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Tabuisierung von SFRJ, Geschichtsrelativismus und die EU

Erstellt von babyblue, 28.09.2015, 22:35 Uhr · 332 Antworten · 14.541 Aufrufe

  1. #101

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Indianer Beitrag anzeigen
    ich finde es interessant, wie ihr über ex yu streitet.
    manchmal muss ich schmunzeln.
    reisen mit dem jugo pass?
    ja, ende der 70 er jahren, anfang 80 er, war ich sechs mal in Spanien.
    visum war jedoch notwendig.

    Jugoslawien hat funktioniert, so lange man den mund halten konnte.
    in jedem laden und öffentlichen Gebäude hing das tito bild.

    meinungsäusserung gab es nicht.
    man wusste nicht, ob man vom Nachbarn angezeigt wird.

    bestimmte dinge durften nicht erwähnt werden.

    in ex Jugoslawien, dürftet ihr das meiste nicht schreiben, was ihr hier im Forum schreibt.

    - - - Aktualisiert - - -

    Hast du alles mit der DDR verwechselt. Kann passieren.

  2. #102

    Registriert seit
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    Beiträge
    12.663
    Zitat Zitat von Indianer Beitrag anzeigen
    ich finde es interessant, wie ihr über ex yu streitet.
    manchmal muss ich schmunzeln.
    reisen mit dem jugo pass?
    ja, ende der 70 er jahren, anfang 80 er, war ich sechs mal in Spanien.
    visum war jedoch notwendig.

    Jugoslawien hat funktioniert, so lange man den mund halten konnte.
    in jedem laden und öffentlichen Gebäude hing das tito bild.

    meinungsäusserung gab es nicht.
    man wusste nicht, ob man vom Nachbarn angezeigt wird.

    bestimmte dinge durften nicht erwähnt werden.

    in ex Jugoslawien, dürftet ihr das meiste nicht schreiben, was ihr hier im Forum schreibt.
    Infiltration wie bei der Stasi ...

  3. #103

    Registriert seit
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    13.015
    Zitat Zitat von Lubenica Beitrag anzeigen
    Hast du alles mit der DDR verwechselt. Kann passieren.
    kann passieren

    Übrigens, dieser Dessi, verbreitet Ujo Propaganda....wahrscheinlich ist er selbst ein (halb)Kroate in Serbien, daher seine Einstellung so.... wie es aber wirklich in YU war, das wissen alle die es erlebt haben(außer Kroaten, da herrschte vll. etwas anders und nicht so wie in Bosnien, Serbien, Montenegro usw.) Es lohnt sich wirklich nicht mit Kroatische, Slowenische Diaspora &Gastarbeiter Kinder darüber zu diskutieren....ob es so besser ist, wird sich ja in Zukunft zeigen(wobei bereits jetzt z.B sich Nationalistische Probleme vermehren=keine gute Zukunft für zerstrittenen Nachbarn/ist wie vorprogrammiert...der gute oliver hat es auch erkannt)....daher, eine freundliche Empfehlung, lass es lieber, es ist Zeitverschwendung, aber auch weniger Kopfschmerzen.

    peace

  4. #104
    Avatar von daro

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    10.333
    Zitat Zitat von Lubenica Beitrag anzeigen
    Hast du alles mit der DDR verwechselt. Kann passieren.
    Du hast ja keine Ahnung Yu war nie ein Utopia wenn es so gut war hätten Leute nie mit dem Krieg begonnen.
    Ich hab mich Heute mit einer Alten Dame unterhalten die 95 Jahre alt und geistig und körperlich für ihr Alter im guten Zustand.
    Die 50iger und die 60iger waren schreklich.
    Freie meinugsauserungen getraut sie sich erst seit 10 jahren.

    Meist du in allen erst Yu hätte in die heutige Zeit funktioniert.
    Für mich ist es recht so wie es ist, es wäre schön wenn der Zerfall von Yu ohne Krieg stattgefunden hätte.

  5. #105
    Avatar von DZEKO

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    Fuck Yu.

  6. #106

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  7. #107

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    Ju war zu rankovics zeiten sowas wie gross serbien..das war nicht gut..und die säuberungs welle nach dem bruch mit stalin...aber ansonsten..wenn es in ju nicht gepasst hat konnte gehen...die tür war offen.

  8. #108
    Avatar von daro

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    Zitat Zitat von mosnik Beitrag anzeigen
    Ju war zu rankovics zeiten sowas wie gross serbien..das war nicht gut..und die säuberungs welle nach dem bruch mit stalin...aber ansonsten..wenn es in ju nicht gepasst hat konnte gehen...die tür war offen.
    Das war wenigsten gut am YU man durfte aus dem Land raus nicht so wie Albanien.

  9. #109
    Avatar von DarkoRatic

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    Das Positive war die Todesstrafe muss zwar nicht angewandt werden Hauptsache in der Verfassung/Gesetzbuch drinstehen

  10. #110

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    11
    Was ich an einigen Beiträgen hier befremdlich finde ist die herablassende Art und Weise mit der die sogenannten "Diaspora-Kinder" von der offensichtlichen Pro-Jugoslawien Fraktion (Frieden, Lubenica etc.) bedacht werden. In den Sozialwissenschaften ist eine der ersten Sachen die man lernt, dass man durch die Mitgliedschaft in einer Gesellschaft oder Gemeinschaft NICHT mehr über die Mechanismen und die Funktion der Gesellschaft selbst weiß. Das bedeutet, dass niemand besser weiß wie Jugo war nur weil er darin gelebt hat bzw. es keine direkte Korrelation zwischen den beiden Sachen gibt. Vor allem in von Propaganda geprägten Gesellschaften wie dem Titoismus bzw. dem Kommunismus wie er in der SRFJ angewandt wurde.

    Die Aussage "Ich habe in Jugoslawien gelebt und du nicht und weiß deswegen besser wie Jugoslawien war." ist also kein Argument, sondern ein ad-hominem weil den Betreffenden offenbar entweder keine ad hoc Argumente einfallen oder es eventuell keine stichhaltigen Argumente gibt. Auf so eine Aussage ließe sich beispielsweise relativ einfach ebenfalls mit einem provokativen ad-hominem replizieren: "Klar war alles besser, damals warst du noch jung und konntest Mädchen nachlaufen. Außerdem hat dir damals der Rücken nicht weh getan."

    Wer meint, dass man in Jugoslawien frei war und sagen konnte was man wollte sollte sich beispielsweise mit dem Fall der entlassenen Philosophieprofessoren in Belgrad auseinandersetzen. Diese haben nach dem Bruch mit der Sowjetunion zuerst die Mängel des Stalinismus thematisiert und haben von der Partei breite Unterstützung bekommen. Sobald aber in deren theoretischen Abhandlungen auch Kritik am Titoismus aufkam (weil schlichtweg auch kein System perfekt sein kann), verloren sie Ihre Professuren. In Kroatien stimmte man im Diskurs beispielsweise den Belgrader Professoren auch zu, formulierte es aber viel vorsichtiger und nicht so eindeutig. Natürlich landete deswegen keiner der Professoren in einem Gefängnis, wenn sich eine Regierung allerdings in den wissenschaftlichen Diskurs selbst einmischt ist das ein relativ klares Zeichen für die Unterdrückung spezifischer Meinungen - wie auch immer diese geartet sind.

    Das Problem war also nicht wie man behandelt wurde, wenn man mitspielte und ein glühender Titoist, Jugoslawe, Kommunist oder wie auch immer war. Das Problem war die Behandlung, wenn man als "systemfeindliches Element" klassifiziert wurde. Und da waren die Zuchthäuser in der DDR noch bei weitem liberaler als ein Gulag wie Goli Otok, welches eines der Indizien ist die SFRJ als totalitäres System zu klassifizieren.

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