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Tito

Erstellt von Ferizaj.Lee, 25.07.2009, 18:15 Uhr · 247 Antworten · 10.834 Aufrufe

  1. #201

    Registriert seit
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    9.454
    Zitat Zitat von HrvaTZ Beitrag anzeigen
    Willst du jetzt erzählen unsere Eltern / Großeltern etc sind alle dumm ?

    wer redet von deinen Verwandten....frag mal nach worüber sie nicht reden durften 45 Jahre lang....



    Das konnten wir erst 1991 aufstellen....


  2. #202
    Vincent Vega
    Zitat Zitat von Born_in_Yugoslavia Beitrag anzeigen
    Verstehe das Argument "andere Zeit" nicht??

    Die Italiener haben auch zu "anderen Zeiten" vom Sozialismuss abgelassen.

    Eine "andere Zeit" ist nur eine Entschuldigung für "den richtigen Zeitpunkt verpasst".

    Und das die Diktatur nicht sooo schlimm war als vll. die STASI, Securitate usw. weiss ich, hat aber mit dem was ich geschrieben auch rein garnichts zu tun.
    mit anderer zeit meine ich, daß kurz nach dem krieg eine starke hand evtl. nicht die schlechteste lösung war. aber hier sehe ich auch einen kritikpunkt an dem "system tito". man hat keine vergangenheitsbewältigung betrieben.
    es wurde z.b. nicht der zwist zwischen kroatien und serbien vor dem 2ten weltkrieg aufgearbeitet.
    die oppositionellen kroaten bzw. serben wurden schnell als ustasas bzw. cetniks bezeichnet. dadurch hat man wahrscheinlich die saat für den bürgerkrieg in den 90ern gelegt.

  3. #203

    Registriert seit
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    951
    Zitat Zitat von HrvaTZ Beitrag anzeigen
    Fast allen ging es gut , außer deinem Vater, alles klar natürlich:eek:
    Viel zu pauschal die Aussage.

    Weder ging es allen gut, noch ging es jedem schlecht, in Kroatien war es definitiv schlechter als heute, BiH, Serbien kann sein das es damals besser war, aber das weil man sich eher rückwärts als vorwärts bewegt hat und politisch auf dem Fleck steht.

    Was natürlich besser war, war das Gefühl zum Staat und die gewisse soziale Abgesicherheit, man hatte wenig bis nichts aber das ganz sicher , etwas Pionier sein, viel Freizeit, Trinken und Spass haben ein recht unbeschwengliches Leben zugelassen.

    Sowas geht aber nicht auf dauer, man muss auch produkiv sein.

  4. #204
    Vincent Vega
    Zitat Zitat von Metkovic Beitrag anzeigen
    wer redet von deinen Verwandten....frag mal nach worüber sie nicht reden durften 45 Jahre lang....



    Das konnten wir erst 1991 aufstellen....

    wieso hat man ihn umgebracht?

  5. #205

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Born_in_Yugoslavia Beitrag anzeigen
    Viel zu pauschal die Aussage.

    Weder ging es allen gut, noch ging es jedem schlecht, in Kroatien war es definitiv schlechter als heute, BiH, Serbien kann sein das es damals besser war, aber das weil man sich eher rückwärts als vorwärts bewegt hat und politisch auf dem Fleck steht.

    Was natürlich besser war, war das Gefühl zum Staat und die gewisse soziale Abgesicherheit, man hatte wenig bis nichts aber das ganz sicher , etwas Pionier sein, viel Freizeit, Trinken und Spass haben ein recht unbeschwengliches Leben zugelassen.

    Sowas geht aber nicht auf dauer, man muss auch produkiv sein.

    1967, mit 31 Jahren, kam er in die Schweiz. Das Spital Laufenburg suchte Assistenzärzte – und Adjacic einen Job. Denn in Jugoslawien war Krise. Die Belgrader Klinik, wo der junge Arzt arbeitete, bezahlte keinen Lohn
    Zitat:
    1965 reformierte Jugoslawien seine Wirtschaft. Die Konsequenz war ein massiver Stellenabbau. Gleichzeitig wurde das Bildungswesen ausgebaut. Nicht nur aus Gründen der Staatsideologie wollte man mündige, fähige Leute. «Auch in der Bevölkerung wuchs rasch das Bewusstsein, dass nur eine gute Bildung Chancen auf eine Stelle eröffnet», sagt Nada Boškovska, Professorin für Osteuropäische Geschichte an der Universität Zürich. Doch man bildete in den falschen Disziplinen aus. Das habe zu einer Akademikerschwemme in den von der Wirtschaft wenig nachgefragten Bereichen geführt.
    Zitat:
    «Italos», aber keine «Jugos»

    1970 lebten rund 25 000 Jugoslawen in der Schweiz. Sie galten als «Traum-Ausländer». «Das erstaunt mich nicht», meint Professorin Boškovska: «Sie waren alle freiwillig hier, waren zumeist gut ausgebildet, anpassungswillig und fanden rasch ihren Platz in der Gesellschaft.» Von den jugoslawischen Behörden wurde die Auswanderung gefördert. Bereits Anfang der 1960er Jahre konnte jedermann einen Reisepass beantragen. Damit schlug der Staat zwei Fliegen mit einer Klappe.
    Zum einen hielt er die Arbeitslosigkeit auf einem tiefen Stand und tilgte so einen Unruheherd im Vielvölkerstaat. Denn 1965 waren 40 Prozent der Arbeitslosen jünger als 25-jährig. Andrerseits schickten die Auswanderer Devisen in die Heimat
    .

  6. #206

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    Zitat Zitat von Vincent Vega Beitrag anzeigen
    wieso hat man ihn umgebracht?

    die" Partisanen " klapperten die Dörfer ab und nahmen jeden mit um zu kämpfen

    Er wollte nicht ,da seine Frau hochschwanger war und als sie wieder auftauchten versteckte er sich genau an der Stelle ( Mahnmal) . Sie schossen das Magazin leer. Man konnte sein Gesicht nicht mehr erkennen....zynischerweise kamen sie runter und meinten noch...er lebt und das wird schon wieder.....der Kommandant dieser roten Bande kam aus einem Nachbardorf....und war Kroate.

    1991 wollte sich sein damals ungeborener Sohn rächen...sie hielten ihn ab, da der Mörder schon 85 war...

  7. #207

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    951
    Zitat Zitat von Vincent Vega Beitrag anzeigen
    mit anderer zeit meine ich, daß kurz nach dem krieg eine starke hand evtl. nicht die schlechteste lösung war. aber hier sehe ich auch einen kritikpunkt an dem "system tito". man hat keine vergangenheitsbewältigung betrieben.
    es wurde z.b. nicht der zwist zwischen kroatien und serbien vor dem 2ten weltkrieg aufgearbeitet.
    die oppositionellen kroaten bzw. serben wurden schnell als ustasas bzw. cetniks bezeichnet. dadurch hat man wahrscheinlich die saat für den bürgerkrieg in den 90ern gelegt.
    Hier kann ich dir nur zustimmen.
    Im endeffekt hab ich nur gesagt das er nicht irgendwann umgeschaltet hat, 45, 46 war nicht die Zeit dazu aber er hatte genug Zeit und wenn man schon sein Leben für die Blockfreiheit riskiert, dem Reiz eines fürstlichen Lebensstils verfällt dann hätte er auch genauso gut den letzten und konkretesten Schritt wagen sollen in die Mehrparteien Gesellschaft ohne Volkszusatz oder Regionale Bezeichnungen & freie Markwirtschaft.

    Heute hat man es sowieso und was war der Preis dafür?

  8. #208
    Vincent Vega
    Zitat Zitat von Metkovic Beitrag anzeigen
    die" Partisanen " klapperten die Dörfer ab und nahmen jeden mit um zu kämpfen

    Er wollte nicht ,da seine Frau hochschwanger war und als sie wieder auftauchten versteckte er sich genau an der Stelle ( Mahnmal) . Sie schossen das Magazin leer. Man konnte sein Gesicht nicht mehr erkennen....zynischerweise kamen sie runter und meinten noch...er lebt und das wird schon wieder.....der Kommandant dieser roten Bande kam aus einem Nachbardorf....und war Kroate.

    1991 wollte sich sein damals ungeborener Sohn rächen...sie hielten ihn ab, da der Mörder schon 85 war...
    für die opfer muß es wirklich schlimm gewesen sein jahrzehntelang neben dem mörder gelebt zu haben und nichts machen zu können. wahrscheinlich wurde der getötete im nachhinein noch als ustasa hingestellt. daß meine ich aber auch, daß einiges nach dem 2 weltkrieg nicht aufgeabeitet wurde.
    habe auch einige andere geschichten gehört, mein großvater war auch bei den partisanen bzw. danach auch jahrzehnte lang in der armee... es wurden auch kinder geopfert in dem sie zb. vor die bunker bzw. vor die schuß"schlitze" sich hinstellten bzw. reinliefen und als lebendige schutzschilde dienten. er hat einmal seine offiziersuniform einmal vor uns "zerissen" und entsorgt, als kind habe ich es damals nicht verstanden. trotzdem war er bis zu seinem tod "titoist".
    ich denke daß vieles als "legitim" angesehen wurde um sich gegen die nazis zu wehren. auch unmenschliches...

  9. #209

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    Zitat Zitat von Metkovic Beitrag anzeigen
    die" Partisanen " klapperten die Dörfer ab und nahmen jeden mit um zu kämpfen

    Er wollte nicht ,da seine Frau hochschwanger war und als sie wieder auftauchten versteckte er sich genau an der Stelle ( Mahnmal) . Sie schossen das Magazin leer. Man konnte sein Gesicht nicht mehr erkennen....zynischerweise kamen sie runter und meinten noch...er lebt und das wird schon wieder.....der Kommandant dieser roten Bande kam aus einem Nachbardorf....und war Kroate.

    1991 wollte sich sein damals ungeborener Sohn rächen...sie hielten ihn ab, da der Mörder schon 85 war...
    hier kommt plötzlich Mitleid? Aber bei anderen Opfern (unter anderem auch in der krajina, über die du dich lustig machst) bleibt das aus. Es ist eine Schande und Erniedrigung für das Opfer, dass du für ihn Mitleid empfindest, denn dieses erfolgt lediglich aus Abneigung gegenüber den Partisanen und hat nichts mit seiner Person zu tun, dir wäre es schnuppe, wenn dort ein Partizane von den Ujos auf die selbe Art und Weise umgelegt würde, deswegen bist du und bleibst du Dreck

  10. #210
    Avatar von Stipan

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    ob tito gut oder schlecht war kann jeder für sich entscheiden

    aber eins steht fest er wollte einen starken staat schaffen wo alle nationalitäten in frieden mit einander leben Bratstvo i jedinstvo
    das war der spruch und um diese einheit zu wahren musste er manachmal
    innere feinde besiegen

    ich denke er hatte ien vision eine vision für ein starkes großes jugoslawien, wo endlich die völker und besonder serben und kroaten in frieden leben

    von daher wollte er nur gutes für unser volk unabhängig davon mit welchen mittel er es erreichen wollte

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