffarmierung einer person auf grund seiner ethnie.....
    desweiteren verhöhnst du die akademische ausbildung des österreichischen staates.


    dieses forum sollte besser solchen user wie dir auf die finger schauen....
    ich bin mir ernsthaft am überlegen dem vedran zu schreiben und dich anzuklagen!!!

    du solltest dich in serbien selbst umsehen und umfragen starten wieviele serben selbst gerne in österreich studieren wollen!!!!

    ganz davon zu schweigen das du einen toten polizisten leugnest????
    hinzukommen viele verletzte & niedergebrannte zollübergänge!!!!
    genau solche leute wie du leisten serbien einen bärendienst die sache zu verharmlosen bezw.leugnen und augenwischerei zu betreiben!!!



    weiter empfehle ich dir folgende berichte;

    Serbiens Kampf gegen Korruption: Politiker, Tycoons und staatliche Unternehmen

    Serbische Regierung schützt Korruption und zwielichtige Leute

    was nicht heisst das in anderen balkan-länder die situation besser ist.....

    zu vedran noch;
    ttp://www.bmlv.gv.at/wissen-forschung/publikationen/person.php?id=948

  7. #7
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von Singidunum Beitrag anzeigen
    @skenderbegi

    Willst du, dass der Thread hier zu Politik verschoben wird oder Unterforum Kosovo bleibt ?
    unter politik verschieben.danke

  8. #8
    Avatar von Dissention

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    Zitat Zitat von skenderbegi Beitrag anzeigen
    zu deinen ausführungen kann man nur sagen das du ein armseliger kleiner wicht bist, welcher anderen menschen die eine andere nationalität als serben jedes recht abzusprechen scheint sich zu politischer lage in serbien zu äussern.
    was vedran geschafft hat haben nicht viele ehemalige flüchtlinge geschafft.
    dafür sollte man diesem grössten respekt zollen!!!!


    was du ausführst ist nichts anders als diffarmierung einer person auf grund seiner ethnie.....
    desweiteren verhöhnst du die akademische ausbildung des österreichischen staates.


    dieses forum sollte besser solchen user wie dir auf die finger schauen....
    ich bin mir ernsthaft am überlegen dem vedran zu schreiben und dich anzuklagen!!!

    du solltest dich in serbien selbst umsehen und umfragen starten wieviele serben selbst gerne in österreich studieren wollen!!!!

    ganz davon zu schweigen das du einen toten polizisten leugnest????
    hinzukommen viele verletzte & niedergebrannte zollübergänge!!!!
    genau solche leute wie du leisten serbien einen bärendienst die sache zu verharmlosen bezw.leugnen und augenwischerei zu betreiben!!!



    weiter empfehle ich dir folgende berichte;

    Serbiens Kampf gegen Korruption: Politiker, Tycoons und staatliche Unternehmen

    Serbische Regierung schützt Korruption und zwielichtige Leute

    was nicht heisst das in anderen balkan-länder die situation besser ist.....

    zu vedran noch;
    ttp://www.bmlv.gv.at/wissen-forschung/publikationen/person.php?id=948
    Ich dachte du wolltest eine Antwort welche nicht Offtopic ist?

    Neben dem Hinweis seiner vermutlichen Vorbelastung (und einer kurzen Google-Recherche) habe ich auch Argumente zu seinem argumentlosem Aufsatz gebracht, geh doch auf diese ein, wenn du schon selber On-Topic-Beiträge verlangst?

    zu deinen ausführungen kann man nur sagen das du ein armseliger kleiner wicht bist, welcher anderen menschen die eine andere nationalität als serben jedes recht abzusprechen scheint sich zu politischer lage in serbien zu äussern.
    Ne, zum einen bin ich kein Serbe und zum anderen muss man auch kein Serbe sein, um zu verstehen wie problematisch der Beitrag eines emotional Angeschlagenen ist.

    Kurze Zwischenfrage, hast du die Beiträge des Typen zum Thema Kosovo gelesen, der frisst euch mit seinen haltlosen Behauptungen mit Haut und Haaren ...

    was vedran geschafft hat haben nicht viele ehemalige flüchtlinge geschafft.
    dafür sollte man diesem grössten respekt zollen!!!!
    Wozu genau? Dass er versucht hat sich zu bilden, statt Türsteher zu werden?

    was du ausführst ist nichts anders als diffarmierung einer person auf grund seiner ethnie.....
    desweiteren verhöhnst du die akademische ausbildung des österreichischen staates.
    Es ist üblich im universitärem Bereich zu diskutieren, ich habe ihn wegen seiner Ethnie nicht diffamiert, seine Ethnie ist mir sogar sympatisch, sein Text dagegen ist ein Armutszeugnis. Ich frage mich wie seine Bücher sind ...

    dieses forum sollte besser solchen user wie dir auf die finger schauen....
    ich bin mir ernsthaft am überlegen dem vedran zu schreiben und dich anzuklagen!!!

    du solltest dich in serbien selbst umsehen und umfragen starten wieviele serben selbst gerne in österreich studieren wollen!!!!
    Ich behaupte sogar, dass viele Serben, Bosniaken, Albaner und ähnliche im Ausland studieren möchten, da sie auf dem Balkan keine Zukunft haben und mit der Perspektivlosigkeit zu kämpfen haben. Ob das Studium in Österreich ein Gutes ist, weiß ich nicht; ich fand Deutschland gut.

    ganz davon zu schweigen das du einen toten polizisten leugnest????
    hinzukommen viele verletzte & niedergebrannte zollübergänge!!!!
    genau solche leute wie du leisten serbien einen bärendienst die sache zu verharmlosen bezw.leugnen und augenwischerei zu betreiben!!!
    Ne, dass war ein Toter erschossen durch einen Kriminellen, davor und danach wurde nicht geschossen - versuchst du da etwa zu veralgemeinern?
    Die verbrannten Übergänge sind vollkommen in Ordnung, was soll ich machen, ich denke Sachbeschädigung ist eine legitime Art zu protestieren (siehe Frankreich, Deutschland, England ... mit ähnlichem).

    Du bist nicht neutral mein Freund!.

  9. #9
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Dissention Beitrag anzeigen
    Ich dachte du wolltest eine Antwort welche nicht Offtopic ist?

    Neben dem Hinweis seiner vermutlichen Vorbelastung (und einer kurzen Google-Recherche) habe ich auch Argumente zu seinem argumentlosem Aufsatz gebracht, geh doch auf diese ein, wenn du schon selber On-Topic-Beiträge verlangst?



    Ne, zum einen bin ich kein Serbe und zum anderen muss man auch kein Serbe sein, um zu verstehen wie problematisch der Beitrag eines emotional Angeschlagenen ist.

    Kurze Zwischenfrage, hast du die Beiträge des Typen zum Thema Kosovo gelesen, der frisst euch mit seinen haltlosen Behauptungen mit Haut und Haaren ...



    Wozu genau? Dass er versucht hat sich zu bilden, statt Türsteher zu werden?



    Es ist üblich im universitärem Bereich zu diskutieren, ich habe ihn wegen seiner Ethnie nicht diffamiert, seine Ethnie ist mir sogar sympatisch, sein Text dagegen ist ein Armutszeugnis. Ich frage mich wie seine Bücher sind ...



    Ich behaupte sogar, dass viele Serben, Bosniaken, Albaner und ähnliche im Ausland studieren möchten, da sie auf dem Balkan keine Zukunft haben und mit der Perspektivlosigkeit zu kämpfen haben. Ob das Studium in Österreich ein Gutes ist, weiß ich nicht; ich fand Deutschland gut.



    Ne, dass war ein Toter erschossen durch einen Kriminellen, davor und danach wurde nicht geschossen - versuchst du da etwa zu veralgemeinern?
    Die verbrannten Übergänge sind vollkommen in Ordnung, was soll ich machen, ich denke Sachbeschädigung ist eine legitime Art zu protestieren (siehe Frankreich, Deutschland, England ... mit ähnlichem).

    Du bist nicht neutral mein Freund!.
    die wahlen finden nächstes jahr statt!!!!!!
    da du dies in frage gestellt hast im vorherigen posting.....



    nur kurz zu deinem letzten punkt...
    du betrachtest bezw. befürwortest niederbrennen von staats-übergängen sprich landesgrenzen????
    siehst es nicht als gewaltakt und diese als gewalt gegen staatsgewalt sprich landsfriedensbruch?
    soll man also gegen solche chaoten nicht vorgehen?
    in welchem anderen land wäre dies sonst möglich ?

    wie würde der serbische staat reagieren würden die albaner in presheva dies mit den grenzübergängen machen?

    der vedran soll und darf ruhig auch zu kosova kritische berichte verfassen....
    hat sich der vedran jemals als serben-hasser geoutet?


    wieviele nick-namen hast du?

  10. #10
    Avatar von Muratoğlu

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    Der bosnische Flüchtling hat Recht.

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