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Sultan Erdogan kritisiert Österreich

Erstellt von Domoljub, 03.03.2015, 16:00 Uhr · 63 Antworten · 3.388 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Domoljub

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    Sultan Erdogan kritisiert Österreich

    Erdogan kritisiert Islam-Gesetz: Widerspricht EU-Normen

    1. März 2015, 12:28

    Türkischer Präsident will "Rechte der Muslime verteidigen"

    Ankara/Wien - Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat das neue Islam-Gesetz in Österreich als Verstoß gegen die Normen der Europäischen Union und als Maßnahme zur Unterdrückung von Muslimen kritisiert. Auf der einen Seite sei immer vom EU-Acquis die Rede, auf der anderen Seite würden Schritte unternommen, "die der EU widersprechen", sagte Erdogan nach türkischen Medienberichten vom Sonntag.
    Erdogan verglich die Lage in europäischen Ländern mit der Entmachtung des islamistischen Ministerpräsidenten Necmettin Erbakan durch die Militärs in der Türkei im Jahr 1997. Die Intervention der Generäle zum Sturz der Regierung Erbakan wird von Erdogan und anderen islamisch-konservativen Politikern in der Türkei als Aktion zur Entrechtung gläubiger Muslime gesehen.
    Für Präsidial-Modell

    Der türkische Staatschef unterstrich, er trete auch deshalb für die Errichtung eines Präsidialsystems in der Türkei ein, um "die Rechte unserer Brüder in diesen (EU-)Ländern besser verteidigen zu können". Erdogan will das parlamentarische System in der Türkei auf ein Präsidial-Modell umstellen. Kritiker sehen darin einen Griff Erdogans nach unbeschränkter Macht.
    Kritik von Religionsbehörde

    Das österreichische Islam-Gesetz wird auch von anderen türkischen Politikern abgelehnt. EU-Minister Volkan Bozkir sagte, die Türkei werde alles unternehmen, um Muslime in Österreich "vor Schaden wegen dieses Gesetzes" zu schützen. Auch die staatliche Religionsbehörde der Türkei hatte das neue Gesetz kritisiert.
    Vom neuen Islam-Gesetz ist die Türkei konkret betroffen, zumal 65 türkische Imame, die von der Religionsbehörde Diyanet bezahlt werden, künftig ihr Gehalt nicht mehr aus dem Ausland beziehen können. Zudem wird eine laufende Finanzierung islamischer Einrichtungen aus dem Ausland nicht mehr möglich sein.
    Kurz weist Kritik zurück

    Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) hat die Kritik Erdogans zurückgewiesen. "Wir wollen einen Islam in Österreich, der sich frei und ohne Bevormundung aus dem Ausland entfalten kann", so Kurz laut einem Sprecher.
    Kurz betonte, das Islamgesetz sei eine Entscheidung gewesen, "die in Österreich zu treffen war. Entscheidend wäre, dass die Muslime in Österreich - die IGGiÖ (Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich) und die Aleviten - zugestimmt haben." Österreich sei "Vorreiter in der Anerkennung des Islam. Er ist seit 1912 anerkannt und mit dem neuen Gesetz bekommt die Glaubensgemeinschaft Rechte und Pflichten, die vorbildlich sind." (APA, 1.3.2015)



    Erdogan kritisiert Islam-Gesetz: Widerspricht EU-Normen - Religion & Politik - derStandard.at ? Inland

    Sultan Erdogan ist einfach nur eine Witzfigur, ich weiß ehrlich gesagt nicht, wieso dieser Heuchler seine Nase überall hineinstecken muss. Das Islamgesetz ist ja auch keine schlechte Idee, da sich am alltag der Muslime hier in Österreich ohnehin nichts ändert. Und ja wir brauchen keine Wahabiten Imame von den Saudis, welche Kinder durch ihren Unterricht manipulieren und zum Hass gegenüber Andersgläubigen erziehen. Von daher eine gute Sache!

  2. #2
    Avatar von Tigerfish

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    Reden wir doch Klartext.

    Neben unserem Sultan, scheint dir das Erstarken der Türkei ein paar Nächte Schlaf geraubt zu haben.


    Wie blöd wenn man deine Kommentare so leicht durchschauen kann. Aber damit wirst du leben müssen.

  3. #3
    Avatar von Azrak

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  4. #4
    Avatar von Domoljub

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    Zitat Zitat von Tigerfish Beitrag anzeigen
    Reden wir doch Klartext.

    Neben unserem Sultan, scheint dir das Erstarken der Türkei ein paar Nächte Schlaf geraubt zu haben.


    Wie blöd wenn man deine Kommentare so leicht durchschauen kann. Aber damit wirst du leben müssen.
    Gegen die Türkei habe ich persönlich nichts, auch nicht gegen das wirtschaftliche Wachstum. Das einzige was man gegen die Türkei haben kann ist meiner nach Erdogan und seine Politik, welche gegen alles steht, was die Türkei je ausgemacht hat. Schade eigentlich.

  5. #5
    Avatar von Cypriot

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    Zitat Zitat von Domoljub Beitrag anzeigen
    Gegen die Türkei habe ich persönlich nichts, auch nicht gegen das wirtschaftliche Wachstum. Das einzige was man gegen die Türkei haben kann ist meiner nach Erdogan und seine Politik, welche gegen alles steht, was die Türkei je ausgemacht hat. Schade eigentlich.
    "Wachstum" kann man das nicht nennen, wenn dann Pseudoboom.

  6. #6
    Amarok
    Zitat Zitat von TurkishCypriot Beitrag anzeigen
    "Wachstum" kann man das nicht nennen, wenn dann Pseudoboom.
    Interessant, was man mit einem Pseudo-Wachstum so alles erreichen kann.

  7. #7
    Avatar von Cypriot

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Amarok Beitrag anzeigen
    Interessant, was man mit einem Pseudo-Wachstum so alles erreichen kann.
    Das ganze ist ein Pseudo-Wachstum, Firmen und Fabriken die dem Staat gehört haben wurden an ausländische Investoren verkauft und diese haben damit Geld ins Land gebracht, sollten diese in Zukunft nicht mehr weiter in der Türkei investieren, dann macht der Wirtschaftsboom wirklich Buuuummmm und die Türkei steht da wie auch 2002 und muss sich Geld von der IMF holen.

  8. #8
    Avatar von Tigerfish

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    12.126
    Zitat Zitat von TurkishCypriot Beitrag anzeigen
    Das ganze ist ein Pseudo-Wachstum, Firmen und Fabriken die dem Staat gehört haben wurden an ausländische Investoren verkauft und diese haben damit Geld ins Land gebracht, sollten diese in Zukunft nicht mehr weiter in der Türkei investieren, dann macht der Wirtschaftsboom wirklich Buuuummmm und die Türkei steht da wie auch 2002 und muss sich Geld von der IMF holen.
    Seit 2002 hat sich das produzierende Gewerbe wachstumsmäßig etabliert und ist expandiert, Akillim.

  9. #9
    Amarok
    Zitat Zitat von TurkishCypriot Beitrag anzeigen
    Das ganze ist ein Pseudo-Wachstum, Firmen und Fabriken die dem Staat gehört haben wurden an ausländische Investoren verkauft und diese haben damit Geld ins Land gebracht, sollten diese in Zukunft nicht mehr weiter in der Türkei investieren, dann macht der Wirtschaftsboom wirklich Buuuummmm und die Türkei steht da wie auch 2002 und muss sich Geld von der IMF holen.
    Dir ist bewusst, das dies was du von dir gibst auch auf viele der Industriestaaten zutrifft. Denn Kapital von außen ist für den heimischen Markt der eben nicht voran kommt goldwert. Du hast 2 Möglichkeiten entweder du stärkst deine Bildung und reformierst diese eben von grund auf was eben auch mit 10-15 Jahre dauert bis sich etwas entwickelt oder du setzt eben auf dieses Fremdkapital als erstes zahlst eben deine Schulden bei der IMF und neben bei kannst du dein Land weiterentwickeln in allen bereichen. Je nachdem ob dein Land sich für die Investoren lohnt oder nicht und wir haben das Glück und es lohnt sich für zahlreiche Investoren vor allem im bereich Social Media, Schwerindustrie, Bauunternehmen, Elektronik-und IT in die Türkei zu investieren. Zudem sich durch diese Investoren neue heimische Märkte eben in der Türkei bilden.

    Natürlich bin ich kein freund von zuviel Fremdkapital denn in Krisenzeiten(Sanktionen) sollte der Staat auch selbst auf sich aufpassen müssen und können Industriel-sowie Landwirtschaftlich. Ein Beispiel haben wir im Iran und Russland dessen Haushalt komplett einstürzt und der Iran von uns sogar teilweise am leben gehalten wird. Aber so kannst du wenn du denn im Kapitalistischen System eben bist und das ist die Türkei wie auch gut 8 von 10 der Industriestaaten überleben und dein Land formen für eine gewisse Zeit. Es gibt dort noch zahlreiches auf was man natürlich aufpassen muss natürlich aber ich höre schon seid gut 4-5 Jahren:"Die Türkei wird abstürzten!" Und bis heute ist nichts passiert sondern der Gegenteil ist sogar immer wieder eingetroffen. Die Türkei so sieht es aus ist für solche Probleme gefestigt genug. Wir müssen jedoch auf die Inflation aufpassen und eben der heimische Markt ne der auf jeden fall sich in der Welt steigern muss. Außer Ülker muss noch mehr kommen.

  10. #10

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    Zitat Zitat von Domoljub Beitrag anzeigen
    Sultan Erdogan ist einfach nur eine Witzfigur, ich weiß ehrlich gesagt nicht, wieso dieser Heuchler seine Nase überall hineinstecken muss. Das Islamgesetz ist ja auch keine schlechte Idee, da sich am alltag der Muslime hier in Österreich ohnehin nichts ändert. Und ja wir brauchen keine Wahabiten Imame von den Saudis, welche Kinder durch ihren Unterricht manipulieren und zum Hass gegenüber Andersgläubigen erziehen. Von daher eine gute Sache!

    Hauptsache sich über Erdogan auskotzen ohne dessen Intention auch nur ansatzweise verstanden zu haben.

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