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Theyssen - Ignoriert Griechenland

Erstellt von phαηtom, 02.02.2010, 01:26 Uhr · 6 Antworten · 570 Aufrufe

  1. #1
    phαηtom

    Theyssen - Ignoriert Griechenland

    jetzt bitte nicht unbedingt als hetze verstehen, der artikel ist nur amüsant geschrieben.

    Hier acht gute Gründe, weshalb die Europäische Union dem fast bankrotten Land nicht helfen sollte.



    1. Der Grieche als solcher braucht keine Hilfe, er ist Entbehrungen gewohnt. Schon die Spartaner führten bekanntermaßen ein karges Leben. Ihr Ruf in der Historie ist deshalb legendär. Die heutigen Griechen haben somit die einmalige Chance, als Spartaner 2.0 in die Geschichte einzugehen. Außerdem: Wenn es bei den Thermopylen 300 Spartanern gelang, eine persische Übermacht aufzuhalten, dann dürften ein paar Schuldner für die heutigen Griechen wohl kaum ein Problem sein.
    2. Der Grieche als solcher, so heißt es, verhandelt mit den devisenschweren Chinesen, damit sie ihn vor dem Staatsbankrott bewahren. Dies ist nur zu begrüßen. Zum einen müssen wir dann nicht Milliarden aufbringen, um den kranken Mann am Mittelmeer wieder aufzurichten. Zum anderen würden die Chinesen dann massiv in Griechenland einsteigen, bei Banken etwa und Olivenpressereien. Griechenland ist die Wiege der Demokratie. Setzen sich die kommunistischen Kapitalisten aus dem Reich der Mitte in Griechenland fest, würden sie unweigerlich mit dem demokratischen Virus infiziert. Insofern ist der griechische Staatsbankrott mutmaßlich eine besonders perfide Strategie des Westens, um China zu demokratisieren. Außerdem: Haben es nicht auch die Chinesen geschafft, die mongolischen Eroberer ihres Reiches zu sinisieren? Künftig wird eben der Chinese gräzisiert.
    3. Wer je seinen Urlaub auf den Inseln Griechenlands verbracht hat, ist an der griechischen Küche verzweifelt. Immer nur gibt es Choriatiki (Bauernsalat) und Souflaki (Schweinespieß), Souflaki und Choriatiki. Manchmal gibt es auch Moussaka, aber die stets lauwarm. Ein Einstieg der Chinesen in Griechenland hätte den Vorteil, dass deutsche Segler künftig in den Hafentavernen von Naoussa auf Paros neben dem griechischen Einerlei auch Dim Sum verkosten könnten.
    4. Die Griechen behaupten bis heute, 2004 Fußballeuropameister geworden zu sein. Diese Darstellung ist nachweislich falsch, schließlich war ihr Nationaltrainer der Deutsche Otto Rehhagel. Ohne ihn hätte die blau-weiße Equipe nicht einmal Wacker Burghausen bezwingen können. Solange der Grieche als solcher an dieser Legende festhält, verbietet es sich von selbst, dass wir Deutschen ihm zu Hilfe kommen.
    5. Der Grieche ist auch der Überzeugung, sein antiker Landsmann Pythagoras sei der Begründer der Mathematik gewesen und insbesondere der Geometrie. Dabei weiß der aufgeklärte Mitteleuropäer, dass Pythagoras bei den alten Ägyptern abgekupfert hat. Unbestritten ist indes, dass der Grieche ein Zahlenfuchs ist. Den Beitritt zum Euro beispielsweise erschlich er sich, indem er seine volkswirtschaftlichen Bilanzen frisierte und beispielsweise Schwarzarbeit und Prostitution zum Bruttoinlandsprodukt addierte. Brüssel war so blöd, es lange nicht zu merken. Wer sich so schön für den Euro-Beitritt macht, der schafft es auch locker, den Staatsbankrott wegzurechnen. Und deshalb helfen wir den Griechen nicht, sondern bauen ganz auf ihre mathematische Kreativität.
    6. Fast 20 Jahre lang hat der Grieche seine Nachbarn, die Mazedonier, getriezt. Bloß weil es in seinem Land eine Region namens Makedonien gibt, durfte das benachbarte Mazedonien nicht Mazedonien heißen. Bei der Uno erzwang der Grieche, dass sich die Anrainer im Norden den Staatsnamen "Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien" geben mussten. Allein schon für dieses Gezicke gehört der Grieche durch Hilfeverweigerung bestraft. Es sein denn, er ändert seinen offiziellen Staatsnamen um in "Durch Statistiktricks den Euro erschlichen habende Republik Griechenland". Dann würden wir noch einmal in uns gehen.
    7. Dem Griechen könnte geholfen werden, aber nur bei entsprechender Gegenleistung. Rohstoffe wie Gas oder Öl hat er nicht zu bieten, das Olivenöl beziehen wir lieber aus Italien, das Sanierungsobjekt Akropolis wollen wir nicht - da bleibt nicht viel für den Barter-Trade. Der Grieche verfügt aber über schöne Inseln wie Korfu und Mykonos (nur die lokale Küche ist nicht gut, hört man). Der Deal könnte deshalb lauten: Pro Milliarde deutscher Hilfe tritt der Grieche eine idyllische Insel an uns ab. Da der Grieche aber Nationalstolz hat und wir Deutschen uns die Sache mit den territorialen Forderungen abgewöhnt haben, wird wohl nichts daraus.
    8. Wir können dem Griechen schon allein deshalb nicht helfen, weil Solidarität völlig aus der Mode gekommen ist. Avantgarde dieses Trends ist wieder einmal die FDP. Gerade erst ist sie den krisengebeutelten deutschen Hoteliers zu Hilfe gekommen und hat - Ordnungspolitik hin, Ordnungspolitik her - einen ermäßigten Mehrwertsteuersatz für Hotelübernachtungen durchgesetzt. Nun ist die öffentliche Entrüstung groß, die FDP-Umfragewerte rutschen vor der wichtigen NRW-Wahl in den Keller, da schlägt Parteivize Pinkwart (NRW) vor, das Hoteliergeschenk wieder einzukassieren. Arme Hoteliers!


    Andreas Theyssen leitet das Politikressort der FTD.


    Kolumne: Theyssen - Ignoriert Griechenland! | FTD.de

  2. #2
    Lopov
    Fast 20 Jahre lang hat der Grieche seine Nachbarn, die Mazedonier, getriezt. Bloß weil es in seinem Land eine Region namens Makedonien gibt, durfte das benachbarte Mazedonien nicht Mazedonien heißen. Bei der Uno erzwang der Grieche, dass sich die Anrainer im Norden den Staatsnamen "Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien" geben mussten. Allein schon für dieses Gezicke gehört der Grieche durch Hilfeverweigerung bestraft. Es sein denn, er ändert seinen offiziellen Staatsnamen um in "Durch Statistiktricks den Euro erschlichen habende Republik Griechenland". Dann würden wir noch einmal in uns gehen.

    Geil und so wahr

  3. #3

    Registriert seit
    12.09.2009
    Beiträge
    9.978
    Pfuhhh, wir sind Griechen...wir brauchen keine Hilfe von ärmeren Länder wie Deutschland u.s.w.


    Der Typ Andreas Theyssen spinnt aber völlig, schon alleine dieser Satz ergibt keinen Sinn b.z.w . er weißt nicht wovon er spricht:

    Fast 20 Jahre lang hat der Grieche seine Nachbarn, die Mazedonier, getriezt. Bloß weil es in seinem Land eine Region namens Makedonien gibt, durfte das benachbarte Mazedonien nicht Mazedonien heißen. Bei der Uno erzwang der Grieche, dass sich die Anrainer im Norden den Staatsnamen "Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien" geben mussten. Allein schon für dieses Gezicke gehört der Grieche durch Hilfeverweigerung bestraft. Es sein denn, er ändert seinen offiziellen Staatsnamen um in "Durch Statistiktricks den Euro erschlichen habende Republik Griechenland". Dann würden wir noch einmal in uns gehen.
    Naja, ist ja auch nur eine Kolumne...

  4. #4
    Fan Noli
    9. Die Griechen sind dem Mehrheitsbeschluss der EU-Länder nicht gefolgt das Kosovo anzuerkennen und haben sich somit nicht an die Devise der gemeinsamen Sicherheits- und Außenpolitik in der EU gehalten. Die können ja jetzt ihre Kredite in Belgrad nachfragen.

  5. #5

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    9.978
    10.

  6. #6

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    13.681
    Verstehe auch nicht warum man den Kosovo nicht anerkennt,das sie es früher oder später tun werden daran zweifelt keiner,lieber schnell über die Bühne bringen und fertig,auch wenn sie einen Botschafter weniger haben werden für 3 Tage,ist kein Weltuntergang.^^
    Außerdem sind wir der Nachbar und nicht Serbien.

    PS: Uns würde es in der EU auch nicht anders ergehen,was hat der Balkan schon zu geben,wir gehen um zu nehmen,hätten wir was zu geben würde man uns Morgen schon nehmen.^^

    PPS: als ich merkte das es sich reimt,habe ich weitergemacht. lol

  7. #7
    Avatar von lulios

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