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Tadic Neuer Präsident Serbiens!

Erstellt von Yutaka, 03.02.2008, 21:26 Uhr · 215 Antworten · 7.841 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von Grobar

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    Zitat Zitat von FREEAGLE Beitrag anzeigen
    haha, sehr traurig, für die Nicolic-Wähler ^^
    Die solln froh sein meiner meinung nach!

    Zitat Zitat von FREEAGLE Beitrag anzeigen
    Wie wird sich jetzt eigentlich die Beziehung zwischen Tadic und Kostunica verändern?
    Nicht sehr viel zwischen den beiden aber es koennte durchaus zu einer engen Bindung Tadic/Nikolic fuehren da Tadic gemeint hat Nikolic zu konsultieren in zukunft da er die meinung von 48% der Waehler nicht ignorieren moechte und kann.
    Was auch stimmt.
    Solange er (Tadic) den Weg dabei letztendlich vorgibt ist mir das aber egal.

  2. #42

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    Zitat Zitat von FREEAGLE Beitrag anzeigen
    haha, sehr traurig, für die Nicolic-Wähler ^^

    Wie wird sich jetzt eigentlich die Beziehung zwischen Tadic und Kostunica verändern?
    Wahrscheinlich weniger Sex und mehr Streit.

  3. #43

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    kostunica hatte mit nikolic sympatisiert, er ist fremd gegangen.

    ...

    er hat wohl gedacht, dass Boris nicht mehr zurück kommt,
    und er hat es durch die Zeitungen erfahren.

    ob boris dem vojslav das "fremdgehen" verzeiht,
    ob vojslav es als fehler sieht, mit nikolic eine affäre eingegangen zu sein...

    das sehen wir demnächst, wenn es wieder heißt:

    serbien auf dem scheideweg!

  4. #44

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    151
    Hmmm

    wenn Kosova/o am 10.2.2008 unabhängig werden soll

    dann hat ja der neue alte präsident der vereinigten serbeischen emirate ab heute 7 tage zeit seine Truppen für Nordkosova/o vorzubereiten um in den heiligen Qihad zu gehen

    das wird knapp....

  5. #45
    Avatar von Vatrena

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    10.717
    [h1]Regierungskrise programmiert[/h1]
    [h2]Zerreißprobe in Belgrad [/h2]
    Am Sonntag hat Serbien einen neuen Präsidenten gewählt. In der Stichwahl standen einander der prowestliche Amtsinhaber Boris Tadic und der Nationalist Tomislav Nikolic gegenüber. Schon vor der Entscheidung zeichnete sich eine schwere Regierungskrise ab.
    Obwohl der Präsident Serbiens hauptsächlich zeremonielle Befugnisse hat, wurde der erbitterte Wahlkampf auf ein Referendum für oder gegen die EU zugespitzt. Tadic und Nikolic unterschieden sich vor allem im Zugang zur Kosovo-Frage. Auch für den erwarteten Fall, dass die zu mehr als 90 Prozent von Albanern bewohnte, seit 1999 von der UNO verwaltete Provinz die Unabhängigkeit ausruft und die meisten EU-Staaten diese unilateral anerkennen, wollte Tadic die europäischen Integrationsprozesse Serbiens fortsetzen. Nikolic dagegen wollte in diesem Fall die Beziehungen zur EU abbrechen und Serbien enger an Russland binden.
    Kosovo-Frage
    Die regierende Koalition - Tadics Demokratische Partei (DS), das national-konservative Bündnis Demokratische Partei Serbiens (DSS), die Partei Neues Serbien (NS) von Premier Vojislav Kostunica sowie die Expertenpartei "G17 Plus" - ist in der Kosovo-Frage gespalten. Für die DS und G17 hat Serbiens zukünftige Mitgliedschaft in der EU allerhöchste Priorität, was auch immer mit dem Kosovo geschehen wird.
    DSS und NS wollen im Fall der Unabhängigkeit des Kosovo sogar das schon paraphierte Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen mit der EU für nichtig erklären. Den gleichen Standpunkt vertritt auch die oppositionelle Serbische Radikale Partei (SRS), deren Chef Vojislav Seselj der Prozess vor dem UNO-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag gemacht und die in seiner Abwesenheit von Nikolic geführt wird.
    Alles vorbereitet
    In Prishtina ist schon alles für die Unabhängigkeit vorbereitet, die die Kosovo-Albaner noch im Februar, aber spätestens im März ausrufen dürften. Für die serbische Regierung wird das die endgültige Zerreißprobe sein.
    In der Regierung hat Tadic als DS-Chef gemeinsam mit G17 die Mehrheit, sie haben schon angedeutet, dass sie ungeachtet des Widerstands von Kostunica alle Verträge mit der EU unterzeichnen wollen. Als Juniorpartner in der Regierung hätte Kostunicas DSS allerdings mit den Radikalen von Nikolic, der mit Abstand stärksten Partei, eine bequeme Parlamentsmehrheit, die alle Regierungsbeschlüsse blockieren könnte. Der Premier könnte die Regierung auflösen und mit der SRS ohne Wahlen eine neue bilden. (Andrej Ivanji aus Belgrad, DER STANDARD, Printausgabe 4.2.2008)


    derStandard.at


    Gut das Tadic gewonnen hat aber das Problem ist wohl nicht wirklich ausgestanden!



  6. #46
    Avatar von Grobar

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    Zitat Zitat von Vatrena Beitrag anzeigen
    Gut das Tadic gewonnen hat aber das Problem ist wohl nicht wirklich ausgestanden!
    Das wird schon!
    Nur vertrauen!
    Die Serbischen Waehler haben auf jeden fall gezeigt das sie durchaus schon Demokratisiert sind.
    Das haben sie nun zum wiederholten male getan und zum widerholten male ohne EU-Unterstuetzung!
    Wenn die EU jetzt wieder 5 Jahre verschlaeft dann braucht sich auch niemand wundern wenn es beim naechsten mal vielleicht nicht klappt mit der liberalen Kraft an der Staatsspitze...allerdings...es koennte sein das selbst dann die serbische Bevoelkerung die sache ohne EU auf liberalem kurs haelt!

  7. #47

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    3.057
    Zitat Zitat von ZhivkoPisi Beitrag anzeigen
    kostunica hatte mit nikolic sympatisiert, er ist fremd gegangen.

    ...

    er hat wohl gedacht, dass Boris nicht mehr zurück kommt,
    und er hat es durch die Zeitungen erfahren.

    ob boris dem vojslav das "fremdgehen" verzeiht,
    ob vojslav es als fehler sieht, mit nikolic eine affäre eingegangen zu sein...

    das sehen wir demnächst, wenn es wieder heißt:

    serbien auf dem scheideweg!

    haha, du bist einfach der hammer

  8. #48
    Avatar von KraljEvo

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    mir gefällt nicht, das er seine rechte Hand so ausstreckt

  9. #49
    Avatar von Yutaka

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    4.998

    Ausrufezeichen

    Tadic siegt, Nikolic gesteht Niederlage ein


    Es war eine schwierige Entscheidung, die die Serben zu treffen hatten: Orientiert sich das Land zur EU hin oder nach Russland? Die Serben wählten Amtsinhaber Tadic erneut zum Präsidenten - und entschieden sich damit für einen pro-europäischen Kurs


    Belgrad - Richtungswahl in Serbien: Zur Wahl stand heute nicht nur ein neuer Präsident, sondern vor allem der künftige Kurs des Landes. Amtsinhaber Tadic vertritt eine pro-europäische Politik, will sein Land in die Nato und die EU führen. Herausforderer Tomislav Nikolic strebt die Abkehr von Europa und ein enges Bündnis mit Russland an.



    Die USA und die EU hatten sich im Wahlkampf offen an die Seite des Amtsinhabers gestellt. Brüssel hatte angekündigt, im Falle eines Sieges Tadic' werde am kommenden Donnerstag ein Abkommen vorgelegt, in dem Serbien Erleichterungen im Umgang mit der EU eingeräumt werden.


    Nach Hochrechnungen gewann Tadic mit einem hauchdünnen Vorsprung. Auf ihn entfielen etwa 100.000 Stimmen mehr als auf den Konkurrenten, sagen Experten des unabhängigen Zentrum für freie Wahlen voraus: 50,5 Prozent für Tadic, 47,9 Prozent für Nikolic.

    Der Herausforderer gestand seine Niederlage bereits ein. "Ich möchte Euch mitteilen, dass Boris Tadic die Präsidentschaftswahl wahrscheinlich mit etwa zwei Prozentpunkten Vorsprung gewonnen hat", sagte Nikolic vor Anhängern seiner Serbischen Radikalen Partei. "Wenn sich dies bestätigt, gratuliere ich ihm zu seinem Sieg."

    Die Wahlbeteiligung war höher als bei der ersten Runde vor zwei Wochen. Damals lag Nikolic mit fünf Prozentpunkten vorn, konnte aber keine absolute Mehrheit erringen. Tadic zeigte sich heute bei seiner Stimmabgabe optimistisch. "Serbien bewegt sich zweifellos auf eine Mitgliedschaft in der Europäischen Union und ein besseres Leben zu", erklärte er. Das Volk werde sich für den Weg nach vorn entscheiden und gegen einen Rückfall in die Isolation.

    Auch Nikolic hatte erklärt, er rechne mit einem Sieg. "Serbien sucht nach Veränderungen, und ich bin bereit, sie zu schaffen", sagte er. Serbien unterhalte enge Beziehungen zur EU und zu Russland, "aber zurzeit ist Russland ein engerer Partner als die EU".

  10. #50
    Avatar von Grizzly

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