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Titos Enkelin Svetlana Broz über den Namendisput

Erstellt von Poliorketes, 15.12.2017, 14:11 Uhr · 73 Antworten · 1.512 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Poliorketes

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    Titos Enkelin Svetlana Broz über den Namendisput

    Dr. Svetlana Broz ist die Enkelin von Jozib Broz Tito sie hat sich über den streit zum Namen Makedonien/Mazedonien geäussert. Ich hätte diese Nachricht auch in einem anderen thread posten können aber das es sich um Titos Enkelin handelt ist es von höherem Interesse und verdient einen eigenen thread. Sie äussert sich auch darüber was ihr Großvater über die heutige Situation denken würde. Sie scheint eine sehr gebildete Frau zu sein höchst selten auf dem Balkan.

    Tito's granddaughter sides with Greece against FYROM

    Tito's granddaughter sides with Greece against FYROM

    Svetlana Broz believes that Skopje should make amends





    15 December 2017


    "Although my grandfather, Josip Broz Tito, 'gave' the name 'Macedonia' to one of the six constituent republics of Yugoslavia, it is obvious that this act did not aim to create irredentist claims with its neighbours, with which Yugoslavia developed friendly relations and fruitful cooperation."
    With this statement, Svetlana Broz, granddaughter of the historic leader of Yugoslavia, took a stance on the issue that has created animosity between Greece and the Former Yugoslav Republic of Macedonia (FYROM).

    Now that a new round of negotiations between the two countries have been undertaken by the United Nations, in a climate of optimism, following the change of leadership in FYROM, which abandoned the nationalistic hard-line favoured by Nikola Gruevski, Svetlana Broz's statement weighs in significantly on the matter.

    "The term "Macedonia" has always been used for a wider geographical area, approximately 51 percent of which is part of Greece, 38 percent of which is in the former Yugoslav Republic of Macedonia and 9 percent of which is in Bulgaria", she said, making reference to the history of Alexander the Great and the kingdom of Macedonia as being part of the Hellenic history and stating that anyone objecting this, should enter an academic debate, not a political one.
    "It would be absurd, therefore, on Skopje's part, to insist on using the term "Macedonia" on an exclusive basis. I would therefore like the leadership in Skopje to do their best to find a solution", she added.

    FYROM's new government, led by the moderate Zoran Zaev has made steps to approach Greece and rebuild severed ties.




    Hier könnt ihr den gesamten Kommentar von Svetlana Brot lesen. The name 'Macedonia' cannot work | Comment | ekathimerini.com

  2. #2
    Avatar von BlackJack

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    Wusste garnihct dass der drug eine Enkelin hatte

  3. #3
    Avatar von Albokings24

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    Sie ist eine Verräterin und sie hat sicher eine Frau als Freund !!

  4. #4
    Avatar von listopad

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    So wie du generell gar nichts weißt.

    Und haben die Griechen nicht größere Sorgen? Die heutigen Mazedonier haben ja nichts mit dem antiken Mazedonien zu tun. Das wissen alle. Aber ist man wirklich dermaßen unbedeutend, dass man wegen so einem Scheiß immer noch meckert? Vielleicht sollten sich die Westbulgaren endlich in Vardarska oder so umbenennen damit endlich Frieden einkehrt. Der Aufstand der Griechen bleibt trotzdem unverständlich. Sollen jetzt die Türken auch eine Reihe von Gebiets- und Städtenamen ändern nur weil sie griechischer Herkunft sind und die Türken darauf "kein Recht" haben? Das ganze ist doch lächerlich und erinnert mich an den bosnisch-kroatischen Streit um die Frage, wem die Hunderasse der Tornjak gehört.

  5. #5
    Avatar von Holzmichl

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    Das ist dann wohl der Klotz an der Grecoseele

  6. #6
    Avatar von Poliorketes

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    Sehr interessant wie manche reagieren auf die Nachricht der Meinung von Svetlana Broz. Liest euch wenigstens erst mal ihren ganzen Kommentar durch. Eine sehr logische und intelligente Frau.


    The name 'Macedonia' cannot work | Comment | ekathimerini.com

    Hier ein paar Auszüge:
    For many years Skopje’s authorities had been presenting maps of “Greater Macedonia,” extending “the geographical and ethnic border of Macedonia” into Bulgaria and Greece. Is that the model of regional cooperation that our friends in Skopje preach to follow?

    In past decades, but recently too, we repeatedly heard about “Greater Macedonia,” “Greater Serbia,” “Greater Croatia,” “Greater Albania” and other nationalistic cries. Really, that's too many “Great” states in such a small area!


    .....

    The term “Macedonia” has always been used for a wider geographical area, approximately 51 percent of which is part of Greece, 38 percent of which is in the former Yugoslav Republic of Macedonia and 9 percent of which is in Bulgaria.
    It would be absurd, therefore, on Skopje's part, to insist on using the term “Macedonia” on an exclusive basis. I would therefore like the leadership in Skopje to do their best to find a solution.
    In ancient times, the inhabitants of the region of Macedonia worshipped the same gods as Greeks, spoke the Greek language, and participated in the Olympic Games, a privilege reserved only for Greeks. All the philosophers and writers from the Macedonia region, including Aristotle, wrote in Greek. Alexander the Great, Alexander Makedonski, or whatever we want to call him, spread not the “Macedonian” language but the Greek language and civilization.
    If someone has a different view of history, this is an academic question, not a political one. Leave it to the academics.

    My dream is to see all the constituent republics of the former Yugoslavia progressing and developing, which would be undeniably corroborated by joining the European Union and NATO. I think, Matthew Nimetz was absolutely right when he stated, “It is high time a solution on the name issue was found.

  7. #7
    Avatar von Hellenic-Pride

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    9.039
    Zitat Zitat von listopad Beitrag anzeigen
    Und haben die Griechen nicht größere Sorgen?
    Haben sie, jedoch war FYROM nie eine ernstzunehmende Bedrohung für Griechenland, daher auch keine Sorge ...

    Zitat Zitat von listopad
    Die heutigen Mazedonier haben ja nichts mit dem antiken Mazedonien zu tun.
    Die ehemalige Regierung FYROMs war da aber anderer Auffassung.

    Zitat Zitat von listopad
    Der Aufstand der Griechen bleibt trotzdem unverständlich. Sollen jetzt die Türken auch eine Reihe von Gebiets- und Städtenamen ändern nur weil sie griechischer Herkunft sind und die Türken darauf "kein Recht" haben? Das ganze ist doch lächerlich und erinnert mich an den bosnisch-kroatischen Streit um die Frage, wem die Hunderasse der Tornjak gehört.
    Unverständlich ist es für viele, die sich mit der Materie des Konfliktes nicht auseinandersetzen. Die usurpierende Politik der VMRO-DPMNE, als sie noch vor der Machtübernahme die Opposition stellte, sollte hier schon als tragendes Argument gelten. Wer schon in den 90er öffentlich das griechische Makedonien als okkupiertes Gebiet betitelte und ein "Groß-Mazedonien" proklamierte, braucht sich nicht über den griechischen Aufstand zu wundern. Die fortsetzende nationalistische Politik der VMRO-DPMNE bestätigte, auch trotz einer Verfassungsänderung, die Absicht dieser Partei.

    Das Beispiel mit der Türkei ist ebenfalls ein sehr schlechtes Beispiel. Die griechischen Hinterlassenschaften in der Türkei werden eben als das bezeichnet was sie sind: griechisch. Kein Türke stellt sich hin und dementiert die griechische Epoche Anatoliens/Klein-Asiens oder versucht diese als "türkisch" zu proklamieren. FYROM ging es anders an: die makedonische Epoche, die unmissverständlich international als griechisch gilt, wurde durch die VMRO-DPMNE zwecks ihrer Begründung "Makedonen" zu sein, fernab jeder historischer Tatsache enthellenisiert.

    Zitat Zitat von Poliorketes Beitrag anzeigen
    [...]
    If someone has a different view of history, this is an academic question, not a political one. Leave it to the academics.
    Und da liegt auch der Hund begraben. Warum sollten sich Akademiker mit Sachen befassen, die schon allgemein bekannt sind? Auch damals der Vorschlag der VMRO-DPMNE, eine historische Aufarbeitung dieser Epoche anzustreben, wäre völlig unnötig gewesen. Die alten Schriften, ja selbst Aussagen Alexanders, dementieren die geschichtliche Auffassung der Akademiker FYROMs. Zum Glück wird dieser Spuk (hoffentlich) in Zukunft ein Ende haben.

  8. #8
    Avatar von lotus

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    8.240
    Ja und wer interessierts

  9. #9
    Avatar von NovaKula

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    9.156
    Die Enkelin eines Kommunisten und vor ihr ein Buch mit der Aufschrift "Allah, sloboda i ljubav".

    Was haben solche Menschen heute noch zu melden ? Wie gerne ich die "Gerichts"urteile von 46' mal auf die andere Seite übertragen sehen will.

  10. #10
    Avatar von Grdelin

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    Warum Svetlana?
    Weil der Opa Russe war?

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