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terrorismus in Griechenland

Erstellt von MIC SOKOLI, 30.04.2009, 22:15 Uhr · 16 Antworten · 2.414 Aufrufe

  1. #11
    Jehona_e_Rahovecit
    Zitat Zitat von Smirnoff Beitrag anzeigen
    Sagt der UCK-Fan?! Heuchler...
    Die UCK ist der Despotismus der Freiheit gegen die Tyranei.

  2. #12

    Registriert seit
    16.01.2009
    Beiträge
    17.122
    Zitat Zitat von Kristalli_i_Rahovecit Beitrag anzeigen
    Die UCK ist der Despotismus der Freiheit gegen die Tyranei.
    UCK = TERRORISTEN.
    Fertig, aus, Ende, was bedarf es einer Diskussion.
    Hat die UCK wie eine Armee gekämpft? Nein. Man hat die Polizisten aus dem Hinterhalt erschoßen.

  3. #13

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    11.391
    ich denke, dass die mehrheit der griechen nicht diesen terrorismus unterstützt.
    die meisten user die hier schreiben und indirekt solche bombenanschläge unterstützen, kann man nicht ernst nehmen.

    sicherlich finden es die meisten griechen schlecht, da es dem ruf GR sehr schadet, dem tourismus schadet, allgemein der wirtschaft.

  4. #14

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    11.391
    Zitat Zitat von Idemo Beitrag anzeigen
    UCK = TERRORISTEN.
    Fertig, aus, Ende, was bedarf es einer Diskussion.
    Hat die UCK wie eine Armee gekämpft? Nein. Man hat die Polizisten aus dem Hinterhalt erschoßen.
    nenne einen ranghohen uck general der wegen terrorismus verurteilt worden ist!

    soll ich dir einige serben nennen??

    General Pavkovic
    Minister Sainovic
    ...

    Bleib beim Thema!

  5. #15
    Jehona_e_Rahovecit
    Zitat Zitat von Idemo Beitrag anzeigen
    UCK = TERRORISTEN.
    Fertig, aus, Ende, was bedarf es einer Diskussion.
    Hat die UCK wie eine Armee gekämpft? Nein. Man hat die Polizisten aus dem Hinterhalt erschoßen.

    uck=befreiungsarmee die internatioanl anerkannt ist.

    die uck hat gegen mörder gekämpft,die sich als polizisten ausgaben.
    hier die dazu gehörigen quelle:KOSOVA ? EREIGNISSE UND SITUATIONSENTWICK- LUNG / ENDE FEBRUAR BIS ANFANG MAI 1998


    KOSOVA – EREIGNISSE UND SITUATIONSENTWICK-
    LUNG / ENDE FEBRUAR BIS ANFANG MAI 1998
    Region Drenica (= Gemeinden Skënderaj, Gllogovc, Klina)
    Am 28. Februar 1998 um 7 Uhr morgens startete die serbische Spezialpolizei, unterstützt
    von paramilitärischen Gruppen, massive Angriffe auf mehrere Dörfer der Region Drenica. In
    Likoshan wurden 12 Personen, 10 davon derselben Familie Ahmeti zugehörig, massakriert.
    Mitarbeiter des Rats für die Verteidigung der Menschenrechte und Freiheiten (CDHRF)
    Prishtina stellten später am Tatort Blutspuren, Bruchstücke von Schädeln, ausgebrochene
    Zähne, Gehirnfetzen, herausgerissene Augen und abgetrennte Extremitäten fest. Zehn Per-
    sonen, davon einmal vier und einmal sechs aus je einer Familie, wurden in Qirez umge-
    bracht, zwei Personen in Çikatova e Re, eine Person in Skënderaj. Die Gesamtzahl der Op-
    fer beläuft sich auf 25, darunter eine schwangere Frau, Minderjährige und ältere Menschen.
    Die Liste der Opfer dieser ersten Phase:
    Nr.
    Vor- und Nachname
    Alter
    Geschlecht
    Herkunftsort
    1.
    Ismail Behrami
    ?
    M
    Baks i Poshtëm
    2.
    Behram Fazliu
    50
    M
    Gradicë
    3.
    Muhamet Gjeli
    70
    M
    Likoshan
    4.
    Naser Gjeli
    37
    M
    Likoshan
    5.
    Ahmet Ahmeti
    50
    M
    Likoshan
    6.
    Gani Ahmeti
    46
    M
    Likoshan
    7.
    Elmi Ahmeti
    44
    M
    Likoshan
    8.
    Hamëz Ahmeti
    44
    M
    Likoshan
    9.
    Driton Ahmeti
    23
    M
    Likoshan
    10.
    Naim Ahmeti
    22
    M
    Likoshan
    11.
    Basri Ahmeti
    19
    M
    Likoshan
    12.
    Shemsi Ahmeti
    19
    M
    Likoshan
    13.
    Lumni Ahmeti
    20
    M
    Likoshan
    14.
    Elhami Ahmeti
    16
    M
    Likoshan
    15.
    Bekim Deliu
    16
    M
    Obri e Epërme
    16.
    Beqir Rexhepi
    40
    M
    Qirez
    17.
    Nazmi Sejdiu
    24
    M
    Qirez
    18.
    Bekim Sejdiu
    23
    M
    Qirez
    19.
    Beqir Sejdiu
    37
    M
    Qirez
    20.
    Bedri Sejdiu
    24
    M
    Qirez
    21.
    Xhemshit Nebihu
    33
    M
    Qirez
    22.
    Rukije Nebihu
    27
    F
    Qirez
    23.
    Ibish Rama
    ?
    M
    Qirez
    24.
    Ilir Nebihu
    ?
    M
    Qirez
    25.
    Rexhep Rexhepi
    60
    M
    Qirez
    Augenzeugen bestätigten, dass fast alle Leichname nicht nur Kugelverletzungen aufgewie-
    sen hätten, sondern auch Messerstiche und Zigarettenverbrennungen, und dass manchen
    die Augen ausgestochen und die Geschlechtsteile abgeschnitten worden seien. In der Ver-
    sion der serbischen Behörden hat es sich lediglich um einen Zusammenstoss zwischen "al-
    banischen terroristischen Banden" und den bewaffneten serbischen Kräften gehandelt.
    Am 28. Februar/1. März 1998 fanden ständig massive Truppenverschiebungen in die Ge-
    meinden Skënderaj und Gllogoc statt; Gefechtslärm war weithin hörbar. Beobachtet wurden
    im fraglichen Gebiet auch Truppen des Kriegsverbrechers Arkan.
    Page 2
    SFH-Infobörse Nr. 2/98, Mai 1998, Seite
    22
    Am frühen Morgen des 5. März 1998 setzten die serbischen Kräfte ihre Angriffe in der Regi-
    on Drenica verstärkt fort. Die Kämpfe hielten auch am 6. und 7. März 1998 an. Betroffen
    waren die Dörfer Likoshan, Qirez, Prekaz, Llausha, Polac, Gllanasella, Çikatova e Vjetër,
    Dobrashec, Marina, Mikushnica, Vojnik, Turiçevc, Rakinica, Açareva, Kopiliq, Runik, Broja
    und Rezalla. Sie wurden mit schweren Waffen, darunter Kanonen, Granatwerfer und Rake-
    ten, beschossen. Zahlreiche Häuser wurden völlig zerstört, abgebrannt und dem Erdboden
    gleichgemacht. 45 AlbanerInnen wurden allein in Prekaz ermordet, 25 davon Angehörige der
    Familie Jashari. Die Liste der Opfer des zweiten Massakers:
    Nr.
    Vor- und Nachname
    Alter
    Geschlecht
    Herkunftsort
    Beruf
    1.
    Shaban M. Jashari
    74
    M
    Prekaz i Poshtëm
    Rentner
    2.
    Zahide Jashari
    72
    F
    Prekaz i Poshtëm
    Hausfrau
    3.
    Hamëz Sh. Jashari
    47
    M
    Prekaz i Poshtëm
    4.
    Adem Sh. Jashari
    42
    M
    Prekaz i Poshtëm
    5.
    Zarife B. Jashari
    49
    F
    Prekaz i Poshtëm
    Hausfrau
    6.
    Feride Jashari
    43
    F
    Prekaz i Poshtëm
    Hausfrau
    7.
    Adile B. Jashari
    40
    F
    Prekaz i Poshtëm
    Hausfrau
    8.
    Hidajete R. Jashari
    18
    F
    Prekaz i Poshtëm
    Schülerin
    9.
    Igball R. Jashari
    13
    M
    Prekaz i Poshtëm
    Schüler
    10.
    Igballe R. Jashari
    11
    F
    Prekaz i Poshtëm
    Schülerin
    11.
    Valdete R. Jashari
    14
    F
    Prekaz i Poshtëm
    12.
    Selvete H. Jashari
    20
    F
    Prekaz i Poshtëm
    13.
    Besim H. Jashari
    16
    M
    Prekaz i Poshtëm
    Schüler
    14.
    Afete H. Jashari
    17
    F
    Prekaz i Poshtëm
    Schülerin
    15.
    Blerim H. Jashari
    12
    M
    Prekaz i Poshtëm
    Schüler
    16.
    Fatime H. Jashari
    8
    F
    Prekaz i Poshtëm
    Schülerin
    17.
    Blerina H. Jashari
    7
    F
    Prekaz i Poshtëm
    Schülerin
    18.
    Lirije H. Jashari
    14
    F
    Prekaz i Poshtëm
    19.
    Fitim A. Jashari
    17
    M
    Prekaz i Poshtëm
    Schüler
    20.
    Kushtrim A. Jashari
    13
    M
    Prekaz i Poshtëm
    Schüler
    21.
    Elhame Jashari
    ?
    F
    Prekaz i Poshtëm
    22.
    Blerim Z. Jashari
    16
    M
    Prekaz i Poshtëm
    Schüler
    23.
    Bujar Z. Jashari
    12
    M
    Prekaz i Poshtëm
    Schüler
    24.
    Abdullah Z. Jashari
    ?
    M
    Prekaz i Poshtëm
    Schüler
    25.
    Hajzer Z. Jashari
    20
    M
    Prekaz i Poshtëm
    Student
    26.
    Halit I. Jashari
    65
    M
    Prekaz i Poshtëm
    Rentner
    27.
    Qazim O. Jashari
    47
    M
    Prekaz i Poshtëm
    Lehrer
    28.
    Nazmi Z. Jashari
    26
    M
    Prekaz i Poshtëm
    29.
    Sinan R. Jashari
    66
    M
    Prekaz i Poshtëm
    Rentner
    30.
    Ali R. Jashari
    68
    M
    Prekaz i Poshtëm
    Rentner
    31
    Feride R. Jashari
    43
    F
    Prekaz i Poshtëm
    32.
    Beqir B. Jashari
    43
    M
    Prekaz i Poshtëm
    Arbeiter
    33.
    Halil B. Jashari
    35
    M
    Prekaz i Poshtëm
    Ingenieur
    34.
    Sherif B. Jashari
    47
    M
    Prekaz i Poshtëm
    Arbeiter
    35.
    Bahtije M. Jashari
    45
    F
    Prekaz i Poshtëm
    36.
    Murtez Z. Jashari
    22
    M
    Prekaz i Poshtëm
    37.
    Faik T. Jashari
    30
    M
    Prekaz i Poshtëm
    Arbeiter
    38.
    Qerim H. Jashari
    54
    M
    Prekaz i Poshtëm
    Arbeiter
    39.
    Salë H. Jashari
    60
    F
    Prekaz i Poshtëm
    40.
    Kajtaz Jashari
    44
    M
    Prekaz i Poshtëm
    41.
    Hamit H. Jashari
    65
    M
    Prekaz i Poshtëm
    42.
    Isak F. Halili
    ?
    M
    Dubovc
    Page 3
    SFH-Infobörse Nr. 2/98, Mai 1998, Seite
    23
    43.
    Osman Sh. Geci
    ?
    M
    Llaushë
    44.
    Sadik M. Kaçkini
    38
    M
    Llaushë
    45.
    Miftar Rreci
    43
    M
    Llaushë
    46.
    Fatime Gashi
    46
    F
    Llaushë
    47.
    Gazmend B. Gashi
    16
    M
    Llaushë
    48.
    Makfirete B. Gashi
    13
    F
    Llaushë
    49.
    Avni Gjinovci
    21
    M
    Makërmal
    50.
    Hamide Jashari
    70
    F
    Prekaz i Poshtëm
    51.
    Xhafer Miftar Syla
    36
    M
    Tërrnac
    52.
    Ali Rrahman Lutani
    58
    M
    Turiçec
    53.
    Muhamet B. Miftari
    45
    M
    Vitak
    54.
    Bashkim R. Jashari
    ?
    M
    Prekaz i Poshtëm
    Die Gesamtzahl der Opfer beläuft sich bis dahin also auf 79; manche Opfer des zweiten
    Massakers waren bis zur Unkenntlichkeit verbrannt, anderen waren die Augen ausgesto-
    chen und Extremitäten abgeschnitten worden. Es ist zu betonen, dass sich unter den Er-
    mordeten zahlreiche Frauen, Kinder und ältere Leute befinden. Gemäss einem Communiqué
    der serbischen Polizei sei es bei den Angriffen jedoch lediglich darum gegangen, "albani-
    sche Terroristen auszuräuchern".
    CDHRF hat ferner allein in dieser ersten Phase die Namen von 22 Personen verschiedenen
    Alters und Geschlechts registriert, die als "verschwunden" gemeldet worden waren. Es wird
    angenommen, dass diese Personen tot sind. 30 weitere Personen sollen von der serbischen
    Polizei verhaftet worden sein; seither fehlt von ihnen jede Nachricht. Es wird gemutmasst,
    dass sie in der Munitionsfabrik Skënderaj gefangengehalten werden und dass diese Fabrik
    als eine Art Konzentrationslager diene, ähnlich denjenigen, die in Bosnien-Herzegowina
    eingerichtet worden waren. Unmittelbar nach dem Massaker in Prekaz wurden die bereits
    durch die Beschiessungen schwer beschädigten Häuser insbesondere der Angehörigen der
    Grossfamilie Jashari, aber auch anderer, durch einen serbischen Trupp dem Erdboden
    gleichgemacht. 11 Häuser, 10 davon in Prekaz und eines in Kopiliq, wurden in dieser ersten
    Phase so komplett zerstört. CDHRF berichtet, dass während des ganzen Monats März 1998
    total 71 Häuser in der Region Drenica völlig zerstört sowie viele in kosova-albanischem Pri-
    vatbesitz befindliche Geschäfte beschossen, demoliert und zerstört worden seien. Bis zum
    14. März 1998 hatte CDHRF ferner 9 verletzte Personen registriert, wies indessen darauf
    hin, dass diese Liste weit von Vollständigkeit entfernt sei.
    Massive Militär- und Polizeiverbände verschanzten sich nach den obenerwähnten Angriffen
    hinter Barrikaden in den Städten Skënderaj und Gllogoc; in Skënderaj, Podujeva und
    Prishtina wurden Sniper auf Hausdächern positioniert. Die Region Drenica wurde herme-
    tisch abgeriegelt, was Probleme hinsichtlich der Versorgung der Bevölkerung mit Lebens-
    mitteln und medizinischer Hilfe verursachte; auch wurden die Elektrizitäts- und Wasserver-
    sorgung sowie die Telephonlinien abgeschnitten. Aus dem Kampfgebiet flohen in dieser
    ersten Phase mindestens 5'000 Personen, zumeist Frauen und Kinder, in die angrenzenden
    und weitere Gemeinden Kosovas.
    Am 8. März 1998 wurden weitere Angriffe auf die Dörfer Açareva, Broja und Jashanica ge-
    führt, während die Belagerung namentlich von Prekaz und Llausha anhielt.
    Am 12. März 1998 wurden zwei weitere Albaner von Scharfschützen erschossen, der eine
    zwischen Broja und Turiçevc, der andere in Runik.
    Die Region Drenica ist - nunmehr bereits seit Ende Februar/Anfang März 1998 - bis heute
    hermetisch abgeriegelt. Immer noch und immer wieder werden Dörfer beschossen: am
    30. März Morina, Llausha und Broja, am 31. März Morina, Krushevc, Kopiliq und Rezalla, am
    4. April Llausha, am 8. April Turiçevc, Vojnik, Kopiliq und Açareva, am 13. April dieselben
    Page 4
    SFH-Infobörse Nr. 2/98, Mai 1998, Seite
    24
    Dörfer, die hernach von serbischen bewaffneten Kräften geplündert wurden, am 18. April
    Broja, Kopiliq und Turiçevc, am 21. April Turiçevc, Açareva, Vojnik und Llausha, am
    24. April Broja, Vojnik, Açareva, Kopiliq und Llausha, am 25. April Llausha und Broja, was
    vier Kosova-albanische Verletzte forderte, darunter eine Frau und ein Kind, am 26. April
    Llausha, Açareva, Broja, Turiçevc und Vojnik, am 1. Mai Kopiliq, Broja, Vojnik, Jashanica,
    Açareva, Rakinica, Tushilla und Llausha, am 2. Mai Vojnik, was drei Todesopfer und drei
    Verwundete forderte, Llausha, Rakinica, Turiçevc, Kopiliq, Vojnik, Broja und Açareva.
    Am 30. März befahlen die serbischen bewaffneten Kräfte allen albanischen EinwohnerInnen
    des Dorfes Broja, dieses unverzüglich zu verlassen; dem Befehl wurde jedoch anscheinend
    keine vollständige Folge geleistet. Nur bis Mitte April 1998 wurden allein aus dem Dorf Tu-
    riçevc 22 durch Brandstiftung oder Beschiessungen bis auf die Grundmauern zerstörte
    Häuser gemeldet. In Turiçevc wurde ferner am 1. Mai ein Albaner von den serbischen be-
    waffneten Kräften verstümmelt und ermordet.
    Am 26. April wurden erstmals zwei Dörfer, Siqeva und Cerovik, in der ebenfalls zur Region
    Drenica gehörenden Gemeinde Klina beschossen. Die Angriffe setzten sich am 29. April fort
    in den Dörfern Gjurgjevik i Madh, Gllareva und Cerovik, am 2./3. Mai in Dobërdol. Seit An-
    fang Mai sind die Dörfer Jashanica, Jellovc, Resnik, Pogragja, Gjurgjevik i Madh, Gllareva,
    Rigjeva, Zabërgj, Cerovik, Dobërdol, Siçeva, Ujmir, Shtarica und Perçeva in dieser Gemein-
    de komplett abgeriegelt und belagert.
    Die serbische Armee und Polizei zeigt auch in den Städten der Region Drenica (namentlich
    in Gllogoc und Skënderaj) immer noch starke Präsenz, wo auch laufend Truppenbewegun-
    gen und Konvois beobachtet werden.
    Mitte April 1998 befanden sich ca. 20'000 Menschen aus der Region Drenica auf der Flucht,
    eine Zahl, die vom UNHCR bestätigt wird. Die meisten Flüchtlinge, meist Frauen und Kinder,
    sind in anderen Gemeinden Kosovas untergekommen, lediglich einige wenige haben sich
    nach Mazedonien und Montenegro begeben.
    Die obige Darstellung der Ereignisse ist aller Wahrscheinlichkeit nach nicht vollständig. In-
    folge der Abriegelung der Region Drenica ist die Informationslage schwierig. Insbesondere
    existieren keine vollständigen und völlig exakten Statistiken über Tote, Verletzte, Verhaftete,
    Vertriebene und Zerstörungen.
    Westkosova (insbesondere Gemeinden Deçan und Gjakova)
    Synchron zu den Angriffen auf die Region Drenica (Zentralkosova) haben die serbische Ar-
    mee und Polizei ihre Truppen auch in Westkosova (insbesondere in den Gemeinden Deçan
    und Gjakova) laufend verstärkt. Die Truppenverstärkungen in der Region wurden begleitet
    von häufigen Flügen von Militärflugzeugen und -helikoptern über das Gebiet. Beobachtet
    wurde ferner seit Anfang April 1998, dass die Truppen der Militärkaserne Gjakova Manöver
    abhielten und offensichtlich Kampfbereitschaft erstellten.
    Bei einem Angriff auf das Dorf Gllogjan (Gemeinde Deçan) wurden am 24. März 1998 drei
    Kosova-Albaner getötet und mehrere Personen verletzt. Erste schwerere Gefechte wurden
    am frühen Morgen des 16. April 1998 aus Ponoshec und Morina (Gemeinde Gjakova), nahe
    der Grenze zu Albanien, gemeldet. Beim Angriff auf Ponoshec wurden zwei junge Kosova-
    Albaner verletzt. Am 21. April 1998 begannen die Angriffe in der Gemeinde Deçan mit einer
    Attacke auf das Dorf Baballoq, die sich ununterbrochen bis zum 25. April fortsetzte. Über
    20 Häuser wurden schwer beschädigt. Seit dem 21. April wurden ferner starke Truppenver-
    bände der jugoslawischen Armee mit schweren Waffen an verschiedenen Plätzen entlang
    der Grenze zu Albanien stationiert. Am 23. April wurden erneute Beschiessungen von Po-
    noshec und Morina sowie von Koshara (Gemeinde Gjakova) gemeldet. Bei Kozhara wurden
    Page 5
    SFH-Infobörse Nr. 2/98, Mai 1998, Seite
    25
    19 Kosova-Albaner ermordet. Die Umstände der Ermordungen sind rätselhaft. Während die
    serbischen Behörden behaupten, die genannten Personen seien unmittelbar an der Grenze
    bei einem Wachposten in Koshara beim illegalen Grenzübertritt erwischt worden, sagt ein
    Augenzeuge, der dem Massaker entkommen sei, aus, dass die Gruppe mindestens vier Ki-
    lometer von der Grenze entfernt in Zhara e Batushes exekutiert worden sei. Gleichzeitig
    wurden zwei weitere Kosova-Albaner verhaftet; gegen sie soll inzwischen ein Untersu-
    chungsverfahren eingeleitet worden sein.
    In der Folge dieses Ereignisses wurde die ganze Region offenbar von Polizei- und Militär-
    truppen förmlich überflutet. Insbesondere wurden sämtliche Strassen und Wege, die ins
    Kampfgebiet führen, vollständig abgeriegelt. Auch wurden die in der Stadt Gjakova statio-
    nierten Truppen erneut verstärkt. Es wird gemeldet, dass die Stadt von Militär und Polizei
    wimmelt, zumal sie auch als Basis für die Aktionen in der Gemeinde Deçan dient. Am
    26. April 1998 wurden zudem in der Stadt Gjakova Waffen und Uniformen an serbische Zivi-
    listen ausgeteilt. An allen Schlüsselstellen der Stadt und um sie herum gibt es Checkpoints
    und Strassensperren der Polizei, Polizeipatrouillen sind ständig unterwegs, und albanische
    Passanten werden systematisch kontrolliert und belästigt. Auf den Dächern vieler Gebäude
    in der Stadt wurden Scharfschützen positioniert. Es heisst, dass der Polizeiposten Gjakova
    voll von albanischen Häftlingen sei; über die auch nur annähernde Zahl gibt es jedoch keine
    Angaben. Am 28. April 1998 wurde ein 15jähriger Junge in der Stadt, vor seinem Elternhaus,
    von der serbischen Polizei völlig grundlos niedergeschossen und schwer verletzt. Seit dem
    Morgen des 1. Mai 1998 hat die Armee einen Belagerungsring um die Vororte Pjetreshtan,
    Raça, Moglica und Dol gelegt. Am selben Tag wurden im Zentrum der Stadt rund 30 albani-
    sche Jugendliche, Jungen wie Mädchen, willkürlich im Rahmen einer Polizeirazzia festge-
    nommen, auf die Polizeistation mitgenommen, verhört und misshandelt. Die Polizei drohte
    ihnen, sie in die Grenzregion zu Albanien zu bringen und sie dort als Schmuggler und Ter-
    roristen zu erschiessen. Am Abend wurden sie freigelassen.
    Am 24. April wurde erstmals Gramaçel beschossen. In der Nacht vom 25. auf den 26. April
    1998 wurde Hereç von den serbischen bewaffneten Kräften mit verschiedenen Waffentypen
    und Artillerie anhaltend beschossen. Dabei wurden Xhemile Tahiraj (35, f) und das vierjähri-
    ge Mädchen Eldiana Hasan Tahiraj verwundet. Schwere Angriffe wurden am 27. April aus
    den Dörfern Voksh, Hulaj und Stërguni i Vokshit (Gemeinde Deçan), wo es drei Todesopfer
    gab, sowie erneut aus Baballoq und Gramaçel gemeldet. Beim Begräbnis der drei eben er-
    wähnten Todesopfer am 29. April eröffnete die serbische Polizei das Feuer auf die Trauer-
    gemeinde und erschoss einen Mann. Die Angriffe auf Baballoq setzten sich am 29. April
    fort. Unter ungeklärten Umständen wurde am 1. Mai in Pjetreshtan (Gemeinde Gjakova) ein
    17jähriger Junge erschossen. Schwere Kämpfe wurden am 3. Mai aus Junik, Morina und
    Ponoshec gemeldet, ebenfalls aus Baballoq. Die Angriffe auf Ponoshec und Morina gingen
    am 4. Mai weiter, wobei drei Männer (zwei davon Roma), eine Frau und ein Kind verletzt,
    drei Männer getötet wurden. Auch am 5. Mai hielten die Kämpfe in Baballoq, Ponoshec und
    Morina an, überdies kam es zu Angriffen auf die Dörfer Smolica und Pepoc.
    Seit der letzten Aprilwoche kommt es in der Grenzzone zu Albanien fast täglich zu Gefech-
    ten zwischen der jugoslawischen Armee und kosova-albanischen Kämpfern. Die Meldungen
    der serbischen und albanischen Quellen sind jedoch nie deckungsgleich und oft völlig wi-
    dersprüchlich. Zur Zeit ist es praktisch noch unmöglich, sich ein genaues Bild darüber zu
    machen, was genau wo und mit welchen Folgen geschehen ist.
    Die Gemeinden Gjakova und Deçan sind zur Zeit völlig abgeriegelt; die Zufahrtsstrassen
    sind blockiert, was z.B. kürzlich, am 4.5.1998, zahlreiche ausländische Journalisten von
    Print- und elektronischen Medien zu spüren bekamen, die in das Gebiet fahren wollten, aber
    von der serbischen Polizei zur Umkehr gezwungen wurden.

  6. #16
    Avatar von Mazedonier/Makedonier

    Registriert seit
    02.05.2008
    Beiträge
    2.045
    Scheiss Linksradikale

    Eins schwöre ich wenn Linke an die Macht kommen und GR Kommunistisch wird setze ich keinen fuß mehr auf GR nein im gegenteil dann bekämpfe ich dieses drecks system!!!!!

    Wie kann das Land das die Demokratie erfunden hat Kommunistisch werden schande schande.....

  7. #17

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    11.391
    ich kenne albanische kommunisten, mit denen kann man sich nicht vernünftig unterhalten.
    ich kann jetzt nicht genau beurteilen, ob alle kommunisten auch mit gewalt politische ziele erreichen wollen.
    haben diese kommunisten eine legale politische führung??
    vgl. wie die ETA in Spanien??

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