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Tabuisierung von SFRJ, Geschichtsrelativismus und die EU

Erstellt von babyblue, 28.09.2015, 22:35 Uhr · 332 Antworten · 14.537 Aufrufe

  1. #171
    Avatar von Grdelin

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    Zitat Zitat von Lubenica Beitrag anzeigen
    Ich amüsiere mich immer wieder über die Märchen der Nationalisten, die behaupten, dass die Kroaten in YU so dermaßen unterdrückt wurden. Nationalismus war der Wegbereiter für den Krieg in YU. Es gab eine "Öffnung" und Veränderung in der SFRJ und es gab Zugeständnisse für Reformen und Autonomierechte, dadurch wurden sogar Forderungen erfüllt, die die Studenten in Kroatien, als einen ihrer wesentlichen Punkte bei den Demonstrationen forderten und an die Zentralregierung in Belgrad richteten.

    Du hast Recht.
    Deshalb sind viele ins Ausland.
    Und weil es so toll war, ist es zerbrochen.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von daro Beitrag anzeigen
    Das glaube ich dir weil die Situation ende 80iger sicherlich besser war als die Heute par Jahre Krieg machen so einiges Kaputt, in der Zeit wo andere Länder in Europa extremen Wirtschaftswachstum war Bosnien im Krieg und hatte einen Wirtschaftlichen stillstand nicht nur während dem Krieg sondern auch 16 Jahre nach dem Krieg.
    Die 20 verlorenen Jahre müssen erst mal nachgeholt werden.

    Wie wäre es in Tusla ohne Krieg?
    Ohne Krieg würde es noch immer Tuzla heißen.

  2. #172

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    heute flüchten zigtausende aus Bih,serbien und jetzt legal aus kroatien...also nix neues

  3. #173
    Avatar von daro

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    Zitat Zitat von Lubenica Beitrag anzeigen
    Ich amüsiere mich immer wieder über die Märchen der Nationalisten, die behaupten, dass die Kroaten in YU so dermaßen unterdrückt wurden. Nationalismus war der Wegbereiter für den Krieg in YU. Es gab eine "Öffnung" und Veränderung in der SFRJ und es gab Zugeständnisse für Reformen und Autonomierechte, dadurch wurden sogar Forderungen erfüllt, die die Studenten in Kroatien, als einen ihrer wesentlichen Punkte bei den Demonstrationen forderten und an die Zentralregierung in Belgrad richteten.
    Komisch das die Märchen von sehr vielen Menschen kommen die Fantasieren sicherlich alle.

    Hätte Tito seine Arbeit richtig gemacht gäbe es YU immer noch, Tito konnte nur seine Ideologie Gerecht war er nie.

    Es hat Natürlich mit Nationalismus zu tun wenn dir ein Lehrer sagt halt das maul du Ustascha und man dachte immer man wäre Jugoslave, ich wusste bis 1991 nicht das es Kroatien je gab ich war immer als Jugoslawe aufgewachsen worden aber als Ustascha wurde ich schon vor 1991 beschimpft.

  4. #174

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    Zitat Zitat von daro Beitrag anzeigen
    Das glaube ich dir weil die Situation ende 80iger sicherlich besser war als die Heute par Jahre Krieg machen so einiges Kaputt, in der Zeit wo andere Länder in Europa extremen Wirtschaftswachstum war Bosnien im Krieg und hatte einen Wirtschaftlichen stillstand nicht nur während dem Krieg sondern auch 16 Jahre nach dem Krieg.
    Die 20 verlorenen Jahre müssen erst mal nachgeholt werden.

    Wie wäre es in Tusla ohne Krieg?
    tuzla als industrieort wurde veramscht...von sog.patrioten die das schnelle geld suchten.

  5. #175

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    Zitat Zitat von Indianer Beitrag anzeigen
    du hast recht.

    Jugoslawien war toll.
    deshalb sind viele ins Ausland.
    und weil es so toll war, ist es zerbrochen.
    Erstens war YU nicht Deutschland oder die Schweiz. Ich zweifel an eurem Verständnis, bezüglich der Entwicklung in Europa, nach dem Zweiten Weltkrieg und merke, das ihr an realen wirtschaftspolitischen bzw. sozio-ökonomischen Analysen eventuell kein Interesse habt. Letztendlich werden immer wieder die alten Phrasen gedrochen.

  6. #176
    Avatar von daro

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    Zitat Zitat von Grdelin Beitrag anzeigen
    Ohne Krieg würde es noch immer Tuzla heißen.
    Hast recht Tuzla nicht Tusla sorry

  7. #177
    Avatar von Grdelin

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    Zitat Zitat von daro Beitrag anzeigen
    Hast recht Tuzla nicht Tusla sorry

    Macht ja nix, Diasporajugos machen den Fehler öfters.

  8. #178
    Avatar von NovaKula

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    Tito hat das Belgrader Paschaluk neu gegründet.

  9. #179
    Avatar von Indianer

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    Zitat Zitat von Lubenica Beitrag anzeigen
    Erstens war YU nicht Deutschland oder die Schweiz. Ich zweifel an eurem Verständnis, bezüglich der Entwicklung in Europa, nach dem Zweiten Weltkrieg und merke, das ihr an realen wirtschaftspolitischen bzw. sozio-ökonomischen Analysen eventuell kein Interesse habt. Letztendlich werden immer wieder die alten Phrasen gedrochen.
    ach weisst du
    manchmal war es in Jugoslawien sehr spannend.
    man wusste nicht, ob es Wochen oder Monate dauern wird, bis es salz, zucker, Waschmittel oder andere dinge gibt.

    Brot beim bäcker, gab es von 5 Uhr bis 7 Uhr morgens.
    da konnte man den tag genießen, weil man früh aufstehen musste.

    du siehst, Indianer findet auch positive sachen

  10. #180

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    Zitat Zitat von daro Beitrag anzeigen
    Das glaube ich dir weil die Situation ende 80iger sicherlich besser war als die Heute par Jahre Krieg machen so einiges Kaputt, in der Zeit wo andere Länder in Europa extremen Wirtschaftswachstum war Bosnien im Krieg und hatte einen Wirtschaftlichen stillstand nicht nur während dem Krieg sondern auch 16 Jahre nach dem Krieg.
    Die 20 verlorenen Jahre müssen erst mal nachgeholt werden.

    Wie wäre es in Tusla ohne Krieg?
    Tja, nur leider ist es so, das es die Fraktionen mit ihrer nationalistischen Raserei gab, die den Krieg letztendlich ermöglicht und angeheizt haben und es gab diejenigen, die bedacht waren, weiter daran zu arbeiten, einer besseren Zeit entgegenzublicken und zwar im Frieden, nicht mit Krieg. Es ist erstaunlich, das einige immer noch der Meinung sind, das der Krieg irgendetwas gutes gebracht hat. Der Krieg zerstört alles!

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