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Tadic Neuer Präsident Serbiens!

Erstellt von Yutaka, 03.02.2008, 21:26 Uhr · 215 Antworten · 7.844 Aufrufe

  1. #201
    Avatar von absolut-relativ

    Registriert seit
    17.03.2006
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    10.378
    hallo ...

    was für ein landsmann bist du denn ? welchem volk gehörst du an ?

    p.s. hast ja den freea-ekel richtig beschrieben !! wie machst du das eigentlich ? hehe

  2. #202

    Registriert seit
    12.05.2007
    Beiträge
    3.057
    Zitat Zitat von absolut-relativ Beitrag anzeigen
    hallo , grüss dich schreiber !!!

    freeagle und co sind teenager , die das ehemalige jugoslawien nicht miterlebt haben , leider !! diese kinder wissen nicht was brastvo jedinstvo bedeutet !!! ich hasse nicht weniger die serben und mazedonier als die kosovo-albaner , sondern ich hasse die KEIN BISSCHEN !!!
    ich kritisiere nicht das albanertum , sondern manche auslegung und gedankengänge dieser nationalistischen albaner , wo viele aus dem kosovo stammen !!!
    meine meinung entsteht nicht über nacht , bin damit aufgewachsen , dass man alle völker und nationen auf der welt ( besonders auf dem balkan ) respektieren und lieben sollte !!!
    möchte mich nicht von den albanern unterscheiden , da ich selbst einer bin , jedoch verurteile ich jedes ausgrenzen andersdenkenden menschen und völker !!!

    verstanden ?
    Wen willst du eigentlich mit deinen Lügenmärchen beeindrucken AR?

    Jeder User hier, der ein bisschen länger in diesem Forum ist, weiss, was für eine chauvanistische Haltung du hast und jetzt spielst du hier den liberalen und toleranten, der angeblich "nur" sein eigenes Volk kritisiert.

    Doch für mich, ist das kein kritisieren, sondern beleidigen und das würdest auch merken, wenn du mal einen Blick in deine Verwarnungsliste wirfst und siehst, wieviele male, du wegen Beleidigungen gegenüber deinen Landsleuten oder deinem Volk verwarnt wurdest!

    Macht das ein Albaner?

    Es ist kein Wunder, das dich sehr viele Albaner in diesem Forum als Verräter ansehen und glaub nicht, dass du durch dein Rumschleimen bei den Serben etc. dir hier Freunde machst, denn ein Mensch, der unter seines Gleichen keine Freunde hat, der wird auch unter Fremden nie Freunde finden...

    Aber auch du wirst eines Tages einsehen, dass du im Unrecht liegst und dich für dein Verhalten schämen...

    Ich wünsche dir alles Gute bei deiner Genesung!

  3. #203
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
    27.09.2006
    Beiträge
    11.086
    Zitat Zitat von Vatrena Beitrag anzeigen
    Ja schon klar!Kostunica und Tadic bilden die ganze Zeit ne Zweckkoalition gegen die Radikalen im Parlament sind aber politisch nicht immer derselben Meinung!So ist das mit Zweckkoalitionspartnern.....

    Die grosse Koalition im Bundesteag ist auch ne katastrophe....man sieht einfach das zwei Lager aufeinanderprallen und das mit den Kompromissen eben nicht immer klappt!

    So ist das halt!

    Aber ich bezweifle, das Kostunica mit den Radikalen zusammenkommt!
    Warum sollt Nikolic seine zwei Millionen die ihn gewählt haben mit Kostunica teilen der sich ja nichtmal auf seien Seite gestellt hat!Glaub ich kaum!
    im ganzen stimme mit dir ein .....

    nur das ist ja das problem bei einer zweck-ehe eh koalition...

    und dem kustunica würde ich nicht trauen.
    dieser ist dem nikolic einiges näher als tadic....

    hier noch dies zu den spekulationen noch;


    [h1]Wahlsieg bringt die Koalition in die Krise[/h1]
    VON THOMAS ROSER, 04.02.08, 20:25h

    Boris Tadic gibt im Parteihauptquartier in Belgrad seinen Sieg bekannt.


    Artikel mailen
    Druckfassung
    Alle Regierungsparteien sind gegen die Unabhängigkeit des Kosovo, aber nicht alle stellen die Orientierung auf die EU in Frage. Belgrad - Blechern dröhnten die Siegeshymnen der angeheuerten Blaskapellen. Hupend kurvten Autokorsos mit den blaugelben Fahnen der Demokraten Partei (DS) bis lang nach Mitternacht durch das Zentrum von Belgrad. Für den Triumphator von Serbiens Präsidentenkür wollte das Händeschütteln kein Ende nehmen. „Es warten neue Wahlen - und neue Siege“, rief Präsident Boris Tadic nach seinem knappen Sieg in der Stichwahl gegen den Nationalisten Tomislav Nikolic vom Fenster des Partei-Büros seinen begeisterten Anhängern zu. Auf die Gratulation seines Koalitionspartners wartete der Chef der proeuropäischen DS in der Wahlnacht allerdings vergeblich: Der Anruf von Premier Vojislav Kostunica blieb aus.
    Der bisherige Präsident wird auch in den nächsten fünf Jahren Serbiens Staatschef sein. Doch wie lange die Koalition seiner DS mit der wirtschaftsliberalen G17 und der nationalkonservativen DSS von Kostunica nach seinem Wahlsieg noch halten wird, gilt als ungewiss. Der Stimmenstreit hat nicht nur die Animositäten zwischen den Intimfeinden Tadic und Kostunica vergrößert, sondern auch die Spannungen innerhalb der Koalition des „demokratischen Blocks“ gehörig vertieft.
    Schon die Tatsache, dass Kostunica von einer Wahlempfehlung zu Gunsten des Präsidenten abgesehen hatte, ergrimmte seine Koalitionspartner gehörig. Dass der Premier sich am Wahltag demonstrativ erst am späten Nachmittag zur Stimmabgabe bequemte, sollte den Missmut seiner proeuropäischen Partner über den EU-skeptischen Kostunica noch vergrößern. Es sei eine „Schande“, dass die DSS Tadic nicht unterstützt habe, ärgerte sich der Finanzminister und G-17-Chef Mladjan Dinkic. Über das „unangepasste Verhalten“ der DSS müsse „ernsthaft“ gesprochen werden: „Es kann keine Kompromisse über Serbiens europäische Zukunft geben.“
    Tatsächlich scheiden sich vor allem an der EU-Politik in der Koalition die Geister. Kostunica pocht darauf, dass Belgrad das bereits paraphierte Assoziierungsabkommen mit Brüssel annullieren solle, falls die EU ihre geplante Verwaltungsmission nach Kosovo entsende: Serbien könne keinem Bündnis beitreten, das eine völkerrechtlich illegale Unabhängigkeit der Provinz gutheiße. Seine Regierungspartner lehnen die Eigenstaatlichkeit der seit 1999 international verwalteten Provinz zwar auch ab, wollen den Streit um Kosovo jedoch keinesfalls mit Serbiens EU-Ambitionen verknüpfen.


    Obwohl seine DSS bei der Parlamentswahl nur 16 Prozent der Stimmen erhielt, dominiert Kostunica die Regierung bislang nach Belieben. Doch die Präsidentenwahl hat die Position des Strippenziehers geschwächt. In der DS mehren sich nun Stimmen nach Neuwahlen, die angesichts sinkender Umfragewerte das Ende der Ära von Kostunica einläuten könnten. „Wenn Kostunica Serbien Gutes wünscht, muss er seinen Rücktritt einreichen,“ fordert Ex-Außenminister Goran Svilanovic. „Im Moment“ werde die Koalition überleben, doch sie sei „zerbrechlich“, sagt der Analyst Bratislav Grubacic: Viel hänge davon ab, ob Tadic seine gestärkte Position nutze - oder Kostunica die Initiative überlasse. Ein baldiges Stühlerücken erwartet der Analyst Vladimir Goati: „Es geht nur darum, wie lange der Premier noch aushalten kann.“




    Wahlsieg bringt die Koalition in die Krise - Kölner Stadt-Anzeiger

  4. #204

    Registriert seit
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    3.795
    Zitat Zitat von absolut-relativ Beitrag anzeigen
    hallo ...

    was für ein landsmann bist du denn ? welchem volk gehörst du an ?

    p.s. hast ja den freea-ekel richtig beschrieben !! wie machst du das eigentlich ? hehe
    Ich bin gebürtiger Wiener. Aber scheinbar ist Freeagle mit deinen Ausführungen nicht so ganz einverstanden.

  5. #205
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von Vatrena Beitrag anzeigen
    Ja schon klar!Kostunica und Tadic bilden die ganze Zeit ne Zweckkoalition gegen die Radikalen im Parlament sind aber politisch nicht immer derselben Meinung!So ist das mit Zweckkoalitionspartnern.....

    Die grosse Koalition im Bundesteag ist auch ne katastrophe....man sieht einfach das zwei Lager aufeinanderprallen und das mit den Kompromissen eben nicht immer klappt!

    So ist das halt!

    Aber ich bezweifle, das Kostunica mit den Radikalen zusammenkommt!
    Warum sollt Nikolic seine zwei Millionen die ihn gewählt haben mit Kostunica teilen der sich ja nichtmal auf seien Seite gestellt hat!Glaub ich kaum!
    im ganzen stimme mit dir ein .....

    nur das ist ja das problem bei einer zweck-ehe eh koalition...

    und dem kustunica würde ich nicht trauen.
    dieser ist dem nikolic einiges näher als tadic....

    hier noch dies zu den spekulationen noch;


    Wahlsieg bringt die Koalition in die Krise[/h1]
    VON THOMAS ROSER, 04.02.08, 20:25h

    Boris Tadic gibt im Parteihauptquartier in Belgrad seinen Sieg bekannt.



    Alle Regierungsparteien sind gegen die Unabhängigkeit des Kosovo, aber nicht alle stellen die Orientierung auf die EU in Frage. Belgrad - Blechern dröhnten die Siegeshymnen der angeheuerten Blaskapellen. Hupend kurvten Autokorsos mit den blaugelben Fahnen der Demokraten Partei (DS) bis lang nach Mitternacht durch das Zentrum von Belgrad. Für den Triumphator von Serbiens Präsidentenkür wollte das Händeschütteln kein Ende nehmen. „Es warten neue Wahlen - und neue Siege“, rief Präsident Boris Tadic nach seinem knappen Sieg in der Stichwahl gegen den Nationalisten Tomislav Nikolic vom Fenster des Partei-Büros seinen begeisterten Anhängern zu. Auf die Gratulation seines Koalitionspartners wartete der Chef der proeuropäischen DS in der Wahlnacht allerdings vergeblich: Der Anruf von Premier Vojislav Kostunica blieb aus.
    Der bisherige Präsident wird auch in den nächsten fünf Jahren Serbiens Staatschef sein. Doch wie lange die Koalition seiner DS mit der wirtschaftsliberalen G17 und der nationalkonservativen DSS von Kostunica nach seinem Wahlsieg noch halten wird, gilt als ungewiss. Der Stimmenstreit hat nicht nur die Animositäten zwischen den Intimfeinden Tadic und Kostunica vergrößert, sondern auch die Spannungen innerhalb der Koalition des „demokratischen Blocks“ gehörig vertieft.
    Schon die Tatsache, dass Kostunica von einer Wahlempfehlung zu Gunsten des Präsidenten abgesehen hatte, ergrimmte seine Koalitionspartner gehörig. Dass der Premier sich am Wahltag demonstrativ erst am späten Nachmittag zur Stimmabgabe bequemte, sollte den Missmut seiner proeuropäischen Partner über den EU-skeptischen Kostunica noch vergrößern. Es sei eine „Schande“, dass die DSS Tadic nicht unterstützt habe, ärgerte sich der Finanzminister und G-17-Chef Mladjan Dinkic. Über das „unangepasste Verhalten“ der DSS müsse „ernsthaft“ gesprochen werden: „Es kann keine Kompromisse über Serbiens europäische Zukunft geben.“
    Tatsächlich scheiden sich vor allem an der EU-Politik in der Koalition die Geister. Kostunica pocht darauf, dass Belgrad das bereits paraphierte Assoziierungsabkommen mit Brüssel annullieren solle, falls die EU ihre geplante Verwaltungsmission nach Kosovo entsende: Serbien könne keinem Bündnis beitreten, das eine völkerrechtlich illegale Unabhängigkeit der Provinz gutheiße. Seine Regierungspartner lehnen die Eigenstaatlichkeit der seit 1999 international verwalteten Provinz zwar auch ab, wollen den Streit um Kosovo jedoch keinesfalls mit Serbiens EU-Ambitionen verknüpfen.


    Obwohl seine DSS bei der Parlamentswahl nur 16 Prozent der Stimmen erhielt, dominiert Kostunica die Regierung bislang nach Belieben. Doch die Präsidentenwahl hat die Position des Strippenziehers geschwächt. In der DS mehren sich nun Stimmen nach Neuwahlen, die angesichts sinkender Umfragewerte das Ende der Ära von Kostunica einläuten könnten. „Wenn Kostunica Serbien Gutes wünscht, muss er seinen Rücktritt einreichen,“ fordert Ex-Außenminister Goran Svilanovic. „Im Moment“ werde die Koalition überleben, doch sie sei „zerbrechlich“, sagt der Analyst Bratislav Grubacic: Viel hänge davon ab, ob Tadic seine gestärkte Position nutze - oder Kostunica die Initiative überlasse. Ein baldiges Stühlerücken erwartet der Analyst Vladimir Goati: „Es geht nur darum, wie lange der Premier noch aushalten kann.“




    Wahlsieg bringt die Koalition in die Krise - Kölner Stadt-Anzeiger

  6. #206
    Avatar von Vatrena

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    10.717
    Zitat Zitat von Nefertiti Beitrag anzeigen
    Und was soll ich denn verraten haben?
    Das ist typisches Heuchlerisches verhalten nach einer Niederlage und das schon die zweite von der selben Person an einen einzigen Tag!!

    Wenn du etwas unterstellen möchtest dann bring Beweise und stell mich nicht als fake hin wie du es schon per im gemacht hast!
    blupppppp..........

  7. #207
    Avatar von absolut-relativ

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    10.378
    hallo ...

    freeagle interessiert mich genauso wie wenn in china ein sack reis umkippt !!!

    bibchen

  8. #208
    Lopov
    Zitat Zitat von Vatrena Beitrag anzeigen
    Soviel zu deinem deutsch...diese Fehler machste schon die ganze Zeit!lol!Fatal für eine Journalistin!lool!
    ich weiß nicht, was an dieser formulierung so falsch ist:?

    Ob du etwas annimmst oder ob etwas Tatsache ist, ist ein enormer und gewaltiger Unterschied!

    Und diese Frage habe ich dir gestellt!Wann die beiden koalieren ????

    Du behauptest etwas und ich frage dich wann das sein soll und du kommst mit dem Post jetzt!

    Wenn du orakeln willst ist das was anderes!!!!

    Und nochmal?Auf wessen Seite hat sich den Kostunica gestellt jetzt bi diesen Wahlen!

    Auf keine!Er hat gesagt die Wähler sollen selber entscheiden!
    Und man sieht wie sich die Wähler entschieden haben....

    in einem parlament wird nicht koalliert. sie müssen nur die selbe meinung haben. sie können gemeinsam gesetze verabschieden (wahrscheinlich keine verfassungsgesetze).


    hast schon wieder deine tage

  9. #209
    Avatar von skenderbegi

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    möchte ja die stimmung nicht schlecht machen in belgrad und bei vielen menschen in serbien jedoch wird das mit kustunicas politischem geplänkel sicher nicht einfach werden in der zukunft.

    bin wirklich gespannt wie sich nikolic der totengräber verhalten wird in nächster zeit.

    evtl. will dieser wenigstens als 2ter politische kraft jetzt politisch gesehen ausüben im sinne von einer regierungsbeteiligung teilnehmen?
    neuwahlen....?

    übrigens der totengräber hat auch einen anderen übernahmen ewiger 2ter....

    Auf zum nächsten Gefecht

    Streit um EU-Abkommennach dem Wahlsieg Tadics / Erste Stimmen fordern Parlamentswahlen

    BELGRAD -
    Lob fiel auch für den Verlierer ab: Er habe ein „hohes Maß an staatsmännischer Verantwortlichkeit“ bewiesen, bescheinigte der Tadic-freundliche Politiker Nenad Canak dem Unterlegenen. Nicht zu Unrecht, denn Tomislav Nikolic hatte seine Niederlage schon früh am Wahlabend eingestanden – als seine Parteifreunde ihn noch vorne sehen wollten. „Ohne diese Geste wäre es gleich zu Straßenkämpfen gekommen“, sagte Canak. Und auch der alte und neue Präsident persönlich streute seinem Gegner Rosen: Er werde sich „bald mit Nikolic treffen“, kündigte Boris Tadic an, „denn die hohe Stimmenzahl, die er erreicht hat, verdient Respekt.
    Nach einem heftigen Wahlkampf reißt Serbien sich kurz wieder zusammen – und bereitet sich gleich auf das nächste Gefecht vor. Für den Donnerstag bietet Brüssel Serbien ein Sonderabkommen mit der EU an: noch nicht die Assoziierung, sondern eine Art Vorvertrag. Ob aus Belgrad überhaupt jemand zur Unterzeichnung kommt, ist noch nicht klar. Möglicherweise erscheint Tadic persönlich, um seinen Wahlsieg zu krönen, sagt eine westliche Diplomatin. Premier Vojislav Kostunica hält sich bedeckt. Zwar hat Tadic am Sonntag mit 50,6 gegen 47,7 Prozent sein Präsidentenamt klar, wenn auch knapp behauptet. Aber einen Sieg kann er erst nach Hause tragen, wenn er sich mit seinem Weg nach Europa gegen Kostunica durchsetzt. Der Premier schickte seinen Parteisprecher vor, um Tadic zu gratulieren. Am wichtigsten sei, dass die Wahl „ordnungsgemäß vonstatten gegangen“ sei – „da das Kosovo jetzt bald einseitig die Unabhängigkeit ausrufen dürfte“.
    Die Assoziierung, die Serbien einen festen Aufgabenzettel bis zur Mitgliedschaft geben würde, ist in Belgrad Streitpunkt Nummer 1. Premier Kostunica will den Vertrag nicht unterzeichnen, wenn die EU den Kosovo anerkennt. Eine „Anerkennung“ kann der Staatenbund im völkerrechtlichen Sinne zwar nicht aussprechen, so gewertet würde aber ein EU-Beschluss, eine Nachfolgemission für die UN-Verwaltung ins Kosovo zu schicken. Jüngst hatte Kostunica Tadic einen Pakt angeboten: Er werde ihn im zweiten Wahlgang stützen, wenn Tadic sich Kostunicas Formel „keine Assoziierung ohne Kosovo“ anschlösse. Tadic lehnte ab – und gewann dennoch. Erste Beobachter sprechen schon von Neuwahlen zum Parlament. Die Wahl habe Kostunica „stark geschwächt“, sagte etwa Ex-Außenminister Goran Svilanovic. Nach Tadics Sieg sei noch weniger zu verstehen, warum nicht dessen Partei als stärkste in der Regierung den Premier stelle. Für möglich wird auch gehalten, dass Kostunica die Flucht nach vorne antreten und selbst Neuwahlen anstreben könnte – die Empörung nützend, die sich nach der Anerkennung des Kosovo ausbreiten dürfte.
    Noch in dieser Woche will Kosovo-Premier Hashim Thaci das Datum für Unabhängigkeitserklärung bekannt geben. Gerechnet wird mit dem 17. Februar – zwei Tage, nachdem Tadic seinen Amtseid ablegen will. Tags darauf treffen sich die EU-Außenminister in Ljubljana. (Von Norbert Mappes-Niediek)



    Auf zum nächsten Gefecht - Märkische Allgemeine - Zeitung für das Land Brandenburg



    ja ja der kustunica,
    irgendwie scheint sich dieser nicht mehr zu bewegen sondern eher zu " hecheln".....

    naja wer die zeichen der zeit nicht sieht an dem geht die zeit vorbei.

  10. #210
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
    27.09.2006
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    11.086
    wie ich schon daraufhingewiesen habe sehen das auch einige medien dies ähnlich.....

    ausschnitte davon
    [h2]Serbien nach der Wahl[/h2]
    [h1]Tadić oder Koštunica[/h1]
    Von Michael Martens



    . Mal waren es die Nationalisten, mal die Reformer, die mit taktischen Boykottaufrufen die Wahl scheitern ließen, wenn ihr eigener Kandidat zu unterliegen drohte. Erst Ende Juni 2004, im sechsten Versuch, war die Präsidentenwahl erfolgreich: Boris Tadić, der am Sonntag in seinem Amt bestätigt wurde, setzte sich durch.


    Ein Gegenangebot zum populistischen Gesäusel
    Fast vier Jahre hatte Serbien bis dahin ohne einen handlungsfähigen Präsidenten auskommen müssen. Bemerkenswert daran ist, dass es fast niemand bemerkte. Das höchste Amt in Serbien war durch jahrelangen Missbrauch seiner früheren Inhaber und das oft unwürdige Auftreten der wichtigsten Bewerber beschädigt worden und genoss bei der Bevölkerung nur wenig Ansehen.

    . Denn Serbien braucht nicht nur ein Gegenangebot zu dem populistischen Gesäusel des Radikalenführers Nikolić, sondern auch zu der zunehmend weltfremden und rückwärtsgewandten Politik des vermeintlichen Legalisten Koštunica.


    Text: F.A.Z.
    Bildmaterial: ddp






    ja vor 4 bis 6 jahren haben die meisten von euch hier im forum noch nachtwindeln getragen.....

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