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Tabuisierung von SFRJ, Geschichtsrelativismus und die EU

Erstellt von babyblue, 28.09.2015, 22:35 Uhr · 332 Antworten · 14.529 Aufrufe

  1. #161

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    Meiner Meinung nach kann man jedes slawische Land dem Erdboden gleich machen, diese Länder sind völlig rückständig und minderwertig abgesehen von Bosnien. Bosien ist das einzige Land das sicherer für Juden ist als Israel.

  2. #162

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    Zitat Zitat von Goldberg Beitrag anzeigen
    Meiner Meinung nach kann man jedes slawische Land dem Erdboden gleich machen, diese Länder sind völlig rückständig und minderwertig abgesehen von Bosnien. Bosien ist das einzige Land das sicherer für Juden ist als Israel.
    wo sollen die dann alle hin? wie die Russen damals nach Israel?

  3. #163

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    Zitat Zitat von Frieden Beitrag anzeigen
    wo sollen die dann alle hin? wie die Russen damals nach Israel?
    In amerikanische Arbeitslager für Schwererziehbare Slawen.
    Deine unterschwellige, unbewiesene Behauptung kannst du dir sparen, danke.

  4. #164

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    Zitat Zitat von Goldberg Beitrag anzeigen
    In amerikanische Arbeitslager für Schwererziehbare Slawen.
    was macht ihr da im KZ!? haut sofort ab nach Deutschlang, hier habt ihr Frieden und Mehrheit die auf Faschistische Politik scheißen...

    Deine unterschwellige, unbewiesene Behauptung kannst du dir sparen, danke.
    Deine weiße Sibirische Hautfarbe ist dir beleg...

  5. #165
    Avatar von Indianer

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    Zitat Zitat von Lubenica Beitrag anzeigen
    Brüderlichkeit und Einheit


    Brüderlichkeit und Einheit (serbokroatisch Bratstvo i jedinstvo/Братство и јединство, slowenisch Bratstvo in enotnost, mazedonisch Братство и единство, albanisch Vëllazërim dhe bashkim, italienisch Fratellanza e unità, ungarisch Testvériség és egysé) war die Devise der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien und des Bundes der Kommunisten Jugoslawiens.
    Geprägt wurde der Begriff 1941 von Josip Broz Tito als Motto des jugoslawischen Volksbefreiungskampfes gegen die Achsenmächte, die Jugoslawien im April 1941 aufgeteilt hatten. Tito ließ sich auch von der Devise der Französischen Revolution – „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ – inspirieren. Vor allem aber war „Brüderlichkeit und Einheit“ als Gegenentwurf der Kommunisten zu den systematischen Bemühungen der Besatzer und ihrer nationalistischen Unterstützer, Hass zwischen den Volks- und Religionsgruppen Jugoslawiens zu säen. Die Föderalisierung Jugoslawiens, die 1943 bei der zweiten Tagung des Antifaschistischen Rats der Nationalen Befreiung Jugoslawiens (AVNOJ) in Jajce beschlossen wurde, war ein wesentliches Element der Verwirklichung des Prinzip der Brüderlichkeit und Einheit.
    Nach dem Krieg wurde die Devise zur offiziellen Politik der Beziehungen zwischen den jugoslawischen Nationalitäten (Kroaten, Mazedonier, Montenegriner, Muslime, Serben, Slowenen) und nationalen Minderheiten (Albaner, Bulgaren, Italiener, Rumänen, Ungarn und andere). Nach dem Prinzip der Brüderlichkeit und Einheit waren alle diese Gruppen untereinander gleichgestellt und sollten in dem gemeinsamen Bundesstaat ihre Ähnlichkeiten und ihre wechselseitigen Abhängigkeiten ausbauen, um ethnische Konflikte und nationalen Hass dauerhaft zu überwinden. Zur Verwirklichung des Prinzips wurden auch Quotensysteme für alle öffentlichen Institutionen eingeführt, nach denen die Nationalitäten und Minderheiten entsprechend der ethnischen Zusammensetzung ihrer Republik oder autonomen Provinz vertreten waren.
    Nach dem Motto „Brüderlichkeit und Einheit“ wurden zahlreiche Betriebe, Schulen und Sportvereine in ganz Jugoslawien benannt. Auch die Autobahn LaibachZagrebBelgradSkopje (Autoput) trug diesen Namen, ebenso ein hoher Orden für Helden der Partisanenbewegung.
    Zahlreiche nationalistisch eingestellten Regimekritiker wurden wegen „Angriffen auf Brüderlichkeit und Einheit“ gerichtlich zu Haftstrafen verurteilt, zum Beispiel die beiden späteren Präsidenten von Kroatien und Bosnien-Herzegowina, Franjo Tuđman und Alija Izetbegović.


    Schon merkwürdig, dass genau diese beiden Arschlöcher an der Zerstörung von YU eherblich mitgewirkt haben! Natürlich mit der Unterstützung vom Westen.
    sine, sine

    weisst du eigentlich, was der "masovni pokret" war?
    wann war dieser?
    wusste garnicht, daß es nur 2 Personen waren.

    ich kann dir beschreiben, wie ich es empfunden hatte.

    drei tage zuvor wurde mein vater nach Zagreb abkommandiert.
    am dritten tag:
    der himmel war voll schwarzer wolken.
    eine Kilometer lange militärkolone fuhr durch pitomaca an unserem haus vorbei.
    ich wusste, mein vater sitzt drin.
    die menschen haben sich grosse sorgen gemacht, Frauen haben geweint.

    man hörte tagelang nix.
    keiner sprach darüber
    nach drei Wochen kam mein vater, völlig krank wieder nach hause.
    nachts erzählte er meiner mutter, wie er in nassen höhlen übernachten musste.
    2 Nachbarn kehrten nie wieder zurück.

    über die toten wurde nicht gesprochen.
    dannach sprach kein mensch darüber.

    die meisten Jugoslawen wussten garnicht was passiert war.
    die Männer sagten alle zuvor, sie müssten auf eine Übung.
    und dabei ist ist immer geblieben.

    der aufstand wurde niedergemetzelt.
    und es war eine lehre für alle Jugoslawen.

    so wurde bratstvo und jedinstvo zusammen gehalten.

    sei weiter stolz darauf.

  6. #166
    Avatar von daro

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    Zitat Zitat von Lubenica Beitrag anzeigen
    Brüderlichkeit und Einheit


    Brüderlichkeit und Einheit (serbokroatisch Bratstvo i jedinstvo/Братство и јединство, slowenisch Bratstvo in enotnost, mazedonisch Братство и единство, albanisch Vëllazërim dhe bashkim, italienisch Fratellanza e unità, ungarisch Testvériség és egysé) war die Devise der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien und des Bundes der Kommunisten Jugoslawiens.
    Geprägt wurde der Begriff 1941 von Josip Broz Tito als Motto des jugoslawischen Volksbefreiungskampfes gegen die Achsenmächte, die Jugoslawien im April 1941 aufgeteilt hatten. Tito ließ sich auch von der Devise der Französischen Revolution – „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ – inspirieren. Vor allem aber war „Brüderlichkeit und Einheit“ als Gegenentwurf der Kommunisten zu den systematischen Bemühungen der Besatzer und ihrer nationalistischen Unterstützer, Hass zwischen den Volks- und Religionsgruppen Jugoslawiens zu säen. Die Föderalisierung Jugoslawiens, die 1943 bei der zweiten Tagung des Antifaschistischen Rats der Nationalen Befreiung Jugoslawiens (AVNOJ) in Jajce beschlossen wurde, war ein wesentliches Element der Verwirklichung des Prinzip der Brüderlichkeit und Einheit.
    Nach dem Krieg wurde die Devise zur offiziellen Politik der Beziehungen zwischen den jugoslawischen Nationalitäten (Kroaten, Mazedonier, Montenegriner, Muslime, Serben, Slowenen) und nationalen Minderheiten (Albaner, Bulgaren, Italiener, Rumänen, Ungarn und andere). Nach dem Prinzip der Brüderlichkeit und Einheit waren alle diese Gruppen untereinander gleichgestellt und sollten in dem gemeinsamen Bundesstaat ihre Ähnlichkeiten und ihre wechselseitigen Abhängigkeiten ausbauen, um ethnische Konflikte und nationalen Hass dauerhaft zu überwinden. Zur Verwirklichung des Prinzips wurden auch Quotensysteme für alle öffentlichen Institutionen eingeführt, nach denen die Nationalitäten und Minderheiten entsprechend der ethnischen Zusammensetzung ihrer Republik oder autonomen Provinz vertreten waren.
    Nach dem Motto „Brüderlichkeit und Einheit“ wurden zahlreiche Betriebe, Schulen und Sportvereine in ganz Jugoslawien benannt. Auch die Autobahn LaibachZagrebBelgradSkopje (Autoput) trug diesen Namen, ebenso ein hoher Orden für Helden der Partisanenbewegung.
    Zahlreiche nationalistisch eingestellten Regimekritiker wurden wegen „Angriffen auf Brüderlichkeit und Einheit“ gerichtlich zu Haftstrafen verurteilt, zum Beispiel die beiden späteren Präsidenten von Kroatien und Bosnien-Herzegowina, Franjo Tuđman und Alija Izetbegović.


    Schon merkwürdig, dass genau diese beiden Arschlöcher an der Zerstörung von YU eherblich mitgewirkt haben! Natürlich mit der Unterstützung vom Westen.
    Welche Autubahn Leibach(Ljubljana)-Zagreb-Belgrad diese Autobahn gab es zur Zeiten Jugoslaviens nicht die war nicht Fertig.
    Es stimmt das Tito keinen unterschied zeischen den Ethnien machte alle waren dennoch nicht gleichgestellt.

    Tito fordette mit macht die durchmischung gemischte ehen wurden in den Himmel gejubelt was mich sonderlich nicht stört mehr stört mich aber das Tito Beispielsweise in rein Kroatische Regionen alle Machtpositionen an Serben aus Serbien vergab, bei uns gab es praktisch keine Serben aber alle Lehrer, Höherrangige Polizisten, Regionverantvortliche und andere Machtpositionen wurden an Serben vergeben. Als Kroate hatte man gar keine Moglichkeit trotz guter Ausbildung eine Stelle in seiner Region zu bekommen.
    So wars zumindes in der Opcina Odak (novi Grad war eine Ausnahme den das Dorf war fast rein Serbisch)

    Auch Grosfirmen wie Borovo oder Djuro Dakovic in Kroatien hatten keinen einzigen Kroaten der nicht eine Mischehe hat in der Leitung des unternahmens.

    Franjo und Alija wehrten sich unteranderem gegen solche Ungerechte Aktionen gegen Tito und landeten im Gefängis, Tito suchte nie gemeinsame lösungen sonder underdrückte jeden der nicht seiner meinung war.

  7. #167

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    bin in deutschland geboren und aufgewachsen kenne das alte jugo nur aus der kindheit und den besuchen ...also kann nicht 100% sagen wie es war...aber eins ist klar wenn ich mit den leuten in tuzla spreche sehnen sich alle ausnahmslos den alten jugo zurück...und nochmal perfekt war der staat nie ,aber es war auch nicht die hölle auf erden.

  8. #168

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    Ich amüsiere mich immer wieder über die Märchen der Nationalisten, die behaupten, dass die Kroaten in YU so dermaßen unterdrückt wurden. Nationalismus war der Wegbereiter für den Krieg in YU. Es gab eine "Öffnung" und Veränderung in der SFRJ und es gab Zugeständnisse für Reformen und Autonomierechte, dadurch wurden sogar Forderungen erfüllt, die die Studenten in Kroatien, als einen ihrer wesentlichen Punkte bei den Demonstrationen forderten und an die Zentralregierung in Belgrad richteten.

  9. #169
    Avatar von Indianer

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    Zitat Zitat von Lubenica Beitrag anzeigen
    Ich amüsiere mich immer wieder über die Märchen der Nationalisten, die behaupten, dass die Kroaten in YU so dermaßen unterdrückt wurden. Nationalismus war der Wegbereiter für den Krieg in YU. Es gab eine "Öffnung" und Veränderung in der SFRJ und es gab Zugeständnisse für Reformen und Autonomierechte, dadurch wurden sogar Forderungen erfüllt, die die Studenten in Kroatien, als einen ihrer wesentlichen Punkte bei den Demonstrationen forderten und an die Zentralregierung in Belgrad richteten.
    du hast recht.

    Jugoslawien war toll.
    deshalb sind viele ins Ausland.
    und weil es so toll war, ist es zerbrochen.

  10. #170
    Avatar von daro

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    Zitat Zitat von mosnik Beitrag anzeigen
    bin in deutschland geboren und aufgewachsen kenne das alte jugo nur aus der kindheit und den besuchen ...also kann nicht 100% sagen wie es war...aber eins ist klar wenn ich mit den leuten in tuzla spreche sehnen sich alle ausnahmslos den alten jugo zurück...und nochmal perfekt war der staat nie ,aber es war auch nicht die hölle auf erden.
    Das glaube ich dir weil die Situation ende 80iger sicherlich besser war als die Heute par Jahre Krieg machen so einiges Kaputt, in der Zeit wo andere Länder in Europa extremen Wirtschaftswachstum war Bosnien im Krieg und hatte einen Wirtschaftlichen stillstand nicht nur während dem Krieg sondern auch 16 Jahre nach dem Krieg.
    Die 20 verlorenen Jahre müssen erst mal nachgeholt werden.

    Wie wäre es in Tusla ohne Krieg?

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