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Tadic Neuer Präsident Serbiens!

Erstellt von Yutaka, 03.02.2008, 21:26 Uhr · 215 Antworten · 7.852 Aufrufe

  1. #71
    Avatar von Grobar

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Schreiber Beitrag anzeigen
    Ausgezeichnet.
    Kooperation ist alles!

  2. #72
    Avatar von Grobar

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    RIK: TADIĆ 50,56 % GLASOVA, NIKOLIĆ 47,72
    CESID: TADIĆ 50,5 % , NIKOLIĆ 47,9
    http://www.rts.co.yu/jedna_vest.asp?...&IDNews=213393

  3. #73
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
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    11.090
    ein guter kommentar;

    Analyse: Tadic-Sieg bringt Serbien auf den Weg nach Europa

    Großansicht
    Belgrad (dpa) - Mit einer großen Kraftanstrengung hat sich der serbische Präsident Boris Tadic nicht nur eine zweite Amtszeit gesichert. Er hat sein Land damit auch endgültig auf den Weg in Richtung Europa geführt - da waren sich die heimischen Kommentatoren am Wahlabend einig.
    Und er hat dem extremistischen Lager eine bittere Niederlage beschert. Denn auch für seinen Herausforderer Tomislav Nikolic ist der Weg vorgezeichnet: Er hatte bereits vor der Stichwahl am Sonntag erklärt, dass er sich aus der Politik zurückziehen wolle, sollte er dem pro-westlichen Tadic wie schon 2004 erneut unterliegen.
    Der auch von den USA und der EU offen unterstützte Tadic hatte die Stichwahl zu einer «Volksabstimmung über Europa» gemacht. Er hatte die Annäherung an Brüssel als einzigen Weg dargestellt, die daniederliegende Wirtschaft im Lande wieder flott zu machen und die soziale Misere zu beheben. Nikolic war es nach ersten Analysen nicht gelungen, Tadic für den drohenden Verlust der abtrünnigen südserbischen Provinz Kosovo verantwortlich zu machen. Tadic wolle die Annäherung an Europa erreichen, indem er die fast nur noch von Albanern bewohnte Provinz aufgebe, hatte er seinen Gegner beschuldigt.
    Der größte Verlierer dieser als Schicksalswahl bezeichneten Abstimmung ist nach erster Einschätzung der meisten Analysten in Belgrad Regierungschef Vojislav Kostunica. Obwohl Kostunica mit der Tadic-Partei DS eine Koalition bildet, hatte er die Unterstützung von Tadic verweigert. Auch hier wurde als Begründung wieder der Vorwurf formuliert, Tadic wolle das Kosovo preisgeben und als «Belohnung» sich der EU annähern. Kostunica ist es trotz aller Schachzüge nicht gelungen, den Sieg des mit ihm tief verfeindeten Tadic zu verhindern.
    Viele Beobachter wie der frühere Außenminister Goran Svilanovic erwarten nach der Wahl eine schwere Regierungskrise im Land. Tadic habe durch die Wahl starken politischen Rückenwind erhalten und werde Kostunica jetzt unter Druck setzen. Der könnte mit der Aufkündigung der Regierungskoalition noch einmal versuchen, den serbischen Weg nach Europa zu versperren. Der nächste Stolperstein für die Regierung kommt bereits an diesem Donnerstag. Dann will die EU mit Serbien einen Vertrag unterschreiben, der dem Land Erleichterungen in der Beziehung mit Brüssel einräumt. Tadic will unterschreiben, Kostunica ist strikt dagegen.
    © Welt
    erschienen am 03.02.2008 um 22:41 Uhr

    zurück zum Newsticker

    es wird noch ein langer prozess in serbien werden um politische reformen durchzusetzen.

    was nicht heisst in kosova würden diese schon bestehen.

  4. #74
    Grasdackel
    Haben die Serben doch noch die Kurve gekriegt.

  5. #75
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
    27.09.2006
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    11.090
    Zitat Zitat von skenderbegi Beitrag anzeigen
    ein guter kommentar;

    Analyse: Tadic-Sieg bringt Serbien auf den Weg nach Europa

    Großansicht
    Belgrad (dpa) - Mit einer großen Kraftanstrengung hat sich der serbische Präsident Boris Tadic nicht nur eine zweite Amtszeit gesichert. Er hat sein Land damit auch endgültig auf den Weg in Richtung Europa geführt - da waren sich die heimischen Kommentatoren am Wahlabend einig.
    Und er hat dem extremistischen Lager eine bittere Niederlage beschert. Denn auch für seinen Herausforderer Tomislav Nikolic ist der Weg vorgezeichnet: Er hatte bereits vor der Stichwahl am Sonntag erklärt, dass er sich aus der Politik zurückziehen wolle, sollte er dem pro-westlichen Tadic wie schon 2004 erneut unterliegen.
    Der auch von den USA und der EU offen unterstützte Tadic hatte die Stichwahl zu einer «Volksabstimmung über Europa» gemacht. Er hatte die Annäherung an Brüssel als einzigen Weg dargestellt, die daniederliegende Wirtschaft im Lande wieder flott zu machen und die soziale Misere zu beheben. Nikolic war es nach ersten Analysen nicht gelungen, Tadic für den drohenden Verlust der abtrünnigen südserbischen Provinz Kosovo verantwortlich zu machen. Tadic wolle die Annäherung an Europa erreichen, indem er die fast nur noch von Albanern bewohnte Provinz aufgebe, hatte er seinen Gegner beschuldigt.
    Der größte Verlierer dieser als Schicksalswahl bezeichneten Abstimmung ist nach erster Einschätzung der meisten Analysten in Belgrad Regierungschef Vojislav Kostunica. Obwohl Kostunica mit der Tadic-Partei DS eine Koalition bildet, hatte er die Unterstützung von Tadic verweigert. Auch hier wurde als Begründung wieder der Vorwurf formuliert, Tadic wolle das Kosovo preisgeben und als «Belohnung» sich der EU annähern. Kostunica ist es trotz aller Schachzüge nicht gelungen, den Sieg des mit ihm tief verfeindeten Tadic zu verhindern.
    Viele Beobachter wie der frühere Außenminister Goran Svilanovic erwarten nach der Wahl eine schwere Regierungskrise im Land. Tadic habe durch die Wahl starken politischen Rückenwind erhalten und werde Kostunica jetzt unter Druck setzen. Der könnte mit der Aufkündigung der Regierungskoalition noch einmal versuchen, den serbischen Weg nach Europa zu versperren. Der nächste Stolperstein für die Regierung kommt bereits an diesem Donnerstag. Dann will die EU mit Serbien einen Vertrag unterschreiben, der dem Land Erleichterungen in der Beziehung mit Brüssel einräumt. Tadic will unterschreiben, Kostunica ist strikt dagegen.
    © Welt
    erschienen am 03.02.2008 um 22:41 Uhr

    zurück zum Newsticker

    es wird noch ein langer prozess in serbien werden um politische reformen durchzusetzen.

    was nicht heisst in kosova würden diese schon bestehen.
    das könnte die antwort auf nikolics leise töne in bezug auf kosova und deren verteidigung mit militärischen mittel.!!!

    Nikolic hingegen hat sich dafür ausgesprochen, die Bemühungen um einen EU-Beitritt einzustellen. "Es gibt keine EU für uns, wenn sie uns unser Kosovo wegnehmen", sagte der Politiker der Serbischen Radikalen Partei (SRS). Nikolic war während des Kosovo-Kriegs der NATO 1999 stellvertretender Ministerpräsident unter Slobodan Milosevic. Nach dem Krieg mit 78-tägigen Luftangriffen auf Serbien wurde das Kosovo unter internationale Verwaltung gestellt. Der Parteichef der SRS, Vojislav Seselj, muss sich gegenwärtig vor dem Haager Tribunal wegen Kriegsverbrechen verantworten.

    -----------------------------

    FTD.de - Europa - Nachrichten - Tadic siegt in Serbien

    im übrigen konnte nikolic auf greultaten angesprochen in kroatien dabei gewesen zusein noch nie wirklich zweifelsfrei wiederlegen können.

    da fragt sich was menschen dazu treiben kann einen solchen politiker zu wählen.!!

  6. #76
    busta
    Zitat Zitat von Solus Lupus Beitrag anzeigen
    nun ist der weg für den kosovo frei
    Sowas hört man GERN

    Aber mal ernsthaft. Ich weiß nicht wieso aber ich hab so ein ungutes Gefühl. Irgendwie glaub ich, dass nochwas dazwischen kommt und das nervt! Bei euch Serben (will niemanden persönlich ansprechen^^) gibts immer Überraschungen. Da denkt man das wars jetzt und am nächsten Tag steht was neues vor der Tür. Ich hoffe so sehr dass Thaci in den nächsten Tagen die Unabhängigkeit(oder zumindest das Datum) ausrufen wird, denn langsam wird das zur Qual!
    Freu mich dass Tadic gewonnen hat, da es die Beziehungen zwischen Serbien und dem neuen Staat Kosovo, vllt in paar Jahren etwas erleichtern würde. Im moment wird Serbien wohl nicht bereit sein irgendwelche Zusammenarbeit mit den Kosovaren zu unternehmen aber vielleicht mal in Zukunft.
    Bin gespannt wie jetzt Tag für Tag neue Informationen aus dem Kosovo stückweise an die Öffentlichkeit geraten. Hierzu einen Link:

    Die Presse - Unabhängigkeit in "einigen Tagen"

    Die Bekanntgabe des Datums der Unabhängigkeitserklärung hat Kosovo-Premier Hashim Thaçi für „die nächsten Tage“ angekündigt. Die künftige Verfassung sei geschrieben, die Ausarbeitung neuer Staatssymbole „nahezu abgeschlossen“. „Wir sind schon heute für die Unabhängigkeit bereit.“

    .
    .. sowas liest man doch gerne als Albaner

  7. #77
    Avatar von Sousuke-Sagara

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    7.770
    Obwohl ich persönlich denke, dass eh alles beim Alten bleiben wird, hab' ich dennoch meinen Glauben an Serbien wiedergefunden. Wie 's aussieht haben die Srbijanci kapiert, dass ihre Zukunft in Europa und nicht in einem 3000km entferten Russland liegt. Anscheinend gibt es auf dem Balkan doch noch sowas wie gesunden Menschenverstand.

  8. #78
    Avatar von Sousuke-Sagara

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    Zitat Zitat von ZhivkoPisi Beitrag anzeigen
    das riecht nach wahlbetrug....
    Wenn ich ehrlich sein darf glaub' ich das auch. Aber Hauptsache ist doch, dass diese NPD verloren hat. \^___^/

    Zitat Zitat von busta Beitrag anzeigen
    (...)Bei euch Serben (will niemanden persönlich ansprechen^^) gibts immer Überraschungen. Da denkt man das wars jetzt und am nächsten Tag steht was neues vor der Tür.(...)

    Sieh 's mal so: Mit uns ist es nie langweilig. 8)

  9. #79
    Avatar von PriZrenChick

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    20.05.2007
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    995

    Tadic bleibt Präsident Serbiens

    [h1]Amtsinhaber Tadic bleibt Präsident Serbiens[/h1]
    [Bildunterschrift: Der alte und neue Präsident Tadic begrüßt seine Anhänger. ]
    Amtsinhaber Boris Tadic hat die Präsidentenwahlen in Serbien gewonnen. Das berichtete die staatliche Wahlkommission nach Auszählung von 47 Prozent der Stimmen in Belgrad. Tadic habe 51,18 Prozent erreicht, errechnete die Kommission auf dieser Grundlage. Sein Herausforderer Tomislav Nikolic sei auf 47,18 Prozent Zustimmung gekommen.
    Nikolic gestand inzwischen seine Niederlage ein. In der ersten Wahlrunde vor zwei Wochen hatte er noch 40 und Tadic 35,4 Prozent der Stimmen erhalten. Nach Einschätzung von Beobachtern lag die Wahlbeteiligung bei Schließung der Wahllokale bei einem Rekord von 67 Prozent. Bei der ersten Wahl hatte die Beteiligung noch 61 Prozent betragen.
    [h2]Richtungswahl für die Region[/h2]

    Die Abstimmung galt als Richtungswahl über den Kurs des Landes nach der Unabhängigkeit des Kosovo. Tadic will unabhängig von den Entwicklungen in der südserbischen Provinz an der Annäherung an die Europäische Union festhalten. Sein nationalistischer Gegner Nikolic steht für die Abkehr von Europa und ein enges Bündnis mit Russland.
    Der Ausgang der Wahl entscheidet auch darüber, wie Serbien auf eine von beiden Kandidaten abgelehnte Unabhängigkeitserklärung des Kosovos reagieren wird. Tadic hat als Parteichef der Demokratischen Partei (DS) den Einsatz militärischer Mittel ausgeschlossen und will sich weiter um gute Beziehungen zur EU bemühen. Mehrere EU-Staaten haben signalisiert, dass sie die für diesen Monat erwartete Unabhängigkeitserklärung des Kosovos anerkennen wollen. Nikolic hingegen hat sich dafür ausgesprochen, die Bemühungen um einen EU-Beitritt einzustellen. "Es gibt keine EU für uns, wenn sie uns unser Kosovo wegnehmen", sagte der Politiker der Serbischen Radikalen Partei (SRS).
    [h2]EU erfreut über Wiederwahl[/h2]
    Die Europäische Union (EU) begrüßte dementsprechend die Wiederwahl Tadics. Die EU sei erfreut darüber, dass das serbische Volk offenbar den demokratischen und europäischen Kurs des Landes unterstütze, teilte die slowenische EU-Ratspräsidentschaft mit. Zudem hieß es, die EU erneuere ihr Bekenntnis einer europäischen Perspektive für Serbien.






    Quelle: Amtsinhaber Tadic bleibt Präsident Serbiens | tagesschau.de

  10. #80
    Avatar von skenderbegi

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    27.09.2006
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    11.090

    Reden

    so sehen verlierer aus;


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