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Suche nach den Opfern des kommunistischen Regimes (1944-1946)

Erstellt von brimbog, der, 13.08.2009, 11:28 Uhr · 31 Antworten · 1.423 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Singidun

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    Zitat Zitat von Triglav Beitrag anzeigen
    Und die Schuld liegt bei welchem Menschen,ich meine nur den einen.Allen denen geht es schlecht bis wo hin sein Machtbereich reichte und allen denen gut bis wo hin eben dieser nicht reichte?
    Da bin ich deiner Meinung. Auffällig ist aber auch, dass Länder die von ihm nicht betroffen sind, auch ihre Schwierigkeiten haben, dank des sozialistischen Erbes.
    Das Ganze hat aber nichts mehr mit dem Thema in diesem Thread zu tun.

  2. #22
    Avatar von Zurich

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    Zitat Zitat von brimbog, der Beitrag anzeigen
    Es scheint ein ziemliches Reizthema zu sein, wie so Vieles.

    Als ich den Beitrag postete, dachte ich an die unschuldigen Opfer der Zivilbevölkerung in den Dörfern während den Kriegswirren und nicht an die Mitglieder der Kampftruppen wie den Tschetnik-Führer Draza Mihailovic.

    In der Vojvodina wurden von der SS-Division Prinz Eugen zum Beispiel Kriegsverbrechen an Serben, Juden und Roma verübt. Das Denkmal steht glaube ich in Novi Sad. Die Nachkommen der Opfer des kommunistischen Regimes haben, doch auch ein Recht zu erfahren was geschah.

    Um es klarzustellen, ich bin nicht auf der Seite derjenigen, die versuchen rechtsradikale Kämpfer als Heilige darzustellen und diese Aufklärungen politisch in irgendeiner Art zu missbrauchen.

    Aber warum sollte man dies Vergessen? Idealerweise sollte man doch aus der Vergangenheit lernen. Verbrechen bleiben Verbrechen, egal von welcher Seite sie an der Bevölkerung begangen wurden.
    In Bleiburg gab es auch unschuldige Opfer, weil nicht nur die Ustascha hingerichtet wurden, sondern auch ihre Familien. Das ist zwar sehr bedauerlich und traurig und nicht gut, aber das war nun mal so. Man konnte nicht aussortieren. Das selbe in Serbien: Es wurden halt alle Cedos (sammt ihren Familien) hingerichtet. Es tut mir Leid für die Unschuldigen, denn die konnten es sich ja nicht aussuchen, in welcher Familie sie geboren werden. Doch das ist nun mal Krieg. Die Jugoslawen hatten viel mehr Opfer zu beklagen. Wie sagte einst Tito: "Mi smo more krvi prolili...."
    Die Amerikaner bombten ja Dresden nieder, dass kaum eine Kanalratte noch überleben konnte und von Hiroshima und Nagasaki brauchen wir erst mal gar nicht zu sprechen.

    Das alles fällt nun mal unter "Rache der Alliierten". Ich kenne heute keinen Amerikaner, der sich für Hiroshima, Nagasaki oder Dresden schämt. Dabei haben die Amerikaner bei weitem weniger Leid und Horror im 2.WK erfahren als die Jugoslawen

    Es ist nun mal ein Faktum der Welt-Geschichte: Die Allierten waren die Guten, die Achenmächte die Bösen.
    Und gegen Ende des 2. WK war man entweder auf der richtigen Seite oder auf der falschen.

  3. #23
    Avatar von Triglav

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    Zitat Zitat von Smitko Beitrag anzeigen
    Da bin ich deiner Meinung. Auffällig ist aber auch, dass Länder die von ihm nicht betroffen sind, auch ihre Schwierigkeiten haben, dank des sozialistischen Erbes.
    Das Ganze hat aber nichts mehr mit dem Thema in diesem Thread zu tun.
    Nein,aufgrund des sozialistischen Erbes und nicht stalinistischen Erbe geht es genau zwei Laendern besser als eben aller dieser stalinistischen.Und denen die im Machtbereich unseres Menschen lagen, bei weitem schlechter als der sozialistischen wie stalinistichen Laender.

  4. #24

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    Zitat Zitat von brimbog, der Beitrag anzeigen
    Heute kann man im Standard.at lesen, dass serbische Behörden bemüht sind, ein Verzeichnis von Opfern des kommunistischen Regimes unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg anzufertigen. Die Opferzahlen werden mit ungefähr 80.000 angegeben. Am stärksten war die Vojvodina mit geschätzten 40.000 bis 45.000 Opfern betroffen. Es sollen auch die Massengräber aufgespürt werden und damit die Vergangenheit aufgearbeitet werden.

    hier der Artikel:

    derStandard.at

    Die kommunistische Milosevic Partei, also dass Innenministerium will nach kommunistischen Opfern suchen?

    lOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOL....gehts eigentlich noch Paradoxer.!?!'

  5. #25

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    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    In Bleiburg gab es auch unschuldige Opfer, weil nicht nur die Ustascha hingerichtet wurden, sondern auch ihre Familien. Das ist zwar sehr bedauerlich und traurig und nicht gut, aber das war nun mal so. Man konnte nicht aussortieren. Das selbe in Serbien: Es wurden halt alle Cedos (sammt ihren Familien) hingerichtet. Es tut mir Leid für die Unschuldigen, denn die konnten es sich ja nicht aussuchen, in welcher Familie sie geboren werden. Doch das ist nun mal Krieg. Die Jugoslawen hatten viel mehr Opfer zu beklagen. Wie sagte einst Tito: "Mi smo more krvi prolili...."
    Die Amerikaner bombten ja Dresden nieder, dass kaum eine Kanalratte noch überleben konnte und von Hiroshima und Nagasaki brauchen wir erst mal gar nicht zu sprechen.

    Das alles fällt nun mal unter "Rache der Alliierten". Ich kenne heute keinen Amerikaner, der sich für Hiroshima, Nagasaki oder Dresden schämt. Dabei haben die Amerikaner bei weitem weniger Leid und Horror im 2.WK erfahren als die Jugoslawen

    Es ist nun mal ein Faktum der Welt-Geschichte: Die Allierten waren die Guten, die Achenmächte die Bösen.
    Und gegen Ende des 2. WK war man entweder auf der richtigen Seite oder auf der falschen.
    nach deiner aussage:
    wenn tito die toten beordet sind es nun mal irgendwelche opfer die halt fallen mussten aber das du dir nicht die frage stellst ob das eine gezielte ausrottung war?

    du wärst ein genauso brutaler diktator wie hitler, stalin, tito.

    kein recht auf freies denken!!!

    die gründung jugoslawiens mitsamt ihrer laufzeit hat mehr opfer als alles andere. man ermordete alle intellektuelle damit sich das nationalisten gesindel hervorhebt und keine intellektuelle die uns würdig in der welt hätten vertreten können. stattdessen werden wir heute als barbaren und pack tituliert und als unkultiviert. das ist doch eine schande.

    ich kann leute wie dich und triglav nicht begreifen. ihr wünscht euch eine diktatur zurück mit massenweiser verfolgung, ermordung etc...

    vonwegen alle cedos in einen topf schmeissen. wären die cetniks geblieben und serbien in einer monarchie aufgewachsen würden wir heute nicht mit moslems, kroaten und albaner streiten und ihnen alles schlechte der welt wünschen, im gegenteil man hätte für das volk geschaut und allen bürger ginge es heute gut. das konstrukt jugoslawien ist und bleibt ein mörderstaat mit einer zeitbombe genauso wie die ddr, sowjetunion, china und nordkorea.

    man sieht ja sehr gut was aus diesen staaten geworden ist. freie meinungsäusserungen sind dort willkommen?

    du lebst in der schweiz und geniesst hier deine grosse klappe wenn du aber in einem faschistischen oder kommunistischen staat leben würdest könntest du das nicht.

    warum hast überhaupt keinen tropfen verstand für das volk eher für deine ideologie? ist dir das rote gewand soviel wichtiger als eine mensch?

    in meinen augen bist und bleibst die grösste gefahr für alle landsleute. ti si najveci neprijatelj srpskog naroda, verräter.

    du bist lenins nachfahre: Der kommunismus kann im balkan erst eingeführt werden wenn wir den serbischen rücken brechen.

    was hat dein tito denn gemacht? wir sind heute irgenwelche sklaven und vasallen irgendwelcher westlicher unternehmen und interressen.

    freundliche grüsse

  6. #26
    Avatar von Singidun

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    Zitat Zitat von Triglav Beitrag anzeigen
    Nein,aufgrund des sozialistischen Erbes und nicht stalinistischen Erbe geht es genau zwei Laendern besser als eben aller dieser stalinistischen.Und denen die im Machtbereich unseres Menschen lagen, bei weitem schlechter als der sozialistischen wie stalinistichen Laender.
    Nur weil der Stalinismus schlimmer war als der Titoismus, ist der Titoismus noch lange nicht gut.

  7. #27

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    Zitat Zitat von Smitko Beitrag anzeigen
    Nur weil der Stalinismus schlimmer war als der Titoismus, ist der Titoismus noch lange nicht gut.

    Leider wird der Begriff Partisan nur den Kommunisten zugeordnet. Zahlreiche Widerstandskämpfer hatten mit dem Kommunismus in der Tito Form nichts am Hut. Sie standen für ein freiheitliches und gleichberechtigtes Jugoslawien und wurden bitter enttäuscht. Vielen war nicht bewusst,auf was sie sich eingelassen hatten, mussten aber schnell feststellen, dass sich das kommunistische System anders darstellte, wie während der Kriegszeit propagiert. Neben der Tatsache, dass man verdienten Widerstandskämpfern wie z.B Andrija Hebrang als Ustasa bzw stalinistischer Spion aus dem Verkehr zog, wurden zahlreiche Menschen umgebracht, verhaftet,gefoltert und einer Gehirnwäsche unterzogen.

    Die Jugend Jugoslawiens wurde manipuliert ,missbraucht und letztendlich dazu erzogen, den Staat zu bescheissen.....die Folgen sind heute noch täglich spürbar.....

  8. #28
    Šaban
    Zitat Zitat von Metkovic Beitrag anzeigen
    Leider wird der Begriff Partisan nur den Kommunisten zugeordnet. Zahlreiche Widerstandskämpfer hatten mit dem Kommunismus in der Tito Form nichts am Hut. Sie standen für ein freiheitliches und gleichberechtigtes Jugoslawien und wurden bitter enttäuscht. Vielen war nicht bewusst,auf was sie sich eingelassen hatten, mussten aber schnell feststellen, dass sich das kommunistische System anders darstellte, wie während der Kriegszeit propagiert. Neben der Tatsache, dass man verdienten Widerstandskämpfern wie z.B Andrija Hebrang als Ustasa bzw stalinistischer Spion aus dem Verkehr zog, wurden zahlreiche Menschen umgebracht, verhaftet,gefoltert und einer Gehirnwäsche unterzogen.

    Die Jugend Jugoslawiens wurde manipuliert ,missbraucht und letztendlich dazu erzogen, den Staat zu bescheissen.....die Folgen sind heute noch täglich spürbar.....

    kann man so stehen lassen. Meine verwandten waren alle partisanen. Als der Krieg "gewonnen" war verlangten sie ihre Pension, womit sie aber bitter enttäuscht wurden. Sie müssten zur Partei, aber das wollten sie nicht.

  9. #29

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    Zitat Zitat von Šaban Beitrag anzeigen
    kann man so stehen lassen. Meine verwandten waren alle partisanen. Als der Krieg "gewonnen" war verlangten sie ihre Pension, womit sie aber bitter enttäuscht wurden. Sie müssten zur Partei, aber das wollten sie nicht.

    da gibt es noch andere Beispiele....nach dem Motto...vierte Schulklasse...Partei...und später General....

  10. #30
    Avatar von Ilan

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    Viele von meiner Familie waren auch umgekommen durch die Kommunisten. Und niemand war im Krieg ausser ein Grossonkel, aber er war (bzw. musste) für Jugoslawien in den Krieg gezogen und ist durch die Nazis umgekommen in Gefangenschaft.

    Die Erschiessungen konnte erst einer von Titos Leuten beenden, nur mein Urgrossvater und seine Kinder (u.a. auch mein Grossvater, der zu dieser Zeit noch ein kleines Kind war) blieb ganz zurück, der Rest waren zum Teil nur noch Kinder da und man musste sie "adoptieren" nach dem Krieg, sonst hätten sie keinesfalls überlebt.

    Das Gleiche geschah mit der Familie mütterlichseits als die Nazis da waren und wurden von den albanischen Tito-Partisanen befreit. Tötungen von Unschuldigen sind keinefalls zu rechtfertigen, egal ob ein Familienmitglied Mitglied einer verbrecherischen Organisation war.

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