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Die taliban uck Achse

Erstellt von Obelic, 26.01.2008, 14:26 Uhr · 33 Antworten · 1.752 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    28.12.2007
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    219

    Die taliban uck Achse

    [h2]Die Taliban-UCK-Achse [/h2]
    NATO-Doppelspiel. In Mazedonien zeigt sich, wie Drogen und Terrorismus für eine neue Machtpolitik instrumentalisiert werden.
    Die UCK: Teil der Internationale des Terrors
    Unter dem Schutz der USA

    "Es ist dieselbe alte Geschichte. Vor 10-20 Jahren bewaffneten wir die schlimmsten Elemente der Mujahedin in Afghanistan - Drogenhändler, Waffenschmuggler, anti-amerikanische Terroristen", sagte der frühere, hochdekorierte Mitarbeiter der amerikanischen Drogenbekämpfungsbehörde DEA Michael Levine im Mai 1999. "Später haben wir mit dem Bombenanschlag auf das New Yorker Trade Center [von 1993] dann den Preis dafür zahlen müssen. Wir mußten lernen, daß einige der Täter von uns selbst ausgebildet worden waren. Jetzt machen wir dasselbe mit der UCK, die eng mit allen bekannten Drogenkartellen in Nah- und Fernost kooperiert."
    Fast das gesamte Heroin, das in Europa zirkuliert, kommt über den Balkan. Meist wird es aus in Afghanistan angebautem Opium hergestellt, im NATO-Land Türkei raffiniert und durch die sogenannte "Kosovo-Mafia" verteilt, deren militärischer Ableger die UCK ist, die in Serbien als Befreiungsarmee für Presevo, Medveda und Bujanovac (UCPMB) und in Mazedonien als Nationale Befreiungsarmee (UCK) firmiert.
    Die Anfänge der UCK liegen in den frühen 80er Jahren im Albanien des Diktators Enver Hoxha, der vor allem nach dem Tod des jugoslawischen Präsidenten Tito 1980 die Union aller Albaner forderte - einschließlich Albaniens, des Kosovo, Südserbiens, Nordwestmazedoniens und Nordgriechenlands. Bis zum Friedensabkommen von Dayton 1995 hielt sich die UCK mit geringfügigen Aktivitäten am Leben. Dann wurde sie aktiviert, um die Welle der Unzufriedenheit unter den Kosovaren zu nutzen, die beim Friedensabkommen "außen vor" geblieben waren, nachdem die Provinz 1989 auf Betreiben des aufstrebenden Serbenführers Slobodan Milosevic ihre Autonomie verloren hatte. Die meisten Kosovo-Albaner unterstützten jedoch Ibrahim Rugova, den "Ghandi des Balkan", der Milosevics Vorgehen mit gewaltlosem Widerstand beantwortete.
    Es gelang der UCK aus zwei Gründen, Rugova das Heft aus der Hand zu nehmen: Erstens wegen ihrer uneingeschränkten Unterstützung durch führende Politiker der USA und Großbritanniens, insbesondere durch die frühere US-Außenministerin Madeleine Albright (die von George Soros und Zbigniew Brzezinski protegiert wurde) und den britischen Premierminister Tony Blair, und zweitens wegen ihrer Unterstützung durch die Kosovo-Mafia.
    Der Luftkrieg der NATO beeinträchtigte die Macht der Kosovo-Mafia nicht - im Gegenteil, sie wuchs dramatisch, sowohl hinsichtlich der kriminellen Aktivitäten als auch ihrer Kontrolle über die Bevölkerung - , weil er jedes Hindernis, sogar die Reste der Drogenbekämpfung, beiseite räumte. Die Bombenangriffe halfen der UCK auch, ihren Herrschaftsbereich nach Serbien und Mazedonien auszuweiten. Unter dem Schutz der NATO wurde die UCK zur uneingeschränkten Herrin des Kosovo, und die Kosovo-Mafia eine - wenn nicht "die" - führende kriminelle Vereinigung der Welt.
    "Der Kosovo wird zum Krebsherd Europas, wie Westeuropa bald feststellen wird", warnte Marko Nikovic, der Vizepräsident der in New York ansässigen Internationalen Vereinigung der Drogenbekämpfungsbeamten, ein Jahr nach der offiziellen Installation der UCK an der Macht im Kosovo nach den Bombenangriffen der NATO. Nikolic schätzte im März 2000, daß die UCK zwischen 4,5 und 5 Tonnen Heroin monatlich umschlägt, mit stark wachsender Tendenz. Die Route von den Taliban-kontrollierten Opiumfeldern in Afghanistan zum westeuropäischen Heroinmarkt wird von den Kosovo-Albanern kontrolliert. "Diese Balkan-Route liefert 80 Prozent des europäischen Heroins... Der US-Regierung ist der Heroinhandel aus dem Kosovo und die UCK-Verbindung wohlbekannt", berichtete der Londoner Guardian am 13. März 2000. Die UCK: Teil der Internationale des Terrors

    Einige Medien zitierten Geheimdienstberichte, wonach der in Afghanistan ansässige Terrorist Bin Laden und seine Organisation al-Qaida die UCK sowohl ausgebildet als auch finanziell unterstützt haben. Wesentlich konkreter wurde Rugova, den die Zeitung Nova Makedonia am 26. September zitierte, in den von der UCK kontrollierten Gebieten des Kosovo gebe es Ausbildungslager der mit Bin Laden verbundenen Terroristen, und zwischen der UCK und Bin Laden bestünden enge Verbindungen.

    Bin Ladens Organisation sei seit 1994 im Kosovo aktiv, und Bin Laden selbst habe schon 1996 seine Truppen angewiesen, sich auf den Einsatz im Kosovo und in Albanien vorzubereiten. Einer der engsten Mitarbeiter Bin Ladens, der Ägypter Mohamed Zvahiri, habe persönlich die Ausbildung der albanischen Terroristen der UCK überwacht, und die UCK sei nicht nur entschlossen, ihre zerstörerischen Aktionen im Kosovo und in Mazedonien auszuführen, sondern auch auf internationaler Ebene "aktiv" zu werden.
    Am 6. September erklärte Rogova in Rom: "Das einzige, was sie [die UCK] wollen, ist Krieg... Ich kenne ihre Gründe und ihr Handeln. Es sind die Gründe von Söldnern, die keine inneren Werte kennen außer der Entschlossenheit, weiter Krieg zu führen." Rugova fuhr fort: "Der einzige Grund, warum ihre Kommandeure der Entwaffnung zugestimmt haben, ist, daß sie auf diese Weise weniger bösartig erscheinen. Aber die Wahrheit ist, daß die Entwaffnungs-Operation eine ,internationale Bühne' für exzellente Propaganda ist." Die Entwaffnung sei eine wahre "Farce", da die eigentlichen Arsenale der albanischen Terroristen auf diese Weise nicht gefunden und zerstört werden können. Die UCK habe viele Kanäle, über die sie bewaffnet wird. Rugova nannte in diesem Zusammenhang die Türkei, Tschechien, die Slowakei, Montenegro, Albanien, Kroatien, Italien und Deutschland. Unter dem Schutz der USA

    Es waren aber nicht nur Bin Ladens Leute, die die UCK ausbildeten. Auch die amerikanische Firma Military Professional Resources Inc. (MPRI), ein in Alexandria (Virginia) ansässiges einflußreiches "Privat"-Unternehmen, spielte hier eine Rolle. Im Vorstand von MPRI sitzen einige der höchsten ehemaligen US-Militärs; die Firma ist darauf spezialisiert, ausländische Regierungen und Gruppen wie die UCK zu bewaffnen, auszubilden und zu "beraten".

    Als mazedonische Einheiten im Sommer 400 UCK-Söldner in der Ortschaft Aracinovo eingekesselt und zur Kapitulation gezwungen hatten, schritten amerikanische Einheiten ein und sicherten der UCK freies Geleit. Unter den von der NATO evakuierten UCK-Kämpfern seien 17 MPRI-"Berater" gewesen, berichtete das Hamburger Abendblatt am 27. Juni. Die Evakuierten hätten modernste Waffen vor allem amerikanischer Produktion gehabt. Auch etliche Afghansi sollen in Aracinovo auf Seiten der UCK gekämpft haben, berichteten mazedonische Medien.
    Diese Tatsachen wollte man durch das schnelle Eingreifen der amerikanischen Einheiten offenbar vertuschen. Solche Vorwürfe hört man in Washington natürlich nicht gern. So verbat sich der US-Sonderbotschafter für Mazedonien James Pardew Berichte über die Verbindungen zwischen der UCK und Bin Laden, und verlangte sogar von der mazedonischen Regierung, sie solle den mazedonischen Medien in dieser Frage einen Maulkorb verpassen. Statt dem amerikanischen Druck nachzugeben, wurde Pardews skandalöses Verhalten selbst zum Thema der Medienberichte, und als Pardew wenige Tage später dem mazedonischen Ministerpräsident Georgiewski verbieten wollte, Polizeieinheiten in die bisher von der UCK kontrollierten Gebiete zu schicken, warf dieser ihn aus seinem Büro. uip/alh

  2. #2

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    3.057
    Milosevic-Propaganda...

    Ich hab das hier schon einmal erwähnt, man muss die Sache mal ganz nüchtern betrachten, wenn die UçK zwischen der Hilfe der USA und eurpäischen Staaten und der Hilfe von Al Qaida und Osama Bin Laden entscheiden könnte, welche Hilfe würde sie dann annehmen wollen bzw. welche Hilfe hat sie angenommen?

    Das alles, sind nichts weiter als üble Gerüchte, um die UçK weiter in die islamisch fundemantelistische Ecke zu stellen...

  3. #3
    Popeye
    Zitat Zitat von FREEAGLE Beitrag anzeigen
    Milosevic-Propaganda...

    Ich hab das hier schon einmal erwähnt, man muss die Sache mal ganz nüchtern betrachten, wenn die UçK zwischen der Hilfe der USA und eurpäischen Staaten und der Hilfe von Al Qaida und Osama Bin Laden entscheiden könnte, welche Hilfe würde sie dann annehmen wollen bzw. welche Hilfe hat sie angenommen?

    Das alles, sind nichts weiter als üble Gerüchte, um die UçK weiter in die islamisch fundemantelistische Ecke zu stellen...
    Gibts im albanischen ç????

  4. #4
    GjergjKastrioti
    Zitat Zitat von El Turko Beitrag anzeigen
    Gibts im albanischen ç????
    ja gibt es...

  5. #5

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    Zitat Zitat von El Turko Beitrag anzeigen
    Gibts im albanischen ç????
    Jop! UÇK = Ushtria Çlirimtare Kosoves çlirimtare e Kosovës, Befreiungsarmee des Kosova

  6. #6
    Popeye
    Zitat Zitat von Zhan Si Min Beitrag anzeigen
    ja gibt es...
    also
    a,b,c,ç,d,e...etc so oder?

  7. #7

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    Zitat Zitat von Obelic Beitrag anzeigen
    [h2]Die Taliban-UCK-Achse [/h2]
    wie wärs wenn du mal zur abwechslung mit seriösen quellen kommen würdest...

  8. #8
    Avatar von Mbreti

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    Abetare

    a, b, c, ç, d, dh, e...

  9. #9
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von sonnyliston22 Beitrag anzeigen
    wie wärs wenn du mal zur abwechslung mit seriösen quellen kommen würdest...

    achtung jetzt hast ihn provoziert...

    jetzt kommen dann die guten artikel des jürgen elsässers....

    zum thema selbst....


    ja ja und milosevic hat nur gegen den islam-terrorismus gekämpft....

    nur wollte man ihm dies nicht glauben.

    darum haben die nato-staaten serbien bombardiert damit sich der islam in europa verbreitet und die wege für drogen und menschenschmuggel frei sind.
    da wollen sich einige politiker diese chance nicht entgehen lassen um nebeneinkünfte mit illegalen geschäften nachzugehen....

    die albanische mafia hat auch zusammen mit der italienischen gearbeitet und die probleme der abfallberge in neapel geschaffen....

    denn europa ist in sachen menschenrechte um einiges hinter serbien am hinken.

  10. #10

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    Zitat Zitat von sonnyliston22 Beitrag anzeigen
    wie wärs wenn du mal zur abwechslung mit seriösen quellen kommen würdest...
    das Problem des Internets ist, das jeder seine Propaganda reinstellen kann...

    ----------

    © Die Weltwoche; 24.08.2000; Nummer 34; Seite 22

    Schweiz

    Seltsame Sumpfblüten

    Serbische Hassattacken im Internet - kein Einzelfall: Am Propagandakrieg sind die Medien selber schuld

    Von Christian Mensch

    Der Krieg im Kosovo macht in den Zeitungen keine grossen Schlagzeilen mehr. Dafür findet er jetzt im Internet statt: Dort ist der Kampf um die Wahrheit erst richtig entbrannt. Unversöhnlich stehen sich pro- und antiserbische Propaganda gegenüber. (…)

    Einer der eifrigsten deutschsprachigen Propagandisten für die serbische Sache wohnt in der Nordwestschweiz und tritt meist unter dem Pseudonym Alexander Dorin auf. Im Selbstverlag hat Dorin im vergangenen Jahr das Buch «In unseren Himmeln kreuzt der fremde Gott» herausgegeben. Der Untertitel verspricht, dass im Buch die «verheimlichten Fakten der Kriege in Ex-Jugoslawien» enthüllt würden.

    In den Internetforen, beispielsweise der «Zeit» oder von «Facts», fällt Dorin seit über einem Jahr mit persönlichen Angriffen gegenüber Andersdenkenden auf. Sobald er vom Moderator eines Chats von der Diskussion ausgeschlossen wird, tritt er unter neuem, ähnlich klingendem Namen erneut auf. An Personen, Medien und Organisationen, die sich seinen Zorn zugezogen haben, rächt er sich, indem er sie mit propagandistischen Mails belästigt. Als zusätzliche Schikane versendet er auch Propaganda unter deren Absender. So wurden Mails mit serbischer Propaganda mit den missbräuchlich verwendeten Absendern «Weltwoche» und «Basler Zeitung» verschickt.

    Die Person hinter dem Pseudonym Alexander Dorin hat vor allem den Journalisten Stephan Israel im Visier, der unter anderem für die «Basler Zeitung» aus dem Balkan berichtet. Auch die reale Person ***** ******, ein in Basel wohnhafter gebürtiger Serbe, attackiert den Korrespondenten heftig. Dorin und ****** sind wohl ein und dieselbe Person: Auf die per E-Mail verschickte Aufforderung der «Basler Zeitung» an Alexander Dorin (A.D.), sein Treiben einzustellen, schrieb *.*. (***** ******) umgehend zurück: «Wenn die 'BaZ' aufhört, die Bevölkerung mit einseitiger Berichterstattung und Desinformation zu belästigen, so werde auch ich die Mails stoppen.» ****** ist derzeit nicht zu sprechen. Seine Mutter **** ****** will weder bestätigen noch dementieren, dass ihr Sohn als Alexander Dorin auftritt. Doch die Postfachadresse in **********, unter der Dorins Buch zu beziehen ist, lautet auf ihren Namen.

    Bis im Juni dieses Jahres hat sich ****** über den Basler Provider Balcab im Internet bewegt. Doch wegen «regelmässiger Gewaltdarstellungen» und «ehrverletzender Informationen», so Balcab-Direktor Urs Gröflin gegenüber der «Basler Zeitung», ist ****** der Zugang zum Netz gesperrt worden. ****** drohte daraufhin der Balcab mit einer Demonstration von Serben.

    ******'s Mutter behauptet, man habe «gegen das brutale Vorgehen der Balcab» lediglich eine Petition mit 200 Unterschriften gestartet. Seit ****** den Balcab-Zugang zum Internet verloren hat, werden die Dorin-Mails vor allem über nichtkontrollierbare Freemail-Adressen verschickt. (…)

    ----------------

    Diese Propagandaquellen sind auch der Grund, weswegen sich die Serben als die wahren Opfer der Jugoslavienkriege sehen, sie suchen nicht etwa die Fehler bei Milosevic, sondern bei der Nato, bei den USA, bei der EU, nur nicht bei sich selber...

    Sie sagen, es handle sich um eine vom Westen inszenierte Verschwörung gegen Serbien...

    Schuld an dieser Misere sind serbische Politiker, die der eigenen Bevölkerung nicht die Wahrheit über die vergangen Kriege auf dem Balkan gesagt haben...

    Und andere serbische Politiker, die das gemacht haben, werden auf offener Strasse erschossen (Djincic) oder die intellektuellen Serben, die das ebenfalls tun, werden dann als Verräter betitelt...

    Traurig aber wahr...

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