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![]() Und Elsässer zitiert Cees Wiebes, den Holändischen Militär Historiker. Eine der besten Quellen für das Balkan Desaster. "Wie der Dschihad nach Europa kam": Vorabdruck im "Freitag" Bosnia Gate "Die Feststellung, dass die Clinton-Regierung einen Irrtum begangen hat, indem sie den Iranern und anderen radikalen Elementen die Durchdringung Europas ermöglichte, wäre eine atemberaubende Untertreibung." (US Congress Report vom 16. Januar 1997*) Während in den vorliegenden Standardwerken zu Al Qaida und Osama bin Laden die vermeintlichen oder tatsächlichen Aktivitäten der Terroristen in allen möglichen Ländern ausführlich geschildert werden, blieb ausgerechnet das europäische Aufmarschgebiet des Dschihad bisher so gut wie unbeachtet: Im bosnischen Bürgerkrieg haben einige Tausend militante Moslems aus den arabischen Staaten und dem Iran an der Seite ihrer Glaubensbrüder gegen die ungläubigen Christen, also gegen Serben und Kroaten, gekämpft. Jürgen Elsässer zeigt in seinem neuen Buch (*), daß sie dabei - wie in den achtziger Jahren in Afghanistan - von Washington massiv hochgerüstet wurden, vor allem in Kooperation mit Teheran. Der Freitag veröffentlicht Auszüge. (Red.) Iran-Gate - das Original In den achtziger Jahren hatte die Reagan-Administration unter Umgehung eines eindeutigen Verbots durch den Kongress die Aufrüstung der antikommunistischen Contra-Guerillas betrieben, die in Nicaragua gegen die linksgerichteten Sandinisten kämpften. Da die gelieferten Waffen nur zum Teil von den Contras bezahlt werden konnten, füllte das Pentagon den dafür bestimmten Reptilienfonds durch eine weitere Geheimoperation: durch den Verkauf von Militärgütern an den Iran, der nach der Machtergreifung der Fundamentalisten unter Ayatollah Khomeini 1979 eigentlich mit einem US-Waffenembargo belegt worden war. Reagans Sicherheitsberater Robert McFarlane flog zur Einfädelung des Deals im Mai 1986 unter einem Decknamen in die iranische Hauptstadt. Bei dieser Operation bedienten sich die USA der Hilfe Israels. Die Waffen - darunter hochentwickelte Raketensysteme - wurden zunächst von den Israelis nach Teheran geliefert und die israelischen Bestände dann in der Folge von den USA wieder aufgefüllt. In der zweiten Phase lieferten die USA auch direkt an die Mullahs, wobei auch in diesem Fall die Waffen in Israel umgeladen wurden. Die Neuauflage der schmutzigen Allianz mit den Mullahs in den neunziger Jahren wich in zwei Punkten vom Original der achtziger Jahre ab: Zum einen waren die Mullahs nicht die Empfänger von Waffen, sondern die Lieferanten. Und im Weißen Haus saß kein Republikaner, sondern ein Demokrat. Bosnia-Gate - so das Schmähwort der US-Medien für das Remake des Iran-Gate - wurde nämlich erst möglich, nachdem William ("Bill") Clinton Präsident geworden war. Clinton fand bei seinem Amtsantritt 1993 eine frustrierende Situation in Südosteuropa vor. Nach dem Zerfall des alten Jugoslawien hatte Serbien den größten Teil der Konkursmasse retten können. Zum einen hatte Präsident Milosevic zusammen mit seinem montenegrinischen Amtskollegen Bulatovic 1992 eine neue Bundesrepublik Jugoslawien ausgerufen. Zum anderen hatten sich neue Serbische Republiken sowohl in der Krajina als auch in Bosnien etabliert - auf Territorien, die eigentlich die prowestlichen Regierungen in Zagreb beziehungsweise in Sarajevo beanspruchten. Die Frage, ob die USA sich in dieser Situation nicht offensiver auf Seiten der Muslime engagieren müssten, führte von Anfang an zu Spannungen zwischen den Fachleuten des Militärs und der Geheimdienste auf der einen und der neuen Administration auf der anderen Seite. "Die amerikanischen Geheimdienst- und Sicherheitsdienste vertraten die Meinung, dass alle kriegführenden Seiten Gräueltaten begangen hatten und es keine ›guten Jungs‹ gebe. Alle Bürgerkriegsparteien taten einander unaussprechlich grausame Dinge an, und das war die übereinstimmende Sicht aller US-Militäranalytiker in ganz Europa", äußerten sich US-Geheimdienstleute in Cees Wiebes Standardwerk Intelligence and the War in Bosnia 1992 - 1995. "Bei den amerikanischen Diensten hatte man das Gefühl, dass man in den eigenen Berichten eine ausgeglichene Haltung einnahm, aber dass die US-Politik das nicht haben wollte. Das State Department und Präsident Clinton waren, so diese Dienste, durchgehend pro-muslimisch und anti-serbisch, und in den politischen Stellungnahmen wurde die Wahrheit generell verdreht, um die Serben negativer als die anderen Bürgerkriegsparteien darstellen zu können. Dies ging normalerweise mit einer Ignorierung unerwünschter Aktivitäten seitens der Kroaten und Muslime einher." Zum Beispiel, so Wiebes weiter, wussten die amerikanischen und kanadischen Dienste, dass die muslimische Armee fast täglich die serbischen Kampfstellungen rund um Sarajevo provozierte, aber dies wurde von den politischen Entscheidungsträgern in Washington niemals aufgegriffen oder bestätigt. Insbesondere wiesen die Geheimdienste "wiederholt darauf hin, dass die Muslime enge Verbindungen zu verschiedenen fundamentalistischen Regierungen und terroristischen Bewegungen unterhielten und dass sie auch Waffen aus dem Iran erhielten" und dass auch die Moslems Kriegsverbrechen begangen hatten. Cees Wiebes: "Die Clinton-Administration wollte jedoch nichts davon hören. Sie bekräftigte, dass man in Bosnien eine multi-ethnische Gesellschaft aufbauen könnte. Auch da hatten die amerikanischen Geheimdienste eine unterschiedliche Sicht: ›Keinesfalls, das können wir vergessen‹." Doch die CIA konnte ihre Position nicht durchsetzen, und zwar ausgerechnet deswegen nicht, weil die Iran-Contra-Affäre in der US-Politik einen "Nie wieder"-Reflex ausgelöst hatte. Leider bezog sich dieses "Nie wieder" nicht auf den Inhalt der Affäre, also die geheime Militärzusam-menarbeit mit Fundamentalisten, sondern auf die Tatsache, dass damals Teile der CIA an der Regierung vorbei agiert hatten. Dies schwächte die Position von CIA-Chef James Woolsey gegenüber Clinton - der Präsident führte den Dienst an der kurzen Leine. All the president's men Bill Clinton hatte schon während des Präsidentschaftswahlkampfes 1992 für eine Aufhebung des Waffenembargos für die bosnischen Muslime geworben. ............................... |
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hinterher ist man immer schlauer.(erlässer sollte sich lieber um deutschland kümmern) er ist ein sehr dummer mann,wenn er in miloshewitz einen helden sieht,nicht nur dumm auch provokativ,dieser lieber herr hitlerjunge.... soll er sich einfach nicht einmischen in solchen sachen |
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Und er hat nie geschrieben: Milosevic sei ein Held. |
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Der Diktator Slobodan Milosevic hingegen ist für ihn ein "jugoslawischer Held des 20. Jahrhunderts". "Slobo" nennt er den Serbenführer gern und spekuliert darüber, ob er ermordet wurde.--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------hast du doch geschrieben
vor allem der satz ("slobo" nennt er den serbenführer gerne) ja als er ihn hinten nahm,dieser dreckshund |
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Elsässer wird von der Österreichischen Miitär Zeitung zitiert und ist damit mehr wie seriös. Der bosnische Dschihad Die vor über zehn Jahren in den Balkan eingesickerten Gotteskrieger... Österreichische Militär-Zeitung, Juni 2006 ....................... Die westlichen Medien hatten die Rolle der Schurken zu jener Zeit beinahe ausschließlich mit den Serben besetzt. Als sich Kroatien und Slowenien 1991 aus der jugoslawischen Föderation herauslösten und dann im Frühjahr 1992 der Bürgerkrieg auch in Bosnien begann, kam es tatsächlich zu Also auch das schreibt Jürgen Elsässer in seiner Website. |
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