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16. März 2009
Tadic bemängelt fehlende Rechte von Serben im Kosovo


Belgrad - Fast zehn Jahre nach dem Ende der serbischen Herrschaft über das Kosovo fehlt es den Serben in dem Gebiet nach Einschätzung von Staatspräsident Boris Tadic an grundlegenden Rechten. Tadic rief die EU und die Vereinten Nationen am Montag in Brüssel auf, Recht und Gesetz im Kosovo herzustellen. Er äußerte sich vor dem fünften Jahrestag ethnischer Unruhen in dem Gebiet. Damals kamen bei Angriffen von Kosovo-Albanern auf die Minderheit der Serben 19 Menschen ums Leben. Niemand sei für die Gewalt bestraft worden, sagte Tadic. Den Serben mangele es an «Sicherheit, Bewegungsfreiheit, Gerechtigkeit, Strom, Wasser», grundlegende Normen der Zivilisation würden nicht respektiert. Die NATO bombardierte Serbien 1999, um dessen gewaltsames Vorgehen gegen Separatisten im Kosovo zu beenden. Das Kosovo erklärte sich im vergangenen Jahr für unabhängig. Tadic sagte, Serbien werde diesen Schritt nie anerkennen.


Er soll mal seine eigenen Hausaufgaben machen.