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Tagesschau: Datensicherheit

Erstellt von Amphion, 28.01.2009, 22:18 Uhr · 12 Antworten · 923 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
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    23.630

    Ausrufezeichen Tagesschau: Datensicherheit


    Dieser Beitrag ist der heutigen tagesschau entnommen, direkt ihrem Internetportal. Es geht um Datensicherheit. Dieser Thread soll als Kritik verstanden werden.

    Es ist müssig darüber sich aufzuregen, welche Person(en) des Forums, die an sich ein erhöhtes Sicherheitsgefühl für Datensicherheit als Mod an den Tag ausleben sollten, sich WIE zu dieser Thematik geäussert haben, weiterhin ist es sehr überflüssig, jetzt nachträglich DAS erneut einzubringen, WAS sie geschrieben haben, noch überflüssiger aber ist die Erinnerung daran, daß sie aufklärende User, zum Beispiel den Autor dieses Threads, in ihrer äusserst primitiven Art und Weise drangsalierten und persönlich diffarmierten. Der Autor erwähnte z.B., daß eine Person nur deswegen einen Arbeitsplatz nicht erhalten hatte, weil die Personalsabteilung des Betriebes, bei welchem sie sich um einen Job bewarb, ihre Anstellung ablehnte, weil sie ihrer im Internet fündig geworden seien (siehe hierzu auch die Reaktion seinerzeit der Kollegin Balkanerin), und die sehr schroffe Reaktion eines völlig unwissenden Mods, der sich hier mächtig aufplusterte. Würde man seinen Angaben gefolgt haben, so hätte man womöglich irgendwann mit Nachteilen zu rechnen.

    Schalgwort hierzu ist Datenmißbrauch.

    Dieses erscheint mir um so tragischer, da hier ein Großteil der Nutzer noch echte Schüler sind, viele noch studieren, und sich keine Gedanken über etwaige Risiken über die Netznutzung machen, weil sie ihnen als solche nicht bekannt sind oder nicht bekannt bekannt werden oder, wie in diesem Falle, ihnen ein Nichtvorhandensein des Riskikos von Vertrauenspersonen sugeriert wird.

    Ich schreibe das direkt hinein, da auch ich Arbeitgeber kenne, würden sie sich vor anderer Stelle so verhalten haben, so hätten sie sofort die Kündigung erhalten.

    Hier der Beitrag der heutigen Tagesschau zum Thema Umgang mit dem Internet und Datensicherheit. Es sollte einen Jeden interessieren.
    ----------------------------------------------------------------

    Umgang mit Privatdaten in Online-Netzwerken
    [h1]Profile mit Selbstentblößungsgefahr[/h1]
    Heute findet in Berlin der Europäische Datenschutztag statt. Während die Experten diskutieren, stellen Millionen User auf ihren Online-Profilen Privates zur Schau, das sie sonst nur ihren besten Freunden erzählen: Schnupfen, Liebeskummer, Politik. Warum tun sie das? Und was sollten sie beachten?
    Von Fabian Grabowsky und Lukas Lauterbach für tagesschau.de
    Selbst wer Annette noch nie getroffen hat, kann Dinge über sie erfahren, die ihre Verwandten, Freunde oder Bekannten so nicht wissen. Zum Beispiel, mit wem sie im Urlaub Arm in Arm an der Strandbar stand. Dass sie Freundlichkeit, Charme und Spontanität für ihre Stärken hält. Oder wem sie die Schuld am Gaza-Krieg gibt. Das alles steht auf ihrem Internet-Profil bei einem Sozialen Netzwerk.
    [Bildunterschrift: Startseite von StudiVZ: Soziale Online-Netzwerke boomen stark. ]
    Das Beispiel Annette ist fiktiv und doch sehr real. Neun Millionen Deutsche haben laut Branchenverband BITKOM ein Profil bei Online-Netzwerken wie Xing, Facebook, MySpace, Wer-kennt-wen oder StudiVZ. Tendenz stark wachsend: Allein von 2007 bis 2008 hat der Verband eine Steigerung von 20 Prozent berechnet. Die Profile sind inzwischen beliebter als Homepages oder Blogs.
    Eigentlich sind diese Netzwerke eine nette Spielerei, um alte Bekannte wiederzufinden oder zu neuen Freunden Kontakt zu halten. Manche verstehen sich auch als Business-Netzwerk, das neue Kontakte zu Geschäftspartnern ermöglicht. Aber es finden sich eben auch Details in den Profilen, die man früher nur den besten Freunden erzählt hätte - und nicht Dutzenden zusammengetragener "Kontakte" oder gar den weltweit 1,3 Milliarden Internetnutzern.
    [h2]"Gefühl, Kontakt zu halten"[/h2]
    Aber was ist die Motivation der User? Eine kurze Nachfrage im Bekanntenkreis ergibt Antworten wie diese: "Zum Erhalt sozialer Kontakte - obwohl ich meinen echten Namen nicht angegeben habe." Oder wie diese: "Ich habe kaum noch ein Privatleben, meine Freunde arbeiten auch viel. Trotzdem habe ich das Gefühl, Kontakt zu halten - unverbindlich und spielerisch."
    Das Internet hat in den vergangenen Jahren alle Arten der menschlichen Kommunikation revolutioniert - auch die private. "Es spiegelt den Lebensstil wieder - und ist ein Weg, diesen Lebensstil zu leben, das reale Leben abzubilden", sagt der Datenschutzexperte Christian Spahr vom Branchenverband BITKOM im Gespräch mit tagesschau.de.
    [h2]Wie eine Pinnwand, auf der alle mitlesen können[/h2]
    Das sieht auch Jan-Hinrik Schmidt vom Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg so: Man tausche mit seinen Freunden Kontakte wie auf einer Pinnwand aus. "Dabei entsteht das Gefühl, dass man nur mit einer eingeschränkten Öffentlichkeit kommuniziert", sagt er tagesschau.de. Dass aber im Prinzip alle mitlesen könnten, liege bei dieser Art der Kommunikation einfach nicht nahe.
    [Bildunterschrift: Startseite von XING: Besteht in der Netzwerken nur eine "gefühlte" Anonymität? ]
    Auch Andreas Poller vom Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologien (SIT) meint im Gespräch mit tagesschau.de, viele User meldeten sich wegen einer "gefühlten Anonymität" an - die zur Selbstentblößung verleite.
    Zum Problem kann da werden, dass das Internet ein Endlos-Archiv ist. Private Informationen können unendlich lange im Netz abrufbar sein. "Das Internet vergisst vieles nicht", sagt Spahr. Und Poller warnt davor, dass Informationen, die Google einmal von Sozialen Netzwerken abgegriffen habe, dort stehen blieben - wenn der User das nicht explizit ausgeschlossen habe.
    So kommen Arbeitgeber, Kunden oder Banken vielleicht irgendwann sehr leicht an Informationen, die der User lieber für sich behalten hätte. Nicht nur, weil sie per se peinlich oder problematisch sind - sondern auch, weil sie außerhalb des scheinbar privaten Netzwerks missverständlich sind.
    [h2]"Freund" oder Freund zweiter Klasse?[/h2]
    Hinzu kommt, dass bei den Netzwerken zunächst alle "Freunde" gleich sind. Egal ob Freund, Kollege oder Bekannter einer Bekannten. SIT-Experte Poller spricht hier von einem "evolutionären Prozess": Die User lüden zuerst ihre Freunde ein, dann kämen Kollegen hinzu, schließlich Bekannte aus dem Sportverein.
    [Bildunterschrift: Startseite von Facebook ]
    Im Alltag hätten die Menschen ein sehr feines Gespür dafür, wer ein Freund, ein guter Freund oder der beste Freund sei, sagt Schmidt. "Aber wenn man versucht, dass mit Algorithmen darzustellen, wären die Nutzer nur noch mit Kategorisierungen beschäftigt." Ein simples "Freund/Nicht-Freund" ist aber auch "zu platt", findet er: Was sei beispielsweise, wenn aus einem Kollegen ein Freund wird - oder umgekehrt? Und sollte man die Ex-Freundin oder den Ex-Freund nach der Trennung löschen? "Das ist dann Beziehungsmanagement im wahrsten Sinn", sagt Schmidt.
    Die Netzwerke bieten allerdings Möglichkeiten zur Feinabstimmung. Bei manchen kann man seine "Freunde" in Gruppen zusammenfassen, die man unterschiedlich viel wissen lässt. Bei anderen kann der Nutzer den Kontakten von Beginn an einen unterschiedlichen Zugang gewähren. Aber wer macht das? Und wer will seinem "Freund" sagen, dass er nur zur zweiten Klasse gehört.
    [h2]Tun die Betreiber genug?[/h2]
    Bleibt die Frage, ob die Betreiber der Netzwerke genug dafür tun, dass ihre Nutzer nicht zu viel preisgeben. Bitkom-Sprecher Spahr betont, dass die Plattformen dem User "die Möglichkeit bieten, Datenschutz-Einstellungen anzupassen." Tatsächlich gibt es überall umfangreiche Möglichkeiten zur Feinabstimmung, wie öffentlich welche Informationen sind.
    Schmidt ist da skeptischer: "Auf die Betreiber muss mehr Druck ausgeübt werden", fordert er. Die Privatsphäre-Einstellungen seien zwar da - aber oft zu versteckt und ihre Auswirkungen seien unklar. Meist sei es auch so, dass die Profile bei der Anmeldung auf maximale Öffentlichkeit und nicht auf maximale Privatheit eingestellt seien. Und nur ein geringer Prozentsatz der User ändere das. "Richtig optimal ist das aber noch nicht gelöst", meint er.
    [h2]Schütze Dich selbst![/h2]
    Die wichtigste Faktor für den Schutz der Privatsphäre bleibt also der User selbst. Poller rät so dazu, sich seine "Rolle" bei dem jeweiligen Portal bewusst zu machen - und auch danach zu handeln. Auf dem Studentenportal StudiVZ sei man eben "Student", da hätten beispielsweise Urlaubsfotos nichts verloren. Das Thema Datenschutz sei aber mittlerweile, nicht zuletzt wegen der Debatte um Online-Durchsuchung, Datenklau und Bespitzelung, in der öffentlichen Debatte angekommen.
    Manche Tipps sind naheliegend - und werden doch oft nicht beachtet. Die User sollten sich Zeit nehmen, die AGBs und die Datenschutzbestimmungen zu lesen, sagt BITKOM-Experte Spahr - "auch wenn das nicht das Spannendste ist, was man im Netz zu lesen bekommt".






    Und Schmidt fordert, dass für die Grauzone zwischen Privatsphäre und Öffentlichkeit mehr Medienkompetenz erlernt werden muss. "Der Hinweis ist nicht: Lass es - sondern mache dich mit deinen Privateinstellungen vertraut". Letztlich sei alles sehr einfach: "Wenn man will, dass niemand eine bestimmte Sache herausbekommt, dann soll man sie auch nicht ins Internet schreiben."
    Hier der Tagesschau-Beitrag vom Fernsehen für das Auge und Ohr:

    Datenschützer warnen vor dem Hinterlassen von Datenspuren | tagesschau.de - Multimedia

  2. #2

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    23.630

    schon gelesen?

  3. #3
    Lance Uppercut
    Supermod wenn ich bitten darf!

  4. #4
    Shpresa
    .........das heißt jetzt konkret?^^

  5. #5

    Registriert seit
    13.10.2008
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    7.453
    Zitat Zitat von Balkanmensch Beitrag anzeigen

    schon gelesen?




    dieses zur schau stellen ins internet find ich auch irgendwie nicht ganz kosher.

    aber dass sich arbeitgeber,referenzen der jeweiligen menschen sich im internet holen,ist auch unter aller sau.

  6. #6
    Lance Uppercut
    Durch eine Verkettung unglücklicher Zufälle könntest du auch von deinem Fernseher erschlagen werden.

  7. #7
    Avatar von Lorik

    Registriert seit
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    11.847
    Zitat Zitat von Miss Independent Beitrag anzeigen
    .........das heißt jetzt konkret?^^
    Safe Safe Safe Safe.........

  8. #8

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    23.630
    Zitat Zitat von rockafellA Beitrag anzeigen
    dieses zur schau stellen ins internet find ich auch irgendwie nicht ganz kosher.

    aber dass sich arbeitgeber,referenzen der jeweiligen menschen sich im internet holen,ist auch unter aller sau.

    ein Arbeitgeber bedarf jeder Information, letzten Endes geht es darum, Jemanden zu bschäftigen, in einem Werk aber, daß ER aufgebaut hat, und in welchem KEIN Arbeitnehmer ein Risiko trägt.

  9. #9

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    Zitat Zitat von Lance Uppercut Beitrag anzeigen
    Supermod wenn ich bitten darf!

    sollen damit erfolgte Ereignisse kaschiert werden?

  10. #10

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    Zitat Zitat von Lance Uppercut Beitrag anzeigen
    Durch eine Verkettung unglücklicher Zufälle könntest du auch von deinem Fernseher erschlagen werden.

    verdrehen, verdrehen, verdrehen.
    Hier geht es um etwas anderes, etwas, was jeden angeht, nicht um die Befriedigung eines Egos.

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