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The Jerusalem Post: Zeit sich mit dem kroatischen Nationalismus zu beschäftigen

Erstellt von Dissention, 10.06.2013, 16:06 Uhr · 231 Antworten · 7.602 Aufrufe

  1. #171
    Avatar von Vukovarac

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    Zitat Zitat von Esseker1 Beitrag anzeigen
    Du bringst ein Beispiel aus der extremen Ecke. Die wenigsten Thompson-Konzertbesucher, selbst die mit U-Käppchen etc. sind überzeugte Faschisten, sondern meist einfach Nationalisten bzw. Patrioten die über das Ziel hinausgeschossen haben. Das Gleiche bei meinen anderen Beispielen.
    ...die extreme ecke ist das beste beispiel bezüglich der "aufklärung"...es beweist das es an den einzelnen leuten liegt was sie damit machen....

  2. #172
    Avatar von papodidi

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    Cool

    Zitat Zitat von Grdelin Beitrag anzeigen


    Die bösen Kroaten haben "nur" 75 % der Juden vernichtet, Serbien 100. Aber in Serbien war die Dimension nicht so schlimm wie in Serbien, gell ?
    Falscher Einwurf!!!

    In Serbien hat es die deutsche Militärverwaltung durchgeführt, da es ab 1941 gar keinen serbischen/jugoslawischen Staat mehr gab...

  3. #173
    Avatar von Esseker1

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    Zitat Zitat von Vukovarac Beitrag anzeigen
    ...die extreme ecke ist das beste beispiel bezüglich der "aufklärung"...es beweist das es an den einzelnen leuten liegt was sie damit machen....
    Die extreme Ecke hat einen Nachteil und zwar dass sie hauptsächlich "Unbelehrbare" mit sich bringt. So oft man auch "aufklärt" ein Volk welches sich untereinander zu 100% akzeptiert wird es nie geben. Einfach deswegen, weil es lauter Individuen gibt. Dein Beispiel habe ich schon verstanden, aber man solle sich mit der Aufklärung eher allgemein mit dem kroatischen Nationalismus beschäftigen und nicht auf einzelne nationalsozialstische, faschistische Sachen, die es in der Form in Kroatien kaum gibt.

    Das beste Beispiel ist ja Ungarn, wie es einer schon erwähnt hat. Ungarn driftet ab und zwar viel zu weit weg.

  4. #174
    Avatar von Parker

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    Zitat Zitat von Esseker1 Beitrag anzeigen
    Du bringst ein Beispiel aus der extremen Ecke. Die wenigsten Thompson-Konzertbesucher, selbst die mit U-Käppchen etc. sind überzeugte Faschisten, sondern meist einfach Nationalisten bzw. Patrioten die über das Ziel hinausgeschossen haben. Das Gleiche bei meinen anderen Beispielen.
    Die Meisten sind nicht einmal das. Sie sind in der Regel Kaulquappen, welche irgendwas nachplappern/-machen.

  5. #175
    Avatar von Vukovarac

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    Zitat Zitat von Esseker1 Beitrag anzeigen
    Die extreme Ecke hat einen Nachteil und zwar dass sie hauptsächlich "Unbelehrbare" mit sich bringt. So oft man auch "aufklärt" ein Volk welches sich untereinander zu 100% akzeptiert wird es nie geben. Einfach deswegen, weil es lauter Individuen gibt. Dein Beispiel habe ich schon verstanden, aber man solle sich mit der Aufklärung eher allgemein mit dem kroatischen Nationalismus beschäftigen und nicht auf einzelne nationalsozialstische, faschistische Sachen, die es in der Form in Kroatien kaum gibt.

    Das beste Beispiel ist ja Ungarn, wie es einer schon erwähnt hat. Ungarn driftet ab und zwar viel zu weit weg.
    ...aber es sind genau eben jene "unbelehrbare" die es bewirken, das man (seien es medien, zeitungen, leute, politiker) mit dem finger hinzeigt und sagt: "seht ihr....bei euch gab es keine aufklärung".......bzw. schmierereien / aktionen / aussagen in diese richtung lassen eben zweifel an der gesamtheit aufkommen....

    ....aber da spielt (wie man hier im thread deutlich erkennen kann) der ton bzw. die wortwahl eine besondere rolle......wenn man mich z.B. fragen würde wie das verhältnis der kroaten zur ustasa(bewegung) war/ist würde ich sachlich antworten.....behauptet man das mehr als die hälfte der kroaten sich dem "ustasatum" hingezogen fühlt, belehre ich den unwissenden eines besseren und erkläre ihm eiskalt das es mindestens 101% sind.....

  6. #176
    Avatar von TheddoNi

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    Zitat Zitat von Esseker1 Beitrag anzeigen
    Du bringst ein Beispiel aus der extremen Ecke. Die wenigsten Thompson-Konzertbesucher, selbst die mit U-Käppchen etc. sind überzeugte Faschisten, sondern meist einfach Nationalisten bzw. Patrioten die über das Ziel hinausgeschossen haben. Das Gleiche bei meinen anderen Beispielen.
    Aber zeigt nicht gerade das Beispiel, dass Ustascha-Symbolik noch irgendwie salonfähig ist? Also was ich versuche auszudrücken ist folgendes, wenn ich ein U-Käppchen trage, aber kein überzeugter Faschist bin, lässt das doch darauf schließen, dass es nicht verpönt ist eins zu tragen und dass ich mir über die Symbolik nicht bewusst bin, bzw. die Verbrechen nicht ernst nehme, oder nicht genug informiert bin, oder nicht? Und das wiederum lässt doch auf mangelnde Aufklärung beispielsweise in der Schule oder in der Familie schließen. Einen überzeugten Ustascha/Nazi kriegt man nicht dazu seine Einstellung zu ändern, keine Chance, wenn er nicht von sich aus auf die Idee kommt, aber bei einem der so ungefestigt ist in seiner Meinung, müsste das doch irgendwie gehen...

  7. #177
    Avatar von Karoliner

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    Das war auch mein Gedanke.

    Sich nicht öffentlich von der Ustascha (als Kroate auf der Straße) distanzieren zu wollen, weil man meint keine Angriffsfläche bieten zu wollen, ist das eine.

    Ustascha-Mützen zu tragen als Mode-Accessoire, obwohl man kein Faschist ist, hmm dann scheint in den Köpfen nicht ganz klar zu sein was es ist bzw wofür es steht.

    Irgend so eine Trash Sendung, Kaufen bauen mieten (??), da war ne 20 Jährige, die hat einfach so ihre Jacke mit einem U auf der Seite getragen (war Kroatin, sie wusste also was sie tut). Die Freds von VOX hatten anscheinend keine Ahnung, sonst hätten sie es wohl kaum gebracht. Hier gibt es ja schon Empörungsbeben wenn ein Co-Trainer was von Stahlhelm aufziehen sagt (im Zusammenhang mit Mauer bei Freistößen).

  8. #178

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    Zitat Zitat von Cobra Beitrag anzeigen
    Lenkst du gerade von deiner Gesinnung ab? Welche Rolle spielt es für was ein verurteilter Kriegsverbrecher verurteilt wurde? Ist doch dein Held, solltest du also wissen.
    JEtzt haben wir einfach deine Gesinnung schwarz auf weiss festgehalten, damit ist das Thema durch. Jetzt kannst du dich wieder dem kroatischen Nationalismus widmen.
    Wie ist das eigentlich mit Serbien? Ich meine die wählen heute noch Seseljs rechte Hand zum Presidenten? Gibts da auch was aufzuarbeiten? Srebrenica gilt weit verbreitet als "Racheaktion" bzw. Verteidigungsakt. An den Kriegen in den 90ern sind alle schuld, nur um Gottes Willen nicht die Serben. Ich meine wundert mich dass dich das nicht mehr interessiert als solche Artikel? Cro und BiH gehören übrigens zu den meist verminten Ländern der Welt, und das heute, nicht irgendwann vor 80 Jahren.....
    Ist alles gesagt von meiner Seite.....jetzt widme dich deinem Threadthema...
    du bist kein deut besser,telison

  9. #179
    Avatar von BlackJack

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    Die Gesellschaft muss sich mehrheitlich klar davon distanzieren (im TV, Zeitungen usw.) und Ustasasymbolik ächten, dann wird das auch richtig eingeordnet als das was es ist: Hühnerkacke von meist halbstarken Möchtegernen. Kroatien braucht das nicht.

  10. #180
    Avatar von TheddoNi

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    Auch so ein Phänomen ist ja Nazi-Symbolik in Russland und der Ukraine. Dort wo die Nazis einen Vernichtungskrieg gegen die Bevölkerung geführt haben, wo Frauen, Kinder, alte Menschen in Holzkirchen gesperrt und niedergebrannt wurden, tragen irgendwelche Halbstarken heute Hakenkreuz-Tattoos. Ekelhaft.

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